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Cloud Computing-Anbieter und strategische Macht


Neue Trendanalyse zu Cloud Computing - Zukunftsforscher: Der unverstandene Megatrend
Wie die Cloud zum Betriebssystem unseres Lebens wird und warum die Cloud nichts mit Daten zu tun hat


(15.05.12) – Cloud Computing ist aktuell einer der meist gebrauchten Begriff auf Technologiekongressen. Doch gleichzeitig wird die wahre, strategische Bedeutung dieses Mega-Trends bislang kaum reflektiert. Dies ist das Ergebnis einer neuen Trendanalyse des deutschen Trendforschungsinstituts "2b Ahead ThinkTank".

Autor der Trendanalyse ist Sven Gábor Jánszky, Trend- und Zukunftsforscher und Direktor des ThinkTanks. Er beschreibt die Einführung des Cloud Computing als einen der größten Regelbrüche unserer Zeit. Es sei zwingend notwendig, dass sich Unternehmen heute mit Cloud Computing-Technologien beschäftigen, denn es geht um nicht weniger als das künftige Betriebssystem unseres Lebens! Wer sich heute als Cloud Computing-Anbieter seiner Kunden positioniert, der bekommt die strategische Macht und setzt jene Regeln, nach denen der Kunde künftig leben und arbeiten wird. Deshalb werde die Welt eine Inflation von Clouds erleben, jedes Technologieunternehmen werde ihre eigene anbieten, so die Prognose des Trendforschers. Und jeder Anwender werde sie nutzen müssen, um an die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kommunikationsprozesse angeschlossen zu bleiben.

Doch während sich Technologieanbieter und ihre Partner mit Beschwörungen über das Zukunftspotenzial der Cloud überschlagen, warnt der Trendforscher vor einer "naiven Technikgläubigkeit".

Als stärksten Treiber hinter der Cloud-Technologie benennt er die strategische Absicht der Technologiekonzerne, künftig die Mehrzahl der Alltagsgegenstände zu Internetgeräten zu machen: "Die Nachfolger von iPad & Co. sind iMirror, iTable und iWall. Damit wird in den kommenden Jahren das Internet Schritt für Schritt über alle Orte und Geräte des Alltagslebens "gestülpt". Jeder Gegenstand bekommt eine eigene IP-Adresse: Ihr Badspiegel, ihre Kinderzimmertapete, Ihr Küchentisch, Ihr ICE-Sitz, Ihr Bürofenster. Die Voraussetzung, dass diese Geräte miteinander funktionieren ist die Cloud. "Die strategische Absicht der treibenden Kräfte hinter den Cloud Computing-Entwicklungen ist nicht Ihre Daten statt an Ort A künftig an Ort B zu speichern. Die Absicht ist, Ihnen künftig eine Vielzahl neuer Geräte und Services zu verkaufen, die Ihnen genauso nützlich sind, wie ihr heutiger PC."

Entgegen der weitverbreiteten Meinung gehe es bei der Cloud Computing-Technologie nicht um statische Daten im herkömmlichen Sinne. Es gehe um die Erhebung von Bewegungsdaten und dadurch um die Bedürfniserkennung der Kunden. Um diesen von den Kunden künftig geforderten intelligenten Service zu gewährleisten, stellt der Trend- und Zukunftsforscher die "5 Zukunftsregeln der Cloud für Anbieter und Anwender" auf.

Jánszky prognostiziert einen offenen Kampf um eine neue Machtverteilung in der Welt der IT. "Wer jetzt die alten Regeln bricht und dem neuen System seine Regeln aufdrückt, der wird in den kommenden Jahren die strategischen Fäden in den Händen halten" , so der Forscher. (2b Ahead ThinkTank: ra)

2b Ahead ThinkTank: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

  • Unternehmen nutzen die Vorteile der Cloud

    HID Global hat die wichtigsten Trends im Jahr 2018 im Bereich Identity-Technologie identifiziert. Die Anbieterin von sicheren Identitätslösungen weist dabei auf einen verstärkten Einsatz von Zugriffen via Cloud und mobilen Systemen hin. Auch das Internet der Dinge und Datenanalysen gewinnen dabei an Bedeutung. HID Global sieht im Jahr 2018 fünf wichtige Entwicklungen beim Einsatz vertrauenswürdiger Identitäten durch Unternehmen.

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    Embedded Analytics, Prognostische Analytik und die zunehmende Nutzung von KI-Technologien: Nach Meinung von Information Builders sind dies 2018 die wichtigsten Trends beim Einsatz von Business-Intelligence-Anwendungen in Unternehmen. In einem dynamischen Wirtschaftsumfeld mit sich immer schneller ändernden Anforderungen spielen Business-Intelligence-Applikationen eine essenzielle Rolle: sie liefern fundierte Grundlagen für bessere Entscheidungen. Unternehmen schaffen damit die Basis für eine hohe Flexibilität. Information Builders, ein führender Anbieter von Business-Intelligence (BI)-, Analytics-, Datenintegritäts- und Datenqualitätslösungen, gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Entwicklungstendenzen im BI-Sektor für das neue Jahr.

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    Die meisten Unternehmen bereiten sich darauf vor, die neue Technologie in diesem Jahr einzuführen. Aber die wenigstens sind in der Lage, eine weiter verzweigte virtuelle Infrastruktur effizient zu verwalten und abzusichern. In einer Umfrage von BMC zum Thema Multi-Cloud zeigt sich, dass 40 Prozent der IT-Verantwortlichen gar nicht wissen, wie viel ihr Unternehmen für Public-Cloud-Anwendungen ausgibt. Allerdings haben bereits 80 Prozent erkannt, dass die Verwaltung von Multi-Cloud-Umgebungen ganz neue Ansätze benötigt. Dazu gehören der Einsatz von künstlicher Intelligenz und Machine Learning. Damit wird 2018 das Jahr, in dem Unternehmen mit Multi-Cloud richtig Fahrt aufnehmen.

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    Zahlreiche Banken haben Dienstleitungen oder Prozesse ausgelagert, um Kosten zu sparen. Weil aber Komplexität und Regulierung zunehmen, wird dies immer unrentabler. Einen Ausweg könne Robotic Process Automation (RPA) bieten, so Stefan Steinhoff, der bei der TME AG den Bereich Risk & Regulatory verantwortet. Die Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services sieht ein enormes Potenzial in RPA-Technologien. "Vieles lässt sich damit effizienter, günstiger und genauer erledigen", sagt Steinhoff. Die fünfte MaRisk-Novelle erschwert die Auslagerung von Kernbereichen wie Compliance oder Revision, die Ausgaben für die Steuerung der mit einer Auslagerung verbundenen Risiken steigen und künftig wird ein Zentrales Auslagerungsmanagement Pflicht sein.

  • KI boomt dank Cloud Computing

    Smarte Ökosysteme, Künstliche Intelligenz, Blockchain und New Work - das sind die Trendthemen des Jahres 2018, erklärt der eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. "Die Internet-Industrie ist im Jahr 2018 stärker denn je Taktgeber für Innovation und Wachstum", sagt eco Hauptgeschäftsführer Harald A. Summa. "Anbieter werden ihre Lösungen verstärkt zu digitalen Ökosystemen vernetzen und so mittels neuer Technologien echte Mehrwerte für Unternehmen und Privatpersonen schaffen." Neue Ökosysteme im IoT (Internet of Things) ermöglichen 2018 viele neue Geschäftsmodelle in den Bereichen Smart City, Smart Home oder Industrial-IoT. Dafür müssen sich Unternehmen 2018 entlang der Wertschöpfungskette stärker öffnen und kooperieren, zeigen der eco Verband und Arthur D. Little aktuell in der Studie "Der deutsche Smart-City-, Smart-Home- und Industrial-IoT-Markt 2017-2022". Im Bereich Smart-Home etwa liegt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate in den kommenden fünf Jahren bei 26,4 Prozent.

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  • Cloud-Anbieter fokussieren auf Colocation

    Die nächste Generation von Rechenzentren wird nicht mehr auf zentrale, große Einrichtungen beschränkt sein, sondern den Rand von Netzwerken, der immer intelligenter wird und geschäftskritisch ist, nahtlos integrieren. Diese Rechenzentren der 4. Generation sind gegenwärtig im Aufbau und werden die IT-Netzwerke der 2020er Jahre maßgeblich prägen. Die Entstehung dieser Edge-abhängigen Infrastruktur zählt zu den fünf wichtigsten Rechenzentrumstrends, die ein globales Expertengremium von Vertiv, ehemals Emerson Network Power, für 2018 identifiziert hat.

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  • Public oder Private Cloud?

    Die Tech-Branche verändert sich so rasant wie kaum eine andere - und beeinflusst Mensch, Gesellschaft und Unternehmen mehr als alle anderen Branchen. Christoph Kull, Geschäftsleiter Vertrieb und Marketing DACH bei Workday, sieht für das kommende Jahr drei Entwicklungen, die (auch) 2018 nachhaltig prägen werden. Big Data fliegt uns schon seit Jahren als regelrechtes Buzzword um die Ohren. Mittlerweile wissen Unternehmen ziemlich gut, wie wertvoll große Datenmengen und deren Analyse für ein erfolgreiches Business sein können. Wirklich sinnvolle datenbasierte Entscheidungen lassen sich allerdings nur treffen, wenn die Daten entsprechend organisiert und strukturiert sind - und nicht in einzelnen Abteilungen separat gehortet werden. 2018 wird deshalb das Jahr, in dem Unternehmen immer mehr auf Technologieplattformen vertrauen, die Daten aus verschiedensten Quellen an einem zentralen Ort sammeln, kombinieren und auswerten - und den Entscheidern endlich einen umfassenden Überblick über ihr Unternehmen geben.

  • Trends, die 2018 die IT prägen werden

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