- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Verbesserung der Datenqualität und -verarbeitung


Studie: Cloud-Services dienen eher zum Sammeln von Daten statt als Basis für Maschinelles Lernen
Trotz der Konzentration auf bessere ML- und KI-Funktionalitäten fördert die Studie auch zutage, dass die Unternehmen zwar enorme Datenmengen sammeln, auf das Verarbeiten dieser Daten aber gar nicht vorbereitet sind

- Anzeigen -





Laut einer unabhängigen Studie im Auftrag der Exasol haben 30 Prozent der Unternehmen in On-Demand-Cloud-Services investiert, um Funktionalitäten im Bereich Künstliche-Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen (ML) auszubauen. Laut der Studie "Driving The Rise of AI and ML with Data" halten 48 Prozent der befragten Unternehmen Maschinelles Lernen zukünftig für sehr wichtig, dicht gefolgt von Künstlicher Intelligenz. Als Hauptgrund dafür gaben 64 Prozent der Unternehmen an, dass sie Predictive Analytics einsetzen möchten. Dieses Verfahren basiert auf Maschinellem Lernen, analysiert umfangreiche Datensätze und trifft Vorhersagen für zukünftige Ereignisse. Zur Durchführung der Studie beauftragte die Exasol AG Vanson Bourne, ein auf Technologie spezialisiertes Marktforschungsunternehmen mit Sitz in Großbritannien.

Trotz der Konzentration auf bessere ML- und KI-Funktionalitäten fördert die Studie auch zutage, dass die Unternehmen zwar enorme Datenmengen sammeln, auf das Verarbeiten dieser Daten aber gar nicht vorbereitet sind. 37 Prozent der Unternehmen haben sogar in Cloud Computing-Dienste investiert, um ausschließlich ihre Daten zu speichern und zu konsolidieren. Lediglich 30 Prozent nutzen die elastische Skalierbarkeit von Cloud Computing-Anbietern wie AWS und Azure, um auch tatsächlich Wert aus ihren Daten zu generieren.

Mathias Golombek, CTO bei Exasol kommentiert: "Ich bin überrascht, dass nur so wenige Unternehmen Cloud-Infrastrukturen tatsächlich für ML und KI einsetzen, obwohl dies viele Vorteile hätte. Es scheint, dass viele Unternehmen das Potenzial ihrer Daten noch nicht erkannt haben: Sie investieren in die Cloud, um diese dann doch nur für passive Datendienste zu nutzen. Dabei könnten die flexibel skalierbaren Rechenleistungen helfen, um mittels Maschinellem Lernen ihr Business zu optimieren. Es ist deshalb umso wichtiger, dass die Verarbeitung von Daten auch über hybride IT-Standorte hinweg erfolgen kann, um Daten-Silos zu vermeiden. Denn diese verhindern ansonsten, dass innovative Anwendungen wie Predictive Analytics die Unternehmen datenbasiert unterstützen."

Unabhängig von den Infrastrukturfragen zeigt die Studie auf, dass die Unternehmen die Datenverarbeitung zumindest immer ernster nehmen. 46 Prozent der Befragten haben bereits in Services zur Verbesserung der Datenqualität und -verarbeitung investiert, um ihre Daten passend für ML- und KI-Anwendungen aufzubereiten.

Mathias Golombek fügt hinzu: "Mit Maschinellem Lernen zu beginnen, ist einfacher als viele befürchten, und es ist ermutigend zu sehen, dass Unternehmen die Qualität ihrer Daten mittlerweile verbessern – denn dies ist eine entscheidende Voraussetzung. Nur qualitativ hochwertige Daten bilden die Grundlage für solche lernenden Systeme. Die Cloud bietet hierbei Projektleitern die Möglichkeit, die Infrastruktur nach und nach zu skalieren und Kompetenzen für Pilotprojekte oder langfristige Programme aufzubauen." (Exasol: ra)

eingetragen: 29.09.18
Newsletterlauf: 25.10.18

Exasol: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Daten in der Cloud schützen

    Der neue "Cloud Risk & Adoption Report" von McAfee untersucht, wie sich die Nutzung von Cloud Computing-Services auf die Geschäftslage von Unternehmen auswirkt. Die meisten Unternehmen profitieren heutzutage von dem Einsatz skalierbarer und kostengünstiger Cloud-Services. Allerdings migrieren dadurch auch immer mehr sensible Daten in die Cloud und Unternehmen stoßen auf Herausforderungen im Risikomanagement. Dadurch lassen sich viele abschrecken und verpassen es, das volle Potenzial der Cloud auszuschöpfen. Wenn Unternehmen aber eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie von On-Premise bis hin zur Cloud verfolgen, steht einer erfolgreichen Migration nichts im Wege.

  • 41 Millionen Euro durch Computerausfälle

    Im letzten Jahrzehnt ist das Datenvolumen explodiert. Wachstum und Verbreitung sind immens: Bis 2025 werden jedes Jahr mehr als 175 Zettabytes an Daten generiert, fast zwei Drittel mehr als 2018. Unternehmen müssen diese Daten verwalten und schützen, egal wo sie gespeichert sind. Allerdings geben 73 Prozent der Firmen weltweit - in Deutschland: 61 Prozent - zu, dass sie nicht in der Lage sind, die Anforderungen ihrer Anwender nach einem unterbrechungsfreien Zugriff auf Daten und Dienste zu erfüllen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter IT-Entscheidern, die Veeam Software, führender Anbieter von Backup-Lösungen für Cloud-Datenmanagement, jetzt veröffentlicht hat. Knapp 18 Millionen Euro (20 Mio. US$) Kosten pro Jahr entstehen Firmen durch Computerausfälle, durch Einbußen bei Umsatz, Produktivität und Kundenvertrauen. Mit knapp 41 Millionen Euro Verlust (45,8 Mio. US$) beziffern deutsche IT-Entscheider diese Auswirkungen wesentlich höher als ihre internationalen Kollegen.

  • Intensität der Cloud-Akzeptanz

    Das Infosys Knowledge Institute (IKI), der Forschungsbereich von Infosys, stellt die Resultate einer neuen weltweiten Studie zum Einsatz von Cloud Computing in Unternehmen vor. Die Studie "Navigate Your Digital Transformation with Cloud" zeigt auf, wie Unternehmen Cloud-Programme einführen sowie aktuelle und künftige Cloud-Initiativen identifizieren - sowohl aus strategischer als auch aus Umsetzungssicht. Im Rahmen der Studie wurden 876 Führungskräfte mit Technologie- und Business-Funktionen aus Unternehmen mit einem Umsatz von über einer Milliarde US-Dollar in Europa, Australien und Neuseeland befragt.

  • Großteil der deutschen Industrie plant mit 5G

    Die deutsche Industrie sieht große Chancen im kommenden Mobilfunkstandard 5G. So gibt die Hälfte der Industrieunternehmen ab 50 Mitarbeitern in Deutschland (49 Prozent) bereits jetzt an, dass die künftige Verfügbarkeit von 5G für sie wichtig ist. Bei Großkonzernen ab 2.000 Mitarbeitern sind es sogar zwei Drittel (66 Prozent). Derzeit planen oder diskutieren aber nur zwei von fünf Industrieunternehmen (42 Prozent) eine 5G-Versorgung, davon gut ein Drittel (36 Prozent) eine 5G-Versorgung durch einen Netzbetreiber. 6 Prozent beschäftigen sich mit 5G über lokal nutzbarere Frequenzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 500 Industrieunternehmen in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. "Für den Industriestandort Deutschland ist 5G eine Schlüsseltechnologie", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Sehr hohe Geschwindigkeiten und ultrakurze Reaktionszeiten sind die Basis für die smarte Fabrik. Die deutsche Industrie bekommt mit 5G einen enormen Schub." Umso erstaunlicher ist für Bitkom, dass die 5G-Versorgung für 55 Prozent der Industrieunternehmen momentan noch kein Thema ist. "Die Bundesnetzagentur hat Frequenzbereiche für die lokale 5G-Nutzung reserviert. Wenn kaum ein Unternehmen davon Gebrauch machen will, liegen diese Frequenzblöcke ungenutzt brach. Wer sich jetzt nicht mit 5G beschäftigt, riskiert das Geschäft von morgen."

  • Datensicherheit in der Cloud

    Netwrix kündigte die Veröffentlichung ihres globalen 2019 "Cloud Data Security Report" an. Der Bericht bietet eine eingehende Analyse der Herausforderungen, vor denen Unternehmen stehen, die Daten in der Cloud speichern. Er basiert auf dem Feedback von 749 Unternehmen unterschiedlicher Größe aus aller Welt. Die Befragten teilten ihre Erfahrung mit der Speicherung von Daten in der Cloud, ihre größten Bedenken hinsichtlich der Sicherung dieser Daten sowie ihre Pläne für die künftige Speicherung sensibler Daten in der Cloud. Zusätzlich zur Veröffentlichung der Gesamtergebnisse der Untersuchung analysierte Netwrix das Feedback der deutschen Teilnehmer separat.

  • Nur ein Drittel hat längere IoT-Erfahrung

    Die Digitalisierung erklimmt die nächste Stufe: Für Unternehmen geht es nicht mehr nur darum, ihre Produkte oder Fabrikanlagen digital zu vernetzen. Sie sehen sich inzwischen zunehmend mit einer noch viel größeren Herausforderung konfrontiert: dem Aufbau von IoT-basierten Geschäftsmodellen und Eco-Systemen. Denn das ist in ihren Augen das Erfolgsmodell, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das hat die neue empirische Studie "Erfolgreiche Geschäftsmodelle mit IoT-Plattformen und Eco-Systemen" von Crisp Research in Kooperation mit maincubes ergeben. Die Befragung zeichnet erstmals ein umfassendes Meinungsbild hinsichtlich der neuen digitalen Zukunftsthemen.

  • Low-Code bringt signifikante Vorteile

    DACH-Unternehmen hinken dem globalen Trend hinterher. Während Low-Code inzwischen vielerorts zum Mainstream geworden ist, sollte eine aktuelle Studie von OutSystems CIOs zum Nachdenken anregen. Seinen State of Application Development-Report bringt der Low-Code-Marktführer bereits zum sechsten Mal in Folge heraus. Die Umfrage fand unter mehr als 3.300 IT-Experten weltweit statt. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Im DACH-Raum verzögert sich die Einführung von Low-Code-Technologien. Während weltweit bereits 41 Prozent der Befragten erklären, dass ihr Unternehmen eine Low-Code-Entwicklungsplattform einsetzt, sind es in der DACH-Region nur 26 Prozent.

  • Potentiale von PaaS, SaaS und IaaS nutzen

    Im Vorfeld der IT Infrastructure, Operations und Cloud Strategies-Konferenz stellte das Research- und Beratungsunternehmen Gartner die wichtigsten PaaS- und Plattformarchitekturtrends vor: In allen Segmenten des PaaS-Marktes zeigen sich gesunde Wachstumsraten. Organisationen, die die unterschiedlichen Potentiale von PaaS, SaaS und IaaS zu nutzen wissen, ziehen dabei den größten Nutzen aus ihrer Cloud-Investition. Zudem geht der Trend mehr und mehr hin zu nativen Cloud Computing-Technologien wie Serverless-Plattformen, mikrovirtuellen Maschinen oder Low-Code-Angeboten. Die Unternehmens-IT wird dabei mehr und mehr zum Dienstleister für die gesamte Unternehmensorganisation.

  • As-a-Service-Vertragsvolumen legt um 21 Prozent zu

    Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit ist der Sourcing-Markt in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) auf Rekordhöhen geklettert. Im ersten Quartal dieses Jahres erreichte er einen Gesamtmarktwert von 3,9 Milliarden Euro, was einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres entspricht. Dies meldet der aktuelle EMEA ISG Index™ auf Basis der neuesten Zahlen der Sourcing-Branche. Er wird von Information Services Group (ISG) herausgegeben, einem führenden Marktforschungs- und Beratungshaus im Technologie-Segment.

  • Governance-, Risiko- & Compliance-Know-how

    Dank Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) wie Bots und Machine Learning (ML) sowie durch die verstärkte Nutzung von Big Data und Analytics bieten SIAM-/ITSM-Anbieter ihre Lösungen immer automatisierter an. Kunden erhalten dadurch hochfunktionelle Lösungen, die sie manuell kaum noch anpassen müssen. Auch deshalb gibt der deutsche Mittelstand seine bisherige Zurückhaltung gegenüber SIAM/ITSM nun auf und investiert verstärkt in solche Systeme. Dies meldet der neue Anbietervergleich "ISG Provider Lens - SIAM/ITSM Germany 2019". Gleichwohl stellt die vom Marktforschungs- und Beratungshaus ISG Information Services Group durchgeführte Studie fest, dass der bereits erreichte SIAM-Reifegrad in den Anwenderunternehmen sehr unterschiedlich ausfällt. Dies erschwere oft den schnellen und umfangreichen Einsatz von Automatisierungssoftware. Der Erfolg der Anbieter beruhe deshalb auf ihrer Fähigkeit, ein breites Marktwissen sowie Governance-, Risiko- und Compliance-Know-how unter Beweis zu stellen. Insgesamt untersuchte die ISG-Studie 15 Anbieter in vier Teilmärkten.