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KI boomt dank Cloud Computing


Internet-Trends 2018: Smarte Ökosysteme, Künstliche Intelligenz, Blockchain und New Work
Neue digitale Ökosysteme schaffen 2018 Mehrwerte

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Smarte Ökosysteme, Künstliche Intelligenz, Blockchain und New Work – das sind die Trendthemen des Jahres 2018, erklärt der eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. "Die Internet-Industrie ist im Jahr 2018 stärker denn je Taktgeber für Innovation und Wachstum", sagt eco Hauptgeschäftsführer Harald A. Summa. "Anbieter werden ihre Lösungen verstärkt zu digitalen Ökosystemen vernetzen und so mittels neuer Technologien echte Mehrwerte für Unternehmen und Privatpersonen schaffen."

Smarte Ökosysteme im Internet der Dinge
Neue Ökosysteme im IoT (Internet of Things) ermöglichen 2018 viele neue Geschäftsmodelle in den Bereichen Smart City, Smart Home oder Industrial-IoT. Dafür müssen sich Unternehmen 2018 entlang der Wertschöpfungskette stärker öffnen und kooperieren, zeigen der eco Verband und Arthur D. Little aktuell in der Studie "Der deutsche Smart-City-, Smart-Home- und Industrial-IoT-Markt 2017-2022". Im Bereich Smart-Home etwa liegt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate in den kommenden fünf Jahren bei 26,4 Prozent.

Großes Wachstum gibt es auch im Bereich Industrial-IoT, Deutschland zählt mit seiner breiten und innovativen Industriestruktur und der hohen Roboterdichte zu den größten Industrie 4.0-Märkten der Welt. Das heute bereits größte Marktsegment, die Automobilwirtschaft, wächst dabei mit 20,2 Prozent am schnellsten. Ein starkes Wachstum mit 18,9 Prozent pro Jahr gibt es auch im Maschinen- und Anlagenbau. Beide Segmente machen gemeinsam über 50 Prozent des gesamten Industrial-IoT-Marktes in Deutschland aus.

KI boomt dank Cloud Computing
Künstliche Intelligenz wird uns 2018 im Beruf und im Alltag stärker denn je unterstützten. Die nötigen Rechenkapazitäten, um komplizierte Algorithmen und Entscheidungsbäume zeitnah abzuarbeiten und ein entsprechendes Ergebnis zu liefern, stehen aus der Cloud praktisch unbeschränkt zur Verfügung. Auf der Grundlage dieser technischen Entwicklung entstehen 2018 täglich neue Anwendungsmöglichkeiten für Privatpersonen und Unternehmen, etwa in den Bereichen Automotive oder Healthcare.

Die Systeme verstehen zunehmend, welche Aufgabe sie für den Anwender erfüllen sollen und greifen dafür auf die Ressourcen des Netzes zu. Sprache dient dabei immer stärker als Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. Apokalyptische Befürchtungen, die von hohen Gefahren der KI für den Menschen ausgehen, erteilt der eco Verband eine klare Absage. Ethische Fragen etwa im Bereich des autonomen Fahrens zu lösen, bleibt 2018 jedoch eine große gesellschaftliche Herausforderung.

Blockchain kommt 2018 im Mittelstand an
Die Blockchain-Technologie findet im Jahr 2018 mit zahlreichen Anwendungen Eingang in den Geschäftsalltag. Plattformen auf der Grundlage der Blockchain werden insbesondere Geschäftsanwendungen unterstützen, bei denen ein Intermediär Vertrauen stiftet und Transaktionen abwickelt. Neue Plattformen lösen dabei aktuelle Probleme im Bereich Performance und Skalierbarkeit. Das kommt beispielsweise der rasanten Entwicklung im Bereich des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) zugute. Mithilfe von Blockchain-Technologie lassen sich die exponentiell wachsenden Daten in den Bereichen Smart Home, Smart City und Industrial-IoT effizient und sicher verwalten und als wichtige Rohstoffe unserer digitalisierten Welt nutzen. Die Blockchain wird 2018 zu einem wichtigen Thema besonders für den Mittelstand, immer mehr Unternehmen entdecken in der Technologie großes Potenzial für´s eigene Geschäft.

New Work: Qualifikationen für die industrielle Revolution 4.0
Aufgrund des digitalen Strukturwandels, der Produktionsprozesse umfassend vernetzt, verändert sich die Arbeitswelt nachhaltig und immer schneller: Unternehmen müssen sich voll auf die Digitalisierung einstellen, um auch noch in zehn Jahren bestehen zu können. Fortbildungen und lebenslanges Lernen werden 2018 stärker denn je Grundvoraussetzung für beruflichen Erfolg. So werden immer mehr Routinearbeiten an Algorithmen ausgelagert, beispielsweise im Büro und im Alltag. Die Beschäftigten übernehmen hingegen hochkomplexe und schwer automatisierbare Aufgaben. Daher suchen Unternehmen 2018 neben IT-Fachkenntnissen auch menschliche Schlüsselqualifikationen wie Kreativität, Empathie und nicht-lineares Denken. Damit Firmen für junge Talente attraktiv sind und Experten lange ans eigene Unternehmen binden können, sollten sie Offenheit für die durch die Digitalisierung angestoßenen New-Work-Konzepte zeigen. (eco: ra)

eingetragen: 19.01.18
Home & Newsletterlauf: 16.02.18

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Meldungen: Hintergrund

  • Alles richtet sich nach der Multi-Cloud

    Die Cloud ist für viele Unternehmen heute selbstverständlicher Teil ihres Betriebs. Entsprechend entwickeln sich die individuellen Anforderungen der Unternehmen stetig weiter. Immer mehr von ihnen suchen professionelle Cloud-Berater, anpassbare Services und Multi-Cloud-Technologien. Dieses Angebot leisten Cloud Service Provider der nächsten Generation - sie halten mit dem schnell wachsenden Cloud-Ökosystem und den neuen Kundenanforderungen Schritt. Lee James, CTO EMEA bei dem Next-Gen-Cloud-Service Provider Rackspace, beobachtet genau, wie sich die Cloud-Branche verändert - und verrät Ihnen seine Prognose für die Cloud- und Technologie-Trends 2019.

  • Backup und Disaster Recovery

    Der Storage-Markt ist in Bewegung. In der Einschätzung von Arcserve werden vor allem drei Trends den Markt für Backup und Disaster Recovery bestimmen: Kostenprobleme in der Public Cloud, künstliche Intelligenz und sich selbst verwaltende Service-Dienstleistungen. Die Komplexität von IT-Infrastrukturen und neue Cloud-Technologien werden Hersteller, den Channel und die Kunden zusätzlich vor neue Herausforderungen stellen. 2018 war vor allem von anspruchsvolleren Ransomware-Attacken und von der neuen Datensicherungsregelung der DSGVO bestimmt. Viele Cloud-First-Sicherungsstrategien endeten in unerwartet hohen Kosten und einem erhöhten Datenverlust-Risiko. Arcserve sieht die Verantwortlichen und den Markt für Datensicherung und -Wiederherstellungen vor den folgenden Herausforderungen.

  • IT-übergreifende Automatisierungsstrategie

    Laut Schätzung des Marktanalysten Gartner werden CIOs bis 2023 mehr als das Dreifache der Endgeräte verantworten, als sie aktuell verwalten. Ohne technologische Unterstützung werden sie diese Aufgabe auf Dauer kaum bewältigen können. Doch welche Technologiethemen sollten CIOs 2019 im Blick behalten, wenn es um die Vereinheitlichung des IT-Betriebs und den Abbau von Silos geht? Ivanti hat vier Fokusbereiche im IT-Servicemanagement identifiziert: Künstliche Intelligenz unterstützt ITSM-Prozesse Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz (KI) finden in den kommenden fünf Jahren einen großflächigen Eingang in das ITSM. Artificially Intelligent Service Management (AISM) wird dabei im ersten Schritt das traditionelle Service Management ergänzen. Die zentralen Stärken für KI liegen im Incident und Request Management, indem sie Vorfälle und Anfragen interpretiert, bevor diese in das traditionelle IT-Servicemanagement eingesteuert werden.

  • IoT in Supply-Chain-Initiativen und Logistik

    Um es mit den Worten des britischen Schriftstellers Douglas Adams zu sagen: Das Internet der Dinge ist groß. Wirklich groß. Sie mögen denken, dass die Datenmenge, mit der Sie in Ihrem Unternehmen zu tun haben riesig ist - denn laut der IDG IoT Studie 2018 hat bereits ein Fünftel der befragten Unternehmen IoT-Projekte umgesetzt. In Wahrheit aber sind das nur Peanuts im Vergleich zu dem Volumen an Daten, das von vernetzten Fahrzeugen und IoT-fähigen Lieferketten erzeugt wird. Ganz zu schweigen von der Vielfalt an Datentypen und der Geschwindigkeit, mit der sie generiert werden. Dass der Umgang mit diesen Daten eine große Herausforderung ist, liegt auf der Hand. Was gilt es also zu beachten?

  • Beginn der Petabyte-Ära

    Neue Technologien und wirtschaftliche Interessen verändern die IT und damit auch die Anforderungen an die Datenspeicherung und -sicherheit. Für das kommende Jahr lassen sich schon heute vier grundlegende Trends identifizieren. Früher war die Datenverwaltung im Petabyte-Format eine Herausforderung, der sich nur große Unternehmen stellen mussten. Mit der Verzehnfachung der Datenmenge (laut IDC) beginnt die Petabyte-Ära jetzt auch für mittelständische Unternehmen. Was früher eine Ausnahme war, wird sich zum Standard für KMU entwickeln, denn mittelständische Unternehmen erleben gerade schmerzhaft, dass ihre IT-Architektur für dieses Datenwachstum nicht ausgelegt ist.

  • Datenvirtualisierung, KI und Cloud

    Denodo, ein Unternehmen im Bereich der Datenvirtualisierung, hat für das Jahr 2019 drei Top-Tech-Trends identifiziert. Neben Künstlicher Intelligenz und modernen Datenvirtualisierungs-Tools wird sich auch die Cloud neu erfinden. Maschinelles Lernen für Unternehmen ein Muss: Auf KI-gestützte Analytik wird noch weiter an Bedeutung gewinnen, da immer mehr Tools entwickelt werden, die die Nutzung von KI-Techniken in allen Anwendungsbereichen erleichtern und Hürden abbauen. Die Ergebnisse dieser Techniken sind jedoch nur so gut wie die Daten, die damit verarbeitet werden. Da Data Scientists bereits jetzt mehr als 80 Prozent ihrer Zeit mit der Ermittlung, Integration und Aufbereitung von Daten verbringen, wird auch die Nachfrage nach Technologien für die Datenbereitstellung deutlich steigen. Als Schlüsselfaktor wird sich hier die Datenvirtualisierung weiter etablieren, die alle relevanten Daten für sämtliche im Unternehmen verwendeten Applikationen in dem jeweils benötigten Format bereitstellen kann und damit wesentlich zur Produktivität von Data Scientiest beitragen wird.

  • In der Cloud nach neuen Möglichkeiten suchen

    Eine Prognose, die für das Jahr 2019 sicher ist, ist das Cyberkriminelle immer innovative Wege beim Ausnutzen von Sicherheitslücken finden werden. Hacker haben weiterhin IoT-Geräte auf ihrem Radar, und sie werden in der Cloud nach neuen Möglichkeiten suchen, um gefährdete Anwendungen anzugreifen. Die Verteidiger müssen daran arbeiten, effektivere Sicherheitslösungen zu finden, die das Budget nicht überfordern. Hier lesen Sie die Zscaler-Vorhersagen für die wichtigsten Sicherheitstrends für das kommende Jahr. Angriffe auf bestimmte Cloud-Anwendungen werden zunehmen. Da immer mehr Unternehmen Workloads und Daten auf Anwendungen wie Office 365 und Workday verlagern, werden Hacker neue Angriffe speziell für diese Anwendungen entwickeln. Sie werden spezielle Exploits verwenden, um Zugriff auf die Anwendung selbst zu erhalten und nicht nur auf die Benutzerdaten.

  • Die digitalen Business-Trends im Jahr 2019

    Intelligent Enterprise, Fokus auf Datenqualität, Agile Business: nachdem der Mehrwert der Digitalisierung in allen Branchen angekommen ist, steht das Jahr 2019 ganz im Zeichen der Integration von einzelnen Trends in ganzheitliche und übergreifende Lösungen. Arithnea zeigt, was Unternehmen im digitalen Business im Jahr 2019 erwarten wird. Agile Business Development: Unternehmen müssen noch schneller auf Veränderungen im Markt reagieren. Heute bleibt keine Zeit mehr, langjährige Pläne für strategische Initiativen zu entwickeln, die bis zur tatsächlichen Umsetzung schon wieder überholt sind. Der Trend geht daher immer mehr dazu über, mehrere kleinere und vor allem kostengünstigere Projekte als eine Art Testballon zu starten - agile Business Development ist hier das Keyword.

  • Die nächste DevOps-Welle wird kommen

    Immer mehr Entwickler nutzen Microservices für die Erstellung neuer Apps. Mit deren Hilfe können sie spezifische und auf ihre Anforderungen angepasste Komponenten nutzen, die ihren Job sehr gut erledigen. Sind sie erfolgreich, lassen sie sich schnell und problemlos skalieren. Allerdings erzeugen all diese Komponenten natürlich Daten. Und bei zustandslosen (stateless) Anwendungskomponenten muss man die Daten irgendwo ablegen. Eine Möglichkeit besteht darin, zustandsbehaftete (stateful) Container-Instanzen zu nutzen, die im Zeitverlauf Daten speichern können. Wenn Sie mich fragen, holt diese Lösung aber nicht das Beste aus den Containern oder den Daten heraus. Stattdessen ist es viel sinnvoller, eine Datenbank zu betreiben. Im kommenden Jahr gilt es daher, besser zu verstehen, wie Datenbanken die spezifischen Anforderungen von Anwendungen erfüllen können. Und dies insbesondere so, dass bestehende Applikationen nicht neu geschrieben werden müssen.

  • ERP-Trends: Was 2019 wichtig ist

    Viele Mittelständler in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich den Ausbau ihrer ERP-Lösung vorgenommen. Welche Themen sollten ERP-Verantwortliche dabei für 2019 auf dem Radar haben? Der ERP-Hersteller proALPHA hat aus zahlreichen Studien und einer Vielzahl von Kundengesprächen sieben Fokusthemen identifiziert. Um dem rasanten Wandel der Märkte zu begegnen, passen Unternehmen ihre Geschäftsprozesse laufend an. Die Zahl der Betriebe, die dafür auch ihr ERP-System erweitern, steigt ebenfalls: 62 Prozent planen, ihre ERP-Software in den kommenden 2 Jahren um zusätzliche Funktionalitäten zu erweitern, so eine Studie von PAC. Dabei nehmen sich Mittelständler aus Fertigung und Handel für das kommende Jahr insbesondere sieben Themen vor.