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Ein stringentes hybrides Konzept


Fünf Tipps zur Einführung einer hybriden IT-Security-Lösung
Die Kombination aus einem Cloud-basierten und einem On-Premise Service vereint das Beste aus zwei Welten


(29.09.10) - In punkto IT-Sicherheit herrscht in vielen Unternehmen Wildwuchs. Es werden eine Vielzahl unterschiedlicher und kaum aufeinander abgestimmter Applikationen für Web-, E-Mail- und Datensicherheit eingesetzt. Dies trifft speziell auf Firmen mit einer weit verzweigten Organisationsstruktur und einer Reihe von Niederlassungen zu. Viele eingesetzten Sicherheitsapplikationen sind Insellösungen, denen es an Integration, Flexibilität und Reichweite fehlt.

Jede dieser Applikationen hat ihre eigene Benutzeroberfläche und ihre speziellen Funktionen zur Einrichtung und Überwachung von Sicherheitsrichtlinien. Oft stammen die einzelnen Applikationen von verschiedenen Herstellern, was den Aufbau einer durchgehenden, ganzheitlichen Sicherheitslösung erschwert.

Lesen Sie zum Thema "IT-Security" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Die Folge: Unternehmen müssen sehr viel Zeit und Geld aufwenden, um eine Infrastruktur, die von mehreren Herstellern stammt, aufzubauen, zu überwachen und auf dem neuesten Stand zu halten. Vermeiden lassen sich solche Probleme durch den Einsatz einer ganzheitlichen, hybriden Security-Lösung, bei der einzelne Teile vor Ort und andere im Rechenzentrum eines Security-Dienstleisters betrieben werden. Die steigende Zahl kombinierter Angriffe aus dem Web, bestehend aus Spam-Mails, Trojanern und der Ausnutzung neuer Sicherheitslücken, belegen den hohen Bedarf an Lösungen, die einen kombinierten Schutz in den Bereichen Web-, Daten- und E-Mail-Sicherheit bieten.

Websense erläutert in fünf Schritten die Einführung einer hybriden Lösung:

1. Bestandsaufnahme: Zunächst einmal muss ein Unternehmen in einer Ist-Analyse feststellen, welche verschiedenen Lösungen für Web-, E-Mail- und Datensicherheit eingesetzt werden und die damit verbundenen Total Cost of Ownership (Lizenzkosten, Aufwände für Administration, Betrieb, Updates einspielen etc.) ermitteln. In einem alternativen Geschäftsszenario sollte aufgezeigt werden, welche Einsparpotenziale sich durch eine Herstellerkonsolidierung und eine hybride Security-Lösung erzielen lassen.

2. Analyse des Web-, E-Mail- und Datenverkehrs: In einer ausführlichen Analyse muss ein Unternehmen den gesamten ein- und ausgehenden Datenverkehr untersuchen. Notwendig ist dies in den Bereichen Internetzugang, E-Mail sowie bei den über diese Kommunikationskanäle importierten und exportierten Daten. Damit lässt sich nachvollziehen, welcher Mitarbeiter im Rahmen welcher Geschäftsprozesse Daten mit Adressaten außerhalb des Unternehmens austauscht.

3. Schwachstellenanalyse: Eine Schwachstellenanalyse spürt die Lücken in der IT-Security-Infrastruktur auf. Konkret: Welcher Daten-Import und -Export über welche Kommunikationskanäle erfolgt an den bisherigen Sicherheitsmaßnahmen vorbei? Wo gibt es Lücken, die mit den im Einsatz befindlichen Einzellösungen nicht abgedeckt werden? Ist es beispielsweise möglich, über Web-2.0-Tools oder Instant-Messaging-Software mit externen Daten an den offiziellen Kontrollstationen vorbei auszutauschen?

4. Ganzheitliches Sicherheitskonzept: Es müssen umfassende IT-Sicherheitsrichtlinien erstellt und umgesetzt werden, die für alle Mitarbeiter eines Unternehmens gültig sind, unabhängig davon, wo sie sich gerade aufhalten - in den Firmenräumen, unterwegs bei einem Kunden oder in ihrem Home Office. Eine der größten Vorteile einer fachgerecht aufgebauten hybriden Lösung: Es wird nur eine Management-Konsole für die gesamte Administration benötigt.

5. Aufteilung der Sicherheitskomponenten: Zum Abschluss der organisatorischen Arbeit wird entschieden, welche Sicherheitskomponenten vor Ort und welche als Cloud Computing-Service eingerichtet und genutzt werden. Die Kombination aus einem Cloud-basierten und einem On-Premise Service vereint das Beste aus zwei Welten: die Effizienz einer Cloud Computing-Lösung verbunden mit den fein abgestimmten Steuerelementen einer vor Ort betriebenen Sicherheitsapplikation. Ein derartiger Ansatz senkt die Total Cost of Ownership (TCO) und verbessert die Sicherheitslage. Die Sicherheitskomponenten kommen dort zum Einsatz, wo sie ihre Wirkung am effektivsten entfalten, denn eine effiziente Sicherheitslösung muss gleichermaßen vor externen Bedrohungen wie vor Datenabfluss aus dem internen Netzwerk heraus schützen.

"Ein stringentes hybrides Konzept kombiniert eine lokal vorhandene Infrastruktur mit Cloud Computing-Services. Abhängig von den konkreten Gegebenheiten werden zentrale Sicherheitsbausteine miteinander verknüpft", erläutert Michael Scheffler, Regional Director Central Europe bei Websense. "Die ganzheitliche Betrachtung und Zusammenführung der wichtigsten Sicherheitsfunktionen in den Bereichen Web-, E-Mail- und Data-Security vereinfacht die gesamte Security-Administration und reduziert die Betriebskosten." (Websense: ra)

Websense: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Tipps und Hinweise

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    Immer mehr Unternehmen bieten Software an. Waren es früher fast ausschließlich Software-Firmen, ist Software heute auch beispielsweise für Autobauer, Maschinenbauer, Sportartikelhersteller und Unternehmen aus vielen weiteren Branchen ein elementarer Teil des Geschäfts. Insbesondere bei Maschinen wird der Software-Anteil immer wichtiger. Von den verschiedenen Möglichkeiten, Software auszuliefern, kristallisiert sich Software-as-a-Service (SaaS), gehostet in einer Public Cloud wie AWS, als Ideallösung heraus - aus mehreren Gründen, die aber auf alle Branchen zutreffen.

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    Die Cloud ist dank ihrer Flexibilität und Kapazität im Vergleich zu herkömmlichen Rechen- und Speichermethoden mittlerweile ein wichtiges Standbein für viele Unternehmen geworden. Doch wie bei herkömmlichen Speicher- und File-Sharing-Methoden entstehen auch durch die Cloud spezifische Datensicherheitsprobleme. Ein pragmatischer, datenzentrierter Ansatz kann den Weg in die Wolke jedoch übersichtlich umsetzbar machen. Im Folgenden ein 7-stufiges Framework für ein effektives Cloud-Security-Programm. Cloud-Anwendungen befinden sich außerhalb der IT-Umgebung eines Unternehmens und damit auch außerhalb des Schutzes, den viele netzwerk- oder perimeterbasierte Sicherheitstechnologien bieten. Bevor Unternehmen Cloud-Services nutzen, ist es wichtig, die Geräte zu sichern, die für den Zugriff auf die Cloud verwendet werden. Diese Endpunkte sollten durch Sicherheitstechnologien wie Data Loss Prevention (DLP) mit Kontrollen für die Datenexfiltration, End-to-End-Verschlüsselung und den sicheren Zugriff geschützt werden. Auf diese Weise wird der unbefugte Upload sensibler Daten in die Cloud verhindert und sichergestellt, dass Daten vor dem Hochladen verschlüsselt werden.

  • Das Beste aus der KI-Investition machen

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    Die Cloud-Nutzung ist mittlerweile nahezu Standard: Dienste werden ganz selbstverständlich migriert, auch IT-Sicherheitstools. Ansätze wie "Security-as-a-Service" sind der Cloud-Security zweifelsfrei dienlich. Eine moderne Cloud-Strategie zu implementieren setzt jedoch Wissen um diese Ansätze und die Cloud Security im Allgemeinen voraus. "Zur Absicherung von Cloud-Diensten lohnt es, auf die Offenheit der jeweiligen Lösung zu achten," macht IT-Sicherheitsexpertin Patrycja Tulinska aufmerksam. Die Geschäftsführerin der PSW Group begründet: "So lassen sich Drittanbieter integrieren, die sich zur Bedrohungslage austauschen. Sie verhindern Anbieterabhängigkeiten und schaffen die Basis für eine ganzheitliche Cloud-Sicherheit. Insellösungen hingegen können nicht das Ziel sein. Sie können einen unnötigen Anstieg von Sicherheitswarnungen zur Folge haben, denn dieselbe Bedrohung kann mehrfach und auf verschiedene Art gemeldet werden."

  • Google Cloud: Als Phishing-Werkzeug missbraucht

    Das Research Team von Check Point Software Technologies hat eine neue Phishing-Kampagne in Zusammenhang mit Google Cloud aufgedeckt. Cyber-Kriminelle missbrauchen den Namen und die Funktionen der Plattform, um an die Login-Daten der Nutzer zu gelangen. Der Angriff beginnt mit einem PDF-Dokument, welches von den Betrügern auf den Google Cloud-Speicherort ‚Google Drive' geladen wird. Dieses PDF enthält einen Link zu einer Phishing-Seite, welche sich als angeblicher Internet-Auftritt von Office 365 maskiert und mit einem gefälschten Login-Fenster aufwartet. Geben die Nutzer dort ihre Zugangsdaten ein, werden Sie an den Server der Hacker geschickt. So weit, so das bekannte Vorgehen bei Phishing-Attacken.

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    Lange betrachteten selbst große Unternehmen die tägliche Datensicherung auf Tape als ausreichenden Schutz für ihr IT-Netzwerk. Durch die Backups von gemeinsam genutzten Datei- und E-Mail-Servern war zwar der Verlust einiger Dokumente oder E-Mails unangenehm, bedeutete aber nicht das Ende des Geschäftsbetriebs. In allen Branchen wird allerdings zunehmend Software-as-a-Service (SaaS) eingeführt und viele Firmen vertrauen ihre Messaging- und Collaboration -Workloads der Cloud an. Cloud-basierte Anwendungen bieten Vorteile - sie sind jedoch nicht immun gegen Phishing-Angriffe, Ransomware, Anwendungsfehlern oder bösartige Insiderbedrohungen. Heutzutage wird die Business Continuity, also die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, als eine der drei wichtigsten Erfolgsfaktoren im Wettbewerb und als zentrale Aufgabe des Managements betrachtet - die allerdings von der IT-Abteilung erfüllt werden muss. Die kritische Relevanz der IT zeigt sich darin, dass bereits Unterbrechungen von wenigen Minuten, im Trading-Bereich sogar Sekunden, zu schweren Verlusten im fünfstelligen Bereich führen und dem Ruf des Unternehmens schaden können. Darunter leidet wiederum das interne Ansehen der IT-Abteilung.

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    Der Kunde sollte im Mittelpunkt eines jeden Unternehmens stehen. Doch selbst, wenn dem so ist haben klassische Organisationen den Kunden nicht mal im Organigramm. Was machen kundenzentrierte Unternehmen also anders? Es müssen nicht nur Hierarchien verflacht, sondern auch bestehende Prozess-Silos und -Einbahnstraßen abgebaut werden. Der Schlüssel hierzu ist die Technologie. Im Retail Bereich zum Beispiel müssen Unternehmen inzwischen in der Lage sein, in Echtzeit und individuell mit dem Kunden zu interagieren. Wie können Shops also flexibler werden und ihre Daten vereinheitlichen, um den personalisierten Wünschen des Endkunden gerecht zu werden? Die Customer Experience (CX) des POS-Systems spielt hier eine zentrale Rolle.

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