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Erfolgreiches Mobile Device Management: 7 Tipps


Was müssen Unternehmen bei der Einführung einer Mobile Device Management (MDM)-Lösung beachten?
Worauf kommt es bei der Erstellung von Nutzungsrichtlinien eigentlich an?

Von Walter Hofmann, Director Cloud Solutions beim internationalen IT-Dienstleister Comparex

(25.11.14) - Kaum ein Unternehmen kommt heute noch umhin, seinen Mitarbeitern zu jeder Zeit und von jedem Ort aus Zugriff auf geschäftliche Anwendungen und Daten zu gewährleisten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Arbeitgeber die mobilen Geräte stellt oder private Smartphones, Tablets & Co. beruflich genutzt werden. Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen auf Mobile Device Management (MDM)-Lösungen setzen: Bis 2017 werden es laut einer Prognose von Gartner neun von zehn Betrieben sein. Denn MDM hilft dabei, die Gerätevielfalt zu verwalten und Unternehmensdaten mit Hilfe von Richtlinien und technischen Mitteln abzusichern. Folgende Tipps unterstützen dabei, eine entsprechende Lösung erfolgreich einzuführen:

Mobility-Strategie erstellen
Eine erfolgreiche Strategie beginnt mit der Analyse der Ist-Situation: Welche Rolle spielt Mobilität innerhalb des Unternehmens? In welchem Umfang nutzen Mitarbeiter ihre privaten Geräte für berufliche Zwecke und wie wichtig ist ihnen ein solches Angebot? Wie soll MDM generell in die allgemeine Arbeitsplatzstrategie eingebettet werden? Welche Ziele stehen auf der Agenda? Beziehen Sie dabei auch zukünftige Anforderungen mit ein und schätzen Sie vorausschauend ein, wie sich das Thema entwickelt.

BYOD oder Firmengeräte?
Legen Sie fest, ob Mitarbeiter ihre privaten Geräte beruflich verwenden dürfen, oder ausschließlich firmeneigene Angebote zur Verfügung stehen sollen. Viele Unternehmen bieten beide Varianten an und überlassen diese Entscheidung ihren Mitarbeitern. Ebenfalls wichtig zu klären ist, welcher Kollege ein mobiles Endgerät überhaupt nutzen darf und welche Zugriffsrechte er auf das Firmennetz erhält.

Passenden Anbieter wählen
Es gibt zahlreiche MDM-Anbieter auf dem Markt, die sich in ihrer Lösung mehr oder weniger unterscheiden. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl auf einen Hersteller mit Fokus auf die spätere Gesamtlösung zu setzen. Denn diese muss sich nahtlos in die Gesamtinfrastruktur integrieren lassen – unabhängig ob als On-Premise-Lösung oder als Software-as-a-Service (SaaS).

Policy festlegen
Zu den wichtigsten Funktionen einer MDM-Lösungen zählt das Durchsetzen von Nutzungsrichtlinien, um die Endgeräte inklusive Daten und Anwendungen abzusichern: Hierin festgehalten sind beispielsweise Regeln zur Trennung beruflicher und privater Nutzung, der Zugriff auf interne und externe Daten, Passwortbestimmungen und für den Notfall die externe Steuerung der Geräte. Also ob zum Beispiel der IT-Administrator auf das Gerät zugreifen darf, wenn es verloren geht oder gestohlen wird. Aus der Praxis wissen wir, wie wichtig es außerdem ist, festzuhalten, dass das Unternehmen sich zu jedem Zeitpunkt das Recht vorbehält, die Daten auf dem Endgerät zu löschen. Auch "Jailbreaking" oder ähnliche Modifikationen sollten durch die Nutzungsrichtlinie unterbunden werden. Das heißt, alle Änderungen, die vom Hersteller-Standard abweichen, sind untersagt. Verstöße können unternehmensintern als "interner Angriff" gewertet und entsprechend sanktioniert werden.

Betriebsrat & Co. ins Boot holen
Zusätzlich zur technischen Umsetzung sollten organisatorische und rechtliche Gesichtspunkte unbedingt berücksichtigt werden. Rechtlich gesehen handelt es sich um Vertragsanpassungen oder Nutzungsvereinbarungen, die Pflichten und Rechte der Arbeitnehmer und -geber, geldwerte Vorteile sowie das Fernmeldegeheimnis abdecken. Aus organisatorischer Sicht empfiehlt es sich, mit allen relevanten Abteilungen zu sprechen. Beziehen Sie also unbedingt frühzeitig den Betriebsrat sowie die Kommunikations- und Personalabteilung mit ein. So können Sie den Daten- und Mitarbeiterschutz, Personalschulungen, Nutzerunterstützung und begleitende Kommunikationsmaßnahmen aufeinander abstimmen.

Rollout und Pilotphase
Starten Sie mit einem Pilotprojekt. Eine begrenzte Anzahl an Testnutzern kann im Vorfeld helfen, Fehler aufzudecken und die Benutzerfreundlichkeit sowie die Umsetzbarkeit der Lösung zu prüfen. In dieser Phase lässt sich das Nutzerverhalten noch relativ leicht testen und bei Bedarf nachbessern. Wenn der Rollout startet, sollten Sie diesen unbedingt durch Kommunikationsmaßnahmen begleiten. So stellen Sie sicher, dass die Mitarbeiter informiert und eingebunden sind.

Nutzerunterstützung und Beratung
Bei der Einführung einer MDM-Lösung geht es weniger um die reine Technik als vielmehr um die Mitarbeiter. Deshalb: Holen Sie diese so früh wie möglich an Bord. Erklären Sie ihnen die neue Mobility-Strategie und bieten Sie Schulungen dazu an. Manche Mitarbeiter müssen sich unter Umständen erst an die neuen Geräte und deren Handhabung gewöhnen. (Comparex: ra)

Comparex Deutschland: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Daten sicher aus der Public Cloud zurückführen

    In vielen Unternehmen findet im Umgang mit der Cloud inzwischen ein Umdenken statt und vermehrt wollen Unternehmen zumindest Teile ihrer Kerndaten und zentralen Anwendungen aus der Public Cloud zurückholen (Cloud Data Repatriation). Laut der US-Analystenfirma IDC, haben 80 Prozent der Unternehmen ihre Workloads im vergangenen Jahr repatriiert. Es wird davon ausgegangen, dass in den nächsten zwei Jahren 50 Prozent der Anwendungen aus der Public Cloud an private oder lokale Hosting-Standorte zurückgeholt werden - teils aus Kostengründen oder wegen der Skalierbarkeit. Zwar bieten Public Clouds ein hohes Maß an Flexibilität, sie sind aber auch teuer und die Übertragung unstrukturierter Daten, wie sie beispielsweise vom Internet of Things (IoT) erzeugt werden, ist zudem oft nicht schnell genug. Gerade Unternehmen, die glaubten, sie hätten ihre Daten im Griff, müssen feststellen, dass sie die Masse unstrukturierter Daten nur schwer einschätzen können. Lange dachte man, das Problem wäre gelöst, wenn man den Großteil der Daten in die Cloud verschiebt. Jetzt wird zunehmend deutlich, dass die Cloud nicht nur teuer sein kann, sondern dass es aufgrund potenzieller Latenzzeiten auch manchmal schwer ist, schnell genug an bestimmte Daten heranzukommen.

  • Applikationen nur so gut wie das Netzwerk

    Die Cloud-Nutzung ist laut bitkom auf Rekordniveau bei Unternehmen. Allerdings ist die Leistung der Applikationen in der Cloud nur so gut wie das Netzwerk. Doch herkömmliche WANs können den Ansprüchen eines modernen Datenverkehrs kaum gerecht werden. Das traditionelle Router-zentrierte Modell ist netzwerkgesteuert. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass das Unternehmen gezwungen ist, sich an die Einschränkungen des Netzwerks anzupassen. Traditionelle Router, die vor der Cloud entwickelt wurden, führen den gesamten für die Cloud bestimmten Datenverkehr von Zweigstellen zurück zum Rechenzentrum, anstatt direkt zu Software-as-a-Service (SaaS)- bzw. Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Anwendungen und -Instanzen. Das beeinträchtigt die Leistung und die Produktivität immens.

  • Im Visier: Managed Service Provider

    Chester Wisniewski, Principal Researcher bei Sophos, hat ein Gespür für Trends, und zwar welche neuen perfiden Methoden sich im kriminellen Online-Ökosystem entwickeln. Angriffe über Managed Service Provider (MSP) hat er kommen sehen. Die jüngsten Beispiele von attackierten Zahnarztpraxen bestätigen nun seinen Spürsinn. Allerdings können wenige Sicherheitsmaßnahmen bereits große Wirkung im Kampf gegen die Hacker erzielen. Ransomware ist eine starke Waffe der Cyberkriminellen. Und es entwickelt sich ein neuer Trend - die Infizierung von Unternehmen über deren Managed Service Provider. Die jüngsten Opfer allein in den USA: Hunderte von Zahnarztpraxen und Kommunen. Chet Wisniewski, der Forensik und das Vorhersagen von cyberkriminellen Entwicklungen zu seinem Beruf gemacht hat, hatte die Probleme und Gefahren von MSPs bereits seit langem im Auge und empfiehlt konkrete Schritte zur Vermeidung.

  • Sicherheitsmodell für Cloud-gehostete Anwendungen

    Die wichtigsten Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit der Cloud sind laut einer Studie von Checkpoint die mangelnde Transparenz und die Konformität der Infrastruktur. Der nicht autorisierte Zugriff auf die Cloud, unsichere Schnittstellen, Cloud-Konfigurationsfehler und die missbräuchliche Verwendung von Konten sind die vier Hauptschwachstellen der Public Cloud. Für Kristian Thyregod, Vice President EMEA bei Silver Peak, stehen diese Themen im Mittelpunkt der digitalen Transformationsprozesse von Unternehmen. SaaS-Anwendungen und die IT-Infrastruktur ihrer eigenen Rechenzentren stellen eine beachtliche Herausforderung für CIOs dar.

  • Fehlende Präzision: Formulierung der Projektziele

    Eine unpräzise Formulierung der Projektziele, unklare Kompetenzverteilung und zum Teil eine unzureichende Ausbildung und Fähigkeiten in der Anwendung von Projektmanagement-Methoden sind nach Angaben des Beratungsunternehmens iTSM Group die häufigsten Ursachen für das Scheitern von IT-Projekten in der Öffentlichen Verwaltung. Und ein solches Scheitern ist nicht selten - nach unterschiedlichen Studien wird in diesem Bereich nur jedes zweite Projekt erfolgreich abgeschlossen. Das kürzlich vom Bundesrechnungshof massiv kritisierte Digitalisierungsprojekt der Bundesregierung ist hier also nur der Gipfel des Eisbergs. Die fehlende Präzision bei der Formulierung der Projektziele führt laut iTSM zum einen zu Orientierungslosigkeit bei den Projektbeteiligten und zum anderen zu einem gefährlichen Eigenleben von Teilprojekten, denen ein gemeinsames Ziel fehlt und die sich zum Schluss nicht sinnvoll integrieren lassen. Nachbesserungen, Verzögerungen oder gar das Scheitern des gesamten Projekts sind die Folgen.

  • Sicherheitsniveau in der Cloud

    Die Cloud bietet zahllose Vorteile, auf die heute kaum mehr ein Unternehmen verzichten kann. Wer sich jedoch für den Schritt in die Cloud entscheidet, sollte sich im Vorfeld vor allem mit einem Thema auseinandersetzen: der Sicherheit. Die meisten denken dabei wohl zuerst an entsprechende Software-Lösungen. Wirkliche Sicherheit in der Cloud lässt sich jedoch nur über ein komplexes Geflecht aus Prozessen, Richtlinien und Technologien bewerkstelligen, das sich vom Endpoint, über die Daten, bis hin zur Umgebung selbst erstreckt. Anwender müssen sich darüber im Klaren sein, dass es in Cloud-Umgebungen Unmengen an sensiblen Daten zu schützen gilt. Im Durchschnitt sehen Unternehmen sich mittlerweile mit 31,3 sicherheitsrelevanten Zwischenfällen pro Monat konfrontiert - eine enorme Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

  • Cloud-Trends werden Cloud-native

    Cloud-native Anwendungen stellen spezifische Anforderungen an die Softwareentwicklung und -bereitstellung. Klassische CI- und CD-Tools stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Consol stellt drei neue CI- und CD-Projekte vor und beleuchtet ihr Potenzial. Im Zuge des allgemeinen Cloud-Trends werden Cloud-native Applikationen immer wichtiger. Sie basieren verstärkt auf Microservices-Architekturen, die neue Anforderungen an Continuous Integration (CI) und Continuous Delivery (CD) stellen. CI- und CD-Tools sowie Workflows müssen sich vor allem an die Geschwindigkeit und die Komplexität der Cloud-nativen Möglichkeiten anpassen. "Klassische" CI- und CD-Tools wie Jenkins mit ihren Funktionalitäten sind hier weniger geeignet. Stattdessen rücken inzwischen vermehrt neue Tools ins Blickfeld, die direkt aus der Cloud-nativen Entwicklung heraus entstanden sind und somit keine "Altlasten" mit sich tragen. Wichtige Kriterien, die sie erfüllen sollten, sind unter anderem Hosting und Scheduling auf Kubernetes, Container als Pipeline-Schritte, Web-UI und "Pipeline as Code".

  • Einsatz Cloud-basierter ERP-Systeme

    Daten sind der Treibstoff des digitalen Wandels, und der enorme Zuwachs an Geschäftsanwendungen und Tools trägt dazu bei, dass die Datenmenge stetig wächst. So haben die Analysten von 451 Research herausgefunden, dass bei 29 Prozent der befragten Führungskräfte die Datenmenge um 100 bis 500 Gigabyte (GB) pro Tag und bei 19 Prozent sogar um 500 GB bis 1 Terabyte (TB) zunimmt. Bei 13 Prozent ist es ein Zuwachs von 2 TB. Eine umfassende Datenstrategie sowie ein gut gemanagter und sicherer Datenbestand, der Entscheidungen unterstützt, sind in diesem Zusammenhang mehr als ein Wettbewerbsvorteil, sondern essentieller Schlüssel zum Erfolg. Oracle gibt Unternehmen fünf Tipps, worauf sie in Bezug auf die sich stetig wandelnde Position des Chief Data Officer (CDO) achten sollten.

  • In fünf Schritten zu mehr Sicherheit in der Cloud

    Der beschleunigte Wandel der technischen Infrastruktur, die digitale Transformation und die zunehmende Cloud-Nutzung verändern die Herausforderungen für Unternehmen, ihre kritischen Vermögenswerte zu sichern, erheblich. Cloud-Security gewinnt somit immer mehr an Bedeutung. Die Dynamik der Public Cloud schafft dazu eine komplexe Steuerungsebene, in der zu schützende Daten in einer Umgebung wahrgenommen werden, die das Sicherheitsteam nicht kontrollieren oder überwachen kann. Die großen Plattformen Amazon, Google und Microsoft nehmen einen immer größeren Anteil des Cloud-Markts ein. Grund genug für Hacker, diese Plattformen aktuell sehr genau ins Visier zu nehmen, um deren Schwachstellen zu finden. Welche Maßnahmen können Unternehmen ergreifen, um ihre Cloud-Umgebung besser zu schützen?

  • Steigende Beliebtheit von Cloud-Lösungen

    Cloud Computing-Services werden bei deutschen Unternehmen immer beliebter: Im Jahr 2018 setzten laut Statista bereits 73 Prozent Cloud-Dienste ein. Laut Bitkom Research speichert die Hälfte deutscher Unternehmen auch personenbezogene Daten in der Cloud, rund ein Drittel der befragten Unternehmen sogar geschäftskritische Inhalte in der Public Cloud. Sicherheitsanbieter McAfee veröffentlichte jüngst noch genauere Zahlen, nach denen Office 365 31 Prozent, Salesforce rund 16 Prozent, Slack und Google Docs je 2 Prozent dieser Unternehmensdaten beherbergt. "Das ist problematisch, wenn man bedenkt, dass 47 Prozent der Unternehmen in 2018 Attacken auf Cloud-Services registrierten und im selben Jahr fast jeder zweite Anbieter von Cloud-Services zum Ziel einer DDoS-Attacke wurde", warnt Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group. Nicht ohne Grund, denn der Nachholbedarf in Sachen Datensicherheit in der Cloud ist tatsächlich groß. Insbesondere in der Microsoft-eigenen Cloud-Lösung OneDrive stiegen die Missbrauchsvorfälle enorm: Allein im ersten Quartal 2019 wurden bereits 60 Vorkommnisse gezählt. Auch Dropbox wird vermehrt für Schadsoftware missbraucht: Zwischen dem letzten Quartal 2018 und dem ersten Quartal 2019 wurden mehr als 80 Vorfälle registriert.