- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Hintergrund

Mit der Cloud neue Werte schaffen


Cloud treibt Digitalisierung in der Fertigungsindustrie
Wer eine Big Data-Initiative starten möchte, sollte im ersten Schritt bestehende Daten in der Cloud zusammenführen, beispielsweise in einem Data Lake

- Anzeigen -





Von Oliver Gaus, Senior Account Executive, Automotive und Manufacturing, Talend

Immer mehr Unternehmen in Deutschland setzen auf IT-Leistungen aus der Cloud. Dies zeigt der aktuelle Report "Digital Office Index 2018" des ITK-Branchenverbands Bitkom. Für Bitkom-Vorstandsmitglied Jürgen Biffar ist diese Entwicklung ein Beleg dafür, dass das Vertrauen in die Cloud wächst. Vorreiter dieser Entwicklung: der Maschinen- und Anlagenbau. In diesen Branchen greift bereits jedes zweite Unternehmen auf die Cloud zurück und lässt die Systeme zudem über externe Dienstleister betreiben.

Für die Unternehmen bedeutet der Cloud-Betrieb, dass sie einerseits ihre IT-Kosten senken und andererseits die IT-Sicherheit und Hochverfügbarkeit steigern. Denn: Bei professionellen Cloud-Dienstleistern sind IT-Infrastrukturen meist besser geschützt als bei kleinen oder mittelständischen Unternehmen, die nicht über die notwendigen personellen oder finanziellen Ressourcen verfügen, um ein komplexes Rechenzentrum mit höchster Sicherheitsstufe zu betreiben.

Mit Daten die Produktion und Lieferkette optimieren
Bei der produzierenden Industrie geht es beispielsweise darum, die in automatisierten Produktionsanlagen generierten Datenbestände zu verarbeiten, sowie durch Analysen neue Informationen zu erhalten. Analysen aus Produktionsdaten helfen dabei, Abläufe zu optimieren: Eine vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) minimiert Ausfallzeiten, während eine Realtime-Überwachung der Produktion mögliche Fehler in Echtzeit erkennt. Damit gelingt es Unternehmen, die Qualität und Effizienz in der Fertigung zu steigern. Weiterhin lassen sich Daten dazu nutzen, die Lieferkette zu optimieren sowie die Kundenansprache im After-Sales über eine 360-Grad-Kundensicht zu verbessern.

Speziell in der Automobilindustrie ist die Fahrzeugentwicklung extrem datenintensiv: Simulationen und Crashtests erzeugen riesige Datenmengen, die zeitnah ausgewertet werden müssen. Cloud-Ressourcen lassen sich ideal nutzen, um die On-premise-Datenverarbeitung zu ergänzen und so die Datenanalysen zu beschleunigen. Durch Einsatz der Cloud steigt aber auch die Innovationsfähigkeit, wenn zum Beispiel die Entwicklungsabteilung gemeinsam mit dem Kunden die Produktentstehung auf Basis aktueller Konstruktions- und Simulationsdaten schneller planen kann.

Die Zusammenarbeit auf Basis von Produktdaten aus der Cloud, bereitgestellt über eine Plattform für das Product Lifecycle Management, bindet externe Lieferanten, Entwickler und Kunden gleichermaßen nahtlos in den Entstehungsprozess ein. Aber auch Produktionsanlagen können auf die in der Cloud gespeicherten Konstruktionsdaten zugreifen, wodurch Zeitverluste durch manuelle FTP-Transfers entfallen.

Nach wie vor sind Unternehmen im Bereich F&E sowie beim Schutz ihres geistigen Eigentums besonders sensibel, was den Einsatz von Public Cloud-Lösungen angeht. Die Realität überholt jedoch mögliche Bedenken und konservative Denkweisen. Cloud-Infrastrukturen und Netzwerke sind stark gesichert, beispielsweise durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie eine Zwei-Wege-Authentifizierung. Weiterhin steigt die Menge der zur verarbeitenden Daten einfach zu rasant, um dieses Wachstum über den Ausbau des eigenen Rechenzentrums abzufangen.

So generieren die Testflotten großer Automobilhersteller mehrere Terabyte an Daten pro Tag. Diese werden heute noch per Festplatten ins nächste Rechenzentrum transportiert. Verkürzte Produktzyklen führen dazu, dass solche Daten zeitnah ausgewertet werden müssen und dies kann nur über einen direkten Transfer in die Cloud erfolgen. In der Zukunft werden dafür schnelle 5G-Mobilfunknetze bereitstehen, die sogar eine Übertragung von Telemetriedaten aus den Fahrzeugen in Echtzeit ermöglichen.

Mit der Cloud verteilte Datensilos vereinen
Wer eine Big Data-Initiative starten möchte, sollte im ersten Schritt bestehende Daten in der Cloud zusammenführen, beispielsweise in einem Data Lake. Dies kann in einem kleinen Projekt mit einem oder zwei Fachbereichen erfolgen, wie beispielsweise mit dem Marketing oder dem Vertrieb. Mögliche Ziele könnten sein, das Kundenverhalten und Absatzentwicklungen zu untersuchen. Basierend auf den hierbei gewonnenen Erfahrungen lassen sich weitergehende Projekte rund um die Datenaufbereitung und Analyse durchführen.

Über die Cloud kann die IT-Abteilung den Fachbereichen die benötigten Anwendungen und Daten sogar im Self-Service zur Verfügung stellen, wodurch sich die Agilität des gesamten Unternehmens erhöht. Weiterhin sind die Daten aus der Cloud wiederverwendbar, können also von verschiedenen Abteilungen und Standorten sehr einfach für eigene Projekte genutzt werden. Für diese Bereitstellung bietet Talend ihre Lösungen für eine Datenintegration und das Datenmanagement in der Cloud an. Die Talend Data Fabric-Plattform arbeitet technologieübergreifend und unterstützt alle großen Public Cloud-Anbieter.

Fazit
Nach wie vor schlummern in vielen Unternehmen ungenutzte Datenschätze. Für produzierende Unternehmen wird es daher immer wichtiger, ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren, um damit den ständig wachsenden Datenbestand auf neue Geschäftspotenziale analysieren zu können. Vor allem die Skalierbarkeit ist das zentrale Argument für die Cloud, da sie eine schnelle und flexible Bereitstellung von Ressourcen ermöglicht. Die Abrechnung nach den tatsächlich verbrauchten IT-Ressourcen hilft zudem, die Kosten für IT-Investitionen und den laufenden Betrieb zu optimieren.
(Talend: ra)

eingetragen: 17.12.18
Newsletterlauf: 25.01.19

Talend: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Hintergrund

  • Cloud Computing ist sicherer, als man denkt

    Cloud Computing ist weiter auf dem Vormarsch. Anfängliche Bedenken von hauptsächlich mittelständischen Unternehmen ihre Daten außer Haus zu geben, schwinden. Das Internet der Dinge wird noch einmal für Beschleunigung sorgen. Selbst Regierungen und Militärs setzen inzwischen auf Services und die Datenspeicherung in der Wolke. Damit bekommt das Thema Sicherheit noch einmal eine ganz neue Facette. Cloud Computing ist nicht gleich Cloud Computing. Während auf Unternehmensebene zumeist über die Unterscheidung zwischen Public und Private Cloud diskutiert wird, geht es auf der Ebene von Regierungen und Militärs um den Unterschied zwischen Single- und Multi-Cloud-Strategien. Eine Diskussion, die sich im privaten Umfeld längst erledigt hat. Hier dominiert die Multi-Cloud. Gerade seitens der Militärs wird allerdings sehr stark der Single-Cloud-Ansatz verfolgt, bei dem alle Services von einem einzigen Anbieter bezogen werden. Auf diese Weise versucht man die Zahl der Angriffsflächen für mögliche Cyber-Bedroher einzuschränken.

  • Auswirkungen auf das Datenmanagement

    Für Firmen wird es immer schwieriger, effizient und verantwortungsbewusst mit ihren Daten umzugehen: Viele haben schier den Überblick verloren. Das muss allerdings nicht sein: Mit DataOps hilft ein neuer Ansatz im Datenmanagement wieder Ordnung in die Datenbanken zu bringen. Laut einer aktuellen Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens 451 Research unter 150 Führungskräften, wachsen die Daten eines Großteils der befragten Firmen täglich beträchtlich: Bei 29 Prozent um 100 bis 500 Gigabyte (GB) pro Tag und bei 19 Prozent um 500 GB bis 1 Terabyte (TB). Immerhin noch 13 Prozent verzeichnen sogar eine Zunahme von 2 TB.

  • Lösung: ein Remote-Cloud-System

    Kaspersky Lab hat eine experimentelle Cloud-Infrastruktur für bionische Prothesen des russischen Hightech-Start-Ups Motorica aus Perspektive der IT-Security genauestens unter die Lupe genommen und mehrere bisher unbekannte Sicherheitsprobleme identifiziert. Unbefugte könnten so auf höchstsensible Patientendaten zugreifen und diese manipulieren, stehlen oder löschen. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden dem Hersteller umgehend mitgeteilt.

  • Service Design & Transition - Aufbau von Services

    Mehr Klarheit im unübersichtlichen Feld von Service Management: Das versprechen die neuen Quadranten des ISG Provider Lens Reports. Die Marktbetrachtung bietet sauber aufgeteilte Unterkategorien und Herstellerbewertungen. Für Experten perfekt, aber für Laien ist es trotzdem nicht einfach, sich hier zurechtzufinden. Ein Kunde, der heute einfach nur seine IT in den Griff bekommen will, hat es nicht leicht. Er wird konfrontiert mit Kürzeln wie SIAM, ITSM und BPM. In jedem dieser Bereiche tummelt sich eine Reihe von Anbietern, die wiederum versuchen, einzelne Begriffe zu prägen. Für mehr Transparenz sind jetzt die Analysten gefragt - so wie die ISG Group mit ihrem Provider Lens Quadrant Report.

  • IT-Ressourcen aus der Cloud

    Das Thema Künstliche Intelligenz wird von immer mehr Menschen als eine wichtige Schlüsseltechnologie angesehen. Dies bestätigt eine Umfrage des ITK-Verbands Bitkom im Dezember 2018: Zwei Drittel der Befragten sehen den Wohlstand gefährdet, wenn Deutschland bei der Künstlichen Intelligenz nicht zu den führenden Nationen gehört. Eine Mehrheit von 62 Prozent sehen die KI zudem eher als eine Chance als eine Bedrohung. Für die Bundeskanzlerin Angela Merkel ist das Thema ebenfalls ganz oben auf der Agenda: Nach ihrer Meinung müsse Deutschland ein führender Standort für Künstliche Intelligenz werden.

  • Vorteile einer Hybrid-Multi-Cloud ausschöpfen

    2019 werden viele Unternehmen eine Cloud-First-Strategie verfolgen, um von mehr Flexibilität, Agilität und Kostenersparnis zu profitieren. Laut einer aktuellen Studie von Forrester Consulting haben bereits 86 Prozent der Unternehmen eine Multi-Cloud-Strategie. Aber ob sie nun die Services von verschiedenen Providern beziehen oder "nur" Private- und Public Cloud in einer Hybrid Cloud kombinieren mit einem - wie wir ihn nennen - Hybrid-Multi-Cloud-Ansatz, können sich Kunden für jeden Anwendungsfall die jeweils beste Lösung herauspicken. Wer mehrere Clouds gleichzeitig nutzt, steht aber auch vor neuen Herausforderungen in Bezug auf das Datenmanagement.

  • Die wichtigsten Cloud-Trends 2019

    Was bringt das Jahr 2019? Keine Frage: Die Cloud wird immer wichtiger. Doch eine Cloud-Form allein reicht den meisten Unternehmen nicht mehr aus. Viele setzen auf eine Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebung. Verteilte Speicherorte und Datenquellen spielen auch für künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle - ein Top-Thema, das weiter Fahrt aufnehmen wird. Dabei erfordern sowohl KI als auch die Multi Cloud ein unabhängiges Datenmanagement in der Cloud. Was sich hinter diesen Trends verbirgt und wie sie zusammenspielen, zeigt Peter Wüst, Senior Director Cloud Infrastructure & Cloud Data Services EMEA bei NetApp, im folgenden Beitrag.

  • Künstliche Intelligenz unterstützt ITSM-Prozesse

    Laut Schätzung des Marktanalysten Gartner werden CIOs bis 2023 mehr als das Dreifache der Endgeräte verantworten, als sie aktuell verwalten. Ohne technologische Unterstützung werden sie diese Aufgabe auf Dauer kaum bewältigen können. Doch welche Technologiethemen sollten CIOs 2019 im Blick behalten, wenn es um die Vereinheitlichung des IT-Betriebs und den Abbau von Silos geht? Ivanti hat vier Fokusbereiche im IT-Servicemanagement identifiziert: Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz (KI) finden in den kommenden fünf Jahren einen großflächigen Eingang in das ITSM. Artificially Intelligent Service Management (AISM) wird dabei im ersten Schritt das traditionelle Service Management ergänzen. Die zentralen Stärken für KI liegen im Incident und Request Management, indem sie Vorfälle und Anfragen interpretiert, bevor diese in das traditionelle IT-Servicemanagement eingesteuert werden.

  • Datensicherheit und Compliance

    Die Cloud-Nutzung hat 2018 einen neuen Höchststand erreicht und der Wachstumstrend wird voraussichtlich weiter anhalten. Mit einer beschleunigten Bereitstellung, einer flexibleren Kostengestaltung der Services und einfacheren Arbeitsabläufen bietet sie Vorteile, auf die Unternehmen im Zuge der Digitalisierung nicht verzichten können. Die unmittelbaren Vorteile tragen jedoch dazu bei, dass die damit verbundenen Konsequenzen für die IT-Sicherheit bei Unternehmen zunächst außer Acht gelassen werden. Die wesentliche Herausforderung für Unternehmen besteht darin, die in die Cloud ausgelagerten und genutzten Daten sicherzustellen. Für nicht wenige Organisationen bedeutet dies jedoch ein nahezu radikales Umdenken. Zusätzlich zur Sicherung von Umgebungen und Infrastrukturen ist eine weitere Ebene erforderlich, die bei den Daten ansetzt. Wie Unternehmen sich dieser Herausforderung nähern, welche Maßnahmen sie ergreifen und welche wesentlichen nächsten Schritte sie in diesem Zusammenhang sehen, darüber gibt eine Studie von Bitglass Aufschluss.

  • Fragen nach der richtigen Cloud

    Viele der Trend-Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) oder das Internet of Things (IoT) sind bereits bekannte Größen. Diese werden sich durch ihre Rolle im Datenmanagement neu definieren - und dann eine noch zentralere Rolle im Arbeitsalltag einnehmen. Zusammen mit Containerisierung und noch intelligenteren IoT-Edge-Geräten können Entwickler damit im kommenden Jahr die nötigen Impulse für einen datengetriebenen Markterfolg und neue Geschäftsmöglichkeiten setzen.