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Mit SaaS & HaaS die IT-Abteilung entlasten


Checkliste: Möglichkeiten und Vorteile von SaaS- und HaaS-Modellen
Profitiert auch Ihre IT-Abteilung von Managed Services?

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Von Stefan Hörhammer, COO der Medialine AG

In vielen Unternehmen stehen CIOs vor der Aufgabe, mit einer sich rasch entwickelnden IT-Welt Schritt halten zu müssen. Hinzu kommt, geeignetes Personal mit dem entsprechenden Know-how zu finden und sich stets gegen zunehmende Sicherheitsrisiken zu wappnen. Diese Herausforderungen beanspruchen zeitliche und finanzielle Ressourcen in der IT-Abteilung, die Unternehmen an anderer Stelle dringender bräuchten. Im Rahmen von Managed Services wie Software-as-a-Service (SaaS) und Hardware-as-a-Service (HaaS) werden Standardaufgaben an externe Dienstleister ausgelagert. Das schafft Freiräume und entlastet die IT-Abteilung.

Welche Fragen sind relevant, um zu erkennen, ob auch das eigene Unternehmen von Managed Services profitieren kann.

1. Kommt die Expertise Ihrer Mitarbeiter nicht an den richtigen Stellen zum Einsatz?
Standardaufgaben wie Storage oder Backup nehmen viel Zeit von IT-Mitarbeitern in Anspruch, die für diese Aufgaben eigentlich überqualifiziert sind. Managed Services schaffen Freiräume, damit die Expertise des IT-Personals für die wirklich wichtigen Aufgaben eingesetzt wird.

2. Erscheint Ihnen Ihre Infrastruktur zu komplex und unübersichtlich?
Externe Dienstleister stellen Ihnen im Rahmen von Managed Services zum Beispiel ein individuelles Rechenzentrum zusammen, und zwar nur mit den Komponenten, die Sie tatsächlich benötigen. Dadurch verringert sich die Komplexität Ihrer technischen Infrastruktur erheblich und sie wird planbarer.

3. Sorgen Sie sich manchmal, dass Ihre Sicherheitsstandards nicht stets aktuell sind?
Indem Sie SaaS- und HaaS-Modelle in Anspruch nehmen, sichern Sie sich die Unterstützung eines externen Dienstleisters im Sicherheitsmanagement: Dieser versorgt Sie mit den aktuellsten Systemen und übernimmt das regelmäßige Update- und Patch-Management. So sind Sie immer auf dem neusten Stand der Technik.

4. Fehlt es Ihnen an Monitoring-Ressourcen für Infrastruktur und Lizenzen?
Um Probleme im laufenden Betrieb des Rechenzentrums zu vermeiden und Reportings auszuwerten, bedarf es umfassender Monitoring-Ressourcen. Externe Dienstleister nehmen Ihnen diese Aufgabe im Rahmen von Managed Services ab – dazu gehört bei Bedarf auch die Überwachung von Softwarelizenzen.

5. Sind Ihre IT-Kosten nicht transparent und planbar genug?
Ob und wann etwas an Ihrer Infrastruktur erneuert werden muss, können Sie nicht jedes Mal voraussehen. Somit sind anfallende Kosten auch nicht immer kalkulierbar. Durch Managed Services werden IT-Kosten transparenter und planbarer. Zum Beispiel durch ein "Pay-as-you-use"-Modell, bei dem Sie monatlich nur die Lizenzen für Ihre Mitarbeiter zahlen, die Sie in diesem Zeitrahmen brauchen.

Diese fünf Fragen sind ein Auszug aus der 5-Punkte-Checkliste "Profitiert auch Ihre IT-Abteilung von Managed Services? Wie Sie mit SaaS und HaaS Ihre IT-Abteilung entlasten und Freiräume schaffen". Die Checkliste erläutert im Detail und anhand konkreter Beispiele, inwiefern Sie Standardaufgaben an externe Dienstleister auslagern können und welche umfassenden Vorteile Sie dabei für Ihr Unternehmen erzielen.
(Medialine: ra)

eingetragen: 21.03.17
Home & Newsletterlauf: 28.03.17

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Meldungen: Grundlagen

  • Bedarf an schnellem Service-Management

    "Die Fabrik der Zukunft wird nur noch zwei Mitarbeiter haben, einen Mann und einen Hund. Der Mann ist da, um den Hund zu füttern und der Hund, um den Mann davon abzuhalten, Geräte zu berühren." Wie weit wir aktuell noch von dieser im Jahr 1990 geäußerten Vision von Warren Bennis entfernt sind, wird immer wieder versucht vorherzusagen. Schon den jetzigen technologischen Stand vor fünf Jahren präzise vorauszusehen, wäre aber nahezu unmöglich gewesen. In Bezug auf IT-Service Management (ITSM) zeichnet sich meiner Ansicht nach bereits ab, was kurz- und mittelfristig auf Unternehmen zukommen wird. Zum Beispiel werden neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und Machine Learning noch stärker in den Mittelpunkt rücken, während eine ansprechende Benutzererfahrung und die Minimierung der Total Cost of Ownership weiterhin wichtig bleiben werden. Folgende fünf Themen sollten IT-Verantwortliche im Auge behalten und prüfen, ob ihre Service Management-Infrastruktur dafür gewappnet ist.

  • Freiheit für die Cloud!

    In der Ökonomie ist ein freier Markt ein idealisiertes System, in dem die Preise für Waren und Dienstleistungen durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Die Kräfte von Angebot und Nachfrage in einem freien Markt sind per Definition frei von jeglichen Eingriffen einer Regierung, eines preisgebenden Monopols oder einer anderen Behörde. Doch wie jeder Wirtschaftsstudent weiß, führt eine freie Marktwirtschaft, wenn sie unreguliert ist, allzu oft zu einem Monopol oder zumindest einem Oligopol, das die Innovation einschränkt und die Preise erhöht, da der Kunde weniger Wahlmöglichkeiten hat. In der Praxis sind die Märkte für alle Arten von Produkten und Dienstleistungen in der Tat selten ideal.

  • Überlegt zum Sprung in die Wolke ansetzen

    Bis 2025 wird die Cloud-Nutzung so fest im Geschäftsalltag verankert sein, dass es Wichtigeres gibt, als über die Cloud zu reden. Diese Prognose teilt ein Fünftel der deutschen IT-Entscheider in einer aktuellen Umfrage, die der amerikanische Softwareanbieter Citrix durchgeführt hat. Noch besteht viel Redebedarf. Zum Beispiel, ob sich eine Private, Hybrid oder Multi-Cloud am besten eignet. Das hängt vom Branchenumfeld, den Geschäftsaktivitäten, Geschäftszielen, IT-Anforderungen und -Budget sowie dem IT-Know-how der Belegschaft ab. So kann es den weltweiten Vertrieb einer Firma verbessern, wenn allen Vertriebsmitarbeitern ein Reporting-Tool zur Verfügung steht. In dem Fall ist es sinnvoll, diesen Workload in der Cloud zu betreiben. Einrichten lässt sich zudem ein On-Premises-Arbeiten, in dem die Vertriebsprofis die eigentlichen Reports lokal erstellen und im jeweiligen Rechenzentrum am Standort ablegen.

  • Patienten engmaschiger überwachen

    Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) entwickelt sich mehr und mehr zur nächsten industriellen Revolution. Zahlreiche Branchen "springen" auf "den Zug auf". Die Gesundheitsbranche bildet hier keine Ausnahme. Innovationen bei medizinischen Geräten, Medikamenten, Patientenüberwachung und vielem mehr sprießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Intelligente Technologien arbeiten effizient und genau, und das kann im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettend sein.

  • Neue Datenverkehrsmuster im Entstehen

    Der rasante technologische Wandel und die damit verbundene Disruption von Geschäftsmodellen führen dazu, dass multinationale Konzerne in ihren wichtigsten Märkten zunehmend agiler auftreten müssen. Jedoch fällt es ihnen aufgrund des expansiven Wachstums ihrer IT-Ökosysteme schwer, wirklich agil zu operieren - insbesondere dann, wenn sie durch eine veraltete IT-Infrastruktur ausgebremst werden. Cloud-Deployments und die massive Zunahme von Anwendungen und Endgeräten erhöhen den Druck auf die Verantwortlichen, die IT-Landschaft zu modernisieren.

  • Kontrolle über SaaS-Anwendungen behalten

    Wer Software-Ausgaben unter Kontrolle bringen will, braucht ein intelligentes Software Management. Daran hat auch Software-as-a-Service (SaaS) nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Schatten-IT und Shelfware zählen zu den größten Kostenfallen bei Cloud-basierten Anwendungen. Durchschnittlich kommen in Unternehmen 15x mehr SaaS-Anwendungen zum Einsatz als auf offizieller Seite bekannt ist. Der Grund für die Schatten-IT ist leicht nachzuvollziehen: Für Mitarbeiter ist es sehr einfach Anwendungen über die Cloud zu abonnieren. Kreditkarte und E-Mail-Adresse reichen Public Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure aus, um in wenigen Schritten ein Konto anzulegen und je nach Bedarf SaaS-Anwendungen zu beziehen - in vielen Fällen ohne Absprache mitder IT oder dem Einkauf.

  • In die Cloud - aber sicher

    Dr. Chris Brennan, Regional Director DACH, Eastern Europe, Russia and Israel von Skybox Security erläutert, wie die Migration in die Cloud und dabei zu berücksichtigende Sicherheitsaspekte in Einklang gebracht werden können. Unternehmen setzen vermehrt auf Cloud Computing-Umgebungen. Einer der Vorteile dabei ist, dass die Cloud eine hohe Skalierbarkeit und Agilität aufweist. Wenn dabei aber die Sicherheitsrisiken vernachlässigt werden, die dieser Schritt mit sich bringt, kann daraus ein großer Nachteil erwachsen. Ein gängiger Fehler dabei ist, dass viele Entscheider denken, dass der Cloud Security Provider (CSP) mehr Verantwortung für die Sicherheit trägt, als er tatsächlich tut.

  • Das lebende Unternehmen

    Der menschliche Körper ist ein bemerkenswerter Organismus. Ohne hier zu tief in Anatomie und Physiologie des Menschen einzutauchen, gibt es zahlreiche Bereiche, in denen sich der Mensch und die Datenverarbeitung eines Unternehmens stark ähneln. Zwar sind die Systeme des Menschen nicht digital sondern organisch, das Gesamtsystem Mensch funktioniert jedoch ganz ähnlich wie eine Organisation - eine große Anzahl an Informationssystemen laufen parallel und transportieren eine Fülle von Informationen zu jedem Organ. Wenig überraschend, ist der Mensch der IT in Sachen Datenverarbeitung nach vielen Millionen Jahren Evolution um einiges voraus. So funktioniert die Datenverarbeitung des Menschen in den meisten Fällen nicht nur in Echtzeit, sondern auch komplett automatisiert. Hier können Unternehmen ansetzen, um vom Menschen zu lernen und ihre IT in Zeiten der Digitalisierung leistungsfähiger zu machen.

  • Security und Leistung in der Cloud vereinen

    Moderne Anwendungen müssen skalieren und performant sein. Um diese Anforderungen zu erreichen, werden viele Implementierungen auf Public Cloud-Plattformen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud Platform (GCP) gehostet, was für Elastizität und Geschwindigkeit sorgt. Und die Cloud-Nutzung boomt, mittlerweile setzen zwei von drei Unternehmen in Deutschland Cloud Computing ein, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der KPMG. Vorteile wie hohe Flexibilität, Effizienzsteigerung der Betriebsabläufe und verbrauchsabhängige Abrechnung von Services liegen auf der Hand.

  • Es ist an der Zeit, die Cloud zu dezentralisieren

    Heute beheimatet die Erde 206 souveräne Staaten. Souveränität ist, wie uns das Lexikon erklärt, das "volle Recht und die Macht eines Regierungsorgans über sich selbst, ohne Einmischung von außen". In gewisser Weise hat die in den frühen 2000er Jahren eingeführte Public Cloud die Souveränität vieler Staaten in Frage gestellt: Sie zentralisierte Daten- und Cloud Computing-Services auf sehr effiziente Weise, um Kunden in jeder Ecke der Welt zu bedienen - eine Welt ohne Grenzen. Verbraucher und Unternehmen begrüßten das befreiende Konzept, das sich schnell weiterentwickelte.