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Cloud-basiertes Geschäft konsolidiert sich


Studie: Technologien wie Big Data Analytics, Cloud Computing und Internet of Things (IoT) dringen weiterhin vor
Fünfjahreshoch bei Enterprise Software M&A und steigender Wettbewerb bei IT & Business Services

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Die aktuellen M&A-Marktreports zu den Bereichen Enterprise Software und IT & Business Dienstleistungen des internationalen Technologieberaters Hampleton Partners zeigen ein stetiges Wachstum des Transaktionsvolumens, der Multiplikatoren und Bewertungen, wobei Enterprise Software M&A mit einem satten offengelegten Transaktionswert von 182,2 Milliarden US-Dollar in 2018 ein Fünfjahreshoch erreichte. Der Bericht zu IT & Business Dienstleistungen zeigt eine Gesamtzahl von 421 Transaktionen für 2018.

M&A-Trends bei Enterprise Software und IT & Business-Dienstleistungen
• >> Traditionelle Softwareunternehmen wie Microsoft, Adobe und Oracle kehren in die M&A-Landschaft zurück, um relevant und vielseitig zu bleiben.

• >> Private-Equity-Gesellschaften erwerben weiterhin innovative Enterprise-Software-Unternehmen.

• >> Cloud-basiertes Geschäft konsolidiert sich, da bestehende Technologieunternehmen ihre Cloud-Fähigkeiten durch die Übernahme von Softwareunternehmen stärken.

• >> Hohes Transaktionsvolumen für ERP-Ziele, insbesondere HR- und Mitarbeiterverwaltungssoftware.

• >> Starke Nachfrage nach Software für Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen.

• >> Digital-Marketing-Akquisitionen, darunter Unternehmen aus den Bereichen E-Mail-Marketing, PR und Werbung, spielen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der M&A-Landschaft für IT-Services.

• >> Grenzüberschreitende Akquisitionen spielen eine große Rolle, wobei sowohl nordamerikanische als auch europäische Unternehmen auf Firmen in Westeuropa mit ihren Expansionsabsichten abzielen.

Enterprise Software M&A
Im zweiten Halbjahr 2018 erreichte das Enterprise Software M&A-Volumen den höchsten Stand seit fünf Jahren: Insgesamt wurden 629 Deals verzeichnet, was einem Anstieg von 35 Prozent seit dem Tief von 465 Deals im zweiten Halbjahr 2013 entspricht. Die Zahl enthielt Transaktionen von großen strategischen Akteuren wie Microsoft, Oracle, Salesforce, Adobe und SAP.

Blockbuster-Deals beinhalteten IBMs Ausgabe von 33,4 Mrd USD für den Open-Source-Softwareanbieter Red Hat. Zudem erwarb Broadcom CA Technologies für 18,9 Milliarden USD. Es wird erwartet, dass die langfristigen bereinigten EBITDA-Margen von Broadcom über 55 Prozent liegen werden.

IT & Business Dienstleistungen M&A
IT & Business Dienstleistungen werden auch weiterhin einen relevanten Sektor darstellen, beinhaltet er doch so wichtige Themen wie Telekommunikation, Systemintegration und Business Process Outsourcing (BPO)-Dienstleistungen sowie IT-Sicherheit. Der M&A-Bericht zeigt eine Gesamtzahl von 421 Transaktionen für 2018, einschließlich sieben Mrd USD Deals und viele Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich. Die größte veröffentlichte Transaktion des Sektors war der Verkauf von Sedgwick Claims Management an die globale Private-Equity-Firma The Carlyle Group im September in Höhe von 6,7 Milliarden US-Dollar.

Technologien wie Big Data Analytics, Cloud Computing und Internet of Things (IoT) dringen weiterhin vor. Die sich daraus ergebende Konsolidierungswelle wird gerade von jenen Unternehmen angetrieben, die ihre Marktrelevanz und ihren Platz ganz vorne sicherstellen wollen. Viele dieser Unternehmen verfolgen eher eine "Kauf"- als eine "Aufbau"-Strategie und übernehmen vielmehr Unternehmen und deren Expertise, anstatt selbst Fachkräfte zu rekrutieren. Der steigende Bedarf an qualifiziertem Personal bedeutet aber auch, dass bereits jetzt einige Talentpools erschöpft sind. Damit sind Unternehmen gezwungen, ihre Software- und Technologieabteilungen auszulagern und gleichzeitig in einen Wettstreit um die Übernahme relevanter Unternehmen einzutreten.

M&A-Ausblick für 2019
Miro Parizek, Gründer von Hampleton Partners, prognostiziert: "Wir erwarten einen M&A-Anstieg in den Bereichen Enterprise Software und IT, der durch weitere Fortschritte bei Machine Learning und künstlicher Intelligenz für SaaS (Software-as-a-Service) und Cloud-basierte Software angetrieben wird. Da neue Akteure, große strategische Käufer und Private-Equity-Gesellschaften weiterhin bereit sind, die Integration neuer Technologien und Talente in etablierte Unternehmen für ihre Kapitalisierung zu nutzen, werden wir einen höheren Wettbewerb, Deal-Flow und Bewertungen sehen."

M&A-Reports kostenlos herunterladen
Die Reports des internationalen Beratungsunternehmens Hampleton Partners unterstützen Unternehmensinhaber, Verkäufer, Käufer und Investoren im Technologie-Sektor bei Bewertungen sowie bei der Planung eventueller eigener M&A- oder Investitions-Aktivitäten. Hampleton Partners stellt Interessenten seine Reports kostenlos zur Verfügung.
(Hampleton Partners: ra)

eingetragen: 28.03.19
Newsletterlauf: 16.04.19

Hampleton Partners: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Studien

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  • Nachholbedarf bei der IoT-Implementierung

    Microsoft hat den Forschungsbericht IoT Signals vorgestellt, der einen globalen Überblick über die Verbreitung des Internet of Things (IoT) in Unternehmen gibt. Für den Bericht hat Microsoft weltweit mehr als 3.000 Entscheidungsträger in Unternehmen befragt. Der Bericht belegt die schnell wachsende Akzeptanz von IoT-Lösungen: Allein in Deutschland führen bereits 88 Prozent der Unternehmen IoT-Projekte durch. Zudem gehen die Befragten davon aus, dass schon in zwei Jahren 30 Prozent des Umsatzes ihres Unternehmens auf IoT-Projekte entfallen werden. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen erheblichen Nachholbedarf bei ihrer IoT-Implementierung sowie Herausforderungen bei der Komplexität und Sicherheit von IoT-Lösungen.

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  • Predictive Maintenance ist nicht wirklich neu

    Den immer weiter steigenden Datenmengen zum Trotz: Der Mangel an Nutzen bringenden Daten ist für deutsche Unternehmen ein zentrales Hindernis bei der Nutzung von IoT-Szenarien. Das ist eines der Ergebnisse einer Befragung, die Wakefield International im Auftrag von Avanade neben Deutschland unter anderem in einigen weiteren europäischen Ländern sowie den USA, Japan und Australien durchgeführt hat. Ebenfalls problematisch hierzulande: der Fachkräftemangel. Das aus deutscher Sicht positive Ergebnis der Befragung: Die Unternehmen glauben mit 72 Prozent deutlich mehrheitlich, dass sie die Fähigkeit haben, das Internet der Dinge positiv für ihren Geschäftserfolg nutzen zu können; 17 Prozent sind dabei ohne jegliche Zweifel, 55 Prozent sind sehr zuversichtlich - ein nicht immer selbstverständlicher Duktus im Land, das mit "German Angst" einen eigenen Terminus für die Zurückhaltung Neuem gegenüber erhalten hat. Andererseits bedeutet das, dass insgesamt dennoch 83 Prozent der Firmen noch Herausforderungen beim Einsatz von IoT sehen. Dieser lokale Wert liegt über dem Durchschnitt: International sehen 79 Prozent ihr Unternehmen noch nicht vollständig "IoT-ready". Bemerkenswerte Ausreißer bilden Dänemark und Kanada mit nur jeweils ca. 60 Prozent Zweiflern. Spitzenreiter ist Schweden mit 88 Prozent.

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    Laut dem Research- und Beratungsunternehmen Gartner ist der weltweite Markt für Infrastructure-as-a-Service (IaaS) im Jahr 2018 um 31,3 Prozent gewachsen, von 24,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 auf nun 32,4 Milliarden US-Dollar. Marktführer war erneut Amazon, gefolgt von Microsoft, Alibaba, Google und IBM. "Trotz des durchweg starken Wachstums favorisiert die Konsolidierung im Cloud-Markt große und dominante Provider, während kleinere und Nischen-Anbieter Marktanteile verlieren", sagt Sid Nag, Research Vice President bei Gartner.

  • Markt für E-Mail-Sicherheit boomt

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  • Vertrauen in Datenqualität bleibt gering

    Weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Datenexperten - darunter Data Analysts, Data Scientists und Data Quality Managers - sind uneingeschränkt davon überzeugt, dass sie unternehmensweit vertrauenswürdige Daten schnell bereitstellen können. Das ergab eine globale Erhebung von Talend. In der von Opinion Matters im Auftrag von Talend durchgeführten Umfrage wurden weltweit 763 Datenexperten, darunter Führungskräfte und operative Data Workers, dazu befragt, inwieweit sie es ihren Unternehmen zutrauen, zwei wichtige Herausforderungen zu bewältigen: einerseits das schnelle Erfassen, Verarbeiten und Demokratisieren von Daten, andererseits das Sicherstellen von Zuverlässigkeit und Integrität der Informationen in den Datenströmen, die innerhalb des Unternehmens gemeinsam genutzt werden.

  • SAP in der Public Cloud gewinnt an Bedeutung

    Die Public Cloud gewinnt auch für unternehmenskritische SAP-Anwendungen an Bedeutung. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Analystenhaus teknowlogy Group in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Syntax durchgeführt hat. Weltweit sondieren Unternehmen die Möglichkeiten, die mit wachsendem Reifegrad der Hyperscaler-Plattformen wie AWS und Azure entstehen. Die Studie "SAP-Betrieb in der Public Cloud - Vorteile, Hemmnisse und Empfehlungen" analysiert die aktuelle Situation, sie definiert Herausforderungen und gibt Empfehlungen, wie sich Unternehmen dem Thema am besten nähern. Sie kann kostenlos auf der Syntax Website heruntergeladen werden.

  • Managed Hosting-Angebote auf Augenhöhe

    Die Nachfrage nach Flächen in Colocation-Rechenzentren zieht weiter an. Dies stellt der neuste "ISG Provider Lens - Private/Hybrid Cloud - Data Center Solutions & Services Germany 2019" fest, eine Studie der ISG Information Services Group (ISG), ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Die ISG-Studie unterstreicht, dass der Colocation-Boom längst über die Region rund um den Internet-Austauschknoten DE-CIX in Frankfurt hinausgeht und mittlerweile alle größeren Wirtschaftsräume in Deutschland erfasst hat. Neben dem Colocation-Markt beleuchtet der neue ISG Provider Lens drei weitere Marktsegmente: Managed Services, Managed Hosting sowie Managed Container-as-a-Service.