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Nachfrage nach Rechenzentren enorm gestiegen


OVH eröffnet 21. Rechenzentrum – in Deutschland
"Wir freuen uns riesig, dass wir im Jahr 2017 unser erstes eigenes Rechenzentrum in Deutschland in Betrieb nehmen werden"

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OVH gibt Rechenzentrumseröffnung in Deutschland bekannt. Die Cloud Computing-Spezialistin hat bereits ein entsprechendes Gebäude gekauft. Es ist das erste Rechenzentrum der Gruppe in diesem Land, zwei weitere sind geplant. Mit einer Kapazität von 45.000 Servern befindet sich das Datacenter weniger als eine Millisekunde von Frankfurt entfernt. Es profitiert über diesen PoP von einer direkten Verbindung zu Brüssel, Straßburg und Zürich; ebenso wie zu Paris, Amsterdam, London und Mailand. Die Inbetriebnahme ist für April 2017 vorgesehen.

Die Wahl von OVH für die Location des ersten Rechenzentrums in Deutschland ist auf das hessische Limburg gefallen, nur knapp 100 km von Frankfurt entfernt. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Industriegebäude in unmittelbarer Nähe eines Umspannwerks. Das ist ein wahrer Glücksfall, ist doch die Stromversorgung einer der wichtigsten Punkte bei der Planung eines neuen Rechenzentrums.

Die Nähe zum PoP in Frankfurt hat ebenfalls für den Standort gesprochen, da das neue deutsche Rechenzentrum so problemlos an das weltweite Glasfasernetzwerk des Hosters angebunden werden kann. Beim Umbau des neu gekauften Gebäudes profitiert OVH von seiner bisherigen Expertise, da das Unternehmen bereits in der Vergangenheit meistens auf bestehende Gebäude für seine Rechenzentren gesetzt hat.

Die Nachfrage nach Rechenzentren in Deutschland ist in den letzten Jahren enorm gestiegen und dieser Trend wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. "Wir werden in 2017 eine starke Nachfrage erleben, die das verfügbare Angebot übersteigt", erklärt Béla Waldhauser, Leiter der Datacenter Expert Group im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

"Wir freuen uns riesig, dass wir im Jahr 2017 unser erstes eigenes Rechenzentrum in Deutschland in Betrieb nehmen werden. Wir erleben hier in Deutschland eine zunehmend stärkere Nachfrage nach einem deutschen Rechenzentrum – sowohl von Kunden als auch Interessenten. Das hat mehrere Gründe: Einerseits haben wir in Deutschland eine sehr gute wirtschaftliche Ausgangslage. Darüber hinaus besitzt Deutschland strenge Datenschutzvorschriften und ein sehr zuverlässiges Stromnetz. Damit ist die Eröffnung dieses Datacenters ein wichtiger Meilenstein in der Expansionsstrategie von OVH. Und OVH ist der größte Cloud Provider, der weltweit (z. B. mit neuen DCs in Singapur und Australien) aufgestellt ist, nicht aus Amerika stammt und damit nicht dem Patriot Act unterliegt", so Peter Höhn, Director Germany bei OVH Deutschland.

Ein Rechenzentrum mit einer Kapazität von 45.000 Servern
Der europäische Marktführer im Cloud Computing-Bereich plant zunächst die Einstellung von sechs Technikern am neuen Standort. Nach und nach sollen dann entsprechend der Entwicklung weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Langfristig soll das Rechenzentrum auf einer Fläche von 4.000 m2 bis zu 45.000 Server beherbergen.

OVH ist in Deutschland seit 2006 präsent. Von Saarbrücken aus werden alle Kunden im DACH-Raum betreut. So zählen in Deutschland zahlreiche KMU ebenso wie große, weltweit agierende Konzerne zu den Kunden von OVH – wie beispielsweise Villeroy & Boch, eines der bekanntesten deutschen Traditionsunternehmen in Konzerngröße, das auf die Cloud-Infrastrukturen von OVH setzt.

Ein ehrgeiziger Expansionsplan
Nachdem OVH im Oktober die Eröffnung dreier Rechenzentren in Australien, Singapur und Polen angekündigt hat, setzt das Unternehmen nun seine Investitionen in Europa fort. Um das weltweite Expansionsprojekt zu finanzieren, hat der Cloud-Spezialist 2016 durch eine Partnerschaft mit den Investment-Firmen KRR und TowerBrook Capital Partners eine Kapitalerhöhung um 250 Millionen Euro erreicht. Auf dieser Grundlage sollen in den kommenden fünf Jahren Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro getätigt werden. Sieben weitere Rechenzentren sind bis Ende 2017 geplant, zwei in den Vereinigten Staaten sowie jeweils eines in Deutschland, Italien, Spanien, England und in den Niederlanden.

Wenn diese Pläne umgesetzt sind, werden die 1 Million Kunden von OVH die Wahl zwischen 27 Rechenzentren in elf Ländern auf drei Kontinenten haben – allesamt über das unternehmenseigene Glasfasernetz mit einer Kapazität von derzeit 7,5 Tbit/s miteinander verbunden.
(OVH: ra)

eingetragen: 10.01.17
Home & Newsletterlauf: 19.01.17


OVHcloud: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Unternehmen

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    Check Point Software Technologies akquiriert Protego, ein Unternehmen für Serverless-Sicherheitstechnologie. Damit ist Check Point ein Sicherheitsanbieter, der über eine konsolidierte Sicherheitslösung für Cloud Workload Protection (CWPP) und Security Posture Management (CSPM) verfügt. Das garantiert kontinuierlichen Schutz der Applikationen und Systeme. Protego schützt Serverless-Funktionen vor Angriffen im laufenden Betrieb und verhindert, dass gefährdeter Code innerhalb der Produktionsumgebung ausgeführt wird. Die schnelle Einführung von Serverless-Computertechnologien, wie AWS Lambda, stellt die bestehenden Paradigmen der Cloud- und Anwendungssicherheit in Frage. Die Umstellung auf Native-Cloud-Anwendungen birgt viele inhärente Schwachstellen und potenzielle Fehlkonfigurationen, die eine Erweiterung der Sicherheitslösungen zum Schutz der neuen Funktionen und Codes erfordern.

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    Veritas Technologies, Anbieterin für Datensicherung in Unternehmen und Software-defined Storage (SDS), unterstützt ab sofort Amazon Web Services (AWS) Outposts. Dabei handelt es sich um vollständig verwaltete und konfigurierbare Rechen- und Speicherracks basierend auf AWS-designter Hardware. So können Unternehmen Rechen- und Speichersysteme lokal platzieren und diese nahtlos an die AWS-Dienste in der Cloud koppeln. Einige Kunden von AWS und Veritas wollen Teile ihrer Workloads im eigenen Rechenzentrum behalten, weil diese Daten beispielsweise empfindlich auf Latenzen reagieren oder nah mit anderen lokalen Systemen interagieren müssen. Solche Kunden wollen AWS-Rechen- und Speichersysteme lokal betreiben und zugleich ihre Workloads möglichst einfach und nahtlos an die übrigen Anwendungen in der AWS-Cloud koppeln.