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Antworten auf disruptive Geschäftsmodelle


IT-Trends 2015: Disruptive Technologien und Big Data erfordern agile IT-Systeme
Hybride Cloud setzt sich in der Unternehmenspraxis durch

(22.01.15) - In ihrem IT-Trendreport 2015 wagt die IT-Dienstleister Consol Consulting & Solutions Software GmbH den Blick in die Glaskugel. Für 2015 sieht Consol die IT in einer Übergangsphase: Der Fokus liegt weniger auf der Vermarktung neuer Technologien als auf praktikablen Einsatzszenarien bestehender Lösungen. Damit sollen effiziente Antworten auf disruptive Geschäftsmodelle, sich schnell ändernde Marktbedingungen und einen zunehmenden Kosten- und Konsolidierungsdruck gegeben werden. Mobil, hybrid und agil – diese Eigenschaften spielen dabei die entscheidende Rolle.

Mobilität:
IPv6:
Mit der zunehmenden Vernetzung von Endgeräten und Dingen wird das Internetprotokoll IPv6 und sein flächendeckender Einsatz 2015 noch stärker in den Fokus rücken. Ob mobile Devices, Wearable Technologies oder Smart Building: Das "Internet der Dinge" wird IPv6 im kommenden Jahr einen weiteren Schub geben.

Hybride Infrastrukturen:
Hybrid Cloud:
Die Cloud Computing-Technologien sind endgültig im Unternehmenseinsatz angekommen. Insbesondere in hybriden Systemlandschaften, bei denen klassische On-Premise-Anwendungen sinnvoll mit Cloud Computing-Services kombiniert werden – und zwar nach Kosten-Nutzen-Aspekten sowie nach den Unternehmensanforderungen hinsichtlich Compliance, Sicherheit, Verfügbarkeit und IT-Governance. Durch den Einsatz spezialisierter Cloud-Services werden im Gegenzug die Anforderungen an klassische On-Premise-Lösungen weiter steigen, insbesondere was die Flexibilität, Leistungsfähigkeit und einfache Skalierbarkeit betrifft.

Strukturierte und unstrukturierte Daten: Die Sicherung, Speicherung, Analyse und Nutzung von hybriden Datenbeständen wird 2015 eine große Herausforderung. Es gilt, kostengünstige Lösungen aus dem bestehenden Technologieangebot zu entwickeln, um die großen Mengen von Daten aus klassischen relationalen Datenbanken mit unstrukturierten Informationen in sinnvolle Beziehungen setzen zu können. 2015 werden deshalb weniger einzelne Technologien, sondern zielführende Lösungen in den Mittelpunkt rücken. Dabei werden sich hybride Ansätze durchsetzen, die je nach Anforderung das kostengünstigste Setup bieten. Ein Beispiel sind Nearline-Storage-Konzepte oder der Bezug von In-Memory-Lösungen aus der Cloud. Insgesamt kündigt sich viel Bewegung im Markt der Datenbankanbieter an. Platzhirsche wie SAP bekommen unter anderem bei der In-Memory-Technologie Konkurrenz von weiteren großen Playern wie etwa Oracle. Aber auch aus dem Open Source-Umfeld, zum Beispiel mit Infinispan, Hadoop oder aus der NoSQL-Bewegung, drängen leistungsstarke Lösungen auf den Markt.

Ultra Low Power Server: Getrieben durch die Leistungsanforderungen moderner Smartphones steigt die Rechenleistung mobiler Prozessoren rasant an. Gleichzeitig bleibt ihr Stromverbrauch weit unter den Werten selbst stromsparender, klassischer Server-Prozessoren. Basis dieser Mobil-CPUs ist in der Regel die ARM-Architektur, für die u.a. Linux-Distributionen und eine Java-VM zur Verfügung stehen und die z.B. auch im Raspberry Pi Verwendung findet. ARM-basierte Server werden 2015 dort zunehmende Verbreitung finden, wo nicht das letzte Quäntchen Prozessorleistung im Vordergrund steht. Daraus aufgebaute Big-Data-Cluster im Petabyte-Bereich mit hunderten CPU-Kernen lassen sich mit konventioneller Kühlung in einem einzigen Rack unterbringen und bieten (ggf. mit spezialisierten Zusatzprozessoren) eine interessante und vor allem in der TCO-Betrachtung lohnende Alternative zu den klassischen Architekturen.

Agilität:
Agile Infrastrukturen und Prozesse:
Agilität wird eines der wichtigsten Kriterien für Unternehmenserfolg und damit einer der Trends 2015 sein. Drängen etwa disruptive Technologien oder Geschäftsmodelle in einen Markt oder erfordern Big-Data-Analysen Änderungen und Anpassungen im Produktportfolio, bei den Vertriebswegen, im Produktionsprozess oder gar bei der gesamten Organisation, sind agile Systemlandschaften und Infrastrukturen gefordert. Im Enterprise-Umfeld spricht Gartner hier von Web-Scale IT nach dem Vorbild von Amazon & Co. Agile Systeme lassen sich in alle Richtungen skalieren und schnell und einfach an neue Marktanforderungen anpassen. Für die Umsetzung solcher Infrastrukturen spielen auch Konzepte wie die hybride Cloud eine wichtige Rolle: Sie stellt Infrastruktur, Entwicklungsumgebungen, Prozessorleistung und vieles mehr bedarfsgerecht bereit.

"2015 wird ein Jahr, in dem viele Unternehmen wichtige Weichen hin zu einer mobilen, hybriden und agilen IT und damit für ihre Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft stellen werden", erläutert Michael Beutner, Geschäftsführer Technik bei Consol. "Die Anforderung und der Prozess sehen in jedem Unternehmen anders aus. Hier sind auch IT-Dienstleister gefordert, klassische Modelle zu hinterfragen und individuelle Konzepte zu entwickeln. 2015 wird es zudem weiter um das Thema Vernetzung gehen. Das Internet der Dinge oder der Einsatz von intelligenten Maschinen wie dem selbstfahrenden Auto oder Google NEST zeigen, in welche Richtung es geht und was durch das Zusammenspiel von Sensoren und Automatisierung, Big Data und Cloud einmal möglich sein wird. Bis zur Marktreife wird es allerdings noch einige Jahre dauern."
(Consol Consulting & Solutions Software: ra)

Consol: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Hintergrund

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    Cloud Computing ist weiter auf dem Vormarsch. Anfängliche Bedenken von hauptsächlich mittelständischen Unternehmen ihre Daten außer Haus zu geben, schwinden. Das Internet der Dinge wird noch einmal für Beschleunigung sorgen. Selbst Regierungen und Militärs setzen inzwischen auf Services und die Datenspeicherung in der Wolke. Damit bekommt das Thema Sicherheit noch einmal eine ganz neue Facette. Cloud Computing ist nicht gleich Cloud Computing. Während auf Unternehmensebene zumeist über die Unterscheidung zwischen Public und Private Cloud diskutiert wird, geht es auf der Ebene von Regierungen und Militärs um den Unterschied zwischen Single- und Multi-Cloud-Strategien. Eine Diskussion, die sich im privaten Umfeld längst erledigt hat. Hier dominiert die Multi-Cloud. Gerade seitens der Militärs wird allerdings sehr stark der Single-Cloud-Ansatz verfolgt, bei dem alle Services von einem einzigen Anbieter bezogen werden. Auf diese Weise versucht man die Zahl der Angriffsflächen für mögliche Cyber-Bedroher einzuschränken.

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    Mehr Klarheit im unübersichtlichen Feld von Service Management: Das versprechen die neuen Quadranten des ISG Provider Lens Reports. Die Marktbetrachtung bietet sauber aufgeteilte Unterkategorien und Herstellerbewertungen. Für Experten perfekt, aber für Laien ist es trotzdem nicht einfach, sich hier zurechtzufinden. Ein Kunde, der heute einfach nur seine IT in den Griff bekommen will, hat es nicht leicht. Er wird konfrontiert mit Kürzeln wie SIAM, ITSM und BPM. In jedem dieser Bereiche tummelt sich eine Reihe von Anbietern, die wiederum versuchen, einzelne Begriffe zu prägen. Für mehr Transparenz sind jetzt die Analysten gefragt - so wie die ISG Group mit ihrem Provider Lens Quadrant Report.

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    2019 werden viele Unternehmen eine Cloud-First-Strategie verfolgen, um von mehr Flexibilität, Agilität und Kostenersparnis zu profitieren. Laut einer aktuellen Studie von Forrester Consulting haben bereits 86 Prozent der Unternehmen eine Multi-Cloud-Strategie. Aber ob sie nun die Services von verschiedenen Providern beziehen oder "nur" Private- und Public Cloud in einer Hybrid Cloud kombinieren mit einem - wie wir ihn nennen - Hybrid-Multi-Cloud-Ansatz, können sich Kunden für jeden Anwendungsfall die jeweils beste Lösung herauspicken. Wer mehrere Clouds gleichzeitig nutzt, steht aber auch vor neuen Herausforderungen in Bezug auf das Datenmanagement.

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    Laut Schätzung des Marktanalysten Gartner werden CIOs bis 2023 mehr als das Dreifache der Endgeräte verantworten, als sie aktuell verwalten. Ohne technologische Unterstützung werden sie diese Aufgabe auf Dauer kaum bewältigen können. Doch welche Technologiethemen sollten CIOs 2019 im Blick behalten, wenn es um die Vereinheitlichung des IT-Betriebs und den Abbau von Silos geht? Ivanti hat vier Fokusbereiche im IT-Servicemanagement identifiziert: Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz (KI) finden in den kommenden fünf Jahren einen großflächigen Eingang in das ITSM. Artificially Intelligent Service Management (AISM) wird dabei im ersten Schritt das traditionelle Service Management ergänzen. Die zentralen Stärken für KI liegen im Incident und Request Management, indem sie Vorfälle und Anfragen interpretiert, bevor diese in das traditionelle IT-Servicemanagement eingesteuert werden.

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