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Software-as-a-Service-Gütesiegel kommt


eco vertritt die deutsche Cloud Computing-Wirtschaft in europäischem Dachverband
Den deutschen Softwaremarkt für das Thema "Cloud Services" zu gewinnen


(16.02.10) - Der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. ist deutscher Partner bei "EuroCloud," Europas erstem internationalen Zusammenschluss für Cloud Services. EuroCloud Deutschland_eco unterstützt den Dialog zwischen Anbietern und Anwendern von Cloud Services und legt besonderen Fokus auf die rechtlichen Rahmenbedingungen. Beim gestrigen Kick-Off-Meeting in Köln diskutierten rund 80 Vertreter von Anbieterunternehmen über die dringlichsten Themen der Branche.

"Wichtig ist, den deutschen Softwaremarkt für das Thema Cloud Services zu gewinnen, damit er im internationalen Wettbewerb mithalten kann", betont Bernd Becker, Vorstandsvorsitzender EuroCloud Deutschland_eco und Vorstand Online Services bei eco. Erwartet werde, dass in wenigen Jahren Cloud Services einen internationalen Marktanteil von nahezu 50 Prozent des jetzigen Softwaremarktes einnehmen werden, was zwangsläufig zu erheblichen Umsatzrückgängen in den klassischen Bereichen führe.

Aus dem Kick-Off-Meeting sind konkrete Themenschwerpunkte hervorgegangen, die in folgenden Veranstaltungen ausgearbeitet werden sollen. Beim Themenkomplex "Cloud Managed Services" werden die betrieblichen Aspekte wie Registrierung, Bereitstellung und Abrechnung von Cloud Services im Vordergrund stehen, Compliance & Recht wird sich mit Datenschutz und Haftung beschäftigen. Im Bereich Interoperabilität & Standards soll geklärt werden, welche bereits vorhandenen Standards für alle Beteiligten nutzbar gemacht werden können.

"Mit EuroCloud Deutschland_eco können interessierte Unternehmen diese Themen mit den EuroCoud-Partnerländern vorantreiben und sich international etablieren", sagt Andreas Weiss, Direktor EuroCloud Deutschland_eco und verantwortlich für die operative Leitung. EuroCloud Deutschland_eco wird außerdem im laufenden Jahr ein Software-as-a-Service (SaaS)-Gütesiegel entwickeln und insbesondere nationale Rechtsthemen vertiefen, um bei den Anwendern das nötige Vertrauen für die Nutzung von Cloud Computing-Diensten zu schaffen.

Ein globales Phänomen wie Cloud Services braucht internationale Kooperation, um am Markt stark zu sein", sagt Andreas Weiss. "Gerade Europa hat eine schnell wachsende Software-as-Service, SaaS-Gütesiegel, der es aber noch etwas an internationaler Vernetzung fehlt", ergänzt Bernd Becker. "Bei EuroCloud Deutschland_eco können wir Anbieter und Anwender zusammenbringen und uns gemeinsam für geeignete Rahmenbedingungen einsetzen."

Mit der nun vereinbarten Zusammenarbeit mit EuroCloud Europe ist neben der Interessenvertretung nationaler Anbieter und Anwender auch ein schneller Austausch mit den weiteren Initiatoren im europäischen Wirtschaftsraum und global tätigen Unternehmen gewährleistet. "Der Cloud-Markt ist schnelllebig. Nur wer sich hier schnell anpassen kann, wird auf diesem dynamischen Markt erfolgreich sein – das gilt für Unternehmen genauso wie für Verbände. eco unterstützt die deutsche Internetwirtschaft seit vielen Jahren erfolgreich, und seine Kompetenz wird in Europa und international anerkannt.

Dass eco jetzt den Verein EuroCloud Deutschland_eco aufbaut, hat für die EuroCloud-Initiative großen Wert. Bernd Becker als Vorsitzender der deutschen und stellvertretender Vorsitzender der europäischen EuroCloud-Organisation hat einen persönlichen Cloud Computing-Hintergrund, seine Expertise und Kompetenz werden hoch geschätzt", sagt Pierre-José Billotte, Gründer und Vorsitzender von EuroCloud. Bernd Becker, eco Vorstand Online Services, war Ende Januar zum stellvertretenden Vorsitzenden im europäischen Gremium von EuroCloud gewählt worden.

EuroCloud Deutschland_eco ist dem eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. angegliedert. Mitglied werden können alle Unternehmen, zu deren Geschäftsbereich Cloud Services gehören.

Über EuroCloud
EuroCloud Europe wurde im Oktober 2009 initiiert und am 29. Januar 2010 in Paris durch die bereits bestehenden nationalen Organisationen des Zusammenschlusses gegründet. Den Vorsitz übernahm EuroCloud Europe-Initiator Pierre-José Billotte, stellvertretender Vorsitzender im europäischen Gremium ist Bernd Becker, Vorstand Online Services bei eco. EuroCloud will auf nationalem und internationalem Level ein europäisches Netzwerk von Unternehmen der Cloud Services-Branche aufbauen, deren Interessen gegenüber der europäischen Politik vertreten und technologische Partnerschaften und Geschäftsbeziehungen auf europäischem und internationalem Niveau etablieren. Neben Deutschland sind bisher Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, die Niederlande , Schweden, Spanien und Portugal Partner bei EuroCloud. Die regionalen Verbände werden künftig Aktionen und Initiativen starten, um lokale Unternehmen zu unterstützen. Der zentrale EuroCloud Europaverband wird dabei die verschiedenen Ländergruppen koordinieren. (eco: ra)

eco: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

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    Equinix, Anbieterin von Interconnection- und Rechenzentrumsdienstleistungen, eröffnet einen neuen Standort in Hamburg. Neben den bisherigen Rechenzentren in Frankfurt, München und Düsseldorf ist das Hamburger Rechenzentrum HH1 deutschlandweit somit insgesamt das zehnte International Business Exchange (IBX)-Rechenzentrum des Unternehmens. Mit dieser erweiterten Präsenz am vierten Standort in Deutschland trägt Equinix zum Aufbau leistungsstarker digitaler Infrastrukturen in Hamburg bei und bietet Unternehmen den direkten Zugang zu einem globalen Netzwerk aus Clouds, Netzwerken und potenziellen Partnern. In den Kauf sowie den Um- und Ausbau des Gebäudes hat Equinix in einer ersten Phase etwa 30 Millionen US Dollar investiert. Das Rechenzentrum wird über 12.000 Quadratmeter Whitespace und 1.875 Cabinets verfügen. Es wird rund um die Uhr durch Mitarbeiter betreut und gewährleistet seinen Kunden so die größtmögliche Ausfallsicherheit und Effizienz.

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    Mindtree, Dienstleisterin für digitale Transformation und Technologie, wurde von Cisco zum Partner gewählt, um Managed Secure SD-WAN- Services (Software Defined WAN) anzubieten. In ihrem Bemühen den Wert von Daten voll auszuschöpfen, schnellere Entscheidungen zu treffen, den Umsatz anzukurbeln und Kosten einzusparen, begeben sich Unternehmen schneller als jemals zuvor auf die Reise der digitalen Transformation. Sie verwalten größere Datenvolumen und Anwendungen mit unterschiedlichen Anforderungen an die Servicequalität. Hinzu kommt die Verlagerung in eine Multi-Cloud-Umgebung, was auf sichere Weise geschehen muss. Die digitale Transformation übt enormen Druck auf das Unternehmens-WAN aus. SD-WAN-Technologie verspricht eine bessere Konnektivität zwischen den Niederlassungen und dem Hauptsitz eines Unternehmens, indem die Cloud genutzt wird, um besseren Zugriff auf Dienste sowie intelligenteren Datenverkehr in einem Netzwerk zu bieten. Dieser Ansatz bedeutet nicht nur höhere Flexibilität, sondern trägt auch zur Kostensenkung bei, wodurch Unternehmen weniger auf traditionelle WAN-Technologien angewiesen sind.

  • Serviceangebot Managed Services

    Bereits seit 2011 hält thinkproject, SaaS-Anbieterin für Bau- und Ingenieurprojekte, 100 Prozent der Anteile der Dresdner planConnect GmbH. Dies soll künftig auch über den Firmennamen sichtbar sein. Die planConnect GmbH wurde deshalb in die thinkproject managed services GmbH umbenannt. Das Produkt Planconnect managed services wird weiterhin als Lösung im thinkproject-Portfolio erhalten bleiben. Die thinkproject managed services GmbH bleibt mit den bisherigen Mitarbeitern am Standort Dresden vertreten.

  • Führend im Segment "SaaS Billing Solutions"

    Zuora ist in der jüngsten Studie zu SaaS-Billingsystemen The Forrester Wave: SaaS Billing Solutions, Q4 2019 als Spitzenreiter eingestuft worden. Unter den neun Anbietern wurde Zuora sowohl in der Kategorie "Aktuelles Angebot als auch in der "Präsenz am Markt am besten bewertet. Die Forrester Studie sagt zum Unternehmen: "Zuora zeichnet sich durch seine Vordenkerrolle und vielfältige Kundenbasis aus ... Zuora dominiert seit langem in dieser Kategorie." In den letzten siebeneinhalb Jahren ist die Subscription Economy um mehr als 350 Prozent gewachsen, weil die Verbraucher zunehmend den Zugang zu bequemen digitalen Diensten dem Besitz von physischen Produkten vorziehen. Die Autoren des Forrester-Reports sehen es so: "je mehr digitale Produkte oder Dienstleistungen Sie als Unternehmer anbieten, und je mehr Partner sie haben, die Ihr Ökosystem mittragen, um Kunden Mehrwerte zu liefern, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Abrechnungsszenarien Ihres Unternehmens sich verkomplizieren werden. Ob sie mit den Veränderungen am Markt mithalten können und die Qualität Ihres Kundenerlebnisses hängt von der Agilität Ihrer Abrechnungstechnologie ab."

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  • Snow Software akquiriert Embotics

    Snow Software gab die Übernahme von Embotics, einem Experten für Hybrid-Cloud-Management-Lösungen, bekannt. Die Akquise vereint die beiden Marktführer und ermöglicht es CIOs, den gesamten Technologie-Stack von Software und Hardware bis hin zu Infrastruktur und Anwendungen noch besser zu überwachen und zu orchestrieren - egal ob sie On-Premises, in der Cloud oder einer hybriden Umgebung arbeiten. Embotics bietet eine plattformneutrale Cloud-Management-Lösung. Dadurch werden die schnelle und einfache Automatisierung von Bereitstellungen, Kostensenkungen und die Kontrolle privater, öffentlicher, hybrider oder Multi-Cloud-basierter Umgebungen ermöglicht. Führende Unternehmen wie Nordstrom, NASA und HBO sowie Dienstleister wie LG CNS und NTT Data nutzen Embotics, um ihre digitale Transformation voranzutreiben.

  • Verwaltung rund um Cloud-Infrastrukturen

    Unternehmen stehen oftmals vor der Herausforderung, dass IT-Ressourcen und das erforderliche Know-how im Bereich Data Center & Cloud fehlen. Die Controlware GmbH, Dietzenbach, hat daher einen Kooperationsvertrag mit dem in San Francisco ansässigen Cloud-Software-Spezialisten HashiCorp abgeschlossen. Ab sofort ergänzt der Systemintegrator und Managed Service Provider sein Portfolio im Bereich Data Center & Cloud um die nativen Cloud-Software-Produkte des kalifornischen Unternehmens. Ganz nach dem Controlware Motto "Make Business, not IT" können sich Kunden damit auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Controlware ist Partner von HashiCorp für Cloud Enabling, Cloud Building und Cloud Services in der DACH-Region. Dazu erweitert Controlware das Cloud-Portfolio um die HashiCorp Anwendungen Terraform und Vault. Mit dem Einsatz von Terraform sind Unternehmen in der Lage, ihre Prozesse durch Automation schneller und wirtschaftlicher zu gestalten. Die Anwendung Vault ermöglicht eine dynamische Ressourcen-Verwaltung rund um Cloud-Infrastrukturen. Der Zugriff auf Secrets in verteilten Infrastrukturen und Anwendungen wird in einem zentralen Tool geschützt, gespeichert und flexibel gesteuert. Eine Erweiterung des Angebots um weitere HashiCorp-Lösungen ist bereits in Planung.

  • Cloud- und Anwendungssicherheit

    Check Point Software Technologies akquiriert Protego, ein Unternehmen für Serverless-Sicherheitstechnologie. Damit ist Check Point ein Sicherheitsanbieter, der über eine konsolidierte Sicherheitslösung für Cloud Workload Protection (CWPP) und Security Posture Management (CSPM) verfügt. Das garantiert kontinuierlichen Schutz der Applikationen und Systeme. Protego schützt Serverless-Funktionen vor Angriffen im laufenden Betrieb und verhindert, dass gefährdeter Code innerhalb der Produktionsumgebung ausgeführt wird. Die schnelle Einführung von Serverless-Computertechnologien, wie AWS Lambda, stellt die bestehenden Paradigmen der Cloud- und Anwendungssicherheit in Frage. Die Umstellung auf Native-Cloud-Anwendungen birgt viele inhärente Schwachstellen und potenzielle Fehlkonfigurationen, die eine Erweiterung der Sicherheitslösungen zum Schutz der neuen Funktionen und Codes erfordern.

  • Veritas für AWS Outposts getestet und validiert

    Veritas Technologies, Anbieterin für Datensicherung in Unternehmen und Software-defined Storage (SDS), unterstützt ab sofort Amazon Web Services (AWS) Outposts. Dabei handelt es sich um vollständig verwaltete und konfigurierbare Rechen- und Speicherracks basierend auf AWS-designter Hardware. So können Unternehmen Rechen- und Speichersysteme lokal platzieren und diese nahtlos an die AWS-Dienste in der Cloud koppeln. Einige Kunden von AWS und Veritas wollen Teile ihrer Workloads im eigenen Rechenzentrum behalten, weil diese Daten beispielsweise empfindlich auf Latenzen reagieren oder nah mit anderen lokalen Systemen interagieren müssen. Solche Kunden wollen AWS-Rechen- und Speichersysteme lokal betreiben und zugleich ihre Workloads möglichst einfach und nahtlos an die übrigen Anwendungen in der AWS-Cloud koppeln.