- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Künstliche Intelligenz und ihre Chancen


62 Prozent halten KI vor allem für eine Chance, 35 Prozent für eine Gefahr - Mehrheit wünscht sich mehr KI in Altenbetreuung, Medizin und Verwaltung
KI-Strategie der Bundesregierung: Bitkom fordert ambitionierte Maßnahmen und eine innovationsfreundliche Datenpolitik

- Anzeigen -





Die große Mehrheit der Bundesbürger sieht vor allem Chancen beim Einsatz der Künstlichen Intelligenz und hält die Technologie für entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu sichern. In einigen Lebensbereichen wie Schule oder Justiz wird der KI-Einsatz allerdings überwiegend skeptisch gesehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.007 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Sie wurde heute im Vorfeld des Digital-Gipfels der Bundesregierung von Bitkom-Präsident Achim Berg vorgestellt. "Künstliche Intelligenz ist die wichtigste Schlüsseltechnologie der kommenden Jahrzehnte. Für die Wirtschaft bedeutet KI eine neue Stunde null. Es muss uns gelingen, die vielfältigen Chancen der KI für alle Lebensbereiche nutzbar zu machen – von der Medizin über die Mobilität bis zur Bildung", sagte Berg. Mit Blick auf die Mitte November vorgelegte KI-Strategie der Bundesregierung mahnte Berg weitere Konkretisierungen und ein hohes Tempo an: "Um eine Führungsrolle bei der Künstlichen Intelligenz einzunehmen, bleibt uns nicht viel Zeit. Die KI-Strategie der Bundesregierung ist ein Aufbruchssignal, jetzt müssen wir an die Arbeit gehen."

Zwei Drittel glauben, dass KI spätestens in zehn Jahren die Gesellschaft verändert hat
Nur 6 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass Künstliche Intelligenz die Gesellschaft nicht spürbar verändern wird. Dagegen ist jeder Fünfte (19 Prozent) überzeugt, dass dies bereits heute geschieht. Insgesamt sind sich zwei Drittel (66 Prozent) sicher, dass spätestens in zehn Jahren KI-Technologie spürbaren Einfluss auf die Gesellschaft hat. Das ist für die große Mehrheit allerdings kein Grund zur Sorge: Rund zwei Drittel der Bundesbürger (62 Prozent) geben an, dass sie Künstliche Intelligenz eher als Chance sehen. Vor einem Jahr lag der Anteil mit 48 Prozent noch deutlich darunter. Aktuell sieht nur noch jeder Dritte (35 Prozent, 2017: 47 Prozent) KI eher als Gefahr. Gleichzeitig ist auch der Wissensstand gestiegen. Nur noch 12 Prozent der Deutschen geben an, dass sie noch nie etwas von dem Begriff "Künstliche Intelligenz" gehört haben, vor einem Jahr waren es noch 22 Prozent.

Ein Grund für diese positive Entwicklung dürfte in der steigenden Nutzung von KI-Anwendungen im Alltag liegen. So hat mehr als jeder zweite Befragte (54 Prozent) bereits Sprachassistenten auf seinem Smartphone genutzt, weitere 21 Prozent würden dies gerne tun. Jeder Dritte (37 Prozent) hat automatische Übersetzungen per App oder im Web eingesetzt, fast ebenso viele (32 Prozent) sind daran interessiert. Jeder Fünfte (20 Prozent) hat digitale Sprachassistenten wie Alexa von Amazon oder Google Home zu Hause genutzt, doppelt so viele (39 Prozent) würden dies gerne tun. Und immerhin 7 Prozent haben bereits ihre Digitalfotos von einem Algorithmus nach Motiven oder Personen auf den Fotos sortieren lassen, 18 Prozent haben daran Interesse.

Große Mehrheit wünscht sich KI-Einsatz für Ältere und Kranke
Die große Mehrheit der Bundesbürger sieht Chancen von Künstlicher Intelligenz in den unterschiedlichsten Lebensbereichen. Zwei Drittel (68 Prozent) wünschen sich, dass KI ältere Menschen unterstützt. Das können zum Beispiel Anwendungen sein, die Bewegungsmuster erkennen und Gesundheitsdaten überwachen. Bei Abweichungen, etwa wenn jemand gestürzt ist und keine Hilfe rufen kann, wird Alarm geschlagen. Genauso viele Befragte (68 Prozent) wollen, dass KI den Arzt bei der Diagnose und der Auswahl der bestmöglichen Therapie unterstützt. Und ebenfalls rund zwei Drittel (67 Prozent) hätten gerne KI-Anwendungen, mit denen zum Beispiel Behörden Anträge bearbeitet werden.

Große Zustimmung gibt es auch für den KI-Einsatz bei der Polizei. 3 von 5 Befragten (61 Prozent) wollen, dass KI zum Beispiel die Aufnahmen von Videokameras automatisch auswertet oder Orte mit hoher Verbrechenswahrscheinlichkeit identifiziert. Fast ebenso viele (57 Prozent) wünschen sich, dass KI im Sport eingesetzt wird, etwa um als Schiedsrichter objektivere und gerechtere Entscheidungen zu treffen. Auch im Berufsleben würden die Befragten auf KI zurückgreifen: Jeder Zweite (54 Prozent) würde KI in der persönlichen Weiterbildung nutzen wollen, fast ebenso viele sehen Vorteile beim KI-Einsatz in Personalabteilungen (52 Prozent) oder als Service-Mitarbeiter in Unternehmen (51 Prozent). Und rund jeder Zweite (48 Prozent) würde gerne KI bei der Beratung in Finanz- und Versicherungsangelegenheiten nutzen.

In einigen Lebensbereichen überwiegt allerdings noch die Ablehnung von KI. So geben 9 von 10 Bundesbürgern (90 Prozent) an, dass sie keine KI-Unterstützung bei der Betreuung von Kleinkindern wünschen. Eine Mehrheit lehnt zudem KI im Beziehungsleben ab (63 Prozent), etwa als Ansprechpartner für einsame Menschen, als Lehrer in der Schule oder Dozent an der Uni (61 Prozent) sowie im militärischen Bereich (57 Prozent), etwa zur Auswertung von Satellitenbildern. Auch KI-Hilfe in der Justiz, etwa zur schnelleren Auswertung von Prozessunterlagen wird mehrheitlich (55 Prozent) abgelehnt. Rund die Hälfte der Befragten (49 Prozent) möchte nicht, dass KI bei politischen Entscheidungen genutzt wird, etwa zur besseren Folgenabschätzung von Gesetzen.

Sieben von zehn Bundesbürgern sagen, KI entscheidet über künftigen Wohlstand
An der Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für den Standort Deutschland zweifeln die Bundesbürger nicht. 7 von 10 (71 Prozent) sind sich sicher, dass KI als Technologie entscheidend dafür ist, ob deutsche Unternehmen künftig weltweit erfolgreich sind. Jeder Zweite (53 Prozent) geht davon aus, dass KI die Welt so grundlegend verändern wird wie die Erfindung des Verbrennungsmotors oder die Elektrifizierung. Aber ebenfalls jeder Zweite (54 Prozent) ist zugleich besorgt, dass künftig derjenige, der die Künstliche Intelligenz kontrolliert, auch die Menschen kontrolliert. "All das sind gute Gründe, dass wir in Deutschland nicht nur KI-Produkte von anderen kaufen und nutzen, sondern KI hierzulande entwickeln und gestalten", sagte Berg.

Das sehen offenbar auch die Bundesbürger so – und wünschen sich mehr Einsatz von der Politik. Drei Viertel (72 Prozent) sind der Meinung, dass es verbindliche internationale Abkommen zum Einsatz von KI geben sollte. Zwei Drittel (65 Prozent) wollen, dass öffentliche Einrichtungen wie Ämter und Behörden Vorreiter beim Einsatz von KI sind. 3 von 5 Bundesbürgern erwarten, dass die Forschungsförderung von KI massiv ausgeweitet (61 Prozent) und die Aus- und Weiterbildung im KI-Bereich gestärkt (59 Prozent) wird. Jeder Zweite (55 Prozent) fordert, dass Forschung und Wirtschaft stärker zusammenarbeiten, um marktfähige KI-Produkte zu entwickeln. Und 2 von 5 (43 Prozent) würden Anreize begrüßen, um die Zuwanderung ausländischer KI-Experten zu unterstützen.

Bitkom: KI-Strategie der Bundesregierung muss ein Aufbruchsignal sein
Mit Blick auf die große Unterstützung der Bundesbürger und die Mitte November vorgelegte KI-Strategie der Bundesregierung forderte Berg: "Wir müssen von der Strategie zu konkreten Maßnahmen kommen. Und wir brauchen dafür auch einen Zeitplan – und zwar einen sehr ehrgeizigen." So seien die vorgesehenen jährlich 500 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt nicht ausreichend, um Deutschland bei KI wirklich an die Weltspitze zu bringen. "In den USA oder China investieren einzelne Tech-Unternehmen in KI-Entwicklung jährlich Milliardenbeträge. Auch wenn man bedenkt, dass 2009 ad hoc 5 Milliarden Euro für eine Pkw-Abwrackprämie zur Verfügung gestellt wurden, relativiert sich die für KI vorgesehene Summe stark", so Berg.

Zudem mahnte Berg eine konsistente Datenpolitik in Deutschland und Europa an. "KI ohne Daten – das ist wie ein Schwimmbad ohne Wasser. Es nützt uns nichts, wenn wir auf der einen Seite eine KI-Strategie formulieren und auf der anderen Seite dann Regeln schaffen, die den darin formulierten Ansprüchen zuwiderlaufen", so Berg. Ein abschreckendes Beispiel dafür ist laut Bitkom die Urheberrechtsrichtlinie, zu der in Brüssel derzeit die Trilogverhandlungen laufen. Darin geht es unter anderem um den Rechtsrahmen für das Text- und Data Mining. Dieses so genannte TDM ist eine Schlüsseltechnologie für das maschinelle Lernen. "Es besteht die Gefahr, dass die kommerzielle Nutzung des Text- und Data Mining untersagt oder mit komplizierten Erlaubnis- und Vergütungsregeln unattraktiv gemacht wird. Das wäre zum Beispiel ein deutlicher Nachteil für innovative Startups, die auf Basis dieser Technologien neue Geschäftsmodelle entwickeln", so Berg. "TDM muss möglich sein."

Ausdrücklich begrüßt Bitkom das ambitionierte Ziel, mindestens 100 KI-Professuren zu schaffen. Diese Ankündigung müsse jetzt um konkrete Maßnahmen ergänzt werden. Dabei gehe es nicht nur darum, diese 100 Stellen qualifiziert zu besetzen. Es gehe ebenso darum, wie die ausgebildeten KI-Experten erfolgreich im Land gehalten werden können. "Niemandem ist geholfen, wenn wir an unseren Hochschulen die klügsten Köpfe rund um KI ausbilden, diese aber mit ihrem Abschluss eine Stelle in den USA oder anderswo antreten", so Berg. "Wir brauchen attraktive Aufgaben und ebenso attraktive Arbeitsbedingungen für KI-Experten – in Unternehmen, aber auch in Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, bei Bundesbehörden oder in der öffentlichen Verwaltung."

Von entscheidender Bedeutung sei es nun, die notwendigen Debatten über ethische Grenzen beim KI-Einsatz zu führen und über entsprechende Regeln zu sprechen, und dabei die Chancen der KI in den Mittelpunkt zu rücken. Berg: "Es ist gut, dass das Thema KI auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung, der kommende Woche in Nürnberg stattfindet, im Mittelpunkt stehen wird."

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.007 Bundesbürger ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.
(Bitkom: ra)

eingetragen: 17.12.18
Newsletterlauf: 30.01.19

Bitkom: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Nachholbedarf bei der IoT-Implementierung

    Microsoft hat den Forschungsbericht IoT Signals vorgestellt, der einen globalen Überblick über die Verbreitung des Internet of Things (IoT) in Unternehmen gibt. Für den Bericht hat Microsoft weltweit mehr als 3.000 Entscheidungsträger in Unternehmen befragt. Der Bericht belegt die schnell wachsende Akzeptanz von IoT-Lösungen: Allein in Deutschland führen bereits 88 Prozent der Unternehmen IoT-Projekte durch. Zudem gehen die Befragten davon aus, dass schon in zwei Jahren 30 Prozent des Umsatzes ihres Unternehmens auf IoT-Projekte entfallen werden. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen erheblichen Nachholbedarf bei ihrer IoT-Implementierung sowie Herausforderungen bei der Komplexität und Sicherheit von IoT-Lösungen.

  • Cybersicherheitsrisiken in IT-Umgebungen

    Forescout Technologies veröffentlichte die Ergebnisse einer Untersuchung, bei der Daten aus 75 Gesundheitseinrichtungen mit über 10.000 virtuellen lokalen Netzwerken (VLANs) und 1,5 Millionen Geräten ausgewertet wurden, die in die Forescout Device Cloud eingebunden sind. Ein besonderer Fokus lag dabei auf 1.500 medizinischen VLANs mit über 430.000 Geräten. Die Forescout Device Cloud startete im Juli 2017 und ist mittlerweile eines der weltweit größten Geräte-Repositories auf Crowdsourcing-Basis. Sie umfasst mittlerweile mehr als acht Millionen Geräte von über 1.000 Kunden, die anonymisierte Geräteinformationen zur Verfügung stellen.

  • Predictive Maintenance ist nicht wirklich neu

    Den immer weiter steigenden Datenmengen zum Trotz: Der Mangel an Nutzen bringenden Daten ist für deutsche Unternehmen ein zentrales Hindernis bei der Nutzung von IoT-Szenarien. Das ist eines der Ergebnisse einer Befragung, die Wakefield International im Auftrag von Avanade neben Deutschland unter anderem in einigen weiteren europäischen Ländern sowie den USA, Japan und Australien durchgeführt hat. Ebenfalls problematisch hierzulande: der Fachkräftemangel. Das aus deutscher Sicht positive Ergebnis der Befragung: Die Unternehmen glauben mit 72 Prozent deutlich mehrheitlich, dass sie die Fähigkeit haben, das Internet der Dinge positiv für ihren Geschäftserfolg nutzen zu können; 17 Prozent sind dabei ohne jegliche Zweifel, 55 Prozent sind sehr zuversichtlich - ein nicht immer selbstverständlicher Duktus im Land, das mit "German Angst" einen eigenen Terminus für die Zurückhaltung Neuem gegenüber erhalten hat. Andererseits bedeutet das, dass insgesamt dennoch 83 Prozent der Firmen noch Herausforderungen beim Einsatz von IoT sehen. Dieser lokale Wert liegt über dem Durchschnitt: International sehen 79 Prozent ihr Unternehmen noch nicht vollständig "IoT-ready". Bemerkenswerte Ausreißer bilden Dänemark und Kanada mit nur jeweils ca. 60 Prozent Zweiflern. Spitzenreiter ist Schweden mit 88 Prozent.

  • Skalierbarkeit im Public Cloud IaaS-Business

    Laut dem Research- und Beratungsunternehmen Gartner ist der weltweite Markt für Infrastructure-as-a-Service (IaaS) im Jahr 2018 um 31,3 Prozent gewachsen, von 24,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 auf nun 32,4 Milliarden US-Dollar. Marktführer war erneut Amazon, gefolgt von Microsoft, Alibaba, Google und IBM. "Trotz des durchweg starken Wachstums favorisiert die Konsolidierung im Cloud-Markt große und dominante Provider, während kleinere und Nischen-Anbieter Marktanteile verlieren", sagt Sid Nag, Research Vice President bei Gartner.

  • Markt für E-Mail-Sicherheit boomt

    E-Mail ist zum bevorzugten Medium für die Verbreitung von Malware und Malware-freien Angriffen geworden, und Hacker haben begonnen, Social-Engineering-Techniken für das Vorgeben, jemand anders zu sein, und andere Formen von Täuschung und Betrug einzusetzen. Die ständig wachsende Verbreitung von Endgeräten, eine Mischung aus verschiedenen Modellen in Bezug auf Geräteeigentum, eine allzeit vernetzte Arbeitswelt und vor allem die Nutzung von Cloud-basierten Mailbox-Diensten führen zu immer komplexer werdenden Anforderungen bezüglich E-Mail-Sicherheit. Aufgrund der zunehmenden Häufigkeit und Ausgereiftheit von Bedrohungen wuchs der E-Mail-Sicherheits-Markt bis 2017 jährlich um 11,5 Prozent und erreichte 2,24 Milliarden US-Dollar. Die Dynamik setzte sich auch 2018 fort mit einem Umsatzanstieg von 15,9 Prozent und einem Marktvolumen von 2,59 Milliarden US-Dollar. Bis 2022 wird ein Marktvolumen von 3,58 Milliarden US-Dollar erwartet, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,9 Prozent entspricht.

  • Vertrauen in Datenqualität bleibt gering

    Weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Datenexperten - darunter Data Analysts, Data Scientists und Data Quality Managers - sind uneingeschränkt davon überzeugt, dass sie unternehmensweit vertrauenswürdige Daten schnell bereitstellen können. Das ergab eine globale Erhebung von Talend. In der von Opinion Matters im Auftrag von Talend durchgeführten Umfrage wurden weltweit 763 Datenexperten, darunter Führungskräfte und operative Data Workers, dazu befragt, inwieweit sie es ihren Unternehmen zutrauen, zwei wichtige Herausforderungen zu bewältigen: einerseits das schnelle Erfassen, Verarbeiten und Demokratisieren von Daten, andererseits das Sicherstellen von Zuverlässigkeit und Integrität der Informationen in den Datenströmen, die innerhalb des Unternehmens gemeinsam genutzt werden.

  • SAP in der Public Cloud gewinnt an Bedeutung

    Die Public Cloud gewinnt auch für unternehmenskritische SAP-Anwendungen an Bedeutung. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Analystenhaus teknowlogy Group in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Syntax durchgeführt hat. Weltweit sondieren Unternehmen die Möglichkeiten, die mit wachsendem Reifegrad der Hyperscaler-Plattformen wie AWS und Azure entstehen. Die Studie "SAP-Betrieb in der Public Cloud - Vorteile, Hemmnisse und Empfehlungen" analysiert die aktuelle Situation, sie definiert Herausforderungen und gibt Empfehlungen, wie sich Unternehmen dem Thema am besten nähern. Sie kann kostenlos auf der Syntax Website heruntergeladen werden.

  • Managed Hosting-Angebote auf Augenhöhe

    Die Nachfrage nach Flächen in Colocation-Rechenzentren zieht weiter an. Dies stellt der neuste "ISG Provider Lens - Private/Hybrid Cloud - Data Center Solutions & Services Germany 2019" fest, eine Studie der ISG Information Services Group (ISG), ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Die ISG-Studie unterstreicht, dass der Colocation-Boom längst über die Region rund um den Internet-Austauschknoten DE-CIX in Frankfurt hinausgeht und mittlerweile alle größeren Wirtschaftsräume in Deutschland erfasst hat. Neben dem Colocation-Markt beleuchtet der neue ISG Provider Lens drei weitere Marktsegmente: Managed Services, Managed Hosting sowie Managed Container-as-a-Service.

  • Bedrohungen jenseits der Schatten-IT

    CASB-Anbieterin Bitglass hat ihren "Cloud-Security Report 2019" veröffentlicht. Um herauszufinden, wie gut es Unternehmen gelingt, Daten in der Cloud zu schützen sowie wichtige Trends und Schwachstellen ausfindig zu machen, hat Bitglass in Zusammenarbeit mit einer der führenden Communitys für Cyber-Security in Unternehmen IT-Experten zu diesem Thema befragt. Wie der diesjährige Report zeigt, verschieben Unternehmen ihre Daten und Prozesse zunehmend in die Cloud. 67 Prozent der Unternehmen halten Cloud-Apps für mindestens ebenso sicher wie lokale Anwendungen. Dabei nutzen 75 Prozent der Unternehmen mehrere Cloud-Lösungen, jedoch verfügen nur 20 Prozent über einen App-übergreifenden Überblick, um Auffälligkeiten zu identifizieren. Immer mehr Unternehmen speichern außerdem sensible Informationen wie Kundendaten (45 Prozent), Mitarbeiterdaten (42 Prozent) und geistiges Eigentum (24 Prozent) in der Cloud. Die Einführung angemessener Cloud-Sicherheitsmaßnahmen ist daher dringend erforderlich.

  • Schwachstellen in Cloud-Infrastrukturen

    Daten liegen nicht nur in der Cloud - mit Daten wird gearbeitet. Genau das ist der Punkt, der IT-Verantwortliche weltweit immer noch vor Herausforderungen stellt: Nur ein Drittel (33 Prozent) kann beispielsweise für ausreichend Sicherheit sorgen, wenn Mitarbeiter Links zu Dateien in der Cloud generieren und weitergeben. Nur 40 Prozent haben die volle Kontrolle, wenn Mitarbeiter von ihren privaten Geräten auf Cloud-Daten zugreifen. Das sind Ergebnisse der Business Growth Edition des aktuellen "Cloud Adoption & Risk Reports", den die Sicherheitsspezialisten von McAfee erst kürzlich veröffentlichten und für den 1.000 IT-Verantwortliche in elf Ländern befragt wurden.