- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Akzeptanz von Public-Cloud-Angeboten


Umfrage: Siegeszug von Public-Cloud-Angeboten trotz Sicherheitsbedenken
Einsatz bei Collaboration, in KMU und kostensensiblen Märkten am weitesten verbreitet; DACH-Region droht zurück zu fallen

(16.01.15) - Public-Cloud-Angebote gewinnen in Europa an Zustimmung. Eine aktuelle Umfrage von Barracuda Networks, Inc.) ermittelte, in welchen Bereichen und Märkten Public-Cloud-Angebote am weitesten verbreitet sind. IT-Spezialisten aus zehn europäischen Ländern machten Angaben zur Motivation und den Bedenken gegenüber der Public Cloud. Dabei zeigt sich, dass Deutschland zurück zu fallen droht: In den Krisenländern Italien und Spanien ist der Einsatz von Public-Cloud-Angeboten deutlich weiter verbreitet.

Dieses Gefälle zeigt sich auch in Bezug auf die Unternehmensgrößen: kleine und mittelständische Unternehmen greifen häufiger auf Public-Cloud-Lösungen zurück. Die stärksten Argumente dafür sind allen voran Kosteneinsparungen, Flexibilität und die Reduktion der Komplexität. Häufiger als in anderen Anwendungsgebieten kommen Public-Cloud-Lösungen dort zum Einsatz, wo es um Zusammenarbeit geht: Datenaustausch, Messaging und Webpages.

Lesen Sie zum Thema "IT-Security" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Barracuda befragte im August und September 2014 in zehn europäischen Ländern insgesamt 900 IT-Fachleute zu ihrer Public-Cloud-Nutzung. Die Ergebnisse zeigen neben dem klaren Trend zur Cloud folgende Details:

>> DACH-Region ist skeptisch: Rund jeder vierte Befragte (26 Prozent) gab an, die Public Cloud nicht zu nutzen. Dabei waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Märkten groß: In Österreich und der Schweiz ist die Skepsis weitaus größer, hier verzichten bislang 54 Prozent bzw. 51 Prozent auf die Public Cloud (Deutschland: 33 Prozent). In Spanien (10 Prozent) und UK (15 Prozent) hingegen ist die Ablehnung deutlich niedriger.

>> Fachabteilungen haben ein Wörtchen mitzureden, werden aber unterschätzt: In den meisten Unternehmen ist es die IT-Abteilung, die den Einsatz von Public-Cloud-Angeboten treibt (54 Prozent). Die Leiter der Fachabteilungen liegen an zweiter Stelle (30 Prozent). Trotz dieser Rolle der Abteilungsleiter beim Einsatz der Cloud glaubt nur jeder fünfte Befragte (21 Prozent), dass die Abteilungen selbsttätig Cloud-Services einkaufen, ohne dies mit der IT-Abteilung zu koordinieren.

>> Kostensenkung versus Sicherheitsbedenken: Als Pluspunkte der Public Cloud sehen die Befragten allen voran die Kostenreduktion (58 Prozent Zustimmung) und Flexibilität bzw. Skalierbarkeit (40 Prozent), bei den Argumenten gegen die Cloud spielen Sicherheitsbedenken (51 Prozent), Compliance-Probleme (39 Prozent) und Kontrollverlust (35 Prozent) die Hauptrolle.

>> Eigene Infrastruktur bietet keinen Mehrwert: Ein Großteil der Befragten (66 Prozent) glaubt nicht, dass Unternehmensinformationen in der eigenen IT-Infrastruktur sicherer sind. Das relativiert die Sicherheitsbedenken als Gegenargument. Nur 27 Prozent stimmen zu, dass sich Geheimdienste unbemerkt Zugriff auf Daten in der Public Cloud verschaffen könnten. 22 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Geheimdienste auf Daten der eigenen Server unbemerkt zugreifen können.

>> Collaboration findet in der Cloud statt: Datenaustausch (38 Prozent), Messaging (34 Prozent) und Storage (34 Prozent) sind die Bereiche, in denen die Befragten Public-Cloud-Angebote zukünftig am häufigsten nutzen wollen. Nur selten (24 Prozent) dagegen wird die Cloud für Security genutzt oder geplant.

>> Sicherheit muss sein: Um Cloud Computing-Services zu schützen, planen 57 Prozent der Befragten zusätzliche Netzwerk-Security, und 53 Prozent zusätzliche Application-Security. Nur 18 Prozent planen keine zusätzlichen Maßnahmen.

Wieland Alge, General Manager EMEA bei Barracuda, sagte: "Die breite Akzeptanz von Public-Cloud-Angeboten sehen wir als Zeichen, dass sich nach einer Phase der Verunsicherung nun eine pragmatische Sichtweise durchsetzt. An den Kostenvorteilen, der Flexibilität und Skalierbarkeit kommt kaum ein Unternehmen vorbei. Die Risiken der Public Cloud werden innerhalb Europas ganz unterschiedlich wahrgenommen, durch die Bank sind jedoch zusätzliche IT-Security-Maßnahmen geplant. Public-Cloud-Dienste wie Microsoft Azure oder Amazon AWS sind ein Bestandteil im Lösungskoffer jeder IT-Abteilung, die in manchen Bereichen unschlagbare Vorteile haben." (Barracuda Networks: ra)

Barracuda Networks: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Transparenz beim Nutzungsverhalten

    Der unverstellte Blick auf die Nutzungsdaten von Software ist ein absolutes Muss für Softwareanbieter. Wie Kunden im Detail Anwendungen nutzen ist entscheidend, um passende Monetarisierungs- und Bereitstellungsmodelle zu entwickeln und Anwendungen kontinuierlich an Kundenanforderungen anzupassen. Der Zugang und die Analyse von Nutzungsdaten unterscheiden sich jedoch stark von Anbieter zu Anbieter. Das belegt der neue Report "Monetization Monitor: Usage Management & Insights" von Flexera, führender Anbieter von Lösungen für Installation, Open Source Software Scanning und Softwaremonetarisierung.

  • ROI von IT-Anschaffungen oft nicht eindeutig

    Flexera hat den neuen Statusbericht 2020 zu IT-Kosten und Ausgabenmanagement "2020 State of Tech Spend Report" veröffentlicht. Die Umfrage unter CIOs und IT-Verantwortlichen zeigt: Unternehmen verpassen es nach wie vor, ihre IT-Ausgaben optimal zu verwalten und so langfristig Kosten einzusparen. Im Durchschnitt entfallen 8,2 Prozent des Unternehmensumsatzes auf die IT-Ausgaben. Insbesondere in Unternehmen aus den Brachen Technologie, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, Konsumgüter, Transport und Gesundheitswesen liegen die IT-Ausgaben damit deutlich über der Benchmark von 4 Prozent. Nach Einschätzung der Befragten handelt es sich bei 12 Prozent der IT-Ausgaben um unnötige und vermeidbare Kosten. Branchenexperten schätzen den Anteil an verschwendeten IT-Ausgaben jedoch deutlich höher ein.

  • Reputation am Markt ist für MSPs der Schlüssel

    Unternehmen lagern ihre IT-Aufgaben - insbesondere auch den IT-Security-Bereich - zunehmend aus. So überlassen ein Drittel (33 Prozent) der Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern das eigene IT-Sicherheitsmanagement externen Dienstleistern; 21 Prozent planen diesen Schritt in den nächsten 12 Monaten. Diese Ergebnisse gehen aus einer neuen Studie von Kaspersky über die Chancen und Risiken von Managed Service Providern (MSPs) in einer wachsenden und komplexer werdenden IT-Sicherheitslandschaft hervor. Eine hohe Reputation am Markt ist für MSPs der Schlüssel, um neue Kunden zu gewinnen und alte Partnerschaften zu festigen. Um ihren Auftraggebern stets die besten Lösungen und Dienste anbieten zu können, benötigen sie gleichzeitig auch starke und bezahlbare Technologiepartner - insbesondere im Sicherheitsbereich. Denn gerade hier lauern Risiken, die es bestmöglich zu vermeiden gilt.

  • Einfluss durch Open Banking

    Finastra hat das Forschungs- und Beratungsunternehmen FTI Consult damit beauftragt, mehr als 600 Finanzinstitute in Deutschland, Frankreich, UK, USA und Singapur zu befragen. Die Unternehmen gaben Auskunft über ihre aktuellen Herausforderungen, Prioritäten und Strategien. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Erwartungen von Kunden die Einführung neuer Technologien sowie die Kollaboration mit Fintechs vorantreiben. Finanzinstitute in Deutschland sind bei der Implementierung von offenen Programmierschnittstellen (APIs) weiter fortgeschritten als Banken in anderen Ländern: 45 Prozent haben hierzulande den Einsatz bereits gestartet oder bereiten diesen vor, um Open Banking und die Kollaboration mit Dritten zu ermöglichen - im Vergleich zu 37 Prozent der Befragten weltweit. Der wichtigste Treiber (53 Prozent) dieser Entwicklung sind die Kunden, die innovative Anwendungen von Fintechs nutzen wollen.

  • Migration zu SAP HANA

    Viele SAP-Anwenderunternehmen haben die neue Integrationsplattform SAP HANA zwar bereits erworben. Doch nur bei einem Teil davon ist SAP HANA bislang auch produktiv im Betrieb. Dies meldet der neue "ISG Provider Lens SAP - HANA & Leonardo Ecosystem Partners Germany 2019" von Information Services Group (ISG). ISG ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Die Analysten sehen deshalb SAP sowie die Serviceanbieter im SAP-Ecosystem weiterhin in der Pflicht, die Unternehmen bei ihrer Migration zu SAP HANA zu unterstützen, um die Umstellungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Beim neuen "ISG Provider Lens SAP - HANA & Leonardo Ecosystem Partners Germany 2019" handelt es sich in wesentlichen Teilen um ein Update der Vorgängeruntersuchung von November 2018. Neu ist das Kapitel zur SAP Leonardo-Transformation, dem digitalen Innovationsportfolio von SAP. Für dessen Markt beleuchtet der aktuelle Anbietervergleich die Provider und ihr Portfolio zum ersten Mal. Über die Serviceanbieter für SAP Leonardo hinaus, untersuchte die ISG-Studie fünf weitere Marktsegmente. Alle sechs Marktsegmente mit insgesamt über 100 Anbietern in Deutschland hat ISG zudem jeweils nach den Zielgruppen der Mittelstands- und Großkunden aufgeteilt.

  • Cloud-Einführung im Finanzsektor

    Netwrix veröffentlichte eine Infografik auf Basis der Ergebnisse ihres globalen "2019 Netwrix Cloud Data Security Report" für die Finanzbranche. Die Infografik bietet einen Branchenblick auf die Daten, die Finanzorganisationen in der Cloud speichern, auf den Status ihrer Datensicherheit sowie auf ihre Pläne für die weitere Einführung der Cloud Computing-Technologie. Der zeigte, dass 27 Prozent der IT-Teams in der Finanzbranche ohne einen besonderen Grund in die Cloud migrierten und keines von ihnen vom Management finanzielle Unterstützung für seine Cloud-Initiativen erhielt.

  • IT-Beratung und Systemintegration

    Die Nachfrage nach IT-Beratungs- und -Umsetzungsleistungen flacht nicht ab. Trotz weltweiter Unsicherheitsfaktoren wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China oder dem wahrscheinlichen Brexit investieren Unternehmen weiterhin stark in die Digitalisierung - und haben damit 2018 für ein Rekordjahr bei den IT-Dienstleistungsanbietern gesorgt. Mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 11,9 Prozent im vergangenen Geschäftsjahr konnten die von Lünendonk analysierten IT-Dienstleistungsunternehmen sogar ihre Prognose für 2018 (11,6 Prozent) noch leicht übertreffen. Die Erwartungen für 2019 und 2020 sind zwar etwas vorsichtiger, aber mit 10,6 beziehungsweise 10,8 Prozent weiterhin sehr positiv.

  • Applikationen auf Public Cloud-Plattformen

    Der Markt für Software Defined Networking (SDN) wächst weiter rasant. Doch werden SD-Netzwerke die herkömmlichen Lösungen auf Basis von MPLS (Multi Protocol Label Switching) auch längerfristig nicht komplett ablösen, sondern eher ergänzen. Dies meldet der neue "ISG Provider Lens - Network - Software Defined Solutions & Services Germany 2019" von Information Services Group (ISG). ISG ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Die ISG-Analysten sehen zudem unter den SDN-Providern neue Player am Markt, welche die klassischen Netzwerkanbieter herausfordern. Neben dem Servicemarkt für die SDN-Transformation untersuchte die ISG-Studie sechs weitere Marktsegmente mit insgesamt über 130 Anbietern in Deutschland.

  • Häufigste Risikofaktoren in IT-Projekten

    Da viele Unternehmen kein geeignetes Personal finden oder nicht über die nötigen Kapazitäten verfügen, übernehmen IT-Dienstleister immer mehr Digitalisierungsprojekte in Deutschland. Angesichts wachsender Auftragszahlen sowie zunehmend komplexer Projekte zeigen sich Dienstleister verunsichert, welche Folgen ein beruflicher Fehler nach sich ziehen könnte. Laut dem aktuellen IT-Versicherungsindex der Bitkom Research GmbH im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox sind 51 Prozent der deutschen IT-Dienstleister der Ansicht, dass digitale Risiken in ihrem Beruf unkalkulierbar sind. 44 Prozent haben Angst, dass auf einen verursachten Schaden auch finanzielle Konsequenzen folgen.

  • Datenaustausch: Fertigungsanlagen & IT-Systeme

    53 Prozent der deutschen Industrieunternehmen rüsten die an ihre Kunden ausgelieferten Produkte - zumindest teilweise - so aus, dass Ihnen die wichtigsten Betriebsdaten zur Verfügung stehen und im Rahmen von Service- und Wartungsverträgen genutzt werden. Im Vorjahr lag dieser Wert erst bei 44 Prozent, 2017 nutzten sogar nur 34 Prozent der Unternehmen solche Daten. Das sind Ergebnisse der im dritten Jahr in Folge durchgeführten Studie "Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0". creditshelf, der Gestalter digitaler Mittelstandsfinanzierung, hat dafür zusammen mit der TU Darmstadt mehr als 250 Vorstände und Geschäftsführer befragt. "Für eine Vielzahl an Unternehmen ist Industrie 4.0 kein Buzzword mehr, sondern gelebte Realität. Das Internet der Dinge hat den industriellen Mittelstand erreicht. Das bedeutet: Kollege Computer wird zunehmend ersetzt von Kollege Cloud", sagt Dr. Daniel Bartsch, Vorstand und Gründungspartner von creditshelf. Die deutlichen Steigerungsraten von 34 über 44 auf jetzt 53 Prozent von 2017 bis heute zeigten, "dass die Unternehmen das Potenzial der Digitalisierung erkannt haben und die Möglichkeiten zunehmend ausschöpfen", erläutert Bartsch.