- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Fachartikel » Grundlagen

Die Zukunft des File Sharing


Drei wichtige Technologien, die Filesharing fit für die Zukunft machen
Für Unternehmen zählen vor allem die komplette Hoheit über die Daten und deren Sicherheit, wie sie auch oft durch rechtliche Verpflichtungen vorgegeben werden, zu den wichtigsten Eigenschaften einer Filesharing-Lösung

- Anzeigen -





Von Lee Harrison, CEO Thru Inc.

Um den Austausch von Forschungsdaten zwischen verschiedenen Teams am CERN zu ermöglichen, erfand Tim Berners-Lee in den achtziger Jahren, als Nebenprodukt sozusagen, das Internet. Heute ist das Internet die tragende Säule der weltweiten Kommunikation und aus unserem digitalen Leben nicht mehr wegzudenken. Überraschenderweise hat sich seit den frühen Tagen des Internets kaum etwas verändert: Nach wie vor werden für die Übermittlung von Dateien Protokolle aus den Anfangstagen des Internets genutzt. Zum damaligen Zeitpunkt war jedoch eine Welt, in der Datenmengen exponentiell wachsen, Hacker an allerlei Daten interessiert sind und Organisationen in denen zehntausende Mitarbeiter täglich millionenfach Dateien teilen, noch nicht vorstellbar. Worauf sollten Unternehmen also achten, wenn sie eine zukunftssichere File Sharing-Lösung nutzen möchten? Und welche neuen Technologien halten Einzug um Filesharing sicherer, komfortabler und schneller zu machen?

File Sharing heute – EFSS ist die Lösung erster Wahl
Jahrelang setzten Unternehmen hauptsächlich auf E-Mail oder FTP um Dateien zu versenden. Beide sind, wie wir heute wissen, nicht sonderlich sicher. Auch unkontrollierte Filesharing-Dienste im Internet, meist konzipiert für Privatpersonen, wucherten wild in vielen Unternehmen. Angesichts wachsender Dateigrößen, mobilem Zugriff und gestiegenen Compliance-Anforderungen, mussten CIOs, CSOs und IT-Manager sich etwas einfallen lassen, um die Kontrolle über die sensiblen Daten ihres Unternehmens zurückzuerlangen. Die Lösung des Problems erfordert einen unternehmensweiten Ansatz, der sowohl sicher als auch einfach zu handhaben ist und sich idealerweise auch in alle wichtigen Anwendungen des Unternehmens integrieren lässt. Deshalb verabschieden sich mehr und mehr Unternehmen heutzutage von ihren veralteten Strategien und nutzen EFSS-Lösungen, mit denen von jedem Gerät aus Dateien jeglicher Größe einfach und sicher versendet werden können. EFSS ist allerdings kein industrieller Standard und niemand möchte auf Insellösungen setzen. Auf lange Sicht werden sich wohl nur Lösungen einiger Hersteller auszahlen, die eine ganzheitliche Vision verfolgen.

Für Unternehmen zählen vor allem die komplette Hoheit über die Daten und deren Sicherheit, wie sie auch oft durch rechtliche Verpflichtungen vorgegeben werden, zu den wichtigsten Eigenschaften einer Filesharing-Lösung. Die Lösung muss außerdem der IT volle Kontrolle überlassen und Möglichkeiten für umfassende Audits geben. Für Anwender wiederum sollte sie einfach zu nutzen sein und zahlreiche APIs bieten, damit sie nahtlos in zahlreiche bestehende Unternehmensanwendungen integriert werden kann. Um größtmögliche Flexibilität zu erlangen und von den Vorteilen der Cloud zu profitieren, sollte eine moderne EFSS-Lösung als Private, Public oder Hybrid Cloud einsetzbar sein.

Die auf dem Markt gängigen Lösungen bauen auf Plattformen für Privatanwender auf und in der Regel teilen Unternehmenskunden sich diese Plattformen in der Tat mit Hinz und Kunz. Plattformen wie etwa Dropbox, One Drive oder Google Drive, eignen sich allerdings von vorneherein nicht für Unternehmenskunden, da sie von Haus aus beispielsweise kein sicheres BYOD oder automatische Workflows bieten. Unternehmen verlangen heutzutage hingegen nach "schlüsselfertigen" Cloud Computing-Lösungen und zahlreiche Anbieter haben damit zu kämpfen, den hohen Anforderungen moderner Unternehmen gerecht zu werden. Diese Anforderungen werden sich mit der fortschreitenden digitalen Transformation noch weiter erhöhen und noch mehr Herausforderungen an das Filesharing stellen.

So sehen die künftigen File-Sharing-Anforderungen aus
Herausforderungen, die derzeit gemeistert werden müssen, sind das Versenden von Dateien über Leitungen mit geringer Bandbreite, das Versenden von sehr großen Dateien über den Globus hinweg und die Verbesserung der Zusammenarbeit vieler durch automatisierte Workflows.

Kontinuierliches Filesharing auch über geringe Bandbreite
In städtischen Gegenden ist schnelles Internet überall vorhanden. Unternehmen mit weit verzweigten Niederlassungen, Logistikfirmen oder etwa Kreuzfahrtanbieter haben jedoch nicht den Luxus von schnellen Verbindungen. Sie benötigen Lösungen, die das Filesharing und die Zusammenarbeit der Belegschaft über Verbindungen mit hoher Latenz garantieren, wie sie etwa Satellitenverbindungen bieten. Um die Bandbreite dieser Verbindungen voll auszuschöpfen, muss eine moderne EFSS-Lösung die verfügbare Bandbreite bestmöglich ausnutzen können. Dabei kommen Technologien wie Parallel Block Streaming, Data Caching und die Priorisierung von wichtigen Transfers zum tragen. Da Verbindungen mit geringer Bandbreite zu häufigen Unterbrechungen neigen, ist es wichtig, dass die Lösung in der Lage ist, die Übertragung an dem Punkt der Unterbrechung fortzusetzen anstatt, sie von neuem zu beginnen. Auf diese Weise kann die sichere Übertragung von Dateien und Nachrichten unabhängig von Netzwerkgeschwindigkeit garantiert werden. Darüber hinaus werden Kosten für teure Satellitenverbindungen eingespart.

Schnelleres Übertragen großer Dateien
Immer mehr Unternehmen nutzen zur Zusammenarbeit web-basierte Anwendungen für den Dateiaustausch. Die schnelle Übertragung von unterschiedlichen Geräten ist dabei von essentieller Bedeutung. Eine Plattform mit Rechenzentren überall in der Welt ist von Vorteil, wenn es darum geht, Daten schnell von überall her überall hin zu transferieren. Um nicht im allgemeinen Internetstau hängen zu bleiben und stets eine möglichst schnelle Übertragung zu garantieren, kommen unterschiedliche neue Technologien zum Einsatz:

Intelligentes Cloud-optimiertes Routing beispielsweise garantiert Übertragungen mit der jeweils größtmöglichen Geschwindigkeit. Die Technologie funktioniert wie ein Navi für Dateiübertragungen: Sie misst mit virtuellen Routern und Network Measure Agents in Echtzeit den weltweiten Datenstrom im Internet, um Staus zu ermitteln und diese durch aktives Routing zu vermeiden. Compliance und Sicherheit sind damit ebenso gewährleistet wie die volle Transparenz sämtlicher Übertragungen ohne Caching der Daten.

Automatisierung und Workflows von Filesharing mit zentralisiertem Management
Die Verwaltung von Dateien innerhalb bestehender Systeme wird für viele Unternehmen allmählich zu einem großen Problem. Diese gestaltet sich nicht nur auf Grund der steigenden Dateigröße komplex, sondern auch, weil die Systeme mit vielen unterschiedlichen Dateitypen und Protokollen klarkommen müssen. Was Unternehmen tatsächlich brauchen, sind spezialisierte Lösungen um Workflows einfach innerhalb ihrer genutzten EFSS-Plattform, zwischen Unternehmensapplikationen, Speicherdestinationen und Diensten zu erstellen.

Die richtige Lösung sollte es Unternehmen erlauben, simple und komplexe Workflows einfach zu erstellen um damit die Zusammenarbeit ihrer Belegschaft mit minimalem Aufwand zu vereinfachen. IT-Manager müssen eine Lösung in Betracht ziehen, die eine zentralisierte Verwaltung von oben herab zulässt, damit die Zersplitterung von Workflows vermieden wird. Automation richtig gemacht kann die profanen und lästigen Dinge des Arbeitsalltags von Mitarbeitern und Systemen nehmen, indem automatische Synchronisation zwischen verschiedenen Speicherdestinationen automatisiert wird. Dazu gehören FTP, SFTP, HTTP, Amazon S3, Azure, EFSS-Server und maßgeschneiderte Speicherlösungen.

Das Austauschen von Informationen ist, seitdem Tim Berners-Lee das HTTP-Protokoll für den Dateiversand genutzt hat, deutlich komplexer geworden. Archaische Technologien wie E-Mail, können den File-Sharing-Anforderungen moderner Organisationen längst nicht mehr gerecht werden. EFSS-Plattformen können diese Lösungen ersetzen und erhöhen damit Flexibilität, Sicherheit und Benutzerkomfort. In Zukunft werden bestehende File-Sharing-Plattformen um weitere Funktionen erweitert werden um das File-Sharing über geringe Bandbreite zu verbessern, große Dateien schneller zu übermitteln und dabei helfen Workflows zu optimieren. Unternehmen, die in EFSS-Lösungen investieren wollen, müssen sicher sein, dass eine Lösung sowohl aktuellen als auch zukünftigen Anforderungen gerecht wird.

Über Lee Harrison
Lee Harrison ist Chief Executive Officer bei Thru Inc., das er selbst im Jahr 2002 gegründet hat, um eine umfassende Lösung für die Dateiübertragung von Unternehmen zu entwickeln. Harrison ist ein Industrieveteran mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung im Management von Technologieunternehmen und setzte fortan die Markteinführung von Thrus robuster cloud-basierter Enterprise-Lösung um. Mit seiner Erfahrung sowohl im operativen Geschäft als auch bei Finanzen, Vertrieb und Mitarbeiterführung, führte Harrison Thru bis in Gartners Magic Quadrant als "Cool Verdorr". Vor Thru war Harrison Director of Operations bei Southwest Teleproductions sowie Gründer und CEO von I/O Partners Inc.
(Thru: ra)

eingetragen: 07.01.17
Home & Newsletterlauf: 10.01.17

Thru: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Grundlagen

  • Bedarf an schnellem Service-Management

    "Die Fabrik der Zukunft wird nur noch zwei Mitarbeiter haben, einen Mann und einen Hund. Der Mann ist da, um den Hund zu füttern und der Hund, um den Mann davon abzuhalten, Geräte zu berühren." Wie weit wir aktuell noch von dieser im Jahr 1990 geäußerten Vision von Warren Bennis entfernt sind, wird immer wieder versucht vorherzusagen. Schon den jetzigen technologischen Stand vor fünf Jahren präzise vorauszusehen, wäre aber nahezu unmöglich gewesen. In Bezug auf IT-Service Management (ITSM) zeichnet sich meiner Ansicht nach bereits ab, was kurz- und mittelfristig auf Unternehmen zukommen wird. Zum Beispiel werden neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und Machine Learning noch stärker in den Mittelpunkt rücken, während eine ansprechende Benutzererfahrung und die Minimierung der Total Cost of Ownership weiterhin wichtig bleiben werden. Folgende fünf Themen sollten IT-Verantwortliche im Auge behalten und prüfen, ob ihre Service Management-Infrastruktur dafür gewappnet ist.

  • Freiheit für die Cloud!

    In der Ökonomie ist ein freier Markt ein idealisiertes System, in dem die Preise für Waren und Dienstleistungen durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Die Kräfte von Angebot und Nachfrage in einem freien Markt sind per Definition frei von jeglichen Eingriffen einer Regierung, eines preisgebenden Monopols oder einer anderen Behörde. Doch wie jeder Wirtschaftsstudent weiß, führt eine freie Marktwirtschaft, wenn sie unreguliert ist, allzu oft zu einem Monopol oder zumindest einem Oligopol, das die Innovation einschränkt und die Preise erhöht, da der Kunde weniger Wahlmöglichkeiten hat. In der Praxis sind die Märkte für alle Arten von Produkten und Dienstleistungen in der Tat selten ideal.

  • Überlegt zum Sprung in die Wolke ansetzen

    Bis 2025 wird die Cloud-Nutzung so fest im Geschäftsalltag verankert sein, dass es Wichtigeres gibt, als über die Cloud zu reden. Diese Prognose teilt ein Fünftel der deutschen IT-Entscheider in einer aktuellen Umfrage, die der amerikanische Softwareanbieter Citrix durchgeführt hat. Noch besteht viel Redebedarf. Zum Beispiel, ob sich eine Private, Hybrid oder Multi-Cloud am besten eignet. Das hängt vom Branchenumfeld, den Geschäftsaktivitäten, Geschäftszielen, IT-Anforderungen und -Budget sowie dem IT-Know-how der Belegschaft ab. So kann es den weltweiten Vertrieb einer Firma verbessern, wenn allen Vertriebsmitarbeitern ein Reporting-Tool zur Verfügung steht. In dem Fall ist es sinnvoll, diesen Workload in der Cloud zu betreiben. Einrichten lässt sich zudem ein On-Premises-Arbeiten, in dem die Vertriebsprofis die eigentlichen Reports lokal erstellen und im jeweiligen Rechenzentrum am Standort ablegen.

  • Patienten engmaschiger überwachen

    Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) entwickelt sich mehr und mehr zur nächsten industriellen Revolution. Zahlreiche Branchen "springen" auf "den Zug auf". Die Gesundheitsbranche bildet hier keine Ausnahme. Innovationen bei medizinischen Geräten, Medikamenten, Patientenüberwachung und vielem mehr sprießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Intelligente Technologien arbeiten effizient und genau, und das kann im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettend sein.

  • Neue Datenverkehrsmuster im Entstehen

    Der rasante technologische Wandel und die damit verbundene Disruption von Geschäftsmodellen führen dazu, dass multinationale Konzerne in ihren wichtigsten Märkten zunehmend agiler auftreten müssen. Jedoch fällt es ihnen aufgrund des expansiven Wachstums ihrer IT-Ökosysteme schwer, wirklich agil zu operieren - insbesondere dann, wenn sie durch eine veraltete IT-Infrastruktur ausgebremst werden. Cloud-Deployments und die massive Zunahme von Anwendungen und Endgeräten erhöhen den Druck auf die Verantwortlichen, die IT-Landschaft zu modernisieren.

  • Kontrolle über SaaS-Anwendungen behalten

    Wer Software-Ausgaben unter Kontrolle bringen will, braucht ein intelligentes Software Management. Daran hat auch Software-as-a-Service (SaaS) nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Schatten-IT und Shelfware zählen zu den größten Kostenfallen bei Cloud-basierten Anwendungen. Durchschnittlich kommen in Unternehmen 15x mehr SaaS-Anwendungen zum Einsatz als auf offizieller Seite bekannt ist. Der Grund für die Schatten-IT ist leicht nachzuvollziehen: Für Mitarbeiter ist es sehr einfach Anwendungen über die Cloud zu abonnieren. Kreditkarte und E-Mail-Adresse reichen Public Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure aus, um in wenigen Schritten ein Konto anzulegen und je nach Bedarf SaaS-Anwendungen zu beziehen - in vielen Fällen ohne Absprache mitder IT oder dem Einkauf.

  • In die Cloud - aber sicher

    Dr. Chris Brennan, Regional Director DACH, Eastern Europe, Russia and Israel von Skybox Security erläutert, wie die Migration in die Cloud und dabei zu berücksichtigende Sicherheitsaspekte in Einklang gebracht werden können. Unternehmen setzen vermehrt auf Cloud Computing-Umgebungen. Einer der Vorteile dabei ist, dass die Cloud eine hohe Skalierbarkeit und Agilität aufweist. Wenn dabei aber die Sicherheitsrisiken vernachlässigt werden, die dieser Schritt mit sich bringt, kann daraus ein großer Nachteil erwachsen. Ein gängiger Fehler dabei ist, dass viele Entscheider denken, dass der Cloud Security Provider (CSP) mehr Verantwortung für die Sicherheit trägt, als er tatsächlich tut.

  • Das lebende Unternehmen

    Der menschliche Körper ist ein bemerkenswerter Organismus. Ohne hier zu tief in Anatomie und Physiologie des Menschen einzutauchen, gibt es zahlreiche Bereiche, in denen sich der Mensch und die Datenverarbeitung eines Unternehmens stark ähneln. Zwar sind die Systeme des Menschen nicht digital sondern organisch, das Gesamtsystem Mensch funktioniert jedoch ganz ähnlich wie eine Organisation - eine große Anzahl an Informationssystemen laufen parallel und transportieren eine Fülle von Informationen zu jedem Organ. Wenig überraschend, ist der Mensch der IT in Sachen Datenverarbeitung nach vielen Millionen Jahren Evolution um einiges voraus. So funktioniert die Datenverarbeitung des Menschen in den meisten Fällen nicht nur in Echtzeit, sondern auch komplett automatisiert. Hier können Unternehmen ansetzen, um vom Menschen zu lernen und ihre IT in Zeiten der Digitalisierung leistungsfähiger zu machen.

  • Security und Leistung in der Cloud vereinen

    Moderne Anwendungen müssen skalieren und performant sein. Um diese Anforderungen zu erreichen, werden viele Implementierungen auf Public Cloud-Plattformen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud Platform (GCP) gehostet, was für Elastizität und Geschwindigkeit sorgt. Und die Cloud-Nutzung boomt, mittlerweile setzen zwei von drei Unternehmen in Deutschland Cloud Computing ein, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der KPMG. Vorteile wie hohe Flexibilität, Effizienzsteigerung der Betriebsabläufe und verbrauchsabhängige Abrechnung von Services liegen auf der Hand.

  • Es ist an der Zeit, die Cloud zu dezentralisieren

    Heute beheimatet die Erde 206 souveräne Staaten. Souveränität ist, wie uns das Lexikon erklärt, das "volle Recht und die Macht eines Regierungsorgans über sich selbst, ohne Einmischung von außen". In gewisser Weise hat die in den frühen 2000er Jahren eingeführte Public Cloud die Souveränität vieler Staaten in Frage gestellt: Sie zentralisierte Daten- und Cloud Computing-Services auf sehr effiziente Weise, um Kunden in jeder Ecke der Welt zu bedienen - eine Welt ohne Grenzen. Verbraucher und Unternehmen begrüßten das befreiende Konzept, das sich schnell weiterentwickelte.