- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Hintergrund

Vorsicht in App-Stores im Businessumfeld


Studie: Nur ein sehr geringer Prozentsatz an verfügbaren Apps für Unternehmen werden tatsächlich den Ansprüchen im Businessumfeld gerecht
Als eine zentrale Schwachstelle nennt ecenta die Sicherheit der Daten, die mit Hilfe der Apps bearbeitet werden - CRM-Apps nicht einsetzen, ohne sie zuvor einem umfangreichen Sicherheitscheck zu unterziehen


(26.06.12) - Eine aktuelle Studie von research2guidance (Enterprise Mobile App Market Status Report 2012) belegt die These von ecenta, wonach nur ein sehr geringer Prozentsatz an verfügbaren Apps für Unternehmen tatsächlich den Ansprüchen im Businessumfeld gerecht werden. Nach Angaben der Studie erfüllen nur 14 Prozent der Unternehmens-Apps professionelle Anforderungen.

"Laut Studie sind gegenwärtig um die 200.000 Apps für Unternehmen verfügbar, womit sich deren Zahl in den letzen 12 Monaten verdoppelt hat. Alleine schon die schiere Masse an Apps macht es fast unmöglich, eine zuverlässige Auswahl zu treffen", erklärt Joachim Schellenberg, Manager Business Development bei der ecenta AG, "außerdem ist der Übergang von Apps für Privatanwender und den Geschäftseinsatz fließend. So können Apps wie Skype natürlich für privaten und geschäftlichen Informationsaustausch genutzt werden. Das gleiche gilt für die Sicherung und Verwaltung von Kontakten. Auch dort ist es fast nicht möglich eine Trennlinie zu ziehen. Das wäre auch nicht tragisch, hätten die Apps für den Privatgebrauch nicht häufig massive Schwächen."

Als eine zentrale Schwachstelle nennt ecenta die Sicherheit der Daten, die mit Hilfe der Apps bearbeitet werden. So warnt das Softwarehaus aus Walldorf beispielsweise davor CRM-Apps einzusetzen ohne sie zuvor einem umfangreichen Sicherheitscheck unterzogen zu haben. Zu groß sei die Gefahr, dass die sensiblen Kundeninformationen unbemerkt an Dritte gelangen. Außerdem seien die Pflege und Weiterentwicklung der Anwendungen unsicher, und auch der Service der Entwickler unsicher.

"Gerade bei CRM-Lösungen haben die etablierten Anbieter mittlerweile leistungsstarke mobile Anwendungen im Angebot, die allen Anforderungen im Businessumfeld genügen", erläutert Schellenberg. "Sicherlich sind diese auf den ersten Blick nicht so günstig wie in App-Stores verfügbare Lösungen, aber Nutzen und Qualität kompensieren hier den Mehrpreis. Service und eine permanente Weiterentwicklung sind hier ebenso gewährleistet wie Kompatibilität zu den Lösungen auf stationären Rechnern und Sicherheit der Kundendaten."

Besonders leistungsstarke Lösungen für mobiles CRM sind so ausgelegt, dass der Nutzer den Kundenbesuch selbst dann nachbearbeiten kann, wenn keine Datenverbindung zum Server besteht. Sobald sich das Smartphone wieder in ein Netz einwählt, werden die Daten automatisch aktualisiert. Die Kommunikation mit dem Kunden erfolgt nun garantiert auf der Basis der aktuellsten Daten. Wirklich sichere Lösungen, die Produkt- und Kundendaten wirksam schützen, liegt meist ein mehrstufiges Zugangskonzept zugrunde, bei dem die Daten ohne Passwort nicht zugängig sind. Zusätzlich sind die Daten auf einem mobilen Endgerät verschlüsselt. Somit können Fremde auf die Informationen über Bestellungen, Rechnungen und Ähnliches nicht zugreifen.

Und auch für den schlimmsten Fall, den Defekt oder Verlust eines Tablet-PCs oder Smartphones, lassen sich die Endgeräte aus der Ferne in ihren Auslieferungszustand zurücksetzen. Die Kundendaten können also jederzeit auf dem Gerät gelöscht werden. Diese Methode sorgt für ein hohes Maß an Datensicherheit. Trotzdem sind die Daten dann nicht verloren: Dank der mobilen CRM-Software werden sie in einem Rechenzentrum oder auf dem Server des Unternehmens gespeichert.

Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich mobile Apps aus dem Bereich Unified Communications. So werden beispielsweise diverse Programme kostengünstig - oder sogar kostenlos - angeboten, die Chat, den Versand von Dateien und Voice over IP-Telefonie ermöglichen. Auch hier sieht ecenta klare Vorteile für professionelle Anwendungen, die auf bewährten Lösungen basieren und die alle notwenigen Merkmale bezüglich Sicherheit und Leistungsumfang aufweisen.

"Voice over IP-Telefonie hat sich zunächst im Consumer-Bereich etabliert, Stichwort Skype. Erst dann hat das Businessumfeld nachgezogen. So ist es nun auch bei den Apps. Auch hier gibt es Lösungen, die tatsächlich für die Geschäftskommunikation geeignet sind", so Schellenberg. "Der Vorteil liegt hier bei den Profi-Lösungen auch darin, dass sie keine 'Insel-Apps' sind, sondern mit anderen Anwendungen, wie beispielsweise mobile CRM, kombiniert werden können. Solche Features machen den Unterschied zwischen Lösungen für den Hausgebrauch und Profi-Anwendungen aus." (ecenta: ra)

ecenta: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Hintergrund

  • Selbstregulierung & Datenportabilität

    Cispe, ein Verband der Cloud-Infrastruktur-Anbieter in Europa, sieht den Vorschlag der Europäischen Kommission zum freien Datenfluss nicht-personenbezogener Daten als einen "wichtigen Schritt nach vorne für die europäische Cloud-Industrie" - und fügt hinzu, dass andere zentrale Themen, darunter Datensicherheit, Selbstregulierung, Datenportabilität und Schutz von KMU, noch weiterer Aufmerksamkeit bedürfen. Der 20-seitige Vorschlag schafft einen gesetzlichen Rahmen für den freien Fluss nicht-personenbezogener Daten in der Europäischen Union und wurde am 13. September 2017 von der Kommission angenommen. Cispe ist der Berufsverband von Cloud-Infrastruktur-Unternehmen in Europa mit Rechenzentren in mehr als 15 europäischen Ländern. Cispe-Mitglieder unterstützen Millionen von Business-Kunden in allen Ländern Europas.

  • Weiterentwicklung der Internettelefonie

    Die Digitalisierung beeinflusst zahlreiche Lebens- und Arbeitsbereiche. Auch vor der Telekommunikationsbranche macht der digitale Wandel nicht halt. Der technische Fortschritt, veraltete Hardware und steigende Kosten für Support und Wartung zwingen die Unternehmen zum Umdenken: weg von analogen und ISDN-Anschlüssen - hin zum Next Generation Network, kurz NGN, und IP-Technologie. "Während die Veränderungen für Privatpersonen nur mit geringem Aufwand verbunden sind, stehen Unternehmen vor großen Herausforderungen", weiß Björn Blatt, Geschäftsführer der readypartner GmbH, Experte für Digital-Strategie und digitale Wirtschaft sowie Spezialist für Cloud- und Kommunikationsservices. "Manager und Führungskräfte sind angehalten, die Veränderungen zum Anlass zu nehmen, ihre Kommunikationsprozesse und Gegebenheiten einmal grundlegend zu überprüfen. So können sie die Chancen, die durch die neuen Möglichkeiten von ‚Voice over Internet Protocol' entstehen, nutzen und eine für ihr Unternehmen zugeschnittene Lösung finden."

  • Cloud Computing ist Voraussetzung

    Als Konsumenten haben wir uns daran gewöhnt, dass Technologie einfach zu nutzen ist und immer und jederzeit funktioniert. Das Internet kennt nunmal keinen Ladenschluss und IT-Dienste über Webseiten oder Apps bieten "instant Gratification". Zurecht fragen sich IT-Manager seit Jahren, warum die von ihnen verwalteten Dienste nicht so einfach zu nutzen sind wie die Dienste für Konsumenten. Die Antwort liegt auf der Hand: Konsumenten sind nun mal keine IT-Profis und nur einfach zu nutzende Dienste taugen für einen Massenmarkt. Darüber hinaus ist die Unternehmens-IT komplex und für jedes Unternehmen einzigartig.

  • Cloud Computing-Strategie umsetzen

    Arithnea nennt vier gute Gründe, die für den Einsatz eines CRM-Systems aus der Cloud sprechen. Das gegenwärtige "Age of Me" verleiht CRM-Systemen eine größere Bedeutung als jemals zuvor. Schließlich ist es ihre ureigene Aufgabe, Unternehmen bei der konsequenten Ausrichtung auf ihre Kunden und der Personalisierung ihrer Angebote zu unterstützen. Arithnea erläutert, warum Unternehmen dem mit einer Cloud Computing-Strategie besser gerecht werden.

  • Cloud-basierte E-Invoicing-Lösungen

    Neue technische Möglichkeiten zur Erstellung von elektronischen Rechnungen, auch E-Invoicing genannt, sowie deren Übermittlung, Verarbeitung und Archivierung stellen ein zentrales Element der Weiterentwicklung der digitalen Wirtschaft dar. Aktuelle Studien wie der Billentis-Report und die eco-Studie belegen, dass immer mehr Branchen auf automatisierte Rechnungsstellung und -abwicklung zurückgreifen. "Während bisher vor allem die Bereiche Media, SaaS und Hosting mit automatisierten E-Rechnungen arbeiteten, stellen wir seit einiger Zeit einen Zuwachs an Unternehmen aus der nichtdigitalen Wirtschaft fest", betont Marko Fliege, CEO und Gründer der JustOn GmbH, Full-Service-Dienstleister im Bereich Abrechnung und elektronische Rechnungserstellung aus Jena. "Außerdem zeigen neben großen Firmen immer mehr mittelständische Unternehmen Interesse an elektronischer Rechnungsabwicklung."

  • Kombination aus PhaaS & gekaperten Webservern

    Imperva ihren neuen "Hacker Intelligence Initiative Report" mit dem Titel "Phishing made easy: Time to rethink your prevention strategy?" ("Phishing leicht gemacht: Ist es an der Zeit, Ihre Präventionsstrategie zu überdenken?") veröffentlicht. In diesem Report erläutern die Forscher des Imperva Defense Centers, wie Cyberkriminelle die Kosten des Phishings senken und gleichzeitig die Wirksamkeit enorm steigern. Dazu setzen sie gekaperte Server und ganze Phishing-Services wirksam ein, die als Haupttreiber des Gesamtanstiegs von Phishing-Attacken gelten.

  • HR-Chancen der Digitalisierung 2017

    Das Personalwesen profitiert 2017 von der Digitalisierung der Arbeit über alle Ebenen und Prozesse hinweg: Die Verantwortlichen können in der Arbeitswelt 4.0 HR-Prozesse stärker digital abbilden, analysieren und messbar machen, sagt Lucia Falkenberg, HR-Managerin und Leiterin der Kompetenzgruppe New Work im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. HR-Abteilungen können, auf Basis bestehender Daten, Entwicklungen auch immer besser vorhersagen. So lassen sich Fluktuations- und Abwesenheitskosten verringern und die Produktivität und Motivation von Teams steigern. HR-Analytics stärkt im Jahr 2017 mit wertvollen Informationen die Positionierung des Personalbereichs als Partner des Managements, ist sich Lucia Falkenberg sicher.

  • IoT steht für das Internet der Transformation

    Die digitale Transformation bleibt auch im Jahr 2017 das Ziel für global aufgestellte Markenunternehmen und Regierungsorganisationen. Verizon erwartet, dass Kunden im Jahr 2017 ihre operativen Aktivitäten besonders daran ausrichten, die Agilität zu steigern, die Geschwindigkeit ihrer Services zu erhöhen sowie eine außergewöhnliche Nutzererfahrung zu schaffen. Dazu sollten Organisationen alle operativen Bereiche untersuchen und analysieren, wo IT-Budgets am effektivsten eingesetzt werden können. Dennoch müssen sie auch Sicherheit und Compliance im Blick haben und Wege finden, hier die neuesten Technologien bestmöglich zu integrieren. Erfolgreich werden diejenigen Unternehmen sein, die am besten den Herausforderungen der digitalen Transformation gerecht werden. Daher sollten Organisationen genau wissen, welche Anforderungen auf sie zukommen.

  • Schlüsseltechnologien: Cloud, Big Data und IoT

    Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen im Jahr 2017 und welche Rolle nimmt die IT dabei ein? Auf welche Technologien sollten Unternehmen im nächsten Jahr setzen, um die Digitalisierung zu meistern? Christoph Höinghaus, CEO von Trivadis, nimmt in vier Thesen dazu Stellung. These 1: Ein dynamisches wirtschaftliches und politisches Umfeld erfordert agile und flexible Unternehmen.

  • Hoster sichern sich mit Akquisitionen neue Märke

    Anfang Dezember 2016 prägen zwei Großdeals die Housing- und Hosting-Branche: GoDaddy gewinnt den Bieterwettstreit um die Host Europe Group und der Rechenzentrums-Dienstleisterin Equinix gibt bekannt, 29 Rechenzentren von Verizon zu übernehmen. "Beide Transaktionen zeigen aktuelle Konsolidierungstrends. Das betrifft sowohl die Hosting-Branche als auch den Bereich Server-Housing/Colocation in Rechenzentren", sagt Dr. Béla Waldhauser, Leiter der Datacenter Expert Group im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. In den letzten Jahren hat Host Europe auch selbst mit der Übernahme des Server-Providers Intergenia und anschließender Restrukturierung die Konsolidierung der Branche vorangetrieben. Diese Entwicklung setze sich mit der Übernahme durch GoDaddy nun logisch fort, sagt Béla Waldhauser: "GoDaddy gewinnt mit der Übernahme eine stärkere Präsenz in der EU.