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Steigende Beliebtheit von Cloud-Lösungen


Cloud-Services: Tipps zur Gewährleistung von Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Daten
Volle Kontrolle über Daten haben

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Cloud Computing-Services werden bei deutschen Unternehmen immer beliebter: Im Jahr 2018 setzten laut Statista bereits 73 Prozent Cloud-Dienste ein. Laut Bitkom Research speichert die Hälfte deutscher Unternehmen auch personenbezogene Daten in der Cloud, rund ein Drittel der befragten Unternehmen sogar geschäftskritische Inhalte in der Public Cloud. Sicherheitsanbieter McAfee veröffentlichte jüngst noch genauere Zahlen, nach denen Office 365 31 Prozent, Salesforce rund 16 Prozent, Slack und Google Docs je 2 Prozent dieser Unternehmensdaten beherbergt.

"Das ist problematisch, wenn man bedenkt, dass 47 Prozent der Unternehmen in 2018 Attacken auf Cloud-Services registrierten und im selben Jahr fast jeder zweite Anbieter von Cloud-Services zum Ziel einer DDoS-Attacke wurde", warnt Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group. Nicht ohne Grund, denn der Nachholbedarf in Sachen Datensicherheit in der Cloud ist tatsächlich groß. Insbesondere in der Microsoft-eigenen Cloud-Lösung OneDrive stiegen die Missbrauchsvorfälle enorm: Allein im ersten Quartal 2019 wurden bereits 60 Vorkommnisse gezählt. Auch Dropbox wird vermehrt für Schadsoftware missbraucht: Zwischen dem letzten Quartal 2018 und dem ersten Quartal 2019 wurden mehr als 80 Vorfälle registriert.

"Wirklich erschreckend ist aber die Sorglosigkeit der Cloud-Anwender. Mehr als die Hälfte der IT-Experten verzichten auf eine mobile Bedrohungsabwehr. Dabei war im Jahre 2018 jeder zweite Cloud-Dienstleister Ziel einer DDoS-Attacke – im Vergleich zum Jahr 2017 eine Zunahme von 14 Prozent", so Tulinska und begründet: "Bekannte und vermeintlich vertrauensvolle Plattformen wie Dropbox, OneDrive oder auch Google Drive sind für Angreifer sehr nützlich, denn eine Domain-Überprüfung durch Security-Programme lässt sich hier erfolgreich umgehen."

Gerade die Cloud kann aber auch die Datensicherheit und den Datenschutz erhöhen – natürlich nicht, wenn geschäftskritische Details in der Dropbox landen. "Die Erhöhung von Datensicherheit und -schutz gelingt mit einem entsprechenden IT-Dienstleister. Ein Service-Vertrag stellt dabei sicher, dass Technik sowie die Organisation permanent auf dem neuesten Stand sind und gesetzliche Vorgaben jederzeit erfüllt werden", bemerkt die Expertin. Doch Vorsicht: Werden Daten in die Cloud ausgelagert, liegen sie keinesfalls in der Wolke, sondern auf den Servern externer Dienstleister. Um die Informationssicherheit nicht aus den Augen zu verlieren, lohnt eine Überprüfung: Ein erster Indikator für ein bestimmtes Maß an Sicherheit ist die Einhaltung technisch-organisatorischer Maßnahmen, aber auch Zertifizierungen wie nach ISO 27001 oder nach BSI Grundschutz.

"Die Nutzung der Cloud steigt rasant, weil sie enorm viele Vorteile – allem voran die Kostenersparnis, bedarfsgerechte Bereitstellung und hohe Skalierbarkeit – bringt. Dennoch: Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Daten muss auch in der Cloud gewährleistet sein. Auch wenn Daten in der Wolke gespeichert sind, muss ein Unternehmen jederzeit volle Kontrolle über sie haben", mahnt Tulinska. Und das fängt schon bei der Wahl des Cloud Providers an. "Ich empfehle auf Merkmale wie vorhandene Zertifikate, Verfügbarkeitszeiten, Zusatzkosten und Zusatz-Services zu achten", so die IT-Sicherheitsexpertin und rät, auch Mitarbeiter als Teil des Sicherheitskonzepts zu begreifen: "Die Sicherheit einer Cloud steht und fällt auch immer mit ihren Anwendern. Eine Sensibilisierung und Schulungen sind deshalb wichtig. In Klassifizierungs-Richtlinien müssen außerdem Freigaben und Zuständigkeiten definiert werden, um zu verhindern, dass vertrauliche und Datenschutz-relevante Informationen auf unsicheren Plattformen abgelegt werden."

Weiter stellt der so genannte "Continuous Configuration Automation” Ansatz sicher, dass die IT-Infrastruktur nach dem Bedarf des Nutzers und den regulatorischen Vorgaben des Betriebs konzipiert und konfiguriert wurde. So lassen sich Aufgaben, beispielsweise das Konfigurationsmanagement, automatisieren. Jeder Prozess in jedem Unternehmen lässt sich zudem in verschiedene Arbeitsschritte einteilen. Für diese Arbeitsschritte sollten Unternehmen ein Schutzniveau definieren und beispielsweise regeln, wann eine Verschlüsselung notwendig ist und wo die Schlüssel aufbewahrt werden. "Im gleichen Atemzug sollten auch gleich Zugriffsregeln festlegt werden, denn nicht jeder Mitarbeiter muss auf alle Daten oder Applikationen zugreifen können", so Tulinska. Mit Hilfe von Logfiles lässt sich zudem dokumentieren, wer wann auf welche Daten oder Anwendungen zugegriffen hat, um sicherheitsrelevante Vorkommnisse zu dokumentieren. (PSW Group: ra)

eingetragen: 15.10.19
Newsletterlauf: 18.11.19

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Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Daten sicher aus der Public Cloud zurückführen

    In vielen Unternehmen findet im Umgang mit der Cloud inzwischen ein Umdenken statt und vermehrt wollen Unternehmen zumindest Teile ihrer Kerndaten und zentralen Anwendungen aus der Public Cloud zurückholen (Cloud Data Repatriation). Laut der US-Analystenfirma IDC, haben 80 Prozent der Unternehmen ihre Workloads im vergangenen Jahr repatriiert. Es wird davon ausgegangen, dass in den nächsten zwei Jahren 50 Prozent der Anwendungen aus der Public Cloud an private oder lokale Hosting-Standorte zurückgeholt werden - teils aus Kostengründen oder wegen der Skalierbarkeit. Zwar bieten Public Clouds ein hohes Maß an Flexibilität, sie sind aber auch teuer und die Übertragung unstrukturierter Daten, wie sie beispielsweise vom Internet of Things (IoT) erzeugt werden, ist zudem oft nicht schnell genug. Gerade Unternehmen, die glaubten, sie hätten ihre Daten im Griff, müssen feststellen, dass sie die Masse unstrukturierter Daten nur schwer einschätzen können. Lange dachte man, das Problem wäre gelöst, wenn man den Großteil der Daten in die Cloud verschiebt. Jetzt wird zunehmend deutlich, dass die Cloud nicht nur teuer sein kann, sondern dass es aufgrund potenzieller Latenzzeiten auch manchmal schwer ist, schnell genug an bestimmte Daten heranzukommen.

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    Die Cloud-Nutzung ist laut bitkom auf Rekordniveau bei Unternehmen. Allerdings ist die Leistung der Applikationen in der Cloud nur so gut wie das Netzwerk. Doch herkömmliche WANs können den Ansprüchen eines modernen Datenverkehrs kaum gerecht werden. Das traditionelle Router-zentrierte Modell ist netzwerkgesteuert. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass das Unternehmen gezwungen ist, sich an die Einschränkungen des Netzwerks anzupassen. Traditionelle Router, die vor der Cloud entwickelt wurden, führen den gesamten für die Cloud bestimmten Datenverkehr von Zweigstellen zurück zum Rechenzentrum, anstatt direkt zu Software-as-a-Service (SaaS)- bzw. Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Anwendungen und -Instanzen. Das beeinträchtigt die Leistung und die Produktivität immens.

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    Chester Wisniewski, Principal Researcher bei Sophos, hat ein Gespür für Trends, und zwar welche neuen perfiden Methoden sich im kriminellen Online-Ökosystem entwickeln. Angriffe über Managed Service Provider (MSP) hat er kommen sehen. Die jüngsten Beispiele von attackierten Zahnarztpraxen bestätigen nun seinen Spürsinn. Allerdings können wenige Sicherheitsmaßnahmen bereits große Wirkung im Kampf gegen die Hacker erzielen. Ransomware ist eine starke Waffe der Cyberkriminellen. Und es entwickelt sich ein neuer Trend - die Infizierung von Unternehmen über deren Managed Service Provider. Die jüngsten Opfer allein in den USA: Hunderte von Zahnarztpraxen und Kommunen. Chet Wisniewski, der Forensik und das Vorhersagen von cyberkriminellen Entwicklungen zu seinem Beruf gemacht hat, hatte die Probleme und Gefahren von MSPs bereits seit langem im Auge und empfiehlt konkrete Schritte zur Vermeidung.

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    Die wichtigsten Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit der Cloud sind laut einer Studie von Checkpoint die mangelnde Transparenz und die Konformität der Infrastruktur. Der nicht autorisierte Zugriff auf die Cloud, unsichere Schnittstellen, Cloud-Konfigurationsfehler und die missbräuchliche Verwendung von Konten sind die vier Hauptschwachstellen der Public Cloud. Für Kristian Thyregod, Vice President EMEA bei Silver Peak, stehen diese Themen im Mittelpunkt der digitalen Transformationsprozesse von Unternehmen. SaaS-Anwendungen und die IT-Infrastruktur ihrer eigenen Rechenzentren stellen eine beachtliche Herausforderung für CIOs dar.

  • Fehlende Präzision: Formulierung der Projektziele

    Eine unpräzise Formulierung der Projektziele, unklare Kompetenzverteilung und zum Teil eine unzureichende Ausbildung und Fähigkeiten in der Anwendung von Projektmanagement-Methoden sind nach Angaben des Beratungsunternehmens iTSM Group die häufigsten Ursachen für das Scheitern von IT-Projekten in der Öffentlichen Verwaltung. Und ein solches Scheitern ist nicht selten - nach unterschiedlichen Studien wird in diesem Bereich nur jedes zweite Projekt erfolgreich abgeschlossen. Das kürzlich vom Bundesrechnungshof massiv kritisierte Digitalisierungsprojekt der Bundesregierung ist hier also nur der Gipfel des Eisbergs. Die fehlende Präzision bei der Formulierung der Projektziele führt laut iTSM zum einen zu Orientierungslosigkeit bei den Projektbeteiligten und zum anderen zu einem gefährlichen Eigenleben von Teilprojekten, denen ein gemeinsames Ziel fehlt und die sich zum Schluss nicht sinnvoll integrieren lassen. Nachbesserungen, Verzögerungen oder gar das Scheitern des gesamten Projekts sind die Folgen.

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    Cloud-native Anwendungen stellen spezifische Anforderungen an die Softwareentwicklung und -bereitstellung. Klassische CI- und CD-Tools stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Consol stellt drei neue CI- und CD-Projekte vor und beleuchtet ihr Potenzial. Im Zuge des allgemeinen Cloud-Trends werden Cloud-native Applikationen immer wichtiger. Sie basieren verstärkt auf Microservices-Architekturen, die neue Anforderungen an Continuous Integration (CI) und Continuous Delivery (CD) stellen. CI- und CD-Tools sowie Workflows müssen sich vor allem an die Geschwindigkeit und die Komplexität der Cloud-nativen Möglichkeiten anpassen. "Klassische" CI- und CD-Tools wie Jenkins mit ihren Funktionalitäten sind hier weniger geeignet. Stattdessen rücken inzwischen vermehrt neue Tools ins Blickfeld, die direkt aus der Cloud-nativen Entwicklung heraus entstanden sind und somit keine "Altlasten" mit sich tragen. Wichtige Kriterien, die sie erfüllen sollten, sind unter anderem Hosting und Scheduling auf Kubernetes, Container als Pipeline-Schritte, Web-UI und "Pipeline as Code".

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    Daten sind der Treibstoff des digitalen Wandels, und der enorme Zuwachs an Geschäftsanwendungen und Tools trägt dazu bei, dass die Datenmenge stetig wächst. So haben die Analysten von 451 Research herausgefunden, dass bei 29 Prozent der befragten Führungskräfte die Datenmenge um 100 bis 500 Gigabyte (GB) pro Tag und bei 19 Prozent sogar um 500 GB bis 1 Terabyte (TB) zunimmt. Bei 13 Prozent ist es ein Zuwachs von 2 TB. Eine umfassende Datenstrategie sowie ein gut gemanagter und sicherer Datenbestand, der Entscheidungen unterstützt, sind in diesem Zusammenhang mehr als ein Wettbewerbsvorteil, sondern essentieller Schlüssel zum Erfolg. Oracle gibt Unternehmen fünf Tipps, worauf sie in Bezug auf die sich stetig wandelnde Position des Chief Data Officer (CDO) achten sollten.

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