- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

SaaS-Applikationen mit Analytics-Tools


Data Analytics führt zu Umbrüchen im gesamten Software-Markt
Veränderungen sind zunehmend exponentiell, weil zum Beispiel auch Public Cloud-Provider auf dieses Thema setzen

- Anzeigen -





Ein neuer großer Anbietervergleich der ISG Information Services Group gibt Anwender- und Anbieterunternehmen Einblicke in den aktuellen deutschen Data Analytics-Markt. ISG ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Informationstechnologie-Segment. Mit der Neuauflage der Studie hat ISG den Marktentwicklungen folgend sowohl etablierte Themen entsprechend ihrer Weiterentwicklung analysiert als auch neue Themen erstmalig untersucht. Insgesamt wurden im Rahmen der unabhängigen ISG-Studie 76 Unternehmen bewertet, die Data Analytics-Produkte und/oder -Dienstleistungen erfolgreich im deutschen Markt anbieten. 24 Unternehmen wurden als "Leader" oder "Rising Star" beurteilt.

Insgesamt ist der Markt für durch Data Analytics beziehungsweise Big Data getriebene Geschäftsmodelle in starker Bewegung. Die Veränderungen sind zunehmend exponentiell, weil zum Beispiel auch Public Cloud-Provider auf dieses Thema setzen. So stellen etwa Google mit TensorFlow oder AWS sowie Microsoft mit Gluon Platform Schnittstellen für den Zugriff auf neuronale Netzwerke bereit. Dies führt unter anderem dazu, dass sich Systeme im Rahmen moderner Entwicklungsplattformen künftig selbst justieren oder gar programmieren.

Etwas weniger komplex, aber dennoch bedeutend, ist der generelle Trend, dass moderne und meist Software-as-a-Service (SaaS)-basierte Applikationen Analytics- und Monitoring-Tools integriert haben. Fehlt diese Grundkomponente oder Schnittstelle, gilt die Lösung fast schon als überholt. "Ohne Analytics-Komponente und entsprechende Schnittstellen fehlt meistens der Zugriff auf externe Netzwerke", sagt Heiko Henkes, Lead Advisor der Studie. "Doch nur im Zusammenspiel mit externen Systemen lässt sich die Vorhersagequalität erhöhen und somit auch Business Intelligenz über anonymisierte Massendaten, angeschlossene Drittsysteme oder auch Rechenkapazitäten erzielen. Die Möglichkeit, künftige Entwicklungen bereits vor dem Eintreten zu erkennen und auf das Produktportfolio sowie den individuellen Kundenwunsch zu transferieren, verschafft Unternehmen aktuell echte Wettbewerbsvorteile."

Die stetig wachsende Menge an Informationen erfordert es, strukturierte und immer häufiger auch unstrukturierte Daten effizient zu analysieren. Deshalb liegen zum Beispiel die Umwandlung von natürlicher in maschinelle Sprache und die Erkennung von Mustern zur möglichst automatisierten Datenverarbeitung gut dokumentierter IT-Prozesse derzeit voll im Trend.

"Bei Analytics- und vor allem Cloud Computing-Spezialisten gibt es derzeit ein heißes Eisen, nämlich die Vertiefung des maschinellen Lernens über Deep Learning-Systeme beziehungsweise neuronale Netzwerke, die mittels Plattformen und Schnittstellen angesteuert und verknüpft werden können", so Henkes. "Bot-Technologien als Assistenten mit zunehmenden Soft Skills sowie komplexe kognitive Systeme sind das Ergebnis dieser aktuellen Forschung, in der wir auf der Reise zur künstlichen Intelligenz stehen."

Data Analytics steht daher für die Tool- bzw. zunehmend KI-basierte Datenanalyse auf Basis von statistischen Methoden und Algorithmen beziehungsweise durch neuronale Netzwerke, die per Application Programming Interface (API) angebundenen sind. Diese dienen zum einen der Veredelung von Software-Komponenten, die ohne diese Funktion auf den Markt kamen, dem Aufspüren von Mustern und vor allem dem Aufbau wertvoller Erkenntnisse für Entscheider im Geschäftsalltag. Bis 2020 wird voraussichtlich der überwiegende Anteil von SaaS-Lösungen mit solchen Veredelungs-Komponenten ausgestattet sein.

Im Markt ist zu erkennen, dass Anbieter nicht nur IT-Produkte immer häufiger um eben diese intelligenten Algorithmen zur semantischen Analyse oder um KI ergänzen – auch Dienstleistungen zur Komplexitätsreduzierung und methodischen Unterstützung sowie dem Auswerten von Datenspeichern sind immer stärker gefragt.

Die aktuelle ISG-Studie spiegelt die hohe Dynamik im Data Analytics-Markt auch durch entsprechend abgegrenzte Marktsegmente wider: Es stehen sowohl Professional Services und Produkte beziehungsweise As-a-Service-Angebote im Fokus.

Beispielergebnisse: Semantic Data Management
Vor dem Hintergrund der stetig zunehmenden Datenmengen und Datenvielfalt spielt Semantic Data Management eine immer größere Rolle am Markt. Die semantische Analyse von unterschiedlichsten Daten gewinnt stark an Bedeutung, wenn es darum geht, Informationen miteinander zu verknüpfen, die ursächlich nicht miteinander in Zusammenhang stehen. Solche Analysen dienen der Entdeckung von Informationen und Erkenntnissen, von denen bekannt ist, dass sie existieren müssten. Semantic Data Management wird vor allem für die Verwaltung der allgemeinen Daten-Governance, der Versionierung, der Bewertungskriterien für die Datenqualität sowie auch für die Implementierung von Datenabgleichsregeln eingesetzt. Entsprechend wurden in diesem Marktsegment Anbieter betrachtet, deren Lösungen methodisch, organisatorisch und technisch geeignet sind, die optimale Nutzung großer Daten in den Geschäftsprozessen sicherzustellen.

ISG hat dieses Marktsegment erstmalig analysiert und elf Unternehmen identifiziert, die aus Sicht der ISG solche Angebote am Markt positioniert haben sowie eine Relevanz im deutschen Markt besitzen. Mit "Atos", "Empolis" und "IBM" konnten sich drei Unternehmen als "Leader" positionieren

Zum Hintergrund der Studie
Der Markt für Data Analytics und Big Data getriebene Geschäftsmodelle wächst 2017 um 24 Prozent. Das Wachstum entsteht vor allem dadurch, dass mehr und mehr Unternehmen die Bedeutung der Analyse vorhandener Daten erkennen und die Technologien auch nutzen beziehungsweise damit experimentieren. Anbieter von Produkten und Services sind sozusagen gezwungen, bestehende Produkte an marktspezifische Besonderheiten oder Branchenanforderungen anzupassen.

Zusätzlich sorgen stetig steigende Rechenleistungen für eine erhöhte Marktreife. Die Lösungen werden immer häufiger um Algorithmen zur semantischen Analyse oder gar um künstliche Intelligenz (KI) ergänzt, was die Einordnung von Daten erleichert und bessere Ergebnisse liefert. Data Analytics stellt gerade vor diesem Hintergrund einen wichtigen Baustein auf dem Weg zur vollständigen digitalen Transformation dar und gewinnt auch bei Endanwendern zunehmend an Bedeutung – selbst wenn die Systeme noch viel Pflege benötigen und hinsichtlich der Enterprise-Tauglichkeit stets mit einem menschlichen Auge überwacht werden müssen.
(ISG: ra)

eingetragen: 19.01.18
Home & Newsletterlauf: 15.02.18

ISG: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Zwei von drei Unternehmen nutzen Cloud Computing

    Cloud Computing hat sich etabliert: Im Jahr 2017 nutzten zwei Drittel aller Unternehmen (66 Prozent) Rechenleistungen aus der Cloud. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Anteil der Nutzer auf dem erreichten hohen Niveau damit sehr leicht (2016: 65 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der KPMG AG unter 557 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland. Danach plant oder diskutiert jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) den Cloud-Einsatz, für weitere 13 Prozent ist dies hingegen kein Thema. "Cloud Computing hilft Unternehmen jeder Größenordnung, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Diese Erkenntnis hat sich durchgesetzt", sagte Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research bei der Vorstellung der Studienergebnisse im Rahmen der CeBIT.

  • Großanbieter drängen in den SDN-Markt

    Die großen Telekommunikations- und Infrastruktur-Anbieter erschließen zunehmend das Geschäft mit Software-Defined Networking (SDN). In den vergangenen zwölf Monaten haben sie erkennbar damit begonnen, klassische Netzwerktechnologien durch SDN-Lösungen und -Services zu ersetzen. Dies meldet der neue große Anbietervergleich "ISG Provider Lens Germany 2018 - Software-Defined Networking and Services" des IT-Marktforschungs- und Beratungshauses ISG Information Services Group. In ihrer dritten Auflage stellt die ISG-Studie fest, dass die großen Anbieter ihre Managed WAN Services auf SDN umstellen. Insgesamt hat ISG in der Studie rund 60 Anbieter bewertet.

  • PaaS-Nutzung mit ungebremstem Wachstum

    Mit wachsender Dynamik nutzen Unternehmen unterschiedliche cloudnative Technologien nebeneinander, um sowohl neue cloudnative Anwendungen zu entwickeln als auch herkömmliche Anwendungen einem Refactoring zu unterziehen. Dies geht aus dem jüngsten Bericht hervor, der heute von der Cloud Foundry Foundation, dem Anbieter der weltweit meist verbreiteten und auf Open Source basierenden Cloud Computing-Technologien, veröffentlicht wurde.

  • Cloud Computing heizt Colocation-Boom an

    Auch in den vergangenen zwölf Monaten zog die Nachfrage nach Colocation-Rechenzentren weiter kräftig an. Dadurch verzeichnen nicht nur die etablierten Anbieter hohe Wachstumsraten. Auch kleinere und regionale Anbieter drängen zunehmend erfolgreich auf den Markt. Deshalb hat der neue große Anbietervergleich "ISG Provider Lens Germany 2018 - Infrastructure & Datacenter/Private Cloud" den Colocation-Markt wegen dieser schnell zunehmenden Anbietervielfalt erstmals in zwei unterschiedliche Segmente aufgeteilt. Die Studie des IT-Marktforschungs- und Beratungshauses ISG Information Services Group bewertet die kleineren Colocation-Anbieter nun im "Mid-Market"-Segment und die großen Provider unter "Large Accounts".

  • IoT, Big Data und KI erobern den Arbeitsplatz

    Trendtechnologien verändern die industrielle Produktion und den Service. Doch auch innerhalb der Unternehmen findet ein Umbruch statt: Neue Technologien und digitale Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit lösen analoge erstmals ab. Das zeigt die Deutsche Social Collaboration Studie 2018. Bereits jetzt setzt über ein Drittel der deutschen Unternehmen Big Data / Data Analytics am Arbeitsplatz ein. Auch zukünftig werden Big Data und IoT die größten Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben. Künstliche Intelligenz stößt auf Interesse, noch liegen die meisten Use Cases aber in der Automatisierung.

  • Stärker auf kundenorientierte Aktivitäten achten

    Produzierende Unternehmen müssen Industrie 4.0-Prinzipien wie Interoperabilität, Transparenz und Dezentralisierung stärker einsetzen, um Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Distributoren zu verbessern. Das zeigt eine aktuelle Studie von Oracle. Für die Studie hat Oracle 700 Führungskräfte aus Fertigungsunternehmen in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten befragt. Nur ein Drittel der Unternehmen setzt Industrie 4.0-Technologie bisher ein, um alle Datensilos über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg aufzubrechen. Lediglich 40 Prozent haben einen offenen Datenaustausch mit Lieferanten und Distributoren. Weniger als die Hälfte der Befragten verfügen über integrierte Kundendaten für ihre Entscheidungsprozesse, und nur 45 Prozent über integrierte Lieferanten- und Händlerdaten.

  • Signifikanter Wandel zur Cloud

    BeyondTrust hat die Ergebnisse ihrer Studie "Die Rolle von Privileged Access Management für Technologien der nächsten Generation 2018" bekannt gegeben. Aus der Studie geht hervor, dass 90 Prozent der Großunternehmen mit mindestens einer Next-Generation-Technologie (NGT) wie Cloud, IoT oder KI zu tun haben. Diese Unternehmen sind zwar optimistisch, was den möglichen Geschäftsnutzen dieser Technologien betrifft, haben aber auch Sicherheitsbedenken - 78 Prozent geben an, dass die Sicherheitsrisiken von mäßig bis extrem hoch einschätzen. Einer von fünf Befragten erlebte bereits mindestens fünf Sicherheitsverletzungen, die mit NGTs im Zusammenhang standen. Bei 52 Prozent der Fälle spielten zu umfangreiche Nutzerberechtigungen eine Rolle.

  • Report: Cloud-Technologie ist neuer Standard

    Der neue "Cloud Adoption Report 2018" von CASB-Anbieter Bitglass bestätigt, was sich bereits deutlich in der Geschäftswelt abzeichnet - die Nutzung von Cloud Computing-Technologien hat sich in Unternehmen als gängige Praxis etabliert. Weltweit liegt die Einführung inzwischen bei 81 Prozent, eine Steigerung von 37 Prozent seit 2016, so die Ergebnisse der mittlerweile vierten Studie dieser Art, die den Einsatz von Cloud-Anwendungen in 135.000 Unternehmen weltweit untersucht. Gegenüber den Studienergebnissen aus 2014 (24 Prozent) entspricht dies sogar einer Steigerung von 238 Prozent.

  • Einsatz verschiedener Cloud-Anwendungen

    Freudenberg IT (FIT) und das Analystenhaus PAC haben eine neue Research Note herausgegeben, die sich mit den Herausforderungen für Unternehmen bei der Integration verschiedener Cloud Services befasst. Die Studie thematisiert zudem, welche Rolle Plattformen zur Cloud-Integration (Integration Platform-as-a-Service, iPaaS) dabei spielen, gibt Empfehlungen und beleuchtet den aktuellen Status quo der Cloud-Nutzung sowie die Stolpersteine bei der Cloud-Integration. Eine zentrale Erkenntnis: Der Integrationsaufwand von Cloud Services ist höher, als viele denken. Cloud Computing-Services erfreuen sich großer Beliebtheit - sie lassen sich schnell in Betrieb nehmen und unterstützen eine Vielzahl an Webtechnologien. Mit Cloud-Services ergänzen Firmen ihre bestehenden, im eigenen Hause betriebenen IT-Umgebungen.

  • Report: Cloud-Technologie ist neuer Standard

    Der neue "Cloud Adoption Report 2018" von CASB-Anbieter Bitglass bestätigt, was sich bereits deutlich in der Geschäftswelt abzeichnet - die Nutzung von Cloud-Technologien hat sich in Unternehmen als gängige Praxis etabliert. Weltweit liegt die Einführung inzwischen bei 81 Prozent, eine Steigerung von 37 Prozent seit 2016, so die Ergebnisse der mittlerweile vierten Studie dieser Art, die den Einsatz von Cloud Computing-Anwendungen in 135.000 Unternehmen weltweit untersucht. Gegenüber den Studienergebnissen aus 2014 (24 Prozent) entspricht dies sogar einer Steigerung von 238 Prozent.