- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Bei der Cloud geht es um die Größe


Cloud Computing-Strategie der EU Kommission muss die Akzeptanz der Cloud fördern
Die überwiegende Mehrheit der europäischen PC-Nutzer ist mit Cloud Computing nicht vertraut


(05.09.12) - Cloud Computing zählt zu den am stärksten wachsenden Technologien weltweit, doch nicht einmal jeder vierte PC-Nutzer in Europa gibt an, Cloud Computing-Services zu nutzen. Nur 24 Prozent aller Befragten einer Studie unter fast 4.000 PC-Anwendern in neun Ländern der EU gaben an, Cloud Computing-Anwendungen wie Web-E-Mail oder Online-Textverarbeitung zu verwenden. Weltweit liegt dieser Anteil bei 34 Prozent. Mehr noch: Die überwiegende Mehrheit der europäischen PC-Nutzer ist mit Cloud Computing nicht vertraut. 65 Prozent geben an, nie davon gehört zu haben oder nur den Begriff zu kennen.

Die deutschen Ergebnisse sind Teil einer breit angelegten Studie von Computer-Nutzern weltweit, die zu Jahresbeginn von Ipsos Public Affairs durchgeführt wurde.

Robert Holleyman, President und CEO der BSA, meint: "Cloud Computing wird für die europäische Wirtschaft enorme Vorteile mit sich bringen. Regierungen, Unternehmen und Bürger können effizienter und kostengünstiger als je zuvor auf hochkarätige Software und IT-Ressourcen zurückgreifen. Leider haben die meisten Computer-Anwender in der EU kaum Kenntnis von Cloud Computing und nutzen deswegen die Möglichkeiten dieser Angebote noch nicht aus."

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es erhebliche Unterschiede bei der Vertrautheit mit Cloud Computing auf dem europäischen Binnenmarkt gibt. So geben rund ein Viertel der Anwenderin Großbritannien (28 Prozent) und Griechenland (24 Prozent) an, sich gut auszukennen, im Vergleich zu nur jedem zehnten in Polen (9 Prozent) oder Frankreich (10 Prozent).

Überraschenderweise ist die Cloud Computing-Nutzung in Griechenland und Rumänien am weitesten verbreitet (39 Prozent). Damit liegt sie deutlich über dem weltweiten beziehungsweise EU-Durchschnitt. Im Vergleich dazu geben die Anwender in den etablierten Märkten deutlich seltener an, die Cloud tatsächlich zu nutzen, so etwa in Deutschland (17 Prozent),Belgien (18 Prozent) und Frankreich (19 Prozent). Dieser Gegensatz verdeutlicht den globalen Trend, dass in Schwellenländer eine höhere Akzeptanz gegenüber aktuellen technologischen Entwicklungen besteht und so die etablierteren Märkte beim Cloud Computing-Einsatz überholt werden.

EU-weit nutzen 86 Prozent aller Cloud Computing-Anwender diese zu persönlichen Zwecken, zumeist für kostenlose Angebote. Nur 29 Prozent geben an, die Cloud für geschäftliche Zwecke zu nutzen, was leicht unter dem weltweiten Durchschnitt von 33 Prozent liegt. In Europa sind Web-E-Mail (73 Prozent), Online-Textverarbeitung (36 Prozent), Fotodienste und Onlinespiele (je 35 Prozent) die am häufigsten genutzten Cloud Computing-Dienste.

Diesen Herbst veröffentlicht die EU Kommission ihre Cloud Computing-Strategie für die EU und unternimmt damit einen ersten Schritt zur Förderung der Akzeptanz und des Wachstums der Cloud im europäischen Binnenmarkt. Die BSA empfiehlt den Regierungen eine breit angelegte und globale Herangehensweise zu den Cloud Computing-Richtlinien, um sicher zu stellen, dass europäische Anwender und Cloud-Anbieter vom vollen Wachstumspotential des weltweiten Cloud Computing-Wachstums profitieren.

"Bei der Cloud geht es um die Größe. Um die Vorteile voll auszunutzen, muss Europa einen zusammenhängenden digitalen Binnenmarkt entwickeln, der weltweit eingebunden ist. So können Computernutzer in der EU frei die beste verfügbare Cloud-Dienstleistung wählen, und europäische Cloud Computing-Anbieter können die Wachstumschancen der weltweit am schnellsten expandierenden Schwellenländer ausnutzen", sagt Holleyman.

Die Daten stammen aus einer breiter angelegten Untersuchung von Computer-Nutzern weltweit, die im Auftrag der BSA von der Ipsos Public Affairs wurde in Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Österreich, Polen, Rumänien und Ungarn durchgeführt wurde. (BSA: ra)

BSA: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Erkenntnisse aus der "Device Cloud"

    Forescout Technologies veröffentlichte die Ergebnisse einer Untersuchung, bei der Daten aus 75 Gesundheitseinrichtungen mit über 10.000 virtuellen lokalen Netzwerken (VLANs) und 1,5 Millionen Geräten ausgewertet wurden, die in die Forescout Device Cloud eingebunden sind. Ein besonderer Fokus lag dabei auf 1.500 medizinischen VLANs mit über 430.000 Geräten. Die Forescout Device Cloud startete im Juli 2017 und ist mittlerweile eines der weltweit größten Geräte-Repositories auf Crowdsourcing-Basis. Sie umfasst mittlerweile mehr als acht Millionen Geräte von über 1.000 Kunden, die anonymisierte Geräteinformationen zur Verfügung stellen.

  • Es gibt nicht die eine Lösung zur Monetarisierung

    In Zeiten von IoT und SaaS (Software-as-a-Service) gibt es nicht die eine Lösung zur Monetarisierung und Bereitstellung von Software. Vielmehr muss sich die Mehrheit der Anbieter und IoT-Hersteller durch eine komplexe Matrix unterschiedlicher Modelle kämpfen, um Kunden jederzeit die Services bieten zu können, die sie benötigen. Das ist das Ergebnis des neuen Reports "Monetization Monitor: Monetization Models and Pricing" von Flexera. Der Report liefert Produktverantwortlichen bei Softwareanbietern und Geräteherstellern einen Überblick der aktuellen Preis-, Lizenzierungs- und Bereitstellungsstrategien am Markt. "Für Softwareanbieter wird die Welt eher komplexer als einfacher. Die Mehrheit der Technologieanbieter, die von einer unbefristeten Lizenzierung auf ein Abonnement-Modell, und von On-Premise auf SaaS wechseln, wissen wie wichtig es ist, die Kundennutzung und den Verbrauch zu erfassen. Erst auf dieser Basis können sie die Kundenzufriedenheit sowie ihren Umsatz steigern", erklärt Nicole Segerer, Director of Global Enablement bei Flexera. "Nur wer es schafft, Kundenverhalten auszuwerten und hohe Flexibilität bei der Monetarisierung sicherzustellen, kann dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben."

  • Nachholbedarf bei der IoT-Implementierung

    Microsoft hat den Forschungsbericht IoT Signals vorgestellt, der einen globalen Überblick über die Verbreitung des Internet of Things (IoT) in Unternehmen gibt. Für den Bericht hat Microsoft weltweit mehr als 3.000 Entscheidungsträger in Unternehmen befragt. Der Bericht belegt die schnell wachsende Akzeptanz von IoT-Lösungen: Allein in Deutschland führen bereits 88 Prozent der Unternehmen IoT-Projekte durch. Zudem gehen die Befragten davon aus, dass schon in zwei Jahren 30 Prozent des Umsatzes ihres Unternehmens auf IoT-Projekte entfallen werden. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen erheblichen Nachholbedarf bei ihrer IoT-Implementierung sowie Herausforderungen bei der Komplexität und Sicherheit von IoT-Lösungen.

  • Cybersicherheitsrisiken in IT-Umgebungen

    Forescout Technologies veröffentlichte die Ergebnisse einer Untersuchung, bei der Daten aus 75 Gesundheitseinrichtungen mit über 10.000 virtuellen lokalen Netzwerken (VLANs) und 1,5 Millionen Geräten ausgewertet wurden, die in die Forescout Device Cloud eingebunden sind. Ein besonderer Fokus lag dabei auf 1.500 medizinischen VLANs mit über 430.000 Geräten. Die Forescout Device Cloud startete im Juli 2017 und ist mittlerweile eines der weltweit größten Geräte-Repositories auf Crowdsourcing-Basis. Sie umfasst mittlerweile mehr als acht Millionen Geräte von über 1.000 Kunden, die anonymisierte Geräteinformationen zur Verfügung stellen.

  • Predictive Maintenance ist nicht wirklich neu

    Den immer weiter steigenden Datenmengen zum Trotz: Der Mangel an Nutzen bringenden Daten ist für deutsche Unternehmen ein zentrales Hindernis bei der Nutzung von IoT-Szenarien. Das ist eines der Ergebnisse einer Befragung, die Wakefield International im Auftrag von Avanade neben Deutschland unter anderem in einigen weiteren europäischen Ländern sowie den USA, Japan und Australien durchgeführt hat. Ebenfalls problematisch hierzulande: der Fachkräftemangel. Das aus deutscher Sicht positive Ergebnis der Befragung: Die Unternehmen glauben mit 72 Prozent deutlich mehrheitlich, dass sie die Fähigkeit haben, das Internet der Dinge positiv für ihren Geschäftserfolg nutzen zu können; 17 Prozent sind dabei ohne jegliche Zweifel, 55 Prozent sind sehr zuversichtlich - ein nicht immer selbstverständlicher Duktus im Land, das mit "German Angst" einen eigenen Terminus für die Zurückhaltung Neuem gegenüber erhalten hat. Andererseits bedeutet das, dass insgesamt dennoch 83 Prozent der Firmen noch Herausforderungen beim Einsatz von IoT sehen. Dieser lokale Wert liegt über dem Durchschnitt: International sehen 79 Prozent ihr Unternehmen noch nicht vollständig "IoT-ready". Bemerkenswerte Ausreißer bilden Dänemark und Kanada mit nur jeweils ca. 60 Prozent Zweiflern. Spitzenreiter ist Schweden mit 88 Prozent.

  • Skalierbarkeit im Public Cloud IaaS-Business

    Laut dem Research- und Beratungsunternehmen Gartner ist der weltweite Markt für Infrastructure-as-a-Service (IaaS) im Jahr 2018 um 31,3 Prozent gewachsen, von 24,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 auf nun 32,4 Milliarden US-Dollar. Marktführer war erneut Amazon, gefolgt von Microsoft, Alibaba, Google und IBM. "Trotz des durchweg starken Wachstums favorisiert die Konsolidierung im Cloud-Markt große und dominante Provider, während kleinere und Nischen-Anbieter Marktanteile verlieren", sagt Sid Nag, Research Vice President bei Gartner.

  • Markt für E-Mail-Sicherheit boomt

    E-Mail ist zum bevorzugten Medium für die Verbreitung von Malware und Malware-freien Angriffen geworden, und Hacker haben begonnen, Social-Engineering-Techniken für das Vorgeben, jemand anders zu sein, und andere Formen von Täuschung und Betrug einzusetzen. Die ständig wachsende Verbreitung von Endgeräten, eine Mischung aus verschiedenen Modellen in Bezug auf Geräteeigentum, eine allzeit vernetzte Arbeitswelt und vor allem die Nutzung von Cloud-basierten Mailbox-Diensten führen zu immer komplexer werdenden Anforderungen bezüglich E-Mail-Sicherheit. Aufgrund der zunehmenden Häufigkeit und Ausgereiftheit von Bedrohungen wuchs der E-Mail-Sicherheits-Markt bis 2017 jährlich um 11,5 Prozent und erreichte 2,24 Milliarden US-Dollar. Die Dynamik setzte sich auch 2018 fort mit einem Umsatzanstieg von 15,9 Prozent und einem Marktvolumen von 2,59 Milliarden US-Dollar. Bis 2022 wird ein Marktvolumen von 3,58 Milliarden US-Dollar erwartet, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,9 Prozent entspricht.

  • Vertrauen in Datenqualität bleibt gering

    Weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Datenexperten - darunter Data Analysts, Data Scientists und Data Quality Managers - sind uneingeschränkt davon überzeugt, dass sie unternehmensweit vertrauenswürdige Daten schnell bereitstellen können. Das ergab eine globale Erhebung von Talend. In der von Opinion Matters im Auftrag von Talend durchgeführten Umfrage wurden weltweit 763 Datenexperten, darunter Führungskräfte und operative Data Workers, dazu befragt, inwieweit sie es ihren Unternehmen zutrauen, zwei wichtige Herausforderungen zu bewältigen: einerseits das schnelle Erfassen, Verarbeiten und Demokratisieren von Daten, andererseits das Sicherstellen von Zuverlässigkeit und Integrität der Informationen in den Datenströmen, die innerhalb des Unternehmens gemeinsam genutzt werden.

  • SAP in der Public Cloud gewinnt an Bedeutung

    Die Public Cloud gewinnt auch für unternehmenskritische SAP-Anwendungen an Bedeutung. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Analystenhaus teknowlogy Group in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Syntax durchgeführt hat. Weltweit sondieren Unternehmen die Möglichkeiten, die mit wachsendem Reifegrad der Hyperscaler-Plattformen wie AWS und Azure entstehen. Die Studie "SAP-Betrieb in der Public Cloud - Vorteile, Hemmnisse und Empfehlungen" analysiert die aktuelle Situation, sie definiert Herausforderungen und gibt Empfehlungen, wie sich Unternehmen dem Thema am besten nähern. Sie kann kostenlos auf der Syntax Website heruntergeladen werden.

  • Managed Hosting-Angebote auf Augenhöhe

    Die Nachfrage nach Flächen in Colocation-Rechenzentren zieht weiter an. Dies stellt der neuste "ISG Provider Lens - Private/Hybrid Cloud - Data Center Solutions & Services Germany 2019" fest, eine Studie der ISG Information Services Group (ISG), ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Die ISG-Studie unterstreicht, dass der Colocation-Boom längst über die Region rund um den Internet-Austauschknoten DE-CIX in Frankfurt hinausgeht und mittlerweile alle größeren Wirtschaftsräume in Deutschland erfasst hat. Neben dem Colocation-Markt beleuchtet der neue ISG Provider Lens drei weitere Marktsegmente: Managed Services, Managed Hosting sowie Managed Container-as-a-Service.