- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Thema: "Agiles Unternehmen"


"ISG Provider Lens Germany 2018": Digital Transformation Services & Solutions
Digitale Services bringen die Old Economy ins Wanken

- Anzeigen -





Die digitale Transformation steht auf der Prioritätenliste von Unternehmen ganz oben. Einen umfassenden Vergleich der Anbieter auf diesem Markt bietet der neue "ISG Provider Lens Germany 2018 – Digital Transformation Services & Solutions" des Beratungs- und IT-Marktforschungshauses ISG Information Services Group. Die Studie analysiert vier Marktsegmente: die Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden (Customer Journey), Unterstützung von Fachabteilungen (Intelligent Business Solutions/Platforms-as-a-Service), Unterstützung von IT-Abteilungen (Intelligent Operations) sowie Service-Leistungen, die Innovationen fördern (Accelerated Innovation).

Die neue ISG-Studie streicht heraus, dass dem Thema "Agiles Unternehmen" (Enterprise Agility) auf dem Weg der digitalen Transformation eine besondere Rolle zukommt. Zugleich gibt es jedoch keine einheitliche und übergreifende Lösung. Selbst innerhalb eines Branchensegments sind den Autoren zufolge die Unterschiede zu groß.

Deshalb empfiehlt ISG insbesondere folgende Lösungen und Ansätze:

>> Customer Journey Mapping:
Abbilden von Kundeninteraktionen auf Geschäftsfunktionen, Produkte und digitale Funktionen sowie eigene Aktivitäten in "Stories" umwandeln und auf diese abstimmen.

>> Schlankes Produktmanagement: Verbessern der Reaktions- bzw. Anpassungsfähigkeit im operativen Betrieb in Form von modularen und kleinen Produktentwicklungszielen.

>> Agile Enterprise: Adaptieren der Softwareentwicklungs-Lebenszyklen auf das tägliche Geschäft, um die Geschwindigkeit zu erhöhen – nicht nur für die App-Entwicklung, sondern damit auch Kundenwünsche kontinuierlich zu Verbesserungen führen.

>> DevOps: Verbesserung der Zusammenarbeit über alle IT-verantwortlichen Abteilungen hinweg und schnellere Rückkopplung bei der Einführung digitaler Innovationen.

"Generell gilt: Ohne konkreten Anwendungsfall bleibt Digitalisierung nebulös und wird daher nicht selten ein Bremsklotz für das Management", sagt Heiko Henkes, Director bei ISG und Lead Advisor der Studie. "Mitarbeiter brauchen klare Ziele und Parameter für den Erfolg." Zudem seien Anwender- und Anbieterunternehmen gefordert, eine Balance zwischen Rationalität und Emotionalität zu finden. "Rein digitale Geschäftsmodelle adressieren bislang nur unzureichend alle menschlichen Sinne, anders als etwa bei einem echten Ladenbesuch, der vielfältige Erinnerungen produziert, die als sogenannte Stories abgespeichert werden", so Henkes.

Der neue ISG Provider Lens Digital Transformation 2018 hat die Kerndisziplinen digitaler Anwender-Transformationsprojekte auf die IT-Anbieterlandschaft übertragen. Dadurch bietet die Studie eine Analyse, Bewertung und einen Vergleich aller relevanten IT-Provider für Deutschland in den folgenden vier Marktsegmenten:

Digital Customer Journey
Der neue ISG Provider Lens bewertete Agenturen und Service Provider, die sich auf ein gesamtheitliches Angebot von digitalen Go-to-Market-/Business-Strategien, Markenkommunikation, kreativen Service-, Design- und Experience-Angeboten und der zugrundeliegenden Technologie spezialisiert haben sowie die Digitale Customer Journey gesamtheitlich anbieten können.

Die relevanten Anbieter in Deutschland sind in diesem Segment stark unterschiedlicher Herkunft und Zukunftsaussicht. Folgende Anbieter bewertete ISG innerhalb dieses Marktsegments als relevant: All for One Steeb, Atos, CANCOM, Capgemini, CGI, diconium, Damovo, DXC Technology, inovex, mVISE, SapientRazorfish, IBM/IBM iX, SinnerSchrader/Accenture, Publicis Pixelpark, team neusta, UDG, denkwerk, DeloitteDigital, Syntel und Valtech.

Anbieter in diesem Marktsegment unterstützen Kunden in folgenden Disziplinen der digitalen Transformation:
>> Von einem transaktionalen Kommunikationsansatz zu einer dauerhaften Kundenbeziehung
>> Von einer Kundenbeziehung zu einer Markenintimität
>> Vom physischen Erleben zu einem virtuellen und digitalen Erleben
>> Von der Firmensicht zu einem Community-Verhalten
>> Vom direkten menschlichen zu einem auf Algorithmen basierten Kontakt
>> Vom individuellen Ansatz zu einem kollektiven Denken

Intelligent Business Solutions/Platforms-as-a-Service (PaaS)
Intelligent Business Solutions/Platforms-as-a-Service stammen von Cloud-Produkt- und Marktplatz-Anbietern und vereinen Software-as-aäService (SaaS), Platforms-as-a-Service oder auch Blockchain Building Blocks sowie weitere XaaS-Bausteine. Es sind Mashups bzw. Best-of-Breed Self-Service-Elemente, die über Dashboards bezogen und weitgehend automatisiert betrieben werden. Diese Plattformangebote bieten Netzwerkeffekte und bestehen aus Betreiber-Produkt-Services als auch aus Services von Drittanbietern oder auch Plattform-Kunden, die selbst zu Anbietern von datengetriebenen Services werden.

Zielkunden sind mit Budget ausgestattete Fachabteilungen, die nach Branchen- und spezifischen Endanwender-Rollen suchen. Im Auswahlprozess des Buying Centers zählt daher vor allem der konkrete Anwendungsbezug beziehungsweise die Usablility im täglichen Geschäftsbetrieb.

Folgende Anbieter hat ISG als relevant befunden und innerhalb dieses Marktsegments bewertet: Microsoft, IBM, AWS, Google, Oracle, Workday, Salesforce, Deutsche Telekom und SAP.

Anbieter in diesem Marktsegment unterstützen Kunden in folgenden Disziplinen der digitalen Transformation:
>> Von Produkten und Services zu Solutions
>> Von generischen Services zu erwartungsgemäßen Lösungen mit zusätzlichen Potenzialen
>> Von Transaktionen zu (partnerschaftlichen) Beziehungen
>> Von Produkten und Services zu Erfahrungen und Transformationen
>> Von Einzellösungen zu Social bzw. Crowd Solutions
>> Von Produkten zu Plattformen
>> Von ausgereiften Eigenprodukten zu kontinuierlich verbesserten Ökosystem-Lösungen

Intelligent Operations
Intelligent Operation Provider unterstützen Kunden im Betrieb smarter und somit IT-gestützter Infrastrukturen und Plattformen bis hin zu Netzwerken, die den Vertrieb, den Service und Partner der gesamten Wertschöpfungskette miteinander verbinden. Damit verbunden sind viele IT-Trendthemen wie beispielsweise Data Analytics, Cloud Computing, Internet of Things, Mobile Enterprise/Business sowie Cyber Security.

Die relevanten Anbieter in Deutschland für dieses Marktsegment sind zum Großteil alte Bekannte der IT-Infrastruktur-Landschaft. Folgende Anbieter wurden von ISG als relevant befunden und innerhalb der Zielgruppe "multinationale Großkunden" bewertet: Alegri, Atos, BT, Capgemini, CGI, Cognizant, Deutsche Telekom (TSI), DXC Technology, HCL, IBM, Materna, Rackspace, Sopra Steria, TCS, Tech Mahindra, Unisys, Vodafone und Wipro. Innerhalb der Zielgruppe "Mittelstand" bewertete ISG: All for one Steeb, Arvato Systems, Atos, Axians, Bechtle, CANCOM, Claranet, COMLINE, COMPAREX, Data One, Deutsche Telekom (TDG), Dimension Data, direkt gruppe, FIT, Fujitsu, inovex, mVISE, PlusServer, QSC, Rackspace, Ratiokontakt und tecRacer.

Anbieter in diesem Marktsegment helfen Kunden in folgenden Disziplinen der digitalen Transformation:
>> Von einer lokalen zu einer globalen Betriebs- und Lieferfähigkeit
>> Von standardisierten Produkten zu differenzierten Lösungen
>> Vom singulärem Prozess-Wissen zum digitalen Prozess-Spezialisten mit hoher Effektivität und neuen Geschäftsideen
>> Von umfänglichen Kapitalkosten für die IT-Abteilung ohne Business Enablement zu operativen Kostenstrukturen
>> Von Allroundern zu spezialisierten Anbietern mit Innovationsgespür und DevOps Know-how

Accelerated Innovation
Agilität kommt bei der digitalen Transformation eine zentrale Rolle zu, da sie einen wichtigen Faktor für Innovationsfähigkeit darstellt. Eine Beschleunigung von Innovationen im Kontext der Informationsnutzung und unternehmerischen Transformation, durch die Kunden agiler werden und Informationen in Umsätze verwandelt werden können, geschieht auf Basis schlanker, flexibler und vor allem kundenzentrierter Geschäftsprozesse. Service Provider mit dem Schwerpunkt Beratung bringen Kunden dazu, auf "Information Excellence" zu fokussieren und jeglichen Prozess im Unternehmen zur Erstellung von Produkten und Services zu hinterfragen oder zu verbessern. Auch die IT ist hier immanent vertreten und sollte dementsprechend als wichtiger Produktionsfaktor gesehen werden. Insbesondere Funktionalitäten und Prozesse zur Unterstützung von Crowdsourcing und der Bewertung von Ideen vor dem Hintergrund aktueller Digitalisierungstrends stellen für Unternehmen weiterhin sehr starke Herausforderungen dar, denen die Anbieter mit ganz unterschiedlichen Ansätzen begegnen.

Der Pool aus relevanten Anbietern in Deutschland ist in diesem Segment äußerst heterogen. Folgende Anbieter wurden von ISG als relevant befunden und innerhalb der Zielgruppe "multinationale Großkunden" bewertet: Accenture, Atos, BCG, Capgemini, CGI, CIMdata, Cisco, Deloitte, DXC Technology, Horvárth & Partners, HYPE Innovation, IBM, ITONICS, KPMG, Philips, PWC, SAP, Sopheon und Spigit. Innerhalb der Zielgruppe "Mittelstand" bewertete ISG folgende Anbieter: Accenture, All for one Steeb, Atos, Axians, CANCOM, Deloitte, DXC Technology, Dynatrace, Horvárth & Partners, Hype Innovation, IBM, Innolytics, ITONICS und KPMG.

Anbieter in diesem Marktsegment unterstützen Kunden in folgenden Disziplinen der Digital Transformation:
>> Von solidarischen zu kollaborativen Modellen der Zusammenarbeit
>> Von einer internen zu einer externen Wertschöpfung
>> Von einem geschlossenen zu einem offenen Umgang mit Informationen
>> Von der inside-out zu outside-in Mentalität
>> Von Produkten zu Plattformen oder Services
>> Von linearen zu agile oder exponentiellen Geschäftsmodellen
>> Von festen Mitarbeitern über Leiharbeit zur Crowd- bzw. Partnerlösung
>> Von theoretischen zu datengesteuerten Entscheidungsprozessen
>> Von Mensch zu Maschine
>> Von inkrementeller zur transformativen Veränderung von Prozessen
(ISG (Information Services Group): ra)

eingetragen: 12.04.18
Newsletterlauf: 18.05.18

ISG: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Schlechter für digitale Transformation

    In die Energieunternehmen ist in Sachen digitaler Transformation offenbar die Realität eingekehrt. Sie sehen sich heute deutlich schlechter für die Digitalisierung aufgestellt als noch vor einem Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt die zweite Auflage der Utility-4.0-Studie von prego services. Nach 2017 hat der IT- und Businesspartner prego services zum zweiten Mal eine Utility-4.0-Studie erstellt, um herauszufinden, wie die Energiebranche den Stand ihrer Digitalisierung einschätzt. Wie im vergangenen Jahr wurde dabei auch 2018 wieder der BDEW-Kongress zum Anlass genommen, um eine Trendumfrage unter Top-Managern von Energieunternehmen aller Größen durchzuführen. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass sich die Energieunternehmen heute deutlich schlechter für die digitale Transformation gewappnet sehen als 2017. Nach einem weiteren Jahr des digitalen Wandels und digitaler Erfahrungen ist nun offenbar verstärkt Realismus eingekehrt. So glauben heute nur noch 48 Prozent der Studienteilnehmer, dass ihr Unternehmen von seiner generellen Struktur her gut für die Digitalisierung aufgestellt ist; im vergangenen Jahr waren noch satte 70 Prozent dieser Meinung.

  • Cloud ist Trumpf bei KI

    NetApp gab die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zur künstlichen Intelligenz bekannt. Im Rahmen der Digitalisierung gewinnt der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Unternehmen zunehmend an Relevanz. Nun zeigt sich: Ihr Einsatz entscheidet sich mehrheitlich in der Chefetage. Während in 73 Prozent aller Fälle die Geschäftsführung hauptverantwortlich für KI ist, haben die IT-Abteilung mit 49 Prozent sowie die einzelnen Fachabteilungen mit 32 Prozent nur eingeschränktes Mitspracherecht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Datenmanagementspezialisten unter 120 Entscheidern wie CDOs, Abteilungsleitern und Projektleitern aus der Automobilindustrie, dem Finanz- und Gesundheitswesen sowie der produzierenden Industrie. Aus der Einschätzung dieser Experten ergibt sich ein differenziertes Bild darüber, welchen Stellenwert die vier Branchen KI bereits jetzt und zukünftig einräumen sowie in welchem Umfang und in welchen Abteilungen KI bereits zum Einsatz kommt.

  • Cloud-DLP-Verstöße nehmen zu

    Netskope hat den Oktober 2018 Netskope Cloud Report zu Nutzung und Trends von Enterprise Cloud Service veröffentlicht. Laut dem Report, der die Center for Internet Security (CIS) Benchmarks für Amazon Web Services (AWS) analysiert hat, erfolgen 71,5 Prozent aller Verstöße im Bereich des Identity and Access-Managements von AWS. Public Cloud-Infrastrukturdienste wie AWS sind in Unternehmen mittlerweile weithin verbreitet, so dass klare Regeln für das Zugriffs- und Identitätsmanagement vorhanden sein sollten, um die Sicherheit sensibler Daten zu gewährleisten.

  • Kluft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern

    Sage hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass 66 Prozent der Angestellten in Unternehmen nur zum Teil oder gar nicht motiviert arbeiten. Für die Studie befragte Sage weltweit 3500 Mitarbeiter aus unterschiedlich großen Unternehmen. Diese Motivationskrise der Arbeitnehmer führt dazu, dass mehr als ein Drittel von ihnen weniger als 30 Stunden pro Woche produktiv ist (Dieser Wert bezieht sich auf die für die Studie befragten Arbeitnehmer mit einer 40-Stunden-Woche). Der häufigste Grund hierfür ist, dass es zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern unterschiedliche Erwartungshaltungen gibt, wenn es um die Frage einer stärker motivierenden Kultur geht. 53 Prozent der Mitarbeiter gaben beispielsweise an, dass Unternehmen mit Nebenleistungen und Freizeitmöglichkeiten wie Tischtennis oder regelmäßigen Betriebsausflügen die falschen Anreize geben. Fast genauso viele der Befragten (50 Prozent) gaben an, dass Unternehmen in Mitarbeiterbefragungen die falschen Fragen stellen und zentrale Aspekte, beispielsweise wie das Arbeitserlebnis verbessert werden könnte, komplett fehlen.

  • Eablierte Finanz-Dienstleister verschwinden

    Laut dem Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden bis 2030 80 Prozent der etablierten Finanz-Dienstleister verschwinden, übernommen werden oder ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben. Diese Firmen werden mit weltweiten Digital-Plattformen, Fintech-Unternehmen und anderen nicht-etablierten Playern um einen größeren Marktanteil konkurrieren. Dabei werden sie mit Hilfe von Technologie die Wirtschaft und Geschäftsmodelle verändern. Laut Gartner Vice President und Distinguished Analyst David Furlonger haben Banken, die an Geschäftsmodellen des 20. Jahrhunderts festhalten, ein wachsendes Risiko zu scheitern. "Die digitale Transformation bleibt ein Mythos, solange sich institutionelle Einstellungen, Prozesse und Strukturen nicht ändern", so Furlonger. "Etablierte Finanz-Dienstleister müssen schneller digital werden, indem sie digitale Plattformen schaffen oder Nischenprodukte und -services auf anderen Plattformen verkaufen."

  • Schwachstelle sind oft die Nutzer selber

    McAfee hat ihren neuen "Cloud Adoption and Risk Report" veröffentlicht. Der Report, legt offen, dass Daten in der Cloud bisher weniger gut geschützt sind als Unternehmen und Organisationen vermuten. Dies birgt die Gefahr, dass Daten aus der Cloud gestohlen werden könnten. Dabei nutzen Unternehmen mehr Cloud-Dienste, als sie denken und fast ein Viertel der Daten, die sie in Cloud laden, enthalten sensible Inhalte. Schwachstelle sind dabei oft die Nutzer selber: Seit 2016 werden 23 Prozent öfter sensible Daten über einen öffentlichen Link geteilt. 48 Prozent aller Dateien, die in die Cloud geladen werden, werden früher oder später auch geteilt und 22 Prozent der Cloud-Nutzer teilen Dateien extern.

  • Unternehmen setzen auf die Cloud

    Der Einstieg in die Cloud befeuert digitale Innovationen. Deswegen beschäftigen sich IT-Führungskräfte mit den Chancen und Herausforderungen von Cloud-Infrastrukturen für ihr Unternehmen. Die von Rackspace beauftragte und von Forrester Consulting durchgeführte Studie "Maintaining Momentum: Cloud Migration Learnings" zeigt auf, welche Schlüsselfaktoren Unternehmen sehen, die bereits Daten und Applikationen in die Cloud übertragen haben. Es zeigt sich: Wer Schritt halten will, braucht einen durchdachten und zielgerichteten Plan für die Cloud-Migration. Führungskräfte aus IT und beteiligten Unternehmensbereichen müssen zusammenarbeiten und gegebenenfalls Geschäftsprozesse anpassen, damit sie die Vorteile der Cloud auch wirklich nutzen können. Was zunächst so einfach klingt, erweist sich als keine leichte Aufgabe.

  • Wachstum der IT-Ausgaben

    Die weltweiten IT-Ausgaben werden sich im Jahr 2019 voraussichtlich auf 3,8 Billiarden US-Dollar belaufen, so die aktuelle Prognose des Research- und Beratungsunternehmens Gartner. Das ist ein Wachstum von 3,2 Prozent gegenüber den IT-Ausgaben in Höhe von 3,7 Billiarden US-Dollar, die Gartner nach dem aktuellsten Forecast für das laufende Jahr 2018 erwartet. "Schwankende Wechselkurse und die Gefahr von Handelskriegen spielen immer noch eine Rolle in den Aussichten für die IT-Ausgaben. Die größten Auswirkungen hat jedoch die Verschiebung von Besitztum hin zu Service, die wir in allen Segmenten beobachten," so John-David Lovelock, Research Vice President bei Gartner.

  • Wunsch nach digitalem Dokumentenmanagement

    Wissensarbeiter in Deutschland haben keine Angst vor Veränderungen - im Gegenteil, sie begrüßen den Einsatz von digitalen Prozessen in ihrem Arbeitsalltag. Dies hat Adobe gemeinsam mit dem Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Statista herausgefunden. "Digital Workplace - wie Technologie unseren Arbeitsplatz verändert", lautet der Titel der Studie mit eindeutigem Ergebnis: 56 Prozent der Befragten aus unterschiedlichen Branchen bestätigen, dass technologischer Fortschritt den Büroalltag erheblich vereinfacht. Mehr Freizeit dank technologischem Fortschritt: 40 Prozent aller Studienteilnehmer bestätigen, dass sich durch den technologischen Fortschritt im Berufsleben ihre Work-Life-Balance erheblich verbessert hat. Erklärung: Im Büroalltag der Befragten überwiegen meist administrative Tätigkeiten. Bis zu 25 Stunden pro Woche verbringt der Wissensarbeiter im Schnitt mit Tätigkeiten wie drucken, scannen, Mailversand. Wenn diese nicht nach Plan laufen, führt dies häufig zu unnötigen Überstunden (49 Prozent) oder Verzögerung von Projekten (41 Prozent). "Wenn ich meinen heutigen Arbeitsalltag mit dem vor ein paar Jahren vergleiche, dann haben sich durch den technologischen Fortschritt viele Aufgaben vereinfacht." Dieser Aussage stimmen 56 Prozent aller Befragten zu.

  • Cloud-Daten-Ingenieur & Big Data-Produktspezialist

    Die Softwarebranche ist wegweisend im EU-Wirtschaftswachstum und trägt 2016 mit 1 Billion Euro zur gesamteuropäischen Bruttowertschöpfung bei. Dies ist ein Zuwachs von nahezu 10 Prozent seit 2014 und somit ein stärkeres Wachstum als das gesamteuropäische BIP mit 6,0 Prozent. Diese Zahlen sind "The Growing €1 Trillion Impact of Software", einer Studie von Software.org: The BSA Foundation zu entnehmen, durchgeführt von der Economist Intelligence Unit. Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass die Softwarebranche 12,7 Millionen Arbeitsplätze in der ganzen EU sichert. Aber auch in einzelnen Mitgliedstaaten hat die Softwarebranche ein drastisches Wachstum aufzuweisen. Während Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit mehr als 60 Prozent der Gesamtbruttowertschöpfung der EU noch immer zu den größten Softwaremärkten in der EU zählen, steigt der Anteil in Ländern wie Schweden und Polen rasant an. Schwedens Softwarebranche konnte im Verlauf des zweijährigen Studienzeitraums einen Zuwachs von 43,9 Prozent verzeichnen, während der Softwarebeitrag in Europa allgemein um 22,4 Prozent angestiegen ist.