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Cloud-basierte Sicherheitslösungen


Sicherheits- und Messaging-Unternehmenslösungen: Proofpoint übernahm Sendmail
Als erste weit verteilte MTA-Plattform mit SMTP-Unterstützung nimmt MTA von Sendmail einen besonderen Platz in der Geschichte des Internets ein

(05.11.13) - Proofpoint, SaaS-Anbieterin für Security-as-a-Service, hat die Übernahme der im Silicon Valley ansässigen Firma Sendmail Inc. bekanntgegeben. Sendmail ist Anbieterin von Lösungen zur Vereinfachung komplexer Messaging-Geschäftsprozesse. Mit der Übernahme treten spezialisierte und talentierte Fachkräfte dem Proofpoint Engineering-Team bei, die den Stand der Firma im Bereich Unternehmenssicherheit und Messaging weiter festigen sollen. Gemäß den Fusionsvereinbarungen hat Proofpoint eine Summe von ca. 23 Millionen US-Dollar in bar bezahlt. Der Vertragsabschluss für die Übernahme erfolgte bei Unterzeichnung; weitere Genehmigungen sind nicht erforderlich.

Lesen Sie zum Thema "IT-Sicherheit" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

"Die Grundlagen der 'Proofpoint Enterprise Protection'-Lösung beruhen auf dem MTA (Messaging Transfer Agent ) von Sendmail ", sagt Gary Steele, CEO von Proofpoint. "Sendmail hat sich über die vielen Jahre ihrer Tätigkeit als führender Anbieter wichtiger Messaging-Infrastrukturen weltweit erwiesen – sowohl für Cloud-Bereitstellungen als auch für bestehende Lösungen vor Ort. Mit der Übernahme von Sendmail geht diese Technologie in den Besitz von Proofpoint über. Dadurch können wir die Lösung weiter optimieren, um den wachsenden Ansprüchen öffentlicher wie privater Cloud Computing-Architekturen sowie den damit verbundenen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Wir sind schon sehr gespannt darauf, das außergewöhnliche Team, das diese Technologie entwickelt hat, als Neuzugänge unter den hoch spezialisierten Fachkräften von Proofpoint begrüßen zu dürfen, und wir freuen uns darauf, für die Enterprise-Kunden von Sendmail zu arbeiten und ihnen dabei zu helfen, durch die Bereitstellung von Targeted Attack Protection und anderen Cloud-basierten Sicherheitslösungen von Proofpoint den Herausforderungen ständig wechselnder Sicherheitsbedrohungsszenarien zu begegnen."

Als erste weit verteilte MTA-Plattform mit SMTP-Unterstützung (Simple Mail Transfer Protocol) nimmt der MTA von Sendmail einen besonderen Platz in der Geschichte des Internets ein. Heutzutage wird der MTA von Sendmail – sowohl in der käuflichen als auch in der Open-Source-Version – häufig für den Nachrichtenverkehr im Intranet und Internet eingesetzt. Durch diese Übernahme will Proofpoint die Sentrion MTA-Plattform weiter ausbauen, ohne die Verbreitung der Open-Source-Produkte zu vernachlässigen.

Für das vierte Quartal 2013 erwartet Proofpoint, dass Sendmail die Umsätze auf nicht materielle Weise beeinflussen und zugleich den Non-GAAP-Nettoverlust der Firma um ca. 2 Millionen USD bzw. 0,06 USD pro Aktie erhöhen wird, da die Firma die mit diesem neuen Team verbundenen Kosten übernimmt und zudem in einen Strom wiederkehrender Umsätze investieren muss.

über das ganze Jahr 2014 verteilt erwartet die Firma derzeit einen Umsatzbeitrag von ca. 5 Millionen USD, wobei eine Hälfte durch die Erneuerung bestehender Wartungsverträge und die andere Hälfte durch neue Verkäufe von Proofpoint-Lösungen an besagte Stammkunden erwirtschaftet wird. Der Non-GAAP-Nettoverlust wird voraussichtlich im Jahr 2014 auf ca. 3 Millionen USD bzw. 0,08 USD je Aktie ansteigen, wobei die Verluste des ersten Halbjahres durch den erwarteten Wertzuwachs gegen Ende des Jahres teilweise kompensiert würden. Unser Management leistet das ganze Jahr 2014 über Einführungshilfe – auch bei den finanziellen Einbußen von Sendmail, die beim dritten Quartalsbericht 2013 noch in diesem Monat erwartungsgemäß bekannt werden dürften.

Da der laufende Absatz von Sendmail-Lösungen an Neukunden derzeit schwer einzuschätzen ist, wurde er bei dieser Einführungshilfe nicht berücksichtigt. Auch wird davon ausgegangen, dass die alten auf Dauerlizenzen und Hardwareverkäufen basierenden Geschäftsbereiche keine relevanten Umsätze einbringen werden. (Proofpoint: ra)




Proofpoint: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Unternehmen

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    McAfee kündigte die Zusammenarbeit mit Atlassian an, Anbieterin für Softwareentwicklungs- und Kollaborations-Tools. Ziel ist es gemeinsamen Kunden, die den Umstieg in die Cloud beschleunigen wollen, verbesserte Sicherheit und Bedrohungserkennung zu bieten. Durch die Zusammenarbeit profitieren Kunden von Atlassian nun von den Vorteilen des McAfee Mvision Cloud Portfolios. Dazu gehört die Sichtbarkeit und Kontrolle von SaaS-, PaaS- und IaaS-Umgebungen über alle Content-Management-Systeme und DevOps-Umgebungen hinweg. Dies geschieht mithilfe einer einheitlichen Sicherheitsplattform für die umfassende Kontrolle von Cloud-Diensten - egal ob auf verwalteten oder nicht verwalteten Geräten. Sicherheitslösungen für die Cloud sind unentbehrlich geworden. So ging aus einem kürzlich erschienen Bericht von McAfee zum Thema Cloud-Sicherheit hervor, dass Unternehmen heutzutage durchschnittlich 1.400 verschiedene Cloud-Dienste nutzen. Um die Migration in die Cloud so sicher wie möglich zu gestalten, sollten Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen ausbauen, um unterschiedlichen Herausforderungen zu begegnen: unbeabsichtigte Daten-Uploads, die Nutzung von Geräten außerhalb traditioneller Netzwerkparameter, Insider-Bedrohungen durch unvorsichtige Mitarbeiter oder Fehlkonfigurationen von Anwendungen.

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    Informatica kündigte eine Integration seiner Anwendungen in SAP-Lösungen an. Damit lässt sich die Migration von Unternehmen in die Cloud deutlich schneller als bislang gestalten. Dies wird durch den Einsatz des Daten- und Analyse-Cloud-Portfolios von SAP und der Informatica Intelligent Cloud Services erreicht. Gleichzeitig wird so die Partnerschaft zwischen SAP und Informatica gestärkt. Die "SAP Data Warehouse"-Cloud-Lösung ist Teil des Integrationsszenarios zu dem auch die bestehenden Data Warehouses sowie eine breite Palette an Anwendungen und Datenbanken - sowohl on-premise als auch in der Cloud gehören.

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    Die Sewan Gruppe, einer der führenden europäischen Cloud Service Provider, stellt mit der Übernahme des Berliner Telekommunikationsanbieters 42one GmbH die Weichen für ihren Einstieg in den deutschen Markt. Ziel der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Vermarktung Cloud-basierter White-Label-Services für anspruchsvolle B2B-Umgebungen über indirekte Vertriebskanäle. Im Zentrum des Business-Modells von Sewan steht Sophia - eine leistungsstarke Cloud-Plattform, über die Sewan ein breites Portfolio von Kommunikationsdiensten für den ITK-Fachhandel bereitstellt. Das Angebot reicht von Festnetz- und mobiler Telefonie über Collaboration, Internet Access und Security bis hin zu Cloud Computing-Services wie Microsoft 365. Die Gruppe setzt dabei, ähnlich wie 42one in Deutschland, ganz auf den indirekten Vertrieb und ein konsequentes White-Label-Modell. Europaweit beschäftigt Sewan 450 Mitarbeiter und betreut 750.000 Endanwender. Der prognostizierte Gesamtumsatz 2020 liegt bei 135 Millionen Euro.

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    Zscaler gibt eine Absichtserklärung zur Übernahme von Cloudneeti bekannt, ein Unternehmen im Bereich des "Cloud Security Posture Management "(CSPM). Mit der Akquisition wird Zscaler seinen Kunden eine branchenführende Data Protection-Abdeckung über die Zscaler Cloud Security-Plattform bieten. Cloudneeti verhindert und behebt Fehlkonfigurationen von Applikationen in SaaS-, IaaS- und PaaS-Umgebungen. Diese Fehlkonfigurationen sind eine der Hauptursachen für Datenschutzverstöße und Compliance-Verletzungen in Cloud-Anwendungen."Cloudneeti erweitert Zscalers Funktionalität zum Datenschutz und wird die Cloud-Sicherheit von Unternehmen dramatisch verbessern, indem es einige der häufigsten Ursachen für Datenverstöße und Compliance-Verletzungen aufdeckt und beseitigt", erklärt Jay Chaudhry, Chairman und CEO von Zscaler.

  • BaaS- und DRaaS-Geschäft profitabel skalieren

    Veeam Software, Anbieterin von Backup-Lösungen für Cloud-Datenmanagement, feiert das zehnjährige Jubiläum des "Veeam Cloud & Service Provider" (VCSP)-Programms mit der Bekanntgabe von Programmrabatten und -updates sowie dem Release der neuen Veeam Service Provider Console v4. Diese enthält neue Funktionen, die es Service Providern erleichtern, die Veeam-Umgebungen ihrer Kunden über Remote-Zugriff zu verwalten und zu überwachen. Die neue Version wird VCSP-Partnern kostenlos angeboten. Das im März 2010 gestartete VCSP-Programm ermöglicht es Service Providern, die Veeam-Software zu nutzen, um zuverlässige und gewinnbringende Backup-as-a-Service (BaaS)- und Disaster-Recovery-as-a-Service (DRaaS)-Lösungen anzubieten. Dank der mehr als 25.000 Cloud- und Service Provider-Partner verzeichnete das VCSP-Programm im vierten Quartal 2019 eine Steigerung des jährlich wiederkehrenden Umsatzes (Annual Recurring Revenue, ARR) in Höhe von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei steht das VCSP-Programm auch ein Jahrzehnt nach seiner Einführung weiterhin für Wertschöpfung und Innovation.