- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Eine durch die Cloud verursachte Trendwende


Studie zeigt: Die Cloud ist der wichtigste Antriebsfaktor für die Zusammenarbeit mit Channel-Partnern in Deutschland
Aktuelle Umfrage unter IT-Entscheidern untermauert langfristigen Wechsel von Hardware zu Cloud-Diensten und zeigt, dass Unternehmen Kosteneffizienz nach wie vor als wichtigsten Grund für die Zusammenarbeit mit Channel-Partnern ansehen

- Anzeigen -





Equinix hat die Ergebnisse einer unabhängigen Umfrage unter erfahrenen IT-Experten über die Zukunft der Channel-Industrie veröffentlicht. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Cloud derzeit die wichtigste Motivation für die Kooperation mit Channel-Partnern darstellt: Nahezu die Hälfte (48 Prozent) der 836 befragten IT-Entscheidungsträger in EMEA greifen über den Channel auf Cloud-basierte Dienste zu. Mit insgesamt 46 Prozent liegen die Ergebnisse unter deutschen IT-Entscheider im europäischen Trend. Gemäß einer aktuellen Studie von Gartner werden bis 2025 80 Prozent der Unternehmen vollständig von einer lokalen Infrastruktur auf Colocation und die Cloud migrieren. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen den Channel nutzen, um die Komplexität einer derart einschneidenden Umstellung der kritischen Infrastruktur zu verringern.

Neben der durch die Cloud verursachten Trendwende zeigt die Equinix-Studie auch andere Bereiche auf, in denen traditionell intern verwaltete Dienste vermehrt auf externe Anbieter verlagert werden. Sicherheitsmanagement – ein Bereich, der von Unternehmen bislang nur ungern aus der Hand gegeben wurde – stand an zweiter Stelle der Dienste, für die auf Channel-Partner zurückgegriffen wird. 39 Prozent der Befragten nannten diese Form der Channel-Nutzung. In Deutschland gaben sogar 43 Prozent der Befragten an, eine derartige Auslagerung anzustreben. Mehr als ein Drittel der IT-Entscheidungsträger (34 Prozent) in der EMEA-Region nutzen Channel-Partner für den Zugang zu Interconnection-Diensten, was der dritthöchsten Priorität entspricht. Dass dieser Trend weiter anhält, belegt auch das Wachstum des Channel Partner-Programms von Equinix.

IT-Entscheidungsträger wurden darüber hinaus gefragt, warum sie sich für eine Zusammenarbeit mit Channel-Partnern entscheiden bzw. diese in Betracht ziehen. An erster Stelle wurden nahezu durchgehend Kostenerwägungen genannt, wobei mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Befragten in der EMEA-Region (47 Prozent in Deutschland) angaben, sich für die Zusammenarbeit mit Channel-Partnern entschieden zu haben, weil diese kostengünstiger sei als andere Wege in den Markt. Der bessere Zugriff auf vielfältige Dienstleistungen folgte dichtauf als zweitwichtigster Grund (46 Prozent der Befragten insgesamt). Unternehmen in den Niederlanden und der Türkei nannten diesen als Hauptgrund für die Zusammenarbeit mit Channel-Partnern, während für Entscheidungsträger in Frankreich damit einhergehende vereinfachte Abläufe an erster Stelle standen.

Highlights
Im Durchschnitt wenden IT-Entscheider in Unternehmen europaweit knapp ein Viertel (24 Prozent) ihres Budgets für Dienstleistungen von Channel-Partnern auf.

Die durchschnittliche Anzahl der Channel-Partner pro Unternehmen in der EMEA-Region beträgt neun, wobei diese Zahl von Land zu Land sehr unterschiedlich ausfällt. Frankreich und Deutschland liegen mit zwölf bzw. elf Channel-Partnern pro Unternehmen jeweils über dem Durchschnitt, während im Vereinigten Königreich (7 Prozent) und Finnland (6 Prozent) Unternehmen im Durchschnitt mit den wenigsten Partnern zusammenarbeiten.

Der von den Befragten genannte Rückgriff auf mehrere Partner deutet auf einen Bedarf an herstellerunabhängigen Plattformen hin. Diese unterstützen Unternehmen dabei, die IT-Herausforderungen der heutigen digitalen Wirtschaft zu bewältigen. Das Channel Partner-Programm von Equinix basiert auf gemeinsamen Leistungsversprechen, die in Kooperation mit Partnern entwickelt werden. Die daraus resultierenden Lösungen greifen auf die Technologien verschiedener Anbieter und die einzigartigen Fähigkeiten des Partners zurück, um die Kundenanforderungen umfassend zu erfüllen. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend für den Geschäftserfolg, da die Channel-Industrie sich ständig auf neue Unternehmensanforderungen einstellt.

Nahezu vier von zehn (38 Prozent) Befragten in der gesamten EMEA-Region gaben an, dass die Bereitstellung nahtloser, einfach zu implementierender Lösungen, die Unternehmensabläufe nicht stören, noch verbesserungswürdig ist.

Ein besseres Verständnis für das Geschäft und das Budget der Kunden wurde von einem Drittel aller Befragten als weiterer Bereich genannt, in dem sich Channel-Partner noch verbessern müssen. Für Befragte in der Türkei war dies sogar der wichtigste Bereich, in dem sie sich Verbesserungen wünschen.

Auf die Frage nach Unterscheidungsmerkmalen von Channel-Partnern und Hauptgründe für die Zusammenarbeit wurde die Service-Qualität in allen acht untersuchten Märkten von 52 Prozent aller Befragten zum wichtigsten Differenzierungsmerkmal erklärt. An zweiter Stelle kam die Forderung, dass Partner das Geschäft des Kunden verstehen müssen (33 Prozent der Befragten).

Vor dem Hintergrund aktueller Technologietrends betrachten mehr als vier von zehn (43 Prozent) IT-Entscheidern in Deutschland Cloud Computing in den kommenden fünf Jahren als wichtigsten Motor für das Unternehmenswachstum, während die Blockchain-Technologie das geringste Wachstumspotenzial für Unternehmen bereithält (nur 6 Prozent der Befragten nannten diese Technologie).

Die Rolle von Interconnection wird aus Sicht der IT-Entscheidungsträger in Deutschland als besonders wichtig eingestuft: neun von zehn (90 Prozent) Befragten halten Interconnection für wichtig für ihr Geschäft, während 17 Prozent Interconnection sogar als wesentlich für ihr Geschäft erachten.

Im Vergleich zu anderen EMEA-Märkten spielt in Deutschland das Sicherheitsmanagement eine besonders herausragende Rolle. Die Möglichkeit der Zusammenarbeit in diesem Bereich wurde am zweithäufigsten (43 Prozent der Befragten) als Antwort auf die Frage genannt, für welche Dienste IT-Entscheider am ehesten einen Channel-Partner nutzen würden. Die Nutzung der Cloud belegte mit 46 Prozent der Befragten den ersten Platz.

Informationen zur Studie
Im Rahmen der unabhängigen Studie wurden 836 IT-Entscheidungsträger von Unternehmen aus acht EMEA-Ländern (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Irland, Finnland, Türkei und den VAE) befragt. Die Befragten wurden über das Online-Panel von Dynata für die Teilnahme ausgewählt. Die Umfrage wurde vom 1. bis 16. August 2019 online durchgeführt.
(Equinix: ra)

eingetragen: 04.11.19
Newsletterlauf: 16.12.19

Equinix: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Nachfrage nach Managed Security Services

    Der zuletzt schnelle Umzug von Millionen von Arbeitsplätzen ins Homeoffice hat große Herausforderungen für die IT-Sicherheit der Unternehmen mit sich gebracht. Um diese zügig und nachhaltig zu meistern, setzen Unternehmen in Deutschland zunehmend auf Cyber-Security-Anbieter, die Lösungen aus einer Hand bieten. Dies meldet der neue "ISG Provider Lens Cyber Security - Solutions & Services Report Germany 2020" der Information Services Group (ISG). ISG ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Der Studie zufolge müssen vor allem auch die Mitarbeiter von Unternehmen wegen dieses abrupten Wandels in Sicherheitsfragen gut begleitet und geschult werden.

  • Microsoft-Service-Provider gefragt

    Die Office-Lösung Microsoft 365 steht im Mittelpunkt eines durch COVID-19 weiter beschleunigten Arbeitsplatzwandels. Davon profitieren auch Microsoft-Partner und -Dienstleister langfristig. Dies meldet der neue "ISG Provider Lens Microsoft Ecosystem Report Germany 2020" der Information Services Group (ISG). ISG ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Der Studie zufolge wenden sich sowohl deutsche Großunternehmen als auch Mittelständler verstärkt Microsoft-Dienstleistern zu, auch da der Software-Gigant sein Produktangebot fortlaufend erweitert. ISG zufolge sind Microsoft-Service-Provider vor allem in drei Aufgabenfeldern gefragt: Zum einen bauen sie die notwendige Infrastruktur inklusive Software, Lizenzen, Implementierung und der Transformation der Netzwerke auf. Zweitens passen sie die IT-Sicherheit an diese veränderte, wesentlich dezentralere Infrastruktur an. Und zum dritten unterstützen sie den Umbau der damit verbundenen IT-Organisationen und -Strukturen.

  • Infrastrukturlösungen für SAP HANA in der Cloud

    Deutsche Unternehmen sehen von der Umstellung auf die Datenbank SAP HANA zunehmend nicht nur einzelne Anwendungen betroffen, sondern ihre gesamte Systemlandschaft. Entsprechend hoch ist weiterhin die Unsicherheit mit Blick auf die passende Migrationsstrategie. Dies meldet der neue "ISG Provider Lens SAP HANA & Leonardo Ecosystem Partners Report Germany 2020" der Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III). ISG ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Der Studie zufolge liebäugeln mehr und mehr Unternehmen mit dem Betrieb von SAP S/4HANA in der Cloud, da alle großen Cloud-Dienstleister mittlerweile entsprechende Lösungen anbieten.

  • Die Anti-Cloud-Phalanx bröckelt

    Für 25 Prozent der Entscheider von Banken und Versicherern ist Datensicherheit inzwischen ein zentraler Vorteil der Cloud-Nutzung. Die Finanzdienstleister versprechen sich mehr Sicherheit vor allem durch die gewonnene Transparenz und Ordnung auf den IT- und Prozesslandkarten. Das sind die Ergebnisse der Studie "Potenzialanalyse Cloud in Europa" von Sopra Steria und dem F.A.Z.-Institut, für die 204 Entscheider sowie Führungskräfte aus verschiedenen Branchen befragt wurden. Banken und Versicherer räumen im Zuge einer Cloud-Migration die eigene Organisation, die Abläufe und die IT-Anwendungslandschaft kräftig auf. Mehr Übersicht reduziert beispielsweise Risiken beim Identitäts- und Zugriffsmanagement sowie beim Einhalten von Datenschutzstandards. "Die Gefahr von Sicherheitslücken und die eines Fehlverhaltens von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sinkt, wenn die Geschäftsabläufe, die Softwareanwendungen und die Infrastruktur exakt kartographiert und weniger komplex sind", so Torsten Sämann, Experte für IT-Infrastruktur von Sopra Steria.

  • Wettbewerb im Cloud-Markt wird härter

    Manager in Deutschland denken um: Jedes zweite Unternehmen sucht verstärkt Cloud Computing-Lösungen, die es innovativer macht, beispielsweise in Kombination mit Künstlicher Intelligenz. Nur 44 Prozent wollen dagegen durch Cloud-Technologie vorrangig IT-Kosten einsparen. Die Cloud-Anbieter, speziell die aus Deutschland und Europa, sind gefordert, ihre Leistungen entsprechend zu erweitern. Das sind die Ergebnisse der Studie "Potenzialanalyse Cloud in Europa" von Sopra Steria und dem F.A.Z.-Institut, für die 204 Entscheider sowie Führungskräfte aus verschiedenen Branchen befragt wurden. Unternehmen in Deutschland sehen digitale Technologien nach wie vor als Mittel, effizienter zu arbeiten. 69 Prozent setzen deshalb auf Cloud Computing, weil sie damit IT-Infrastruktur je nach Auftragslage und Auslastung nutzen können. Darüber hinaus ist allerdings inzwischen ein strategisches Umdenken in den Chefetagen erkennbar. "Entscheider suchen sich verstärkt Partner und Dienstleister, mit denen sie nicht nur profitabler, sondern auch innovativer werden - auch beim Thema Cloud Computing", sagt Oliver Reckermann, Head of Next Banking bei Sopra Steria.

  • Einführung von Cloud Managed Services

    Virtustream hat kürzlich die Ergebnisse einer neuen Studie von Forrester Research veröffentlicht. Aus ihr geht hervor, dass weltweit bereits über 80 Prozent der IT-Entscheider geschäftskritische Anwendungen in Multi-Cloud-Umgebungen betreiben. Darüber hinaus hat für 42 Prozent der IT-Entscheidungsträger in Europa und Nordamerika die Einführung von Cloud Managed Services in diesem Jahr eine hohe oder gar entscheidende Priorität.

  • Forderung nach Cloud-basiertem Tool

    Die meisten Unternehmen befinden sich erst am Anfang der Automatisierung ihrer IT-Services. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Studie "IT Trends Survey 2020" des Marktforschungsunternehmens Research in Action im Auftrag der Ellwanger FNT GmbH. Die Studienergebnisse sind detailliert in einem kostenlosen Whitepaper veröffentlicht. Demnach haben rund 19 Prozent der weltweit befragten Unternehmen das Thema IT-Service-Automatisierung noch gar nicht in Angriff genommen. Die Mehrheit (knapp 60 Prozent) hat erste Schritte unternommen oder vereinzelte IT-Serviceprozesse automatisiert. Nur 11 Prozent sind weiter fortgeschritten und haben bereits 60 Prozent ihrer IT-Prozesse und -Services automatisiert. Tendenziell gilt: Je mehr Mitarbeiter ein Unternehmen beschäftigt, desto weiter ist es bei der IT-Service-Automatisierung.

  • Öffentliche Cloud ist riskant

    Check Point Software Technologies hat die Ergebnisse des "Cloud Security Reports 2020" veröffentlicht. Darin werden die Herausforderungen benannt, denen sich die Unternehmen beim Schutz ihrer Daten und Workloads in öffentlichen Cloud Computing-Umgebungen gegenüber stehen sehen. 75 Prozent der Befragten gaben in dem Bericht an, dass sie "sehr besorgt" oder "äußerst besorgt" über die Sicherheit in Public Clouds sind. 68 Prozent sagten, dass ihre Organisation zwei oder mehr verschiedene Public-Cloud-Anbieter verwendet, was bedeutet, dass Sicherheitsgruppen oft mehrere Programme und Konsolen bedienen müssen, um Sicherheit und Compliance in den IT-Umgebungen durchzusetzen.

  • Cloud als Angriffsvektor durch Cyberkriminelle

    Die Grenzen zwischen der privaten und beruflichen Nutzung von gemanagten Geräten verschwimmen immer mehr: Im letzten halben Jahr hat sich als Folge der COVID-19-Pandemie die private Nutzung dieser Geräte verdoppelt. Dabei werden sie offensichtlich auch mit anderen geteilt und beispielsweise zum Homeschooling eingesetzt - mit potenziell gravierenden Folgen für die Sicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Cloud and Threat Report des Cloud-Security-Spezialisten Netskope, in dem die wesentlichen Trends des ersten Halbjahrs 2020 zur Nutzung von Cloud-Diensten und -Apps in Unternehmen sowie zu Web- und Cloud-basierten Bedrohungen analysiert werden. Neben dem offensichtlichen Trend zum Homeoffice (Steigerung um 148 Prozent) zeigt der Bericht auf der Grundlage anonymisierter Daten von Millionen von Benutzern weltweit auch, dass Angreifer weiterhin stark auf die Cloud als Angriffsvektor setzen.

  • Kosten durch die Cloud zu optimieren

    Die Corona-Krise hat IT-Abteilungen in einer bisher unbekannten Weise gefordert. Das schlägt sich auch bei den Ausgaben nieder: Mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Unternehmen im gesamten EMEA-Raum haben ihre Ausgaben für Technologie während des Lockdowns erhöht, in Deutschland waren es sogar 83 Prozent. Die Mehrheit (63 Prozent) der EMEA-weit Befragten rechnet mit weiteren Steigerungen in den nächsten zwölf Monaten. Das zeigt die aktuelle Erhebung "Technology Budgets: Managing Shifting Priorities" von Rackspace Technology. Die Studie nimmt die Ausbreitung der IT-Budgetsteuerung innnerhalb von Organisationen international in den Blick. Die Ergebnisse zeigen, dass es schwierig wird, den Überblick darüber zu behalten, wo und wie IT-Budgets ausgegeben werden.