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Transformation von IT-Infrastrukturen


Welche Cloud-Modelle werden als mögliche Lösungen für die digitale Transformation der Infrastruktur in Betracht gezogen?
82 Prozent der europäischen CIOs sehen die Transformation der Infrastruktur als noch nicht abgeschlossenes Projekt

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Zwar haben so gut wie alle europäischen Unternehmen inzwischen die Notwendigkeit erkannt, ihre IT-Infrastruktur zu transformieren, aber die meisten haben noch einen langen Weg vor sich. Dies ist ein Ergebnis der Studie "Transforming your infrastructure for digital", für die das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen PAC (CXP Group) 200 CIOs und IT-Entscheider in Europa zum Thema Transformation von IT-Infrastrukturen befragt hat.

Fast alle Unternehmen haben aktuell Projekte zur Transformation ihrer Infrastruktur am Laufen. Allerdings befindet sich mehr als ein Drittel (38 Prozent) erst ganz am Anfang der Umstellung. Bei weiteren 44 Prozent ist das Projekt in vollem Gang, aber die Transformation ist noch nicht abgeschlossen.

Obgleich die digitale Transformation definitiv zu Effizienzsteigerungen führt und potenziell die Kosten reduziert, sind dies nicht die Hauptmotive der befragten europäischen Firmen. Laut Studie ist Marktdruck der Haupttreiber für die Transformation von IT-Infrastrukturen. 57 Prozent der Unternehmen nennen Kundennachfrage als treibende Kraft, gefolgt von der Möglichkeit, neue Marktchancen zu nutzen (wesentlicher Treiber für 49 Prozent der Studienteilnehmer).

Die Studie unterstreicht die wachsende Bedeutung von Infrastruktur und der Rolle, die ihre Transformation bei der digitalen Transformation von Unternehmen spielt. Nicht weniger wichtig für Infrastruktur-Teams sind die operativen Themen. Über 60 Prozent der befragten CIOs nennen Performance und Verfügbarkeit als Prioritäten für ihre Transformationsprojekte. Auch IT Operations Management (einschließlich Operations Analytics, Infrastructure as Code usw.) steht weit oben auf der Liste.

Obwohl Hyperscale Clouds in aller Munde sind, wünschen sich europäische CIOs weniger radikale Lösungen für die Transformation ihrer Infrastruktur. Es lässt sich immer noch eine starke Präferenz für vor Ort installierte Lösungen feststellen. 42 Prozent bevorzugen Technologien im Stil einer Public Cloud, die jedoch am Standort des Kunden implementiert werden. Bisher konnten sich auf dieses Marktsegment zugeschnittene Lösungen kaum durchsetzen, aber die Branche ist zunehmend daran interessiert, Lösungen anzubieten, die im Rahmen von Vor-Ort-Installationen die Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität von Public Clouds liefern.

Mathieu Poujol, Head of Cloud & Infrastructures bei PAC (CXP Group), meint hierzu: "Unternehmen wollten schon immer die Vorzüge sowohl von Private- als auch Public-Cloud-Modellen nutzen. Nun entwickelt sich Public Cloud vor Ort zu einer realen Option, und der Markt zeigt starkes Interesse – was ich sehr gut nachvollziehen kann."

Auf die Frage nach den wichtigsten Herausforderungen bei der Transformation der Infrastruktur wird Cyber Security als Hauptthema genannt. 65 Prozent der Studienteilnehmer haben in diesem Bereich große Bedenken bei ihren Transformationsprojekten – mehr als bei allen anderen Themen.

"CIOs in ganz Europa stehen unter Druck – sie müssen Innovationen umsetzen, die Effizienz steigern, vor allem aber Wertzuwachs für Ihr Unternehmen generieren. Die Transformation der Infrastruktur ist hierbei ein entscheidender Faktor, da sie Unternehmen in allen Branchen in die Lage versetzt, besser und schneller auf die Anforderungen ihrer Endkunden einzugehen und neues Marktpotenzial zu erschließen", so Simon Abrahams, Senior Analyst bei PAC (CXP Group).

"Für die meisten europäischen Firmen ist dies ganz klar ein noch nicht abgeschlossenes Projekt. Es gibt zwar noch viel zu tun, aber die Transformation der Infrastruktur kann weit reichende Veränderungen im Unternehmen ermöglichen. Letztlich kann sie Unternehmen sowohl dabei unterstützen, vorhandene Märkte zu schützen als auch völlig neue Segmente zu erschließen. Gut umgesetzt, kann sich dies enorm positiv auf das gesamte Unternehmen auswirken."

Über die Studie:
Die Studie "Transforming your infrastructure for digital" basiert auf einer im September 2017 durchgeführten telefonischen Umfrage (CATI) unter CIOs und IT-Entscheider in über 200 Unternehmen in Benelux, der DACH-Region, Frankreich, Großbritannien sowie den nordischen Ländern. Die Stichprobe umfasst Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, die in der Fertigungsindustrie, im Dienstleistungssektor und im öffentlichen Sektor aktiv sind.
(PAC: CXP Group: ra)

eingetragen: 25.12.17
Home & Newsletterlauf: 17.01.18

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    Anbieter von innovativen "Smart Offices" und "Smart Meetingrooms" sprechen nicht mehr nur Start-ups, sondern zunehmend auch bereits etablierte Unternehmen an. Ziel ist es, die Wissensträger durch eine funktional ausgefeilte und für die Zusammenarbeit im Team zugeschnittene Umgebung möglichst vor Ort im Büro zu halten. Der neue große Anbietervergleich "ISG Provider Lens Germany 2019 - Digital Workplace of the Future" des IT-Marktforschungs- und Beratungshauses ISG Information Services Group weist auch darauf hin, dass die neuen agilen Projektmethoden diese wieder verstärkte Präsenz im Büro erfordern. Aufgeteilt in verschiedene Marktsegmente hat die ISG-Studie Anbieter für Digital Workplace Services sowie Digital Workplace Solutions untersucht. Insgesamt bewertete ISG über 60 Anbieter in Deutschland.