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IT bestimmt über die Cloud


Trends im Jahr 2015: Strategische Investitionen in Netzwerke als Grundlage für die maximale Nutzung von Cloud, Big Data und Internet of Things
Debatten über öffentliche kontra private Cloud, Virtual Machine Count usw. werden abflauen

(15.12.14) - Strategische Netzwerkinvestitionen werden 2015 für vorausschauende CIOs ein Schwerpunktthema bilden. Ihre Unternehmen wollen Big Data auswerten, in die Cloud wechseln und mit dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) Geld verdienen. Dies geht aus der Top-10-Liste unternehmenstechnologischer Trends 2015 von Verizon Enterprise Solutions hervor. Weiter werden Unternehmen im kommenden Jahr Technologien einführen, die geschäftliche Innovation vorantreiben und eine solide Plattform für zukünftiges Wachstum darstellen.

Hier die wichtigsten Trends, von denen Verizon überzeugt ist, dass sie 2015 bei Unternehmen und Behörden Veränderungsprozesse vorantreiben werden:

1) Netzwerkzuverlässigkeit und Innovation als Schlüssel für geschäftlichen Erfolg: Bei den Unternehmen werden 2015 strategische Netzwerk- und IT-Investitionen im Vordergrund stehen, denn Kommunikationsnetzwerke gelten mittlerweile als Grundlage für geschäftliches Wachstum. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Daten-, Cloud-, Video- und Mobilitätslösungen müssen Unternehmensnetzwerke agiler und ausbaufähiger werden – und zwar ohne Kompromisse bei der Performance.

Die CIOs müssen dafür sorgen, dass ihre Netzwerke in der Lage sind, immer größer werdende Workloads auf mehrere Datenzentren zu verteilen, da Anwendungen in die Cloud abwandern. Für die Nutzung technologischer Innovation wie Virtualisierung, Automation und Glasfaser-Netzwerktechnik (100G, 200G und LTE) wird die Optimierung von Effizienz und Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung sein, damit Netzwerke das enorme Wachstum bewältigen können.

2) Mehr Dynamik bei der Einführung des Internets der Dinge (IoT) in nachgelagerten Märkten: Insbesondere in den Märkten kleiner und mittelständischer Unternehmen wird die Einführung von IoT-bezogenen Technologien und Services zunehmen, ebenso bei größeren Unternehmen, die nicht zu den Early Adopters zählen. Branchenkonsolidierung ist eine der Hauptantriebskräfte einer breiteren IoT-Einführung, besonders weil Marktteilnehmer – im Rahmen von strategischen Allianzen – an der Definition von Standards für die gesamte Wertschöpfungskette arbeiten.

Weiter wird die Komplexität der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation sukzessiv abnehmen. Grund sind verbesserte Tools für Cloud Computing, Big Data und Analytics, verbunden mit rigoroseren Bestimmungen zur IoT-Cybersicherheit. Dank dieser Entwicklungen wird das Vertrauen der User wachsen und zu neuen Geschäftsmodellen, besseren Resultaten (wie etwa gesteigertes Kundenerlebnis) und einem klarer definierten, besser nachvollziehbaren ROI führen.

3) Predictive Analytics werten Big Data aus: Daten und die Fähigkeit, diese zu sammeln, zu verwalten und auszuwerten, werden die Unternehmens-Performance steigern und sich auf unser Handeln und das Leben allgemein auswirken. Die Nutzung von Big Data für bislang unbekannte Einblicke, wie Produkte und Dienstleistungen wahrgenommen und Assets genutzt werden, wird 2015 in den Vorstandsebenen vorrangige Bedeutung haben.

Wer als Unternehmen Advanced- und Predictive-Analytics-Programme in seine vernetzte Infrastruktur einbindet, ist optimal aufgestellt, um in einer von Daten geprägten Wirtschaft die operative Effizienz zu verbessern, neue Ertragsströme zu erkennen und einen besseren Kundenservice zu bieten.

4) IT bestimmt über die Cloud: Die Unternehmens-IT wird 2015 Cloud-Deployments kontrollieren. Sie wird zu einer Art "Broker für Cloud-Lösungen", hilft bei der Offenlegung von Bedarf, beschreibt technische Anforderungen und managt die verschiedenen Technologie- und Service-Provider im Einsatz. Cloud Computing-Lösungen werden zielgerichtet wichtige geschäftliche Initiativen unterstützen, zum Beispiel die Verbesserung der Kundeneinbindung, den operativen Wandel und Technologie-Compliance.

Debatten über öffentliche kontra private Cloud, Virtual Machine Count usw. werden abflauen. Die Priorität wird sich auf Cloud Computing-Lösungen verlagern, die ganz bestimmte geschäftliche Anforderungen erfüllen – unabhängig von ihrer technologischen Konfiguration. Dieses tiefere strategische Verständnis von Cloud-Diensten wird von den CIOs ausgehen und bei der verstärkten Migration geschäftskritischer Workloads in die Cloud behilflich sein.

Lesen Sie zum Thema "IT-Security" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

5) Die Spielregeln im Kampf gegen Cyberkriminalität ändern sich: Zunehmende Verbreitung von Endgeräten, Maschine-zu-Maschine-Vernetzung, eine immer komplexer werdende Bedrohungslandschaft sowie die Ausweitung von Computing-Umgebungen machen 2015 auch die Netzwerkabsicherung immer komplexer – und wichtiger als jemals zuvor.

Eine ganzheitliche, integrierte Multi-Layer-Sicherheitsstrategie wird für die Risikominderung und die Schaffung einer "Vertrauenssituation" zwischen Endgeräten, Netzwerken, Menschen und Systemen von entscheidender Bedeutung sein. Noch wichtiger jedoch ist die Einführung einer proaktiven Managementstrategie mit dem Ziel, mithilfe von weiterentwickelter Datenanalyse Verbrechen in Echtzeit aufzudecken. Dies wird im kommenden Jahr einer der Knackpunkte für Unternehmen sein, die ihre Daten schützen wollen.
(Verizon Communications: ra)

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Meldungen: Hintergrund

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    An agilen Prozessen gibt es kein Vorbeikommen mehr. Doch sind die alt hergebrachten Methoden aus dem IT-Service-Management (ITSM) überhaupt noch in der Lage, Unternehmen im Zeitalter der Agilität adäquat zu unterstützen? Oder hat klassisches ITSM ausgedient? Flüchtigkeit, Ungewissheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit (englisch kurz VUCA) - diese Begriffe beschreiben die heutige Welt und die Lage von Unternehmen sehr treffend. Für die IT bedeutet diese Situation, dass neben Stabilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit eine hohe Veränderungsgeschwindigkeit erwartet wird. Es reicht nicht mehr, zuverlässige Produkte zu verkaufen, um sich von den neuen Massenmärkten zu differenzieren. Letztlich gibt es daher kein Vorbeikommen mehr an agilen Prozessen: Nach der IT-Entwicklungsabteilung hat die Welle der Agilität schon lange auch das IT-Service-Management (ITSM) erreicht.

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    Die Zielsetzung des EU-Projekts "CloudiFacturing" ist, Produktionsprozesse über einen digitalen Marktplatz zu optimieren. Das Projekt richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Diesen wird hochmoderne und komplexe Modellierungs- und Simulationssoftware über die Cloud zur Verfügung gestellt. "Angesichts der Tatsache, dass weniger als 25 Prozent der KMU in Europa moderne Informations- und Kommunikationstechnologie einsetzen, hat das aktuelle Projekt ein klares politisches Ziel. "Cloudification-Dienste" werden zum Wegbereiter für die Digitalisierung der Fertigungsindustrie", so Prof. Dr.-Ing. André Stork, Abteilungsleiter Interaktive Engineering Technologien vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, das die Führung und Koordination des Projekts innehat.

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    Cloud Computing-Dienste werden aus der Unternehmenslandschaft künftig nicht mehr wegzudenken sein. Der Aufwärtstrend in der Einführung von Cloud Computing-Services hält branchenübergreifend weiter an. Wie die diesjährige Studie von Bitglass, an der 135.000 Unternehmen weltweit teilgenommen haben, zeigte, liegt die Cloud Computing-Nutzung mittlerweile bei 81 Prozent - eine Zunahme von 37 Prozent gegenüber 2016. Einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu leistet Office 365. Für viele Unternehmen ist die Office 365-Suite schlichtweg eine natürliche Erweiterung ihrer bestehenden Systeme, womit der Umzug in die Cloud zu einer standardmäßigen Wahl wird. Dementsprechend ist die Nutzung von Office 365 seit dem Zeitpunkt der letzten Erhebung im Jahr 2016 von 34,3 auf 56,3 Prozent gestiegen. Einen ähnlichen Erfolg können die Amazon Web Services verzeichnen: Mit einer Verbreitung von 13,8 Prozent weltweit ist AWS auf einem guten Weg, die Standard-IaaS-Lösung zu werden.

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    Die vieldiskutierte "digitale Transformation" bedeutet vor allem, dass Geschäftsprozesse hochgradig, im Idealfall vollständig IT-gestützt ablaufen. Der reibungslose IT-Betrieb wird somit geschäftskritisch - selbst in Bereichen, in denen er es nicht längst schon ist. Dadurch kommt auch den (IT-)Service-Prozessen ein deutlich höherer Stellenwert zu: Service-Management wird zum strategischen Erfolgsfaktor. Doch wie wird sich das äußern? Das IT-Service-Management (ITSM) muss störungsfrei funktionieren, daran führt kein Weg vorbei. Denn es umfasst immer stärker das gesamte Unternehmen - nicht umsonst spricht man hier nicht mehr nur von ITSM, sondern von Business-Service-Management (BSM) oder Enterprise-Service-Management (ESM), welches mehr als nur IT Prozesse unterstützt und die "Service-ifzierung" im Unternehmen unterstützt. Der Schritt zum ESM erfordert Automation, den Einsatz künstlicher Intelligenz - und vor allem ein vorausschauendes Prozessdesign.

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    Es gibt kein Vorbeikommen mehr an agilen Prozessen: Das Thema beschäftigt die deutschen Unternehmen gleichermaßen wie die internationalen. Nach der IT-Entwicklungsabteilung hat die Welle der Agilität schon lange auch das IT-Service-Management (ITSM) erreicht.[1] Dabei dreht sich alles um die Idee, Prozesse zu verschlanken, Bereitstellungsszyklen zu verkürzen, flexibler in der Leistungserbringung zu sein und schneller auf veränderte Anforderungen im Markt reagieren zu können. Vermehrt stellt sich daher die Frage, ob die traditionellen ITSM-Methoden noch mithalten können und in der Lage sind, die neuen Aufgaben zu erfüllen. "Regelwerke wie COBIT, ITIL und Co. werden häufig als starre Rezeptbücher missverstanden. So machen sich die Verantwortlichen jedoch letztlich zur Geisel dieser Standards und verschließen sich vor agilen Prozessen", erläutert Martin Beims, geschäftsführender Gesellschafter der aretas GmbH. Eine zu enge Ausrichtung auf Standards kann den individuellen Anforderungen der Unternehmen oft nicht gerecht werden. Stehen die klassischen ITSM-Methoden im Widerspruch zur Agilität? Oder ist beides vereinbar?

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    Ein Blick auf 2018 und die Jahre danach zeigt: Es sind aufregende Zeiten für den Channel. Die rasanten technologischen Fortschritte verändern die Art und Weise, wie Partner Technologien positionieren, verkaufen und unterstützen. Es findet ein Wandel statt, der Kundenerwartungen, Geschäftsmodelle, Sales-Prozesse und Zertifizierungsmodelle nachhaltig beeinflusst. Für die Branche sind das gute Aussichten, weil der Fokus nun auf Kundenerfolg und Customer-Lifetime-Value liegt. Die Technologie entwickelt sich so schnell weiter, dass Kunden nicht mehr mithalten können. Sie müssen einen anderen Weg finden, um mit Technologie umzugehen, und können sechsmonatige Beschaffungszyklen oder zwölfmonatige Implementierungsphasen nicht mehr akzeptieren.

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    HID Global hat die wichtigsten Trends im Jahr 2018 im Bereich Identity-Technologie identifiziert. Die Anbieterin von sicheren Identitätslösungen weist dabei auf einen verstärkten Einsatz von Zugriffen via Cloud und mobilen Systemen hin. Auch das Internet der Dinge und Datenanalysen gewinnen dabei an Bedeutung. HID Global sieht im Jahr 2018 fünf wichtige Entwicklungen beim Einsatz vertrauenswürdiger Identitäten durch Unternehmen.