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Idee von 5G-Dienstleistungen


Größte Konsumenten-Befragung zu 5G weltweit: Wünsche der Verbraucher an Mobilfunknetzbetreiber
Mehrheit der durch 5G angereicherten Dienstleistungen erreicht innerhalb von drei bis vier Jahren nach der 5G-Markteinführung den Massenmarkt - Verbraucher prognostizieren jedoch auch das Ende eines Bezahlsystems mit Abrechnung je genutztem Gigabyte

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Was ist für Mobilfunknetzbetreiber in Zeiten der aufkommenden 5G-Zukunft erforderlich, um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen? Ericsson stellte ihre Verbraucher- und Branchenstudie "Towards a 5G consumer future" vor, die sechs Handlungsaufforderungen von Verbrauchern erörtert, nach denen Mobilfunknetzbetreiber handeln müssen, um die Grundlage für eine positive Einstellung gegenüber der 5G-Technologie zu schaffen.

Der Bericht ist die größte 5G-Vebraucherstudie bislang und repräsentiert die Meinungen von 800 Millionen Smartphone-Nutzern weltweit. Das sind die sechs Handlungsaufforderungen:

1. Verschafft uns ein müheloses Kauferlebnis
Verbraucher nehmen den Telekommunikationsmarkt als zu kompliziert wahr. Sechs von zehn Smartphone-Nutzer mühen sich mit der Komplexität von mobilen Datenplänen ab; es kommt folglich zu einer erheblichen Verschiebung zwischen dem, was die Verbraucher kaufen und dem, was sie tatsächlich nutzen. Nur drei von zehn Smartphone-Nutzern sind zufrieden damit, wie ihre Betreiber Pläne online präsentieren. Damit ist die aktuelle digitale Telekommunikationserfahrung weder leicht noch mühelos.

2. Bietet uns ein Gefühl von Unbeschränktheit
Verbraucher setzen nicht auf grenzenlose Datenpläne, aber sie suchen nach einem Gefühl von Unbeschränktheit. Innere Ruhe, anstelle der tatsächlichen Nutzung, ist meist der größere Anreiz beim Kauf von grenzenlosen Datenplänen. Die Betreiber werden dazu angehalten, alternative Wege zu beschreiten, um dieses Freiheitsgefühl zu vermitteln.

3. Behandelt Gigabytes als Währung
Der durchschnittliche Smartphone-Nutzer hat pro Jahr 31 Gigabytes ungenutzter mobiler Daten übrig – das entspricht zirka 65 Stunden an Video-Anrufen, 517 Stunden Musik-Streaming oder dem Schauen von sechs Staffeln einer TV-Serie wie Game of Thrones. Summiert über ein gesamtes Leben sind das 1,5 Terabytes. Zwei von fünf Verbrauchern würden diesen Überschuss gerne als Währung verwenden und ihr ungenutztes Datenvolumen sparen, damit handeln oder es verschenken.

4. Bietet uns mehr als Datenvolumen
Schnellere Breitbandgeschwindigkeiten und faire Mobilfunkverträge werden als wichtiger erachtet als ein großes Datenvolumen, das momentan den Markt dominiert. Da gebündelter Videoinhalt und innovative Datenpläne eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl des Betreibers und des Servicepakets spielen, wollen Verbraucher, dass die Betreiber ihre Datenpläne neu denken, weiterentwickeln und personalisieren.

5. Ermöglicht uns mehr mit 5G
Entgegen dem Glauben, dass Verbraucher desinteressiert gegenüber 5G sind, spricht die Idee von 5G-Dienstleistungen weltweit 76 Prozent der Smartphone-Nutzer an – davon sind 44 Prozent tatsächlich bereit dafür zu zahlen. Verbraucher rechnen damit, dass die meisten 5G-Dienstleistungen innerhalb von drei bis vier Jahren nach der Markteinführung den Massenmarkt erreichen werden und über 50 Prozent nehmen an, dass sie schon innerhalb von zwei Jahren nach der Markteinführung 5G-angereicherte Dienstleistungen nutzen werden.

Über ein Drittel rechnet damit, dass 5G mehr Möglichkeiten eröffnet als bloße Geschwindigkeit, Netzabdeckung und niedrigere Preise – zum Beispiel durch Verbesserungen wie einer gesteigerten Akku-Laufzeit und der Möglichkeit, nicht nur Geräte, sondern auch das Internet of Things (IoT) zu verknüpfen. Verbraucher sagen außerdem das Ende vom Zahlen für verbrauchte Gigabytes voraus und erwarten stattdessen eine einzelne Gebühr für jede 5G-Dienstleistung oder jedes gekoppelte Gerät.

6. Bleibt den Netzen treu
Mit einer immer näher rückenden 5G-Zukunft fordern die Verbraucher die Betreiber auf, haltlose Marketing-Slogans zu vermeiden und stattdessen ihren Fokus auf die tatsächliche Netzerfahrung zu legen, um den Wahrheitsgehalt ihres Marketings zu erhöhen. Der Bericht zeigt, dass nur vier Prozent den Marketingstrategien und Netzleistungsstatistiken der Betreiber Glauben schenken.

Jasmeet Sethi, Senior Advisor des Ericsson Consumer & Industry Lab, sagt: "Unsere aktuelle Studie betrachtet nicht nur isoliert den Verbraucherblick auf 5G, sondern enthüllt vielmehr unbefriedigte Verbraucherbedürfnisse, die von den Mobilfunknetzbetreibern auf dem Weg zu 5G noch erfüllt werden müssen. Vom Anbieten eines mühelosen Kauferlebnisses bis hin zum Konzentrieren auf die tatsächliche Netzleistung – Verbraucher fordern Veränderungen, und das am liebsten schon heute."

Über die Studie
Die Erkenntnisse dieser Studie basieren auf den seit 20 Jahren stattfindenden weltweiten Forschungsaktivitäten des Ericsson ConsumerLabs und beziehen sich auf Daten einer Befragung von 14.000 iPhone- und Android-Smartphone-Nutzern im Alter von 15 bis 65 Jahren. Die Ansichten, die in dieser Umfrage zum Ausdruck gebracht wurden, stehen repräsentativ für 800 Millionen Verbraucher aus Argentinien, Brasilien, China, Ägypten, Finnland, Frankreich, Deutschland, Indonesien, Irland, Japan, Mexiko, Südkorea, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.

5G-Standard
Die 5. Generation des Mobilfunks soll Datenraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde erreichen.
Mehr dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Next_Generation_Mobile_Networks
(Ericsson: ra)

eingetragen: 19.01.18
Home & Newsletterlauf: 15.02.18

Ericsson: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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  • Cloud-Daten-Ingenieur & Big Data-Produktspezialist

    Die Softwarebranche ist wegweisend im EU-Wirtschaftswachstum und trägt 2016 mit 1 Billion Euro zur gesamteuropäischen Bruttowertschöpfung bei. Dies ist ein Zuwachs von nahezu 10 Prozent seit 2014 und somit ein stärkeres Wachstum als das gesamteuropäische BIP mit 6,0 Prozent. Diese Zahlen sind "The Growing €1 Trillion Impact of Software", einer Studie von Software.org: The BSA Foundation zu entnehmen, durchgeführt von der Economist Intelligence Unit. Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass die Softwarebranche 12,7 Millionen Arbeitsplätze in der ganzen EU sichert. Aber auch in einzelnen Mitgliedstaaten hat die Softwarebranche ein drastisches Wachstum aufzuweisen. Während Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit mehr als 60 Prozent der Gesamtbruttowertschöpfung der EU noch immer zu den größten Softwaremärkten in der EU zählen, steigt der Anteil in Ländern wie Schweden und Polen rasant an. Schwedens Softwarebranche konnte im Verlauf des zweijährigen Studienzeitraums einen Zuwachs von 43,9 Prozent verzeichnen, während der Softwarebeitrag in Europa allgemein um 22,4 Prozent angestiegen ist.