Sie sind hier: Startseite » Markt » Tipps und Hinweise

Sechs Gründe für Datenvirtualisierung


Datenvirtualisierung ergänzt traditionelle Data Warehousing-Methoden
Die Datenvirtualisierung ist nicht nur wesentlich billiger, sondern auch ein viel schnellerer Weg zur Verwaltung von Unternehmensdaten


Im Zeitalter von Big Data und Cloud Computing, mit explodierendem Datenvolumen und zunehmender Datenvielfalt, können es sich Unternehmen nicht mehr leisten, zahlreiche Kopien und Reproduktionen der Daten zu speichern, die sie für ihr Geschäft benötigen. Deshalb werden bis 2020 mehr als ein Drittel (50 Prozent) der Unternehmen laut Gartner eine Form der Datenvirtualisierung als effiziente und kostensparende Option für die Datenintegration implementieren.

Wie profitieren Unternehmen genau davon? Denodo zeigt die sechs wichtigsten Gründe auf, die für den Einsatz von Datenvirtualisierung sprechen:

1. Gesamtüberblick über alle Datenquellen hinweg
Wir leben in einer Welt, die zunehmend von Daten dominiert wird. Die aktuelle Data-Age-2025-Studie, die von IDC durchgeführt und von Seagate gesponsert wurde, prognostiziert, dass das Datenwachstum bis zum Jahr 2025 insgesamt 163 Zettabyte betragen wird. Das bedeutet, dass sich das Gesamtdatenvolumen in den nächsten sieben Jahren weltweit verzehnfachen wird.

Die Datenvirtualisierung gibt einem Unternehmen eine einzige, ganzheitliche Sicht auf alle seine Daten, indem sie Informationen, die in mehreren Quellen gespeichert sind, miteinander verbindet und integriert. Somit haben Benutzer oder Applikationen alle Daten in einer einzigen Ansicht zur Verfügung.

2. Sparpotential gegenüber traditionellen Datenintegrations-Tools
Herkömmliche Datenintegrations-Tools erfordern in der Regel die physische Replikation, Verschiebung und wiederholte Speicherung von Daten, was sowohl zeitaufwändig als auch teuer ist. Datenvirtualisierung sammelt alle Daten eines Unternehmens aus verschiedenen Quellen – das können Management-Applikationen, Cloud Computing-Umgebungen, Big Data, Drittanbieter, soziale Netzwerke und andere Quellen sein – und bündelt sie in einem einzigen Format.

3. Unternehmen erhalten Echtzeitzugriff auf alle ihre Daten
Die Datenvirtualisierung ist nicht nur wesentlich billiger, sondern auch ein viel schnellerer Weg zur Verwaltung von Unternehmensdaten. Die Methode liefert schnelle und genaue Resultate in Echtzeit, niemand muss mehr tagelang auf Ergebnisse warten. Früher war schlechte Leistung oft auf Netzwerklatenzen zurückzuführen, die aus Verzögerungen durch die Übertragung großer Datenmengen resultierten. Datenvirtualisierungslösungen umgehen dieses Problem und verbinden sich direkt mit den Datenquellen, so dass sie sofort wertvolle Geschäftsinformationen liefern können.

4. Ergänzung zu traditionellen Data Warehousing-Methoden
Datenvirtualisierung ergänzt traditionelle Data Warehousing-Methoden, mit dem Hauptvorteil, dass sie eine Kostenreduzierung bietet und es einem Unternehmen ermöglicht, eine vollständig integrierte Einzelansicht aller Daten zu erstellen. Das ist eine weitaus agilere Art des Zugriffs und der Nutzung der Daten, ohne dass ständige Replikation erforderlich ist.

5. Dynamische, nutzerfreundliche und unentbehrliche Hilfe für die Entscheidungsträger
Datenvirtualisierung ermöglicht es allen Usern, selbst auf hochwertige Echtzeitdaten zuzugreifen und diese zu nutzen, anstatt sich auf die IT oder andere technische Teams verlassen zu müssen. Die gesamten Abteilungen sind besser mit aktuellen Informationen versorgt, unabhängig vom Standort. Es geht darum, geschäftsorientierte Ansichten zu erstellen, die leicht verständlich sind.

6. EU-DSGVO-Compliance
Schließlich geht es bei der Implementierung von Datenvirtualisierung neben den oben beschriebenen Kosten- und Zeiteinsparungen auch darum, die Daten und den Datenschutz der Kunden, was in der Zeit nach der EU-DSGVO besonders aktuell ist, kosten- und nutzungsorientiert zu schützen und zu sichern. Wenn Daten nicht mehr dupliziert und an mehreren Standorten gespeichert werden, begrenzt dass das potenzielle Risiko für Datenlecks, Hacks und fehlerhafte Software.

Fazit
Mit Datenvirtualisierung erhalten Unternehmen eine Lösung, mit der sie gegenüber herkömmlichen Integrations-Tools zwischen 50 und 80 Prozent Zeitersparnis realisieren können. Aus diesem Grund amortisieren sich die Investitionen für typische Datenvirtualisierungsprojekte in weniger als sechs Monaten. Somit können Unternehmen durch mehr Agilität und Flexibilität neue geschäftliche Herausforderungen besser meistern.
(Denodo: ra)

eingetragen: 09.11.18
Newsletterlauf: 27.11.18

Denodo: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Kostenloser PMK-Verlags-Newsletter
Ihr PMK-Verlags-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Tipps und Hinweise

  • NIS2 trifft auf SaaS-Infrastruktur

    Die NIS2 (Network Information Security Directive)-Richtlinie zur Sicherheit von Netzwerken setzt neue Maßstäbe für die Cybersicherheit. Sie ist bekanntlich für öffentliche und private Einrichtungen in 18 Sektoren bindend, die entweder mindestens 50 Beschäftigte haben oder einen Jahresumsatz und eine Jahresbilanz von mindestens 10 Millionen Euro.

  • Sicher modernisieren & Daten schützen

    Viele Unternehmen haben die Cloud-Migration ihrer SAP-Landschaften lange Zeit aufgeschoben. ERP-Anwendungslandschaften, sind über viele Jahre hinweg gewachsen, die Verflechtungen vielfältig, die Datenmengen enorm und die Abhängigkeit der Business Continuity von diesen Systemen gigantisch. Dennoch: Der Druck zur ERP-Modernisierung steigt und viele Unternehmen werden 2025 das Projekt Cloud-Migration mit RISE with SAP angehen.

  • Was tun mit ausgedienten Rechenzentren?

    Rund um die Jahrtausendwende begann in Deutschland ein wahrer Bauboom für Datacenter und Colocation-Flächen. Viele dieser Anlagen befinden sich auch heute noch in Betrieb. Doch die rasante Entwicklung der Informationstechnologie führt dazu, dass Rechenzentren in immer kürzeren Abständen modernisiert oder ersetzt werden müssen. Denn wann immer ein Betreiber den Spatenstich für ein neues Datacenter feiert, dürfen die Begriffe "Nachhaltigkeit" und "Umweltschutz" nicht fehlen.

  • DevOps-Modell in der Cloud

    Software-Entwickler arbeiten heute meist nach dem DevOps-Modell in der Cloud - sehen sich dort aber einer steigenden Zahl von Cyberattacken ausgesetzt. Mit der Umstellung auf ein zeitgemäßes DevSecOps-Framework und der Implementierung robuster Cloud-Security lässt sich die Code-Sicherheit über den gesamten Entwicklungsprozess nachhaltig stärken. Controlware steht Unternehmen bei der Umsetzung ganzheitlicher Security-Modelle zur Seite.

  • Auf die SaaS-Backup-Lösung kommt es an

    Die NIS2 (Network Information Security Directive)-Richtlinie zur Sicherheit von Netzwerken setzt neue Maßstäbe für die Cybersicherheit. Sie ist bekanntlich für öffentliche und private Einrichtungen in 18 Sektoren bindend, die entweder mindestens 50 Beschäftigte haben oder einen Jahresumsatz und eine Jahresbilanz von mindestens 10 Millionen Euro. Nach Schätzungen sind bis zu 40.000 deutsche Unternehmen von der NIS2-Richtlinie betroffen.

  • SaaS: Umfassendes Datenmanagement hilft

    Ransomware ist und bleibt eines der höchsten Risiken für Unternehmen. Laut Aussagen von Security-Experten sind knapp 60 Prozent der Unternehmen Opfer eines Ransomware-Angriffs - Tendenz steigend. Nach Angaben von Microsoft haben Cyber-Bedrohungen, die es auf Software-as-a-Service (SaaS)-Umgebungen abgesehen haben, stark zugenommen. Demnach wurden 7.000 Passwort-Angriffe pro Sekunde blockiert (allein in Entra ID) und Phishing-Attacken sind um 58 Prozent gestiegen. Anders gesagt: SaaS-Daten sind durch Ransomware und andere Bedrohungen überproportional gefährdet.

  • Risiken der Workload-Migration

    Die Mobilität von Workloads, insbesondere die Verlagerung virtueller Maschinen (VMs) in verschiedene Umgebungen, ist eine wesentliche Fähigkeit für moderne IT-Prozesse. Ob es um die Migration von VMs zur Optimierung der Ressourcennutzung, die Gewährleistung der Geschäftskontinuität oder die Verlagerung von Workloads in die Cloud zur Skalierbarkeit geht - der Prozess ist mit Herausforderungen behaftet.

  • Sicher modernisieren & Daten schützen

    Viele Unternehmen haben die Cloud-Migration ihrer SAP-Landschaften lange Zeit aufgeschoben. ERP-Anwendungslandschaften, sind über viele Jahre hinweg gewachsen, die Verflechtungen vielfältig, die Datenmengen enorm und die Abhängigkeit der Business Continuity von diesen Systemen gigantisch. Dennoch: Der Druck zur ERP-Modernisierung steigt und viele Unternehmen werden 2025 das Projekt Cloud-Migration mit RISE with SAP angehen.

  • Was tun mit ausgedienten Rechenzentren?

    Rund um die Jahrtausendwende begann in Deutschland ein wahrer Bauboom für Datacenter und Colocation-Flächen. Viele dieser Anlagen befinden sich auch heute noch in Betrieb. Doch die rasante Entwicklung der Informationstechnologie führt dazu, dass Rechenzentren in immer kürzeren Abständen modernisiert oder ersetzt werden müssen. Denn wann immer ein Betreiber den Spatenstich für ein neues Datacenter feiert, dürfen die Begriffe "Nachhaltigkeit" und "Umweltschutz" nicht fehlen.

  • Tipps für MSPs im Jahr 2025

    Ob durch technologische Innovationen, geschicktes Marketing oder eine starke Unternehmenskultur - mit den richtigen Maßnahmen können MSPs im Jahr 2025 nicht nur ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, sondern auch langfristig wachsen. Hier sind acht Tipps, die ihnen dabei helfen, das Jahr erfolgreich zu gestalten.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen