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Cloud Computing-Vision von Parallels


"Parallels Summit 2010": Neuausrichtung von Parallels hin zu Cloud-Services
Parallels strukturiert ihre Entwicklungs- und Vertriebsteams künftig nach vier Cloud Services


(08.03.10) - Zu Beginn des fünften "Parallels Summit" in Miami stellte Parallels-CEO Serguei Beloussov in ihrer Keynote die Cloud Computing-Vision seines Unternehmens vor. Laut Analysten werden kleine Unternehmen im Jahr 2013 weltweit fast 19 Milliarden Dollar für Cloud-Lösungen ausgeben. Beloussov forderte die mehr als 1100 Zuhörer von Service Providern, Telcos, VARs und ISVs im Saal auf, die Chancen dieses enormen Wachstumsmarktes zu nutzen und von der Cloud zu profitieren. Dazu müssten Cloud Computing-Dienstleister und Software-Anbieter innovativ sein und ihr Angebot optimieren und ausbauen.

Seitens Parallels sicherte er den Partnern eine dauerhafte, intensive Unterstützung zu durch stärkere Investitionen in die Partnerschaften sowie die Neuausrichtung von Parallels hin zu Cloud-Services."

Die Nachfrage nach Cloud-Services wird bei kleinen Unternehmen deutlich ansteigen, da sie hiermit kostengünstige und einfach zu bedienende IT-Lösungen für ihre wachsenden Anforderungen erhalten – und gleichzeitig nur über geringe IT-Kenntnisse und ein begrenztes Budget verfügen", sagte Beloussov. "Die Komplexität einer eigenen IT kann sehr schnell teuer werden und zu einer zeitintensiven Ablenkung vom eigentlichen Kerngeschäft führen. Im Vergleich zu einer eigenen IT-Infrastruktur erfordern Cloud-Services keine Investitionen in Hardware und Softwarelizenzen. Dass zudem zahlreiche Dienste aus einer Hand von einzelnen Dienstleistern gegen einen geringen monatlichen Mietpreis bezogen werden können, vereinfacht und beschleunigt die Entscheidung zusätzlich."

"Für Cloud-Dienstleister stellt dies eine bedeutende Chance dar. Doch ist es für die Anbieter unerlässlich, innovativ zu sein und ihr Angebot zu optimieren und auszubauen, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein und die eigene Profitabilität zu steigern.

Innovation ist von entscheidender Bedeutung, um mit den wachsenden Bedürfnissen der Kunden Schritt zu halten: Cloud-Dienstleister müssen neue und integrierte Dienste anbieten, mit denen sie Kunden an sich binden. Softwareanbieter müssen ihre Technik weiter verbessern und verfeinern. Dies wird Service-Providern und ISVs helfen, neue Einnahmequellen zu erschließen und neue Kunden zu gewinnen", fügte Beloussov hinzu.

"Um zu wachsen und erfolgreich zu sein, müssen Cloud-Dienstleister eine komplette Palette von Dienstleistungen für kleine Unternehmen anbieten. Die Verbesserung der Qualität der vorhandenen Dienste sowie Kundenbindungs-Programme sind wichtige Schritte, um das Vertrauen und die Loyalität eines treuen Kundenstamms zu gewinnen", ergänzte Beloussov.

In seiner Keynote kündigte Beloussov an, dass Parallels verstärkt in die Unterstützung der Partner investieren werde, um diese Ziele zu erreichen. Parallels wird über die Softwarelösungen hinaus auch Unterstützung bei Marketing, Training, und Zertifizierung leisten. Darüber hinaus wird das Unternehmen seine Geschäfts- und Entwicklungsteams neu auf die Anforderungen der Partner und Kunden ausrichten.

Das Unternehmen wird sich künftig auf vier zentrale Service-Bereiche konzentrieren:

>> Shared Web Hosting Services
wird von Craig Bartholomew, VP of Panels bei Parallels, geleitet. Bartholomew verfügt über umfangreiches Know-how aus über 20 Jahren als Führungskraft bei Microsoft. Diese Abteilung wird mit Partnern bei der Entwicklung ihrer Shared Web Hosting-Angebote zusammenarbeiten. Hierfür bietet Parallels Produkte wie Parallels Plesk Panel 9.5, Parallels Hosting Panel 10 (das im Laufe des Jahres veröffentlicht wird) und Parallels Automation High Efficiency Shared Hosting.

>> Messaging und Collaboration
wird von Oleg Melnikov geführt, einem der Parallels-Gründer und VP Parallels Automation. Als Kenner des Service Provider-Geschäfts kennt er die Herausforderungen des Marktes und kann den Partnern helfen, von Trends wie Unified Communication und wachsender Teamarbeit mit neuen Angeboten zu profitieren. Im Jahr 2010 wird dieser Service-Bereich von Parallels Automation-Entwicklungen für Microsoft Hosted Exchange 2010, MS OCS und VoIP-Diensten im Fokus stehen.

>> Virtual Infrastructure Services
leitet der VP Virtualisierung, Amir Sharif. Er hat langjährige Erfahrung im Produktmanagement und war zuletzt für VMware tätig. Dieser Bereich, dem in den nächsten fünf Jahren das größte Wachstum prognostiziert wird, unterstützt Partner und Kunden mit innovativen Virtualisierungs-Services. Dazu gehören Parallels Virtualisierungs-Produkte wie die auf dem Summit vorgestellte Parallels Server for Mac Bare Metal Edition, ein Update für Parallels Virtuozzo Containers (Version 4.6) und die Einführung von Cloud Utility Computing im Laufe des Jahres 2010.

>> SaaS- und andere Anwendungen
führt Matt Domo, CTO bei Parallels, der als vormaliger General Manager der Amazon Web Services und Microsoft-Veteran umfangreiches Know-how mitbringt. Diese Abteilung hilft neuen ISVs bei der Erschließung neuer Absatzkanäle. Gleichzeitig unterstützt sie die Anbieter von Cloud Services bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Dienste. Hierzu gehören der Parallels Partner Marketplace v2 und der auf dem Parallels Summit 2010 vorgestellte Application Packaging Standard 1.2. (Parallels: ra)


Parallels: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

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    Equinix, Anbieterin von Interconnection- und Rechenzentrumsdienstleistungen, eröffnet einen neuen Standort in Hamburg. Neben den bisherigen Rechenzentren in Frankfurt, München und Düsseldorf ist das Hamburger Rechenzentrum HH1 deutschlandweit somit insgesamt das zehnte International Business Exchange (IBX)-Rechenzentrum des Unternehmens. Mit dieser erweiterten Präsenz am vierten Standort in Deutschland trägt Equinix zum Aufbau leistungsstarker digitaler Infrastrukturen in Hamburg bei und bietet Unternehmen den direkten Zugang zu einem globalen Netzwerk aus Clouds, Netzwerken und potenziellen Partnern. In den Kauf sowie den Um- und Ausbau des Gebäudes hat Equinix in einer ersten Phase etwa 30 Millionen US Dollar investiert. Das Rechenzentrum wird über 12.000 Quadratmeter Whitespace und 1.875 Cabinets verfügen. Es wird rund um die Uhr durch Mitarbeiter betreut und gewährleistet seinen Kunden so die größtmögliche Ausfallsicherheit und Effizienz.

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    Unternehmen stehen oftmals vor der Herausforderung, dass IT-Ressourcen und das erforderliche Know-how im Bereich Data Center & Cloud fehlen. Die Controlware GmbH, Dietzenbach, hat daher einen Kooperationsvertrag mit dem in San Francisco ansässigen Cloud-Software-Spezialisten HashiCorp abgeschlossen. Ab sofort ergänzt der Systemintegrator und Managed Service Provider sein Portfolio im Bereich Data Center & Cloud um die nativen Cloud-Software-Produkte des kalifornischen Unternehmens. Ganz nach dem Controlware Motto "Make Business, not IT" können sich Kunden damit auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Controlware ist Partner von HashiCorp für Cloud Enabling, Cloud Building und Cloud Services in der DACH-Region. Dazu erweitert Controlware das Cloud-Portfolio um die HashiCorp Anwendungen Terraform und Vault. Mit dem Einsatz von Terraform sind Unternehmen in der Lage, ihre Prozesse durch Automation schneller und wirtschaftlicher zu gestalten. Die Anwendung Vault ermöglicht eine dynamische Ressourcen-Verwaltung rund um Cloud-Infrastrukturen. Der Zugriff auf Secrets in verteilten Infrastrukturen und Anwendungen wird in einem zentralen Tool geschützt, gespeichert und flexibel gesteuert. Eine Erweiterung des Angebots um weitere HashiCorp-Lösungen ist bereits in Planung.

  • Cloud- und Anwendungssicherheit

    Check Point Software Technologies akquiriert Protego, ein Unternehmen für Serverless-Sicherheitstechnologie. Damit ist Check Point ein Sicherheitsanbieter, der über eine konsolidierte Sicherheitslösung für Cloud Workload Protection (CWPP) und Security Posture Management (CSPM) verfügt. Das garantiert kontinuierlichen Schutz der Applikationen und Systeme. Protego schützt Serverless-Funktionen vor Angriffen im laufenden Betrieb und verhindert, dass gefährdeter Code innerhalb der Produktionsumgebung ausgeführt wird. Die schnelle Einführung von Serverless-Computertechnologien, wie AWS Lambda, stellt die bestehenden Paradigmen der Cloud- und Anwendungssicherheit in Frage. Die Umstellung auf Native-Cloud-Anwendungen birgt viele inhärente Schwachstellen und potenzielle Fehlkonfigurationen, die eine Erweiterung der Sicherheitslösungen zum Schutz der neuen Funktionen und Codes erfordern.

  • Veritas für AWS Outposts getestet und validiert

    Veritas Technologies, Anbieterin für Datensicherung in Unternehmen und Software-defined Storage (SDS), unterstützt ab sofort Amazon Web Services (AWS) Outposts. Dabei handelt es sich um vollständig verwaltete und konfigurierbare Rechen- und Speicherracks basierend auf AWS-designter Hardware. So können Unternehmen Rechen- und Speichersysteme lokal platzieren und diese nahtlos an die AWS-Dienste in der Cloud koppeln. Einige Kunden von AWS und Veritas wollen Teile ihrer Workloads im eigenen Rechenzentrum behalten, weil diese Daten beispielsweise empfindlich auf Latenzen reagieren oder nah mit anderen lokalen Systemen interagieren müssen. Solche Kunden wollen AWS-Rechen- und Speichersysteme lokal betreiben und zugleich ihre Workloads möglichst einfach und nahtlos an die übrigen Anwendungen in der AWS-Cloud koppeln.