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Überholte Lösungen für Datenschutz


CXO-Studie: Veraltete Technologie und fehlende Kenntnisse bremsen die digitale Transformation und IT-Modernisierung
Datenschutz muss deutlich besser werden, um Transformationsbedürfnisse und den Einsatz von Cloud-Technologien zu unterstützen

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Immer mehr Unternehmen wollen ihre Geschäftsabläufe optimieren und ihren Kundenservice weiterentwickeln. Deshalb steht die digitale Transformation ganz oben auf der Agenda der meisten Chief Experience Officers (CXOs). Die Analysten von IDC erwarten, dass sich die Ausgaben für die digitale Transformation zwischen 2020 und 2023 auf 7,4 Billionen US-Dollar belaufen werden, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (Compound Annual Growth Rate – CAGR) von 17,5 Prozent entspricht. Laut den neuesten Branchendaten, die Veeam Software veröffentlichte, wird jedoch fast die Hälfte aller Unternehmen weltweit in ihrer digitalen Transformation durch unzuverlässige und veraltete Legacy-Technologien beeinträchtigt. Außerdem geben 44 Prozent der Befragten fehlende IT-Kenntnisse oder mangelndes Fachwissen als weitere Erfolgsbarriere an. Darüber hinaus gibt nahezu jedes Unternehmen zu, Ausfallzeiten zu haben: Einer von zehn Servern hat jedes Jahr mindestens einen unerwarteten Ausfall, wobei diese Probleme oft mehrere Stunden andauern und hunderttausende US-Dollar kosten. Dies verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, den Datenschutz zu modernisieren und sich auf Business Continuity (BC) zu konzentrieren, um die digitale Transformation zu fördern.

Für den Veeam Data Protection Trends Report 2020 wurden weltweit mehr als 1.500 Unternehmen nach ihrem aktuellen Ansatz in Bezug auf Datenschutz und -management befragt. Die Studie geht auch der Frage nach, wie sie sich auf die anstehenden IT-Herausforderungen vorbereiten und wie sie auf Nachfrageänderungen und Service-Unterbrechungen reagieren. Darüber hinaus wurden die angestrebten Ziele bei der IT-Modernisierung und der digitalen Transformation ebenfalls thematisiert.

"Technologie entwickelt sich kontinuierlich weiter, verändert sich und beeinflusst die Art und Weise, wie wir Geschäfte machen – besonders in der heutigen Zeit, in der wir alle neue Wege beschreiten. Aufgrund der digitalen Transformation ist es wichtig, die sich stetig wandelnde IT-Landschaft immer im Blick zu haben, um abzugleichen, wo Unternehmen mit ihren Lösungen, Herausforderungen und Zielen stehen", so Danny Allan, CTO and SVP of Product Strategy bei Veeam. "Es freut mich zu sehen, dass Technologien weltweit vermehrt genutzt werden, um das Anwendererlebnis zu verbessern, aber die Achillesferse scheint nach wie vor der Schutz und das Management von Daten in der Hybrid Cloud zu sein. Der Datenschutz muss veraltete Legacy-Lösungen hinter sich lassen und ein höheres Intelligenzniveau erreichen, um Bedürfnisse antizipieren zu können und den fortschreitendend Anforderungen gerecht zu werden. Basierend auf unseren Erkenntnissen wird eine echte Transformation nur dann stattfinden, wenn die Führungskräfte den Bedarf erkennen und darauf reagieren."

Die Bedeutung von Datenschutz und Verfügbarkeit
Die Befragten gaben an, dass sich Daten, die durch die IT bereitgestellt werden, zum Herzstück der meisten Unternehmen entwickelt haben. Daher sollte es keine Überraschung sein, dass "Datenschutz" innerhalb der IT-Teams immens an Bedeutung gewonnen hat und das nicht nur im Hinblick auf das Sichern und Wiederherstellen von Daten, sondern auch für die Expansion der Geschäftsfelder. Viele Organisationen (40 Prozent) verlassen sich jedoch in punkto Datenschutz immer noch auf Legacy-Systeme, ohne sich über die negativen Auswirkungen auf ihr Geschäft vollständig im Klaren zu sein. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen (95 Prozent) erleidet unerwartete Ausfälle, die im Durchschnitt 117 Minuten andauern. Dabei schreiben Organisationen 51 Prozent ihrer Daten eine hohe Priorität zu: Eine einstündige Ausfallzeit einer Anwendung mit "hoher Priorität" kostet schätzungsweise 67.651 US-Dollar, bei einer mit "normaler Priorität" liegt der Betrag bei 61.642 US-Dollar. Dies veranschaulicht sehr deutlich, dass alle Daten wichtig sind, sodass Ausfallzeiten im heutigen Geschäftsumfeld an keiner Stelle toleriert werden dürfen.

"Datenschutz ist heute wichtiger denn je, um Unternehmen dabei zu unterstützen ihre betrieblichen IT-Anforderungen weiterhin zu meistern und gleichzeitig die digitale Transformation- und IT-Modernisierung anzutreiben. Daten werden heute durch gemeinsam genutzte Dateien, Speicher und sogar über SaaS-basierte Plattformen auf Rechenzentren und Clouds verteilt. Legacy-Tools, die für die Sicherung von On-Premises-Daten und Anwendungen entwickelt wurden, können in der Hybrid-/Multi-Cloud-Welt nicht erfolgreich sein und kosten Unternehmen Zeit, Ressourcen und gefährden gleichzeitig ihre Daten", ergänzt Allan.

Digitale Transformation und die Cloud
Unternehmen wissen, dass sie ihre IT-Modernisierung und digitale Transformation weiter vorantreiben müssen, um neuen Branchenherausforderungen gerecht zu werden. Laut den Ergebnissen des Reports hängen die wichtigsten Aspekte einer modernen Datenschutzstrategie von der Nutzung verschiedener Cloud-basierter Funktionen ab, das heißt die Fähigkeit von Organisationen, Disaster Recovery (DR) über einen Cloud Computing-Service durchzuführen (54 Prozent), Workloads von On-Premises-Anwendungen in die Cloud zu verschieben (50 Prozent) und Workloads von einer Cloud in eine andere zu verschieben (48 Prozent). Die Hälfte der Unternehmen ist sich zudem bewusst, dass die Cloud eine zentrale Rolle in der heutigen Datenschutzstrategie spielt und in Zukunft höchstwahrscheinlich noch wichtiger werden wird. Für einen nachweislich modernisierten Datenschutzplan benötigt eine Organisation eine umfassende Lösung, die Cloud-, virtuelles sowie physisches Datenmanagement für jede Anwendung und alle Daten in jeder Cloud unterstützt.

Allan schlussfolgert: "Indem sie bereits im Jahr 2020 mit der Modernisierung ihrer Infrastrukturen beginnen, erwarten Unternehmen, ihre digitale Transformation weiter fortzusetzen und somit ihre Cloud-Nutzung zu erhöhen. Legacy-Lösungen sollten in der Vergangenheit Daten in physischen Rechenzentren schützen, aber sie sind inzwischen so veraltet und komplex, dass sie mehr Geld, Zeit, Ressourcen kosten und Ärger verursachen als viele realisieren. Moderner Schutz, wie die Cloud-Datenmanagement Software-Lösungen von Veeam ihn bieten, geht weit über das Backup hinaus. Cloud-Datenmanagement ist eine einfache, flexible und zuverlässige Lösung, die Kosten und Ressourcen einspart, die wiederum für zukünftige Entwicklungsmaßnahmen aufgewendet werden können. Datenschutz kann nicht länger an lokale, physisch fest zugeordnete Umgebungen gebunden sein und Unternehmen müssen über flexible Lizenzoptionen verfügen, um problemlos in eine Hybrid-/Multi-Cloud-Umgebung wechseln zu können."

Weitere Highlights des Veeam Data Protection Trends Report 2020 sind:

Mehr als zwei Drittel der DACH-Organisationen (68 Prozent) haben eine "Verfügbarkeitslücke", die besagt, "wie schnell Organisationen Anwendungen wiederherstellen können" im Vergleich zu "wie schnell sie diese wiederherstellen müssen". Die Prozentzahl ist deutlich niedriger als der weltweite Durchschnitt (73 Prozent).

Mehr als drei Fünftel der DACH-Organisationen (61 Prozent) haben eine "Schutzlücke" zwischen der Häufigkeit, mit der Daten gesichert werden, und der Datenmenge, die Organisationen sich leisten können, nach einem Ausfall zu verlieren. Dies ist deutlich niedriger als der globale Durchschnitt von 69 Prozent.

Die allergrößte Herausforderung, die in den nächsten zwölf Monaten auf globale Organisationen zukommt, sind Cyber-Bedrohungen (32 Prozent), eine Sorge, die DACH-Organisationen im gleichen Maße teilen (32 Prozent). Unzureichende Kenntnisse zur Implementierung von Technologien (30 Prozent) und das Erfüllen sich ändernder Kundenwünsche (29 Prozent) gelten ebenfalls als wesentliche Hindernisse auf globaler Ebene. Die DACH-Befragten nannten außerdem geopolitische Unsicherheiten (30 Prozent), wirtschaftliche Unsicherheiten (29 Prozent) sowie die Umsetzung von Vorschriften (29 Prozent) als Herausforderungen.

Der Personalmangel für die Arbeit an neuen Initiativen stellte sich als größte Herausforderung für den Datenschutz heraus (42 Prozent), mit der sich globale Organisationen derzeit konfrontiert sehen und die im Vergleich mit den DACH-Organisationen mit 22 Prozent deutlich höher liegt. Die Befragten der DACH-Organisationen hingegen nannten mangelnde Sichtbarkeit der operativen Leistung (23 Prozent) als die größte Herausforderung, dicht gefolgt von fehlenden Budgets für neue Initiativen (22 Prozent).

Mehr als die Hälfte der global Befragten (51 Prozent) glaubt, dass die digitale Transformation ihres Unternehmens bei der Transformation des Kundenservices helfen kann. Fast die Hälfte gab außerdem an, dass sie nützlich sein kann, um den Geschäftsbetrieb umzugestalten (48 Prozent) und Kosten einzusparen (47 Prozent).

Fast ein Viertel der globalen Unternehmen (23 Prozent) bezeichnet ihren Fortschritt sowohl bei der Umsetzung von Initiativen als auch bei der Erreichung von Zielen im Bereich der digitalen Transformation als ausgereift oder vollständig umgesetzt.

Fast die Hälfte der DACH-Befragten (49 Prozent) gaben an, dass fehlende Fähigkeiten oder Fachkenntnisse des IT-Personals ihre Organisation daran hindern oder gehindert haben, die digitale Transformation voranzutreiben. Dieser Wert liegt höher als der weltweite Durchschnitt von 44 Prozent.

Fast ein Drittel der globalen Organisationen (30 Prozent) befindet sich derzeit in der frühen Planungs- oder Implementierungsphase, was ihre digitale Transformation angeht.

Mehr als ein Drittel der global Befragten (39 Prozent) gab an, dass die Fähigkeit, die Backup-Zuverlässigkeit zu verbessern, der wahrscheinlichste Grund sei, ihre Organisation dazu zu bewegen, ihre primäre Backup-Lösung zu ersetzen. Bei der Befragung der DACH-Organisationen fällt das Ergebnis mit 35 Prozent in der gleichen Kategorie deutlich niedriger aus.

Fast ein Viertel der globalen Unternehmensdaten (23 Prozent) werden repliziert und über einen Cloud-Provider für Business Continuity (BC)/Disaster Recovery (DR) bereitgestellt. Mehr als ein Fünftel der Daten in Unternehmen weltweit (21 Prozent) werden nicht repliziert oder für BC/DR bereitgestellt.

Mehr als ein Viertel der globalen Unternehmensdaten (27 Prozent) werden durch Backup-as-a-Service (BaaS)-Anbieter in der Cloud gesichert. 14 Prozent der Daten in Unternehmen weltweit werden nicht gesichert – in DACH-Organisationen sind es mit 12 Prozent etwas weniger Daten.

Mehr als zwei Fünftel der globalen Unternehmen (43 Prozent) planen, innerhalb der nächsten zwei Jahre cloudbasierte Backups, die von einem BaaS-Anbieter verwaltet werden, zu nutzen. In DACH-Unternehmen sind es mit 37 Prozent deutlich weniger.

Über den Report
Veeam hat Vanson Bourne, einen führenden Marktforschungspartner im Technologiesektor, Anfang 2020 beauftragt, eine umfassende Online-Umfrage unter 1.550 zufällig ausgewählten Führungskräften und IT-Entscheidern in 22 Ländern durchzuführen. Diese Länder sind: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Naher Osten, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Russland, Schweiz, Türkei und die USA.
(Veeam Software: ra)

eingetragen: 08.06.20
Newsletterlauf: 26.08.20

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Meldungen: Studien

  • Datenklassifizierung ist auf dem Radar

    Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen kategorisiert ihre Daten vor der Cloud-Migration - das ist der aktuellen IDG-Studie "Cloud Security 2021" zu entnehmen, die das Fachmagazin "Computerwoche" in Zusammenarbeit mit uniscon, TÜV SÜD und weiteren Partnern veröffentlicht hat. Datenklassifizierung ist wie ein guter Vorsatz, den man an Silvester für das neue Jahr fasst. Man weiß, dass es irgendwie sinnvoll ist, und doch schiebt man es immer wieder auf - schließlich ging es bisher ja auch ohne. Doch spätestens, wenn die Firmendaten in die Cloud wandern, sollte man sie zuvor umfassend kategorisiert haben. Die kürzlich vorgestellte IDG Studie "Cloud Security 2021" beschäftigt sich mit dem großen Thema der Datensicherheit in der Cloud und beleuchtet viele zentrale Aspekte, wie beispielsweise Verschlüsselung, Datendiebstahl oder das geplante Security-Budget der befragten Firmen. Auch das bisweilen stiefmütterlich behandelte Thema Datenkategorisierung wird unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Notwendigkeit für eine Klassifizierung der firmeneigenen Daten von den meisten Studienteilnehmern erkannt wurde. Immerhin antworten 53 Prozent der Entscheider auf die Frage "Erfolgt in Ihrem Unternehmen eine Kategorisierung, welche Art von Daten bzw. Dokumenten mit welchen Cloud-Diensten verarbeitet werden darf?" mit einem entscheidenden "JA" wichtigstes Kriterium hierbei ist die Verwendung der Daten. Elf Prozent der befragten DACH-Unternehmen planen hingegen keine Kategorisierung vor der Datenübertragung in die Cloud.

  • Beschleunigte Entwicklung von Data-Warehouses

    WhereScape hat gemeinsam mit TDWI (Transforming Data With Intelligence) eine Studie veröffentlicht, die Unternehmen bei der Beschleunigung ihrer Data-Warehouse-Entwicklung unterstützen soll, um die Anforderungen für neue, aussagekräftige Datensätze erfüllen zu können. Der Report untersucht, welche Skalierungs-Methoden den Data-Warehouse-Experten zur Verfügung stehen, damit diese die wachsende Zahl von Datenlösungen nicht nur managen, sondern auch in Rekordzeit bereitstellen können. Der TDWI "Accelerating Data Warehouse Development" Pulse Report zeigt auf, unter welchem Druck Datenanalysten heute ständig neue Datensätze und Erkenntnisse entwickeln müssen - bei immer kürzeren Zeitvorgaben für die Entwicklung. Laut Report lassen sich die steigenden Anforderungen nur erfüllen, wenn Automatisierung und Benutzerfreundlichkeit für Entwicklertools und Data-Warehouse (DWH)-Datenplattformen signifikant verstärkt werden.

  • Immer mehr Workloads werden in die Cloud verlagert

    Die vierte jährliche Umfrage zur Cloud-Nutzung von Denodo, einem führenden Anbieter im Bereich der Datenvirtualisierung, zeigt, dass Unternehmen den Wechsel in die Cloud weiter aktiv vorantreiben. Sie möchten dabei vor allem von der Flexibilität der Cloud profitieren, Kosten kontrollieren, die Time-To-Market beschleunigen und das Datenmanagement vereinfachen. Laut den Umfrageteilnehmern, weltweit 150 Entscheidern und Experten aus verschiedenen Branchen, bleibt die Hybrid-Cloud dabei das vorherrschende Modell - mehr als ein Drittel der Unternehmen (35 Prozent) nutzt aktuell dieses Konzept. Auch die Private Cloud ist weiterhin wichtig und macht fast ein Viertel aller Workloads aus (24 Prozent), gefolgt von der Public Cloud, deren Einsatz mit 16 Prozent weitgehend unverändert bleibt. Fast jedes zehnte Unternehmen (9 Prozent) entscheidet sich heute bereits für eine Multi-Cloud-Umgebung, um die besten Anwendungen, Daten-Repositories und Technologien für die Orchestrierung der Infrastruktur von verschiedenen Cloud-Service-Anbietern beziehen zu können, anstatt sich von einem einzigen Anbieter abhängig zu machen.

  • Cloud-basierte neue Umsatzquellen erschließen

    Infosys stellte den aktuellen "Infosys Cloud Radar 2021" vor und zeigt mit der Studie den Zusammenhang zwischen der Cloud Computing-Nutzung in Unternehmen und dem Geschäftswachstum auf. Die unabhängige Studie belegt, dass Organisationen in den sechs untersuchten Regionen durch den effektiven Einsatz der Cloud jährlich bis zu 414 Milliarden US-Dollar an neuen Nettogewinnen erzielen können. Die Cloud Radar 2021-Studie wurde vom Infosys Knowledge Institute (IKI) - der unabhängigen Forschungssparte von Infosys - durchgeführt. Befragt wurden mehr als 2.500 Unternehmen aus Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Neuseeland und den USA. Im Fokus standen dabei Unternehmensziele im Zusammenhang mit der Cloud sowie spezifische Verbindungen zu Kompetenzen wie Marktreife und Leistungsvermögen. Eine wichtige Erkenntnis: Wird die Cloud eingesetzt, um neue Lösungen und Services schnell auf den Markt zu bringen, kann sich dies signifikant auf den Gewinn des Unternehmens auswirken. Diese Investitionen bieten eine Grundlage, um künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung zu nutzen und Cloud-basierte neue Umsatzquellen zu erschließen.

  • Digitale Transformation und Thema Cloud

    Unternehmen, die Technologie strategisch zur Erreichung ihrer Geschäftsziele einsetzen, haben eine positive Wachstumsprognose für dieses Jahr. Das geht aus einer globalen Studie der Technologieberatung ThoughtWorks unter 969 Entscheidern auf C-Level hervor. Technikaffine Unternehmen verfolgen ehrgeizige Ziele im Hinblick auf Kundengewinnung und Steigerung der Profitabilität. Im Ländervergleich liegen Entscheider in Deutschland jedoch weit hinten, was das Vertrauen sowohl in die eigene Technologiekompetenz* als auch in die des Unternehmens angeht. Auf globaler Ebene geben vier von fünf (82 Prozent) der Befragten, die dem eigenen Unternehmen eine ausgeprägte Technologiekompetenz zuschreiben, an, dass sie für das Jahr 2021 mit Wachstum rechnen. Dieser Anteil sinkt auf 50 Prozent bei Unternehmen, deren technisches Know-how geringer ist. Die technologieaffinen Unternehmen sind auch diejenigen, die in den nächsten sechs Monaten ihr Geschäft stärker ausbauen wollen. Im Vergleich zur Gruppe der Unternehmen mit geringer Technologiekompetenz planen sie häufiger, neue Services einzuführen (36 Prozent versus 25 Prozent), in die Mitarbeitergewinnung zu investieren (46 Prozent versus 34 Prozent) und in neue Märkte zu expandieren (36 Prozent versus 30 Prozent).

  • Cloud- und Netzwerk-basierte Angriffe

    Cloud-basierte Cyberangriffe und Netzwerkausfälle auf Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister haben kostspielige Folgen, wenn sie ihre riesigen Datenbestände nicht ausreichend schützen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Infoblox. Dafür wurden mehr als 800 IT-Entscheider bei Finanzdienstleistern in Nordamerika, Lateinamerika, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt. Die Branche ist ein beliebtes Ziel für Cloud-basierte Angriffe: Mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmen (54 PProzent) erlitten in den letzten 12 Monaten eine Datenschutzverletzung, 49 Prozent waren zudem von einem Cloud-Malware-Angriff betroffen. Im Europa fallen die Zahlen etwas niedriger aus: 44Prozent der hiesigen Finanzdienstleister waren von Data Breaches betroffen, 37 PProzent von Cloud-Malware-Angriffen.

  • Umfrage zur Testautomatisierung

    Fehlende Programmiererfahrung und mangelndes Know-how in der Testautomatisierung stellen nach wie vor große Probleme für Unternehmen auf der ganzen Welt dar - so das Ergebnis einer im Februar 2021 von Applause durchgeführten Umfrage unter weltweit mehr als 2.000 QA-, Produkt-, Engineering- und DevOps-Fachleuten. Zu den wichtigsten Ergebnissen der Umfrage gehören: 56 Prozent der Befragten planen die Einführung einer codelosen Testautomatisierungs-Lösung: Die Befragten nannten eine verbesserte Testabdeckung, Kosteneinsparungen sowie die Möglichkeit, die Testautomatisierung schneller auszubauen, als die drei häufigsten Gründe für den Kauf eines codelosen Automatisierungsprodukts.

  • Identity Security in der Cloud

    Unternehmen setzen verstärkt auf Cloud-basiertes Identity- und Access-Management (IAM): 89 Prozent haben Best-of-Breed-Lösungen für IAM und/oder Privileged Access Management (PAM) in Cloud-Umgebungen implementiert, welche zunehmend hybrid oder multi-cloud sind. Dies ergibt eine neue Studie von ThycoticCentrify, ein führender Anbieter von Cloud-Identity-Security-Lösungen, der aus dem Zusammenschluss der führenden Anbieter von Privileged Access Management (PAM) Thycotic und Centrify hervorgegangen ist. Für die Studie wurden 150 IT-Entscheider in den USA befragt. Die von Centrify in Zusammenarbeit mit CensusWide in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie die digitale Transformation die Abhängigkeit von der Cloud erhöht hat und sich die damit verbundenen Risiken in den ersten zwölf Monaten der verstärkten Remote-Arbeit ausgewirkt haben. Kompromittierte privilegierte Anmeldedaten verursachten im vergangenen Jahr 90 Prozent der Cyberangriffe auf Cloud-Umgebungen. Als Reaktion auf diesen alarmierenden Trend verstärken Unternehmen eindeutig ihre Cloud-Schutzmaßnahmen.

  • COVID-19 und die Auswirkungen für die Cloud

    StorageCraft präsentierte die Ergebnisse ihrer jährlichen, unabhängigen und globalen Studie bei IT-Entscheidern zum Thema Datensicherung und -wiederherstellung. Die Ergebnisse der Studie zeigen einen klaren Anstieg der Cloud-Akzeptanz aufgrund der COVID-19-Pandemie. Sie verdeutlichen zudem eine weitverbreitete Fehleinschätzung bezüglich der Verantwortung für die Sicherung und Wiederherstellung von Cloud-Daten. Darüber hinaus bestätigt die Studie ein mangelndes Vertrauen in die Sicherheit von Daten, die bei Anbietern öffentlicher Cloud-Dienste gespeichert sind. Auf die Frage, ob sich COVID-19 auf die Einführung und Nutzung der Cloud ausgewirkt hat, wurden folgende Ergebnisse bei den deutschen IT-Entscheidern festgestellt.

  • Workloads von Vor-Ort in die Cloud

    Laut der neuesten Prognose des Research- und Beratungsunternehmens Gartner werden die weltweiten Endanwenderausgaben für Public-Cloud-Services im Jahr 2021 um 23,1 Prozent auf insgesamt 332,3 Mrd. US-Dollar steigen. Im Vorjahr lagen sie noch bei 270 Mrd. US-Dollar. "Aufgrund der Ereignisse 2020 konnten CIOs die Bedenken überwinden, die bei der Verlagerung entscheidender Workloads von Vor-Ort in die Cloud bestanden", sagt Sid Nag, Research Vice President bei Gartner. "Aber auch ohne die Pandemie würde der Appetit auf Rechenzentren nachlassen."