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Mobilität & Vernetzung auf dem Vormarsch


IT-Trends 2015: IT der Zukunft ist mobil, hybrid und agil
Hybride Cloud setzt sich in der Unternehmenspraxis durch

(27.11.14) - In seinem IT-Trendreport 2015 wagt der IT-Dienstleister Consol Consulting & Solutions Software GmbH den Blick in die Glaskugel. Für 2015 sieht Consol die IT in einer Übergangsphase: Der Fokus liegt weniger auf der Vermarktung neuer Technologien als auf praktikablen Einsatzszenarien bestehender Lösungen. Damit sollen effiziente Antworten auf disruptive Geschäftsmodelle, sich schnell ändernde Marktbedingungen und einen zunehmenden Kosten- und Konsolidierungsdruck gegeben werden. Mobil, hybrid und agil – diese Eigenschaften spielen dabei die entscheidende Rolle.

>> IPv6: Mit der zunehmenden Vernetzung von Endgeräten und Dingen wird das Internetprotokoll IPv6 und sein flächendeckender Einsatz 2015 noch stärker in den Fokus rücken. Ob mobile Devices, Wearable Technologies oder Smart Building: Das "Internet der Dinge" wird IPv6 im kommenden Jahr einen weiteren Schub geben.

>> Hybrid Cloud: Die Cloud Computing-Technologien sind endgültig im Unternehmenseinsatz angekommen. Insbesondere in hybriden Systemlandschaften, bei denen klassische On-Premise-Anwendungen sinnvoll mit Cloud Computing-Services kombiniert werden – und zwar nach Kosten-Nutzen-Aspekten sowie nach den Unternehmensanforderungen hinsichtlich Compliance, Sicherheit, Verfügbarkeit und IT-Governance. Durch den Einsatz spezialisierter Cloud-Services werden im Gegenzug die Anforderungen an klassische On-Premise-Lösungen weiter steigen, insbesondere was die Flexibilität, Leistungsfähigkeit und einfache Skalierbarkeit betrifft.

>> Strukturierte und unstrukturierte Daten: Die Sicherung, Speicherung, Analyse und Nutzung von hybriden Datenbeständen wird 2015 eine große Herausforderung. Es gilt, kostengünstige Lösungen aus dem bestehenden Technologieangebot zu entwickeln, um die großen Mengen von Daten aus klassischen relationalen Datenbanken mit unstrukturierten Informationen in sinnvolle Beziehungen setzen zu können. 2015 werden deshalb weniger einzelne Technologien, sondern zielführende Lösungen in den Mittelpunkt rücken. Dabei werden sich hybride Ansätze durchsetzen, die je nach Anforderung das kostengünstigste Setup bieten.

Ein Beispiel sind Nearline-Storage-Konzepte oder der Bezug von In-Memory-Lösungen aus der Cloud. Insgesamt kündigt sich viel Bewegung im Markt der Datenbankanbieter an. Platzhirsche wie SAP bekommen unter anderem bei der In-Memory-Technologie Konkurrenz von weiteren großen Playern wie etwa Oracle. Aber auch aus dem Open Source-Umfeld, zum Beispiel mit Infinispan, Hadoop oder aus der NoSQL-Bewegung, drängen leistungsstarke Lösungen auf den Markt.

>> Ultra Low Power Server: Getrieben durch die Leistungsanforderungen moderner Smartphones steigt die Rechenleistung mobiler Prozessoren rasant an. Gleichzeitig bleibt ihr Stromverbrauch weit unter den Werten selbst stromsparender, klassischer Server-Prozessoren. Basis dieser Mobil-CPUs ist in der Regel die ARM-Architektur, für die u.a. Linux-Distributionen und eine Java-VM zur Verfügung stehen und die z.B. auch im Raspberry Pi Verwendung findet. ARM-basierte Server werden 2015 dort zunehmende Verbreitung finden, wo nicht das letzte Quäntchen Prozessorleistung im Vordergrund steht.

Darauf aufgebaute Big-Data-Cluster im Petabyte-Bereich mit hunderten CPU-Kernen lassen sich mit konventioneller Kühlung in einem einzigen Rack unterbringen und bieten (ggf. mit spezialisierten Zusatzprozessoren) eine interessante und vor allem in der TCO-Betrachtung lohnende Alternative zu den klassischen Architekturen.

>> Agile Infrastrukturen und Prozesse: Agilität wird eines der wichtigsten Kriterien für Unternehmenserfolg und damit einer der Trends 2015 sein. Drängen etwa disruptive Technologien oder Geschäftsmodelle in einen Markt oder erfordern Big-Data-Analysen Änderungen und Anpassungen im Produktportfolio, bei den Vertriebswegen, im Produktionsprozess oder gar bei der gesamten Organisation, sind agile Systemlandschaften und Infrastrukturen gefordert. Im Enterprise-Umfeld spricht Gartner hier von Web-Scale IT nach dem Vorbild von Amazon & Co. Agile Systeme lassen sich in alle Richtungen skalieren und schnell und einfach an neue Marktanforderungen anpassen. Für die Umsetzung solcher Infrastrukturen spielen auch Konzepte wie die hybride Cloud eine wichtige Rolle: Sie stellt Infrastruktur, Entwicklungsumgebungen, Prozessorleistung und vieles mehr bedarfsgerecht bereit.

"2015 wird ein Jahr, in dem viele Unternehmen wichtige Weichen hin zu einer mobilen, hybriden und agilen IT und damit für ihre Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft stellen werden", erläutert Michael Beutner, Geschäftsführer Technik bei Consol. "Die Anforderung und der Prozess sehen in jedem Unternehmen anders aus. Hier sind auch IT-Dienstleister gefordert, klassische Modelle zu hinterfragen und individuelle Konzepte zu entwickeln. 2015 wird es zudem weiter um das Thema Vernetzung gehen. Das Internet der Dinge oder der Einsatz von intelligenten Maschinen wie dem selbstfahrenden Auto oder 'Google Nest' zeigen, in welche Richtung es geht und was durch das Zusammenspiel von Sensoren und Automatisierung, Big Data und Cloud einmal möglich sein wird. Bis zur Marktreife wird es allerdings noch einige Jahre dauern." (Consol Consulting & Solutions Software: ra)

Consol: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Hintergrund

  • Amateure haben die Szene übernommen

    Nach Angaben der Sicherheitsspezialisten von Radware haben Razzien, Verhaftungen und die Beschlagnahmung von Servern keine nennenswerten Auswirkungen auf das Wachstum illegaler Booter- und Stresser-Dienste. Solche Dienste, auch als DDoS-as-a-Service bezeichnet, werden von vielen Hackern angeboten, die auf diese Weise ihre bestehenden Botnets vermarkten, wenn sie diese nicht gerade selbst für eine Attacke einsetzen. Sie agieren wie ganz normale Unternehmen nach marktwirtschaftlichen Kriterien. Die Services werden statt wie früher im Darknet und auf sozialen Medien heute vor allem auf gängigen Internet-Suchmaschinen umfangreich beworben, und ein starker Wettbewerb sorgt für immer niedrigere Preise und senkt so die Eintrittsschwelle für Amateur-Hacker.

  • Auch in der SAP-Welt: Die Zukunft heißt Hybrid

    Zwei fundamentale Änderungen werden SAP-Anwender in den nächsten Jahren beschäftigen: zum einen die gerade erst verlängerte Frist für die Migration bisheriger Datenbanken zu SAP HANA und bestehender Applikationen auf SAP S/4HANA bis spätestens 2027, zum anderen die anstehenden Innovationsprojekte im Rahmen der Digitalen Transformation, etwa in Themenfeldern wie IoT, Data Analytics sowie KI und Machine Learning. Diese Veränderungen erfordern neue Architekturen und Plattformen anstatt bisher genutzter Silos. Die Lösung ist eine integrierte, hybride Multi-Cloud-Plattform auf beliebiger Infrastruktur. Peter Körner, Business Development Manager Open Hybrid Cloud SAP Solutions bei Red Hat, zeigt die Vorteile einer Open-Hybrid-Cloud-Strategie auf und erläutert die Bedeutung von APIs und Cloud-nativer Entwicklung in diesem Kontext.

  • Corona-Krise treibt Cloud-Nutzung voran

    Ob im Gesundheitssystem, in der Politik oder in der Wirtschaft - Die Corona-Krise hat in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen Mängel aufgedeckt und Handlungsbedarf offenbart. Dies trifft auch auf den Digitalisierungsstand deutscher Unternehmen zu. Durch die schnelle Umstellung auf Home Office und die Verlagerung von Service sowie Freizeitaktivitäten in den digitalen Raum ist der Bedarf nach Cloud-Lösungen so hoch wie nie. Was der Schlüssel für eine erfolgreiche Migration ist und welchen konkreten Geschäftsnutzen Unternehmen aus einer Verlagerung ihrer Services in die Cloud ziehen können, erklärt Klaus Kurz, Director Solutions Consulting bei New Relic.

  • Fünf Trends, die Edge vorantreiben

    Das Bild der primitiven Edge, die bloß Daten weiterleitet, ist überholt. Denn Edge Computing spielt in den verteilten Infrastrukturen des Internet of Things (IoT) eine zunehmend wichtige Rolle. Dabei funktioniert die Technologie nach folgendem Prinzip: Lokale Geräte verarbeiten Daten wie Sensormesswerte direkt und führen eine Geschäftslogik aus, ohne Daten an einen Server zu übertragen. Eine Edge Runtime stellt hierfür die Funktionen für die Endgeräte bereit und steuert auf ihnen Module, beispielsweise Container. Die Kommunikation zwischen den Modulen und dem IoT-Hub in der Cloud übernimmt der Edge Hub. Auf diese Weise lässt sich die Peripherie lokal und ohne permanente Internetverbindung steuern. Das System performt schneller und besser, da weniger Daten durch das Netzwerk müssen. Relevante Analyseergebnisse gehen zu einem späteren Zeitpunkt an den Cloud-Server, sobald eine Internetverbindung besteht.

  • Einfallstor: Cloud-E-Mail-Dienst

    Digitale Büro-Dienste, wie Office 365 und G-Suite, kommen von Jahr zu Jahr häufiger in verschiedenen Unternehmen zum Einsatz. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Office-Paket, vor allem das E-Mail-Postfach, werden nicht mehr lokal auf dem Computer gespeichert, sondern über eine Cloud bezogen. Dort lagern auch die Nachrichten und sind somit von jedem Gerät aus abrufbar. In Zeiten der mobilen Mitarbeiter, die Smartphones oder Laptops nutzen, unverzichtbar. Jedoch kommt eine Sache im Zuge dieser Umstellung gerne zu kurz: die IT-Sicherheit. Generell kümmern sich Unternehmen zwar um dieses Thema, doch im Speziellen bleibt Potenzial zur Verbesserung. Organisationen aller Art müssen sich dringend um zuverlässige Schutzmaßnahmen für ihre E-Mail-Programme kümmern. Die virtuellen Nachrichten sind kein Nebenprodukt mehr, sondern die hauptsächliche Kommunikation vieler Angestellter untereinander und mit Kunden - besonders in Zeiten des Home Offices und gestiegenen Fernzugriffes. Gleichzeitig aber sind E-Mails auch ein hervorragendes Einfallstor für Cyber-Kriminelle, wenn keine Sicherheitslösungen diese daran hindern.

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    Mittlerweile weiß wohl jeder Unternehmer - anfangs mussten IT-Mitarbeiter noch mit dem Mythos aufräumen, es handle sich um eine wortwörtliche Datenwolke -, worum es sich bei der viel diskutierten Cloud handelt: eine Armada von Servern, die rund um die Uhr in Benutzung enorme Datenmengen speichern und ausgeben. 75 Prozent der deutschen Unternehmen haben Cloud Computing bereits fest in ihre Geschäftsprozesse integriert - ausschließlich eine verschwindend geringe Zahl von acht Prozent beschäftigt sich weiterhin überhaupt nicht mit diesem Thema. Kein Wunder, denn die Vorteile der digitalen Speichersilos liegen auf der Hand: Dezentrales Arbeiten von überall und von jedem Endgerät aus, einheitliche Datensätze und die Möglichkeit, Änderungen in Echtzeit durchzuführen, sowie dadurch erheblich vereinfachte Prozesse - abteilungs- oder sogar unternehmensübergreifend. Auch das direkte Drucken aus- oder das direkte Scannen in die Cloud erweisen sich als extrem nützliche Tools für Anwender. Bisher konnten Unternehmen bereits eine ganze Reihe wichtiger Geschäftsprozesse in die Cloud verschieben.

  • Morgengrauen des Internet of Things

    Viele der größten Unternehmen sind heutzutage nicht mehr in der materiellen Produktion vorzufinden. Vorbei sind die Zeiten, in denen die großen Autohersteller oder ölfördernde Unternehmen die Spitze der wertvollsten Unternehmen unter sich ausmachten. So stand im Jahre 1996 der Financial Times zufolge General Electrics mit 136 Milliarden US-Dollar an der Spitze der wertvollsten Unternehmen weltweit - kein digitales Unternehmen schaffte es in den Anfangsjahren des Internets in die Top 5. Ein ganz anderes Bild bietet sich 2020, in welchem die ersten fünf Plätze allesamt unter den digitalen Riesen aufgeteilt werden. Microsoft führt in der neuen Erhebung mit 1,2 Billionen US-Dollar die Liste an.

  • Viele Unternehmen sind noch schlecht aufgestellt

    Großflächige Homeoffice-Möglichkeiten, E-Learning und Online-Medizin - was bis vor Kurzem noch unmöglich schien, ist Alltag geworden. Die Corona-Krise ist ein Wendepunkt in der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Während in den vergangenen Jahren viel über ihre disruptive Kraft diskutiert, aber wenig gehandelt wurde, zeigt sich in der jetzigen Krise der wahre Charakter digitaler Innovationen. Sie machen Unternehmen und Organisationen in Krisenzeiten anpassungsfähig, handlungsfähig und damit überlebensfähig. Digitale Innovation ist damit gleichbedeutend mit "digitaler Resilienz" - sprich der Fähigkeit, sich mittels Digitalisierung bestmöglich gegen unvorhergesehene Krisen und externe Einflüsse zu immunisieren.

  • Virtuelle Desktop-Workspaces

    Nach den ersten hektischen Umstellungen auf Remote-Arbeitsplätze suchen viele Unternehmen nun eine nachhaltige tragbare Lösung für Remote Access. Sie wollen erreichen, dass ihre Mitarbeiter - falls nötig - auch längerfristig den täglichen Geschäftsbetrieb sicher von zu Hause aus weiterführen können. Dafür eignen sich ideal Desktops as a Service. Das ist eine Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI)-Lösung, die sich schnell beispielsweise mit AWS WorkSpaces realisieren lässt. Jeder Mitarbeiter bekommt dort seinen eigenen virtuellen Desktop (Workspace) zur Verfügung gestellt. Alle virtuellen Desktops sind im eigenen privaten Netzwerk (Virtual Private Cloud, VPC) des Unternehmens. Dadurch sind sie vollständig isoliert vom Internet. Über einen sicheren Tunnel (IPSec) können sie sich mit der bestehenden Infrastruktur des Unternehmens verbinden.

  • Erfolgreiche digitale Transformation

    Unternehmen stehen mehr denn je unter immensem Druck, ihre Digitalisierung voranzutreiben, um in Zukunft flexibler und agiler operieren und schlagkräftiger auf Veränderungen reagieren zu können. Im Zuge der digitalen Transformation bietet eine Integration-Platform-as-a-Service (iPaaS) eine moderne Möglichkeit, Integrationsprojekte zu realisieren. Dies wird durch zentrale Entwicklung, Bereitstellung, Verwaltung und Überwachung von Integrationsprozessen auf einer Cloudplattform erreicht, die Datenquellen sowohl in der Cloud, als auch On-Premise verbinden. Das Ziel ist, alle Systeme und Endpunkte strategisch miteinander zu verknüpfen, sodass sie problemlos zusammenarbeiten können. Doch welche Kriterien muss iPaaS im Detail erfüllen?