- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Tipps und Hinweise

Den Schritt zu Cloud POS-Systeme wagen


Ressourcen in einer hybriden Cloud-Architektur besser nutzen
Plötzlich digital: Wie Retailer mobiler werden

- Anzeigen -





Gastbeitrag von Christoph Garms, Managing Director Neptune Software Deutschland.

Der Kunde sollte im Mittelpunkt eines jeden Unternehmens stehen. Doch selbst, wenn dem so ist haben klassische Organisationen den Kunden nicht mal im Organigramm. Was machen kundenzentrierte Unternehmen also anders? Es müssen nicht nur Hierarchien verflacht, sondern auch bestehende Prozess-Silos und -Einbahnstraßen abgebaut werden. Der Schlüssel hierzu ist die Technologie. Im Retail Bereich zum Beispiel müssen Unternehmen inzwischen in der Lage sein, in Echtzeit und individuell mit dem Kunden zu interagieren. Wie können Shops also flexibler werden und ihre Daten vereinheitlichen, um den personalisierten Wünschen des Endkunden gerecht zu werden? Die Customer Experience (CX) des POS-Systems spielt hier eine zentrale Rolle.

Den Schritt zu Cloud POS-Systeme wagen
Das Problem ist, dass viele Geschäfte immer noch auf dem gleichen On-premise-POS-System wie vor 30 Jahren laufen. Mit diesen statischen und veralteten Technologien sind die Anwendungsmöglichkeiten für Vertriebler, Verkäufer im Shop oder Backoffice-Mitarbeiter extrem beschränkt. Darüber hinaus fällt es ihnen durch die historisch gewachsene Infrastruktur schwerer, ganzheitlich über eine flexible und kombinierte Omnichannel-Strategie nachzudenken und mit dem digitalen Wettbewerb Schritt zu halten. Aktuell zeigen aber wenige smarte Retailer, dass Lösungen wie Cloud POS-Systeme und agile Entwicklungs-Tools am Markt verfügbar sind. Doch gerade sie sind es, die Innovationen vorantreiben, Abläufe verbessern sowie Online- und Offline-Prozesse standardisieren.

Der Zugriff auf Echtzeit-Datenfluss ist entscheidend
Jeder hat schon mal im Schuhladen nach seiner Schuhgröße oder einer besonderen Schuhfarbe gefragt. Die Mitarbeiter verschwinden dann in der Regel im Lager oder müssen zurück zur Kasse, um nach dem gewünschten Schuhmodell zu schauen. Dabei könnten überflüssige Schritte ganz einfach entfallen, in dem Verkäufer die Informationen in Echtzeit über eine, mit dem Lager verbundene App überprüfen könnten. Die Fähigkeit, Kundenbedürfnisse in Echtzeit zu erfassen, ermöglicht es dem Vertriebs- oder Store-Team, aktiver auf Kundenanforderungen zu reagieren. Doch nur mit ausreichenden Daten kann der Händler heute überzeugen.

Neue Shops oder Einzelhändler sind bereits mit modernster Technologie ausgestattet. Die größte Herausforderung stellt sich den Unternehmen, deren Geschäftsprozesse seit Jahrzehnten auf veralteten on-premise Systemen laufen. Die Überwindung der digitalen Steinzeit bei renommierten Marken wie Birkenstock oder Fressnapf erforderte zunächst die Einführung von neuen mobilen Lösungen, um die Qualität des B2B-Kundenservices zu erhöhen und den Bestellprozess Ende-zu-Ende zu digitalisieren. Birkenstock hat deshalb die mobile Auftragsbearbeitungs-App entwickelt. Die für Desktops und mobile Endgeräte konzipierte Anwendung ist mit den hauseigenen SAP-Systemen verbunden, damit Kunden- und Wareninformationen in Echtzeit beim Kundenbesuch nachvollziehbar bleiben. Dank des Omnichannel-Fokus können Shop-Manager neben ad-hoc Recherchen auch die Waren(nach)bestellungen jederzeit und ohne konstante Internetverbindung erledigen.

Kurze Entwicklungszyklen bevorzugen
Der Übergang von einer traditionellen auf eine Omnichannel IT-Infrastruktur darf im schnelllebigen Retail-Geschäft keine Jahre dauern. Im Innovationsprozess der Geschäfts-Essentials braucht es kurze Entwicklungszyklen. Denn einerseits stehen Einzelhändler vor der Herausforderung, ständig neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten, entweder um betriebliche Verbesserungen zu ermöglichen oder um das Kundenerlebnis zu verbessern. Andererseits geht es darum agiler zu handeln. Unternehmen besitzen oft alle notwendigen Tools und Ressourcen, die jedoch in der IT-Landschaft zerstreut und nicht effizient miteinander verbunden sind. Die Zusammenarbeit interner funktionsübergreifender Teams aus App-Designern und App-Entwicklern (Mischung aus Fach- und IT-Mitarbeitern) im Zusammenspiel mit Plattformen für Rapid Application Development (RAD), ermöglicht etablierten Unternehmen eine einheitliche Anwendungsentwicklung in agilen Zyklen.

Der agile Weg ist der skalierbare Weg
Der agile Entwicklungsprozess wird durch umfassende Benutzerberatung, einen kontinuierlichen Entwicklungszyklus zur Produktverbesserung und ein tieferes Verständnis der tatsächlichen Nutzung von Produkten oder Dienstleistungen erreicht. Dafür setzt Neptune Software als SAP-Partner auf den "Design-Led Development Process” auf Basis der SAP Fiori Design Guidelines. Ziel ist es, die Projektdauer von mehreren Jahren auf wenige Monate zu verkürzen und die ersten Anwendungsprototypen bereits nach wenigen Wochen in Testgruppen einzusetzen, um konstant Feedback einsammeln zu können. Dieses Modell fördert somit die Einheit zwischen den fachlichen Anforderungen der "Process Owner” und dem Entwicklungsteam und stellt gleichzeitig sicher, dass die Customer Experience der Endbenutzer in jeder Phase des Prozesses berücksichtigt werden.

Der agile Weg ist durch den Plattform Ansatz also der skalierbare Weg. Mit einer klar auf der Entwicklungsplattform abgebildeten Roadmap und strukturierten Rollen aller Beteiligten, ob Business oder IT, können verschiedene Anwendungen oder Touchpoints in kürzester Zeit entwickelt und ausgerollt werden.

Digitale Innovation durch hybriden Architekturansatz
Letztendlich geht es darum Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken und die Unternehmensleistung durch begeisterte Kunden zu steigern. In diesem Bereich gibt es einen klaren Trend hin zu Cloud-basierten POS-Systemen in Verbindung mit dem API-basierten Ansatz zur optimalen Nutzung von Geschäftslogik und -daten. Im Wesentlichen verwenden RAD-Plattformen Programmierschnittstellen, um Daten und Geschäftslogik aus bestehenden Anwendungen wie ERP, Lagerhaltung und CRM zu extrahieren und mit Echtzeitdaten aus dem Cloud-POS zu kombinieren. Das Ergebnis ist ein hybrider Architekturansatz aus bestehenden on-premise Systemen und zentralem cloud-basierten POS-System. Nur so lassen sich die komplexen Anforderungen von Omnichannel-Anwendungen (Mobile, Offline, In-Store, Desktop, Lager) flexibel und mit vertretbarem Aufwand umsetzen.

Fazit
Eine runderneuerte Customer Experience hat Einfluss auf die kurz- und langfristige Kundengewinnung, den Umsatz und die Kundentreue. Wer heute nicht mobil ist, wird die Potenziale eines Omnichannel Erlebnisses nicht ausschöpfen und verpasst drastische Entwicklungspotenziale. Denn vor allem durch innovative Software und mobile Applikationen lassen sich wertvolle Wettbewerbsvorteile gewinnen beziehungsweise erhalten. Der Hybride Cloud-Ansatz bietet einen Lösungsansatz, in dem es die in-store, offline, und at-home Erfahrung verbindet und Mehrwert für den Kunden schafft. So entsteht eine moderne Customer Journey. Die Zusammenarbeit mit RAD-Plattformen gibt Retailern die Möglichkeit, ihre internen Teams in die IT-Projekte einzubinden, um die bestmöglichen Anwendungen für die Endbenutzer zu entwickeln. Kürzere Entwicklungszyklen ermöglichen einen höheren Takt an Feedback, was wiederum zu einer höheren Qualität der Applikationen bei gleichzeitig gestiegener Benutzerakzeptanz führt. Auf diese Weise werden moderne Omnichannel-Lösungen auf den Weg gebracht - mit verbesserten Dienstleistungen, sowohl für Kunden, als auch für die eigenen Mitarbeiter.

Über den Autor
Für Christoph Garms liegt der Schlüssel des digitalen Wandels in den richtigen technischen Kernwerkzeugen. Nur so lässt sich ein kultureller Wandel und damit die Neuordnung der Arbeits- und Teamstrukturen vorantreiben. Seine Vision als Managing Director von Neptune Software in Deutschland ist es, die Kluft zwischen Business und IT zu überbrücken und den DACH-Markt zu einer echten digitalen Transformation zu bewegen. Mit seiner branchenübergreifenden Expertise ist sich Garms sicher, dass dies eine Frage der Digitalisierung von Prozess zu Prozess, der Schaffung einer neuen Arbeitskultur mit agilen Methoden und funktionsübergreifenden Teams ist. Denn nur auf Grundlage digitaler Produkte und Dienstleistungen lassen sich neue Geschäftsmodelle vorantreiben. Der studierte Software-Architekt legt großen Wert darauf, Partner und Kunden von der ersten Demo über die Implementierung bis hin zum Onboarding und Experten-Training zu unterstützen.
(Neptune Software: ra)

eingetragen: 09.09.20
Newsletterlauf: 21.10.20

Neptune Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Kostenoptimierung in der Cloud hat viele Facetten

    McKinsey empfiehlt Unternehmen in seinen Einschätzungen zur Corona-Pandemie, fünf Stadien zu beachten. Beispielsweise ging es im ersten Stadium darum, die unmittelbaren Herausforderungen zu meistern, Business Continuity zu erreichen und Mitarbeitern Remote Access für sicheres Arbeiten von zuhause zur Verfügung zu stellen. In der zweiten Phase steht der Aufbau von Resilienz im Vordergrund. Dazu gehört unter anderem eine gute Cost Governance, die keine Abteilung vernachlässigen darf. Auch wenn die IT im Zuge der Migration in die Cloud schon große Einsparungen erzielt hat, ist deshalb spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, genauer hinzuschauen und Kostenoptimierung der Systeme in der Cloud zu betreiben. Einige Maßnahmen für auf AWS EC2 laufende Lösungen sollen hier kurz beschrieben werden.

  • Konzept der projektgesteuerten Lieferkette

    Corona-Pandemie, Lockdown, massive Veränderung der Güternachfrage: Weltweit waren Lieferketten im Jahr 2020 einem beispiellosen Stresstest ausgesetzt. Und eine Rückkehr zur völligen Normalität steht nach wie vor aus. Oracle nimmt die fortbestehende Unwägbarkeit zum Anlass, Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik einen Leitfaden zum Aufbau widerstandsfähigerer Lieferketten zu präsentieren. Ziel ist es, Lieferunterbrechungen, Marktvolatilität sowie die sich ändernden globalen Handelsstrukturen und Kundenerwartungen zu meistern. Dadurch wird eine Basis geschaffen, um die Kontinuität des eigenen Geschäftsmodells sicherzustellen. Widerstandsfähigere Lieferketten aufzubauen, die auf Wachstum ausgerichtet sind, erfordert leistungsfähige Planungs- und Managementlösungen. Sie unterstützen Anwender dabei, die Effizienz der unternehmensweiten Abläufe zu verbessern, eine größere Voraussicht in Bezug auf Angebot und Nachfrage in ihren Netzwerken zu gewinnen und ihren Kunden einen verbesserten Service zu bieten. Zum anderen ist es ratsam, eine umfassende Strategie zu entwickeln, um die operativen Prozesse im Unternehmen mit IT-basierten Supply Chain Management zu synchronisieren. Die folgenden fünf Punkte geben Orientierung.

  • Vor der Cloud-Migration gibt es viel zu bedenken

    Immer mehr Unternehmen bieten Software an. Waren es früher fast ausschließlich Software-Firmen, ist Software heute auch beispielsweise für Autobauer, Maschinenbauer, Sportartikelhersteller und Unternehmen aus vielen weiteren Branchen ein elementarer Teil des Geschäfts. Insbesondere bei Maschinen wird der Software-Anteil immer wichtiger. Von den verschiedenen Möglichkeiten, Software auszuliefern, kristallisiert sich Software-as-a-Service (SaaS), gehostet in einer Public Cloud wie AWS, als Ideallösung heraus - aus mehreren Gründen, die aber auf alle Branchen zutreffen.

  • Zugriff auf Cloud-Anwendungen

    Die Cloud ist dank ihrer Flexibilität und Kapazität im Vergleich zu herkömmlichen Rechen- und Speichermethoden mittlerweile ein wichtiges Standbein für viele Unternehmen geworden. Doch wie bei herkömmlichen Speicher- und File-Sharing-Methoden entstehen auch durch die Cloud spezifische Datensicherheitsprobleme. Ein pragmatischer, datenzentrierter Ansatz kann den Weg in die Wolke jedoch übersichtlich umsetzbar machen. Im Folgenden ein 7-stufiges Framework für ein effektives Cloud-Security-Programm. Cloud-Anwendungen befinden sich außerhalb der IT-Umgebung eines Unternehmens und damit auch außerhalb des Schutzes, den viele netzwerk- oder perimeterbasierte Sicherheitstechnologien bieten. Bevor Unternehmen Cloud-Services nutzen, ist es wichtig, die Geräte zu sichern, die für den Zugriff auf die Cloud verwendet werden. Diese Endpunkte sollten durch Sicherheitstechnologien wie Data Loss Prevention (DLP) mit Kontrollen für die Datenexfiltration, End-to-End-Verschlüsselung und den sicheren Zugriff geschützt werden. Auf diese Weise wird der unbefugte Upload sensibler Daten in die Cloud verhindert und sichergestellt, dass Daten vor dem Hochladen verschlüsselt werden.

  • Das Beste aus der KI-Investition machen

    Die COVID-19-Pandemie hat das Tagesgeschäft in vielen Branchen so unvermittelt auf den Kopf gestellt, dass den Führungskräften vielerorts eine Entscheidungshilfe für den Übergang in die Post-Corona-Zeit fehlt. Einen Lösungsansatz bietet die autonome Datenverarbeitung. Sie bezeichnet die Fähigkeit eines Computers, sich selbst automatisch durch adaptive Technologien zu verwalten. Oracle präsentiert einen Ausblick, welche Potenziale für Unternehmen und ihre strategischen Entscheider darin liegen und wie dieses neue Konzept aussehen wird. Die KI-basierte Modellierung verschiedener Szenarien wird im Zuge der COVID-19-Pandemie zu einem immer wichtigeren Werkzeug für Führungskräfte, die Unterstützung bei strategischen Entscheidungen benötigen. Führungskräfte aller Bereiche im Unternehmen sind gut beraten, sich vor diesem Hintergrund die wichtigsten Interessengruppen anzusehen und Risiken zu identifizieren. Auf dieser Basis lassen sich Modelle für den Worst Case und die nach Wahrscheinlichkeit gewichteten Ergebnisse der Geschäftsentscheidungen erstellen.

  • Höhere Flexibilität: SECaaS ist ein Abomodell

    Die Cloud-Nutzung ist mittlerweile nahezu Standard: Dienste werden ganz selbstverständlich migriert, auch IT-Sicherheitstools. Ansätze wie "Security-as-a-Service" sind der Cloud-Security zweifelsfrei dienlich. Eine moderne Cloud-Strategie zu implementieren setzt jedoch Wissen um diese Ansätze und die Cloud Security im Allgemeinen voraus. "Zur Absicherung von Cloud-Diensten lohnt es, auf die Offenheit der jeweiligen Lösung zu achten," macht IT-Sicherheitsexpertin Patrycja Tulinska aufmerksam. Die Geschäftsführerin der PSW Group begründet: "So lassen sich Drittanbieter integrieren, die sich zur Bedrohungslage austauschen. Sie verhindern Anbieterabhängigkeiten und schaffen die Basis für eine ganzheitliche Cloud-Sicherheit. Insellösungen hingegen können nicht das Ziel sein. Sie können einen unnötigen Anstieg von Sicherheitswarnungen zur Folge haben, denn dieselbe Bedrohung kann mehrfach und auf verschiedene Art gemeldet werden."

  • Google Cloud: Als Phishing-Werkzeug missbraucht

    Das Research Team von Check Point Software Technologies hat eine neue Phishing-Kampagne in Zusammenhang mit Google Cloud aufgedeckt. Cyber-Kriminelle missbrauchen den Namen und die Funktionen der Plattform, um an die Login-Daten der Nutzer zu gelangen. Der Angriff beginnt mit einem PDF-Dokument, welches von den Betrügern auf den Google Cloud-Speicherort ‚Google Drive' geladen wird. Dieses PDF enthält einen Link zu einer Phishing-Seite, welche sich als angeblicher Internet-Auftritt von Office 365 maskiert und mit einem gefälschten Login-Fenster aufwartet. Geben die Nutzer dort ihre Zugangsdaten ein, werden Sie an den Server der Hacker geschickt. So weit, so das bekannte Vorgehen bei Phishing-Attacken.

  • Wie die Cloud Workloads in der Cloud schützt

    Lange betrachteten selbst große Unternehmen die tägliche Datensicherung auf Tape als ausreichenden Schutz für ihr IT-Netzwerk. Durch die Backups von gemeinsam genutzten Datei- und E-Mail-Servern war zwar der Verlust einiger Dokumente oder E-Mails unangenehm, bedeutete aber nicht das Ende des Geschäftsbetriebs. In allen Branchen wird allerdings zunehmend Software-as-a-Service (SaaS) eingeführt und viele Firmen vertrauen ihre Messaging- und Collaboration -Workloads der Cloud an. Cloud-basierte Anwendungen bieten Vorteile - sie sind jedoch nicht immun gegen Phishing-Angriffe, Ransomware, Anwendungsfehlern oder bösartige Insiderbedrohungen. Heutzutage wird die Business Continuity, also die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, als eine der drei wichtigsten Erfolgsfaktoren im Wettbewerb und als zentrale Aufgabe des Managements betrachtet - die allerdings von der IT-Abteilung erfüllt werden muss. Die kritische Relevanz der IT zeigt sich darin, dass bereits Unterbrechungen von wenigen Minuten, im Trading-Bereich sogar Sekunden, zu schweren Verlusten im fünfstelligen Bereich führen und dem Ruf des Unternehmens schaden können. Darunter leidet wiederum das interne Ansehen der IT-Abteilung.

  • Den Schritt zu Cloud POS-Systeme wagen

    Der Kunde sollte im Mittelpunkt eines jeden Unternehmens stehen. Doch selbst, wenn dem so ist haben klassische Organisationen den Kunden nicht mal im Organigramm. Was machen kundenzentrierte Unternehmen also anders? Es müssen nicht nur Hierarchien verflacht, sondern auch bestehende Prozess-Silos und -Einbahnstraßen abgebaut werden. Der Schlüssel hierzu ist die Technologie. Im Retail Bereich zum Beispiel müssen Unternehmen inzwischen in der Lage sein, in Echtzeit und individuell mit dem Kunden zu interagieren. Wie können Shops also flexibler werden und ihre Daten vereinheitlichen, um den personalisierten Wünschen des Endkunden gerecht zu werden? Die Customer Experience (CX) des POS-Systems spielt hier eine zentrale Rolle.

  • E-Invoicing 2.0: Rechnungsabwicklung in der Cloud

    Digitalisierte Geschäftsprozesse gehören schon lange zur Normalität in allen Bereichen der Unternehmenswelt. Auch einer der wichtigsten Arbeitsabläufe - die Rechnungsabwicklung - verabschiedet sich immer mehr aus dem analogen Dasein und findet seinen neuen Platz in der Cloud. Ganz neue Anreize zur Umstellung und Modernisierung kamen nun aus dem Europäischen Parlament: Ab dem 27. November dieses Jahres greift die sogenannte E-Rechnungsverordnung (ERechV) und verpflichtet öffentliche Einrichtungen wie Hochschulen, Krankenhäuser oder städtische Verwaltungen zu einem ganz neuen System rund um elektronische Rechnungen wie "ZUGFeRD" oder "XRechnungen".