- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Datenverkehr über Wearables steigt


Mobiler Datenverkehr in Deutschland versiebenfacht sich bis 2019
Cloud Computing-Anwendungen erzeugen 81 Prozent des gesamten Mobilverkehrs, in vier Jahren werden es sogar 90 Prozent sein

(27.02.15) - In Deutschland steigt der mobile Datenverkehr von 2014 bis 2019 um das Siebenfache. Damit wächst er dreimal schneller als der Verkehr über feste IP-Leitungen. Im gleichen Zeitraum erhöht sich der Anteil des Video-Traffics am mobilen Datenaufkommen von 53 auf 73 Prozent. Der Datentransfer über 4G wächst sogar um das 23-Fache und wird 2019 für 81 Prozent des gesamten Mobilverkehrs verantwortlich sein, im Vergleich zu 26 Prozent Ende 2014. In vier Jahren werden 39 Prozent aller mobilen Verbindungen in Deutschland 4G-fähig sein, in Westeuropa 38 Prozent und weltweit 26 Prozent. Dies ergab der aktuelle "Cisco Visual Networking Index (VNI) Global Mobile Data Traffic Forecast".

M2M, Cloud, Wearables und Voice-over-WiFi
Die Studie enthält umfangreiches Material zum Daten-Traffic über mobile Verbindungen in vielen verschiedenen Bereichen. Zum Beispiel ermittelte der "Cisco VNI Mobile Forecast", dass in Deutschland der Verkehr über Maschine-zu-Maschine (M2M)-Verbindungen von 2014 bis 2019 um das 37-Fache steigt. Damit werden 14 Prozent des gesamten mobilen Traffics keine menschliche Kommunikation sein. Dieser Traffic läuft naturgemäß überwiegend über Cloud Computing-Anwendungen. Schon heute erzeugen diese Anwendungen 81 Prozent des gesamten Mobilverkehrs, in vier Jahren werden es sogar 90 Prozent sein.

Der Datenverkehr über Wearables steigt in Deutschland von 2014 bis 2019 um das 17-Fache. Dann werden sie für 1 Prozent des gesamten mobilen Traffics und für 2 Prozent des Datenverkehrs über Smartphones sorgen. Damit scheinen sie zwar auf dem ersten Blick ein Randphänomen zu bleiben, doch es werden hier meist deutlich kleinere Dateien übertragen als zum Beispiel bei den Videos über Smartphones oder Tablets.

Auch Voice-over-WiFi kommt zunehmend in Mode, da inzwischen qualitative Angebote verfügbar sind, die auch auf Geräten ohne SIM-Karte wie Tablets einwandfrei funktionieren. 2019 wird dieser Kommunikationskanal basierend auf Nutzungsminuten sogar das "klassische" Voice-over-IP (VoIP) überholen. Treiber sind hier die Geräte: 2019 wird es dreimal so viele reine WiFi-Geräte geben wie Mobilfunk-fähige Geräte.

"Deutschlands Mobilfunknetze gehören zu den besten der Welt", sagt Oliver Tuszik, Vice President und Vorsitzender der Geschäftsführung von Cisco Deutschland. "Wenn wir in Deutschland aber weiter wirtschaftlich an der Spitze stehen wollen und attraktive und lebenswerte Städte haben wollen, dürfen wir uns darauf nicht ausruhen. Umfassende Vernetzung und Digitalisierung brauchen exzellente Mobilfunknetze. Dafür ist ein gezieltes übergreifendes Investment sowie breite politische und gesellschaftliche Unterstützung nötig.”

Über den Cisco VNI Mobile Forecast
Der Cisco VNI Global Mobile Data Traffic Forecast (2014-2019) basiert auf unabhängigen Vorhersagen von Analysten und Messungen von realer mobiler Datennutzung. Diese Grundlage ergänzt Cisco mit eigenen Schätzungen für die Akzeptanz mobiler Anwendungen, Nutzungsminuten und Übertragungsgeschwindigkeiten. Schlüsselfaktoren wie mobile Breitbandgeschwindigkeit und die Prozessorleistung der Geräte werden ebenfalls für die Vorhersagen und Ergebnisse des Cisco VNI Mobile Forecast berücksichtigt. Eine detaillierte Beschreibung der Methodik befindet sich in der Studie.
(Cisco Systems: ra)

Cisco Systems: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • IT-Transformation in Unternehmen vorantreiben

    Eine Umfrage von Insight Avenue im Auftrag von Suse zeigt Treiber und Hindernisse bei der Umsetzung der IT-Transformation: Agilität, Hybrid Cloud, Edge Computing und mangelndes Know-how. IT-Entscheider müssen geschäftskritische Anwendungen schnell implementieren und dafür sorgen, dass diese sicher und jederzeit verfügbar sind. Sie müssen mit gewachsenen weitläufigen und uneinheitlichen IT-Infrastrukturen zurechtkommen - trotz Budget- und Ressourcenmangel. In einer globalen Krise ist es heute daher wichtiger denn je, dass IT-Entscheider ihre Anstrengungen darauf konzentrieren sicherzustellen, dass die eingesetzte Technologie zu konkreten und greifbaren Geschäftsergebnissen führt.

  • Prozesse müssen dynamischer werden

    In der neuen Vergleichsstudie "ISG Provider Lens Digital Business - Solutions and Service Partners Report Germany 2019-2020" geht das Marktforschungs- und Beratungshaus ISG Information Services Group der Frage nach, welche Dienstleister im deutschen Markt die passenden Services bieten, um die digitale Transformation ihrer Kunden erfolgreich voranzutreiben. Hierzu unterteilt ISG den Anbietermarkt in die vier Kernsegmente "Digital Product Lifecyle Services", "Customer Journey Services", "Digital Backbone Managed Services" und "Blockchain Services". Insgesamt bewertet ISG die Fähigkeiten von 56 Anbietern. "Die digitale Transformation lässt den gesamten Markt, Funktionen und Branchen weiter zusammenwachsen und beschleunigt sowohl Entscheidungsfindungsprozesse als auch deren Implementierung", sagt Heiko Henkes, Director und Principal Analyst bei ISG, und weist darauf hin: "Prozesse müssen dynamischer werden - sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Nutzererfahrung, was in immer mehr smarten, endanwender-zentrierten Produkten und Services resultiert." Als zentralen Schlüssel auf diesem Weg sieht ISG den Aufbau von Fähigkeiten im Bereich Data Science bzw. Data Analytics. Ziel ist es, die digitalen Produktlebenszyklen so zu beeinflussen, dass Informationen aus der Customer Journey in kürzest möglicher Zeit in die Produktentwicklung und den Customer Service einfließen.

  • Fernunterricht vor vielen Herausforderungen

    Netwrix gab zusätzliche Ergebnisse aus ihrem "Data Risk & Security Report 2020" bekannt. Der Bericht enthüllt, dass viele Bildungsorganisationen in Zeiten, in denen von zu Hause aus gearbeitet und virtuell gelernt wird, vermehrt dem Risiko von Datensicherheitsvorfällen ausgesetzt sind. Laut der Umfrage verfügte die Mehrheit der Bildungsorganisationen bereits vor der Sperrung über schwache Datensicherheitskontrollen. Insbesondere gaben 54 Prozent der IT-Fachleute im Bildungssektor zu, dass Mitarbeiter Daten gefährden, wenn sie diese über Cloud-Anwendungen ohne Kenntnis der IT-Abteilung weitergeben. Dies ist der höchste Prozentsatz unter allen befragten Branchen. Die Umstellung auf Fernunterricht erhöht dieses Risiko noch weiter.

  • Dezentral, Cloud-ready, vernetzt & automatisiert

    Cloudflight, digitaler Service Provider und führendes Softwareentwicklungsunternehmen, hat die Ergebnisse einer neuen Untersuchung veröffentlicht. Die Studie "Digital Platforms - Reifegrad und Designkriterien für erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle" zeigt, dass Unternehmen, die in den Aufbau digitaler Plattformen investieren, langfristig strategische Wettbewerbsvorteile schaffen können - vorausgesetzt, sie setzen auf die Vernetzung innerhalb eines digitalen Ökosystems. In Auftrag gegeben wurde die Analyse von Equinix. Durchgeführt hat sie die Research-Marke von Cloudflight, das IT-Analystenhaus Crisp Research.

  • Motivationskurve zur Aus- und Weiterbildung

    Unternehmen mit KI-Projekten sind dann am erfolgreichsten, wenn die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den gleichen Stellenwert wie Investitionen in intelligente Technologien hat. Dazu gehört auch das Schaffen einer Lernkultur, die diese Qualifizierungsmaßnahmen trägt. Das ist das Kernergebnis einer im Auftrag von Microsoft durchgeführten internationalen Studie. In einer Datenanalyse wurden dafür rund eine halbe Million englischsprachiger Beiträge ausgewertet und zusätzlich im März 2020 Interviews mit rund 12.000 Fach- und Führungskräften aus 20 Ländern geführt.

  • Maßnahmen in Echtzeit überwachen

    Die Steigerung der Prozesseffizienz steht auf der Agenda von CEOs ständig ganz oben. Nun erfordert der aktuelle Lockdown in den meisten Unternehmen zudem schnelle Maßnahmen zur Liquiditätssicherung. Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit der Prozesse in Bezug auf Kosten, Geschwindigkeit, Liefertreue und Kapitalbindung auf ein ganz neues Niveau zu heben. Mit Process Analytics steht hierzu ein neues und hoch innovatives Werkzeug zur Verfügung. Dieser digitale Ansatz - und das ist die Innovation - basiert auf der massenhaften Big-Data-Analyse von Transaktionsdaten in den Geschäftsprozessen, die in den ERP-Systemen der Unternehmen bereits vorhanden sind. Process Analytics zeigt so in kurzer Zeit und mit hoher Treffsicherheit auf, wo sich Effizienzreserven verbergen und was konkret zu deren Erschließung getan werden muss. Führende große mittelständische Unternehmen setzen Process Analytics bereits ein und erzielen Performance-Steigerungen von 20 bis 30 Prozent bei Prozesskosten und Working Capital.

  • Probleme mit der Kommunikation

    Smartsheet gab die Ergebnisse einer bei Engine Insights in Auftrag gegebenen Umfrage bekannt, der zufolge junge Fachkräfte in den USA, Großbritannien und Australien die aufgrund von COVID-19 angeordnete Telearbeit als problematisch empfinden. Die wichtigsten Ergebnisse: Mehr als drei Viertel der Befragten fühlen sich tendenziell ausgeschlossen. Das trifft insbesondere auf junge Arbeitnehmer der Generationen Z und Y zu (81 Prozent). Seit sie im Homeoffice arbeiten, sind nahezu zwei Drittel der Befragten nach eigener Aussage nicht mehr ausreichend auf dem Laufenden darüber, was im Unternehmen passiert. Besonders junge Arbeitnehmer teilen diese Einschätzung. In den USA, Großbritannien und Australien klagen nahezu 70 Prozent der Generation Z und der Millennials über Informationsmangel.

  • Strategische Ausrichtung der IT wird Erfolgsfaktor

    Flexera hat für ihr neuen Report die Einschätzungen und Sichtweisen von 111 CIOs in Europa eingeholt. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Rolle der IT im Zeitalter der digitalen Transformation. Der "2020 CIO Priorities Report" zeigt: Ohne ausreichende Fachkräfte und qualifizierte Partner sowie eine klare strategische Vision wird es für CIOs auch angesichts der momentanen Krise schwierig, Weichen für die Zukunft zu stellen. Die IT wird in Unternehmen mehr und mehr als Initiator für die digitale Transformation angesehen. Die Verbesserung der Kundenerfahrung ist für 60 Prozent der befragten CIOs der wichtigste Treiber für diese Entwicklung. Zu den weiteren Prioritäten zählen die Erschließung neuer Märkte (53 Prozent), die Einführung neuer Produkte und Services (52 Prozent) sowie die Optimierung des bestehenden Leistungsportfolios (52 Prozent).

  • Aufbau und Anwendung von Analytik-Fähigkeiten

    Die zunehmenden Anforderungen nach Lokalisierung und Flexibilisierung der Produktion sowie der sich intensivierende internationale Wettbewerb um Endkunden beschleunigen die Transformation der Fertigungsindustrie. Parallel dazu wächst der Markt für Lösungen und Dienstleistungen, mit denen sich die industrielle Wertschöpfungskette vollständig digitalisieren lässt. Eine Vielzahl von Technologien in unterschiedlichen Reifegraden ermöglicht völlig neue Wege zur Optimierung der Produktion. Hierzu zählen zum Beispiel Data Analytics, intelligente Automatisierung, Konnektivität, Cyber Security und Edge Computing. Eine Schlüsselstellung nimmt der Aufbau von Analysefähigkeiten ein, mit denen sich die Datenströme der unterschiedlichen Industrie-4.0-Systeme zielgerichtet und in Echtzeit verarbeiten lassen. Welche Dienstleister und Lösungsanbieter auf dem deutschen Markt bereits über passende Antworten verfügen, zeigt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen ISG Information Services Group in seiner soeben vorgelegten Vergleichsstudie "ISG Provider Lens Digital Transformation - Manufacturing Services & Solutions Report Germany 2019-2020".

  • Cloud-Anwendungen mit starkem Einfluss auf die IT

    SolarWinds veröffentlichte die Ergebnisse des Berichts "SolarWinds IT Trends Report 2020: The Universal Language of IT". Im diesjährigen Bericht wird untersucht, wie sich der Zusammenbruch traditioneller IT-Silos auf Technikexperten im Bereich On-Premises-, Cloud- und Hybrid-Umgebungen auswirkt. Die Studie zeigt eine veränderte Realität für Technikexperten auf: Rollen nähern sich stark an, doch die Budgets sind weniger auf neue Technologien als vielmehr auf Infrastruktur, hybride IT ausgerichtet. Dadurch erweitert sich das Aufgabenfeld der Technikexperten vom IT-Betrieb zur Optimierung. Obwohl die Umfragedaten vor der COVID-19- (oder Coronavirus)-Pandemie erhoben wurden, welche Fachleute aus dem Technologiebereich zu noch unverzichtbareren Arbeitskräften machte, untermauert diese herausfordernde Situation die Ergebnisse. Mit Fernarbeit und erhöhter Belastung der IT-Umgebungen müssen globale Unternehmen in vollem Umfang operieren.