- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

CRM in der Cloud & IT-Sicherheit


Studie zu sicherer Cloud-Anwendung: Der Schutzbedarf von CRM-Daten hinsichtlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ist hoch
Im Rahmen der Studie wurden verschiedene Marktangebote aus funktionaler Sicht, rechtlicher Sicht und aus der Sicht der IT-Sicherheit evaluiert

(09.07.12) - Untersuchung am eigenen Praxisbeispiel: Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) hat am Beispiel der eigenen Verbandsgeschäftsstelle die praktische Umsetzung von Cloud Computing-Anwendungen untersucht. Die Studie kann als Referenz für Vereine und KMU angesehen werden, die sichere Public-Cloud-Services verwenden wollen.

Cloud Computing beginnt Strukturen und Arbeitsabläufe in der Wirtschaft nachhaltig zu verändern. Durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen werden Synergieeffekte erschlossen. Dies führt nicht selten zu einer Verbesserung der IT-Sicherheit gegenüber traditionellen IT-Systemen. Andererseits sind viele Datenschutz- und Sicherheitsfragen beim Cloud Computing zumindest teilweise ungeklärt.

Untersucht wurden von TeleTrusT benötigte Anwendungen wie E-Mail, Cloud-Datenspeicher und CRM. Im Rahmen der Studie wurden verschiedene Marktangebote aus funktionaler Sicht, rechtlicher Sicht und aus der Sicht der IT-Sicherheit evaluiert.

Die wichtigste Anforderung an das CRM ist die Unterstützung der Adressverwaltung. Darüber hinaus soll CRM für TeleTrusT folgende Funktionen umfassen:
>> Verwaltung der Mitgliederkontakte;
>> Auswahl von Mitgliedergruppen;
>> Individuelle Ansprache der Mitglieder in Serienbriefen und E-Mails;
>> Verwaltung von Veranstaltungen;
>> Auswertungen & Berichte über diverse Aktivitäten;
>> Zentral abgelegte Dokumente.

Das CRM soll eine Dublettenprüfung unterstützen, um die Qualität der Daten durch die Identifikation und Entfernung von doppelten Datensätzen zu sichern. Es sollen maximal fünf Nutzer das CRM nutzen, je nach Lizenzmodell sind auch drei bis vier Nutzerzugänge ausreichend. Mindestens 50 verschiedene Adresslisten müssen verwaltbar sein, mit jeweils bis
zu 1.500 Einträgen. Für die volle Nutzung der CRM-Funktionalitäten, wie z.B. Serien-E-Mails, muss der Mailserver eingebunden werden können.

Alle Änderungen im System sollen durch Protokollierung nachvollzogen werden können. Rollen und Berechtigungen sollen im CRM umsetzbar sein. Die Übertragung der CRM-Daten soll über eine verschlüsselte SSL-Datenverbindung (z.B. z.B. mindestens AES 256 Bit)
erfolgen. Daten im CRM sollen mindestens wöchentlich gesichert werden. Der Export aller Daten im CRM muss über ein allgemein lesbares Format (z.B. CSV) möglich sein.

Oliver Dehning, antispameurope, Leiter der TeleTrusT-AG "Cloud Computing", sagte: "Cloud Computing-Angebote bieten hinsichtlich Funktionalität oft mehr als zu vergleichbaren Kosten betriebene interne Lösungen – das hat die Untersuchung bestätigt. Sie hat aber auch gezeigt, dass viele Anbieter sich noch immer schwertun, konkrete Aussagen zur Sicherheit und Verfügbarkeit ihrer Services zu treffen, unabhängig von der Größe der Anbieter."

Organisationen mit einfacher Infrastruktur können oft keine besonderen Bedingungen und Service Level Agreements mit den Anbietern aushandeln. Umso mehr müssen sie die Bedingungen der Standardangebote sorgfältig prüfen. Dies besonders dann, wenn es um die Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß Bundesdatenschutzgesetz. geht. Die Organisation ist und bleibt auch im Cloud Computing der "Herr der Daten" und somit für die Authentizität, Integrität, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit der Daten verantwortlich. Ob Cloud Computing-Anwendungen die Anforderungen einer Organisation besser erfüllen als eine intern betriebene Lösung, sollte deshalb im Einzelfall geprüft werden.

Die Publikation ist über TeleTrusT oder auf http://www.teletrust.de/publikationen/broschueren/cloud-anwendungen/ verfügbar. (TeleTrusT: ra)

TeleTrusT Deutschland: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Markt für SAP HANA-Services in Deutschland

    In den vergangenen drei Jahren hat sich ein eigenständiger Markt für Cloud-basierte SAP HANA-Angebote etabliert. Beim Geschäft mit entsprechenden Managed Enterprise Cloud-Lösungen haben sich die bekannten großen Cloud-Provider an die Spitze gesetzt. Dies zeigt der neue große Anbietervergleich "ISG Provider Lens Germany 2019 - SAP HANA-Services" des Marktforschungs- und Beratungshaus ISG Information Services Group. Zugleich weist ISG darauf hin, dass auf diesem Markt zwei Anbietertypen agieren: Provider, welche vor allem ihre Cloud-Infrastruktur für SAP HANA bereitstellen, sowie Dienstleister, die ihr Cloud-Angebot zudem mit umfassenden Services verbinden. Über den Markt für HANA-Cloud-Angebote hinaus untersuchte ISG in der Studie insgesamt 35 Anbieter in fünf Teilmärkten.

  • Studie: CISOs schweben nicht auf Wolke 7

    Der zunehmende Einsatz von Cloud Computing-Technologien in Unternehmen stellt Chief Information Security Officers vor neue Herausforderungen. Eine weltweite Kaspersky-Studie zeigt: Über die Hälfte (57 Prozent) der CISOs fühlt sich aufgrund komplexer IT-Architekturen wie Cloud unter Druck gesetzt. Hinzu kommt: 58 Prozent sind der Meinung, dass Cloud Computing sowie deren unkontrollierte Nutzung - wie Schatten-IT - im Unternehmen ein Risiko für die IT-Sicherheit darstellen. Cloud ist anfällig für Sicherheitslecks: So denkt die Hälfte (50 Prozent) der von Kaspersky Lab befragten CISOs, dass der Einstieg in die Cloud in den kommenden fünf Jahren die größten Auswirkungen auf die IT-Sicherheit in Unternehmen haben wird; nicht zuletzt, da aktuelle Zahlen zeigen, dass ein Sicherheitsvorfall, der die Cloud betrifft, durchschnittlich 1,64 Millionen US-Dollar kostet.

  • Bewaffnung von Cyberkriminellen mit KI

    Zwar haben E-Mail- und Netzwerksicherheit momentan noch die höchsten Sicherheitsprioritäten, dies wird sich aber mit Blick auf die Zukunft deutlich in Richtung Cloud-Security und Künstliche Intelligenz verschieben. So die Ergebnisse einer aktuellen internationalen Umfrage unter 1.500 IT-Experten in Nordamerika, EMEA und APAC zu ihren gegenwärtigen und künftigen IT-Sicherheitsprioritäten. Die Umfrage hat Barracuda Networks anlässlich seines 15-jährigen Bestehens als Security-Anbieter durchgeführt. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass mit E-Mail- und Netzwerksicherheit die wichtigsten Sicherheitsprioritäten in den letzten 15 Jahren zwar gleichgeblieben sind, aber sich die Arten der Bedrohungen, vor denen sich Unternehmen schützen, verständlicherweise deutlich verändert haben. Bei der Frage nach aktuellen Bedenken stehen Ransomware (24 Prozent) sowie Phishing und Spear-Phishing (21 Prozent) ganz oben auf der Liste. 2003 identifizierten Unternehmen noch Viren (26 Prozent) sowie Spam und Würmer (18 Prozent) als die stärksten Bedrohungen.

  • Im Kommen: Cloud-Hosting von Shop-Anwendungen

    Einzelhändler geben Gas, wenn es darum geht, ein personalisierteres Kundenerlebnis zu bieten. Das zeigt ein neuer Studienbericht von Vertiv und DatacenterDynamics. Dieses Bestreben spiegelt sich in einer beschleunigten Nutzung von Cloud, IoT und Big Data in Geschäften, Distributionszentren und auf Online-Kanälen wieder - doch noch hängt ein Viertel der Einzelhändler bei der Einführung neuer Technologien und deren Integration in den gesamten Betrieb hinterher. Für die Studie wurden unter anderem Führungskräfte der 50 weltweit größten Einzelhandelsunternehmen mit einem Gesamtjahresumsatz von 953 Milliarden US-Dollar für 2017 befragt. Die Ergebnisse der Studie "Into Uncharted Territory: Retail Transformation and its Impact on Digital Infrastructure" zeigen einen verstärkten Fokus auf den Online-Handel. Denn die Handelsunternehmen wollen ihre digitalen Ressourcen und Kompetenzen verändern, um dem sich verändernden Kundenverhalten Rechnung zu tragen.

  • Expandierender Cloud Services-Markt in Deutschland

    Im laufenden Jahr werden deutsche Unternehmen rund 1,4 Milliarden Euro in "Infrastructure-as-a-Service-"(IaaS-)Lösungen investieren. Dies entspricht einem Plus von fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Markt in Deutschland wächst dabei mittlerweile etwas schneller als das weltweite Geschäft, wie der neue große Anbietervergleich "ISG Provider Lens Germany 2019 - Cloud Transformation/ Operation Services & XaaS" meldet. Laut der vom Marktforschungs- und Beratungshaus ISG Information Services Group jährlich durchgeführten Studie bauen die großen Anbieter ihre Führung derzeit weiter aus: So wächst das deutsche IaaS-Geschäft von Amazon Web Services (AWS) in diesem Jahr um rund 40 Prozent, das von Microsoft um rund 60 Prozent. Zusammen mit Google als drittgrößtem Anbieter sind somit inzwischen fast zwei Drittel des Marktes in den Händen dieser drei Hyperscaler. Das verbleibende Drittel teilen sich vor allem IBM, die Deutsche Telekom, Oracle und mehrere regionale Public Cloud-Provider. Über den IaaS-Markt der Hyperscaler hinaus, untersuchte ISG in der Studie insgesamt über 140 Anbieter in neun Teilmärkten.

  • Public Cloud allein ist kein Allheilmittel

    Nutanix, Spezialistin für Enterprise Cloud Computing, hat die Ergebnisse ihres ersten globalen "Enterprise Cloud Index" vorgelegt. Die Studie ermittelt die Pläne der Unternehmen zur Nutzung privater, hybrider und öffentlicher Cloud-Umgebungen. Hybride Cloud im Sinne der vorliegenden Studie bedeutet "die gleichzeitige Nutzung von mindestens einer privaten Cloud-Umgebung und mindestens einem Public-Cloud-Service, wobei zwischen beiden Cloud-Umgebungen ein gewisses Maß an Integration besteht." Die befragten Unternehmen haben vor, die hybride Cloud verstärkt zu nutzen. 91 Prozent halten die hybride Cloud für das ideale IT-Modell, während nur 18 Prozent dieses Modell heute schon anwenden. Darüber hinaus sehen 97 Prozent der Befragten die Cloud-übergreifende Mobilität von Anwendungen als Priorität an und 88 Prozent sagten, dies würde "eine Vielzahl ihrer Probleme lösen".

  • Einsatz von Cloud BI erlebt Aufschwung

    Cloud BI- und BIaaS-Implementierungen sind die am schnellsten wachsenden BI-Trends, wie der vom Business Application Research Center (BARC) veröffentlichte BI Survey 18 zeigt. Der BI Survey ist die weltweit größte Umfrage unter Anwendern von Business-Intelligence-Software. Er analysiert aktuelle BI-Trends und bietet einen detaillierten Vergleich von über 36 führenden BI-Produkten. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website bi-survey.com. BI-Implementierungen auf Cloud-Basis sind in den letzten beiden Jahren um über 100 Prozent angestiegen. Während Unternehmen bei BI-Projekten, die mehr als zwei Jahre zurückliegen, nur zu 14 Prozent auf die Cloud setzten, trifft dies in neueren Projekten, die in den letzten beiden Jahren durchgeführt wurden, bereits auf 31 Prozent zu. Von allen im BI Survey 18 beobachteten Trends verzeichnen Implementierungen auf Cloud-Basis damit den stärksten Anstieg in den letzten zwei Jahren. Auf den Plätzen zwei und drei der Trends mit dem größten Wachstum folgen die visuelle Analyse (68 Prozent gegenüber 58 Prozent) und Mobile BI (37 Prozent gegenüber 27 Prozent).

  • Cloud-Sourcing setzt sich durch

    Die Digitalisierung zieht zum Teil radikale Veränderungen nach sich. IT ist mittlerweile in den meisten Branchen zum strategischen Element aufgestiegen. Moderne Technologien wie Big Data Analytics, Cloud oder Künstliche Intelligenz bieten ganz neue Möglichkeiten, Prozesse und Geschäftsmodelle zu verbessern beziehungsweise zu verändern. Dabei stellen nicht nur die Investitionen der Unternehmen in die Modernisierung der IT-Landschaft sowie die zunehmende Migration von Teilen ihrer Legacy-Anwendungen und der IT-Infrastruktur in die Cloud neue Anforderungen an das IT-Sourcing.

  • Backup & Datenwiederherstellung komplexer

    Die zunehmende Komplexität von IT-Infrastrukturen, Backup und Disaster Recovery lässt C-Level und IT-Entscheider in den USA, Großbritannien und Deutschland an ihrer Fähigkeit zu Datensicherung und Wiederherstellung zweifeln. Das ist eines der Ergebnisse der im Auftrag von Arcserve, LLC, einem langjährigen Anbieter von Lösungen für Datenschutz, im September 2018 durchgeführten Studie. Insgesamt sieben Ergebnisse lassen sich aus den Antworten von insgesamt 759 (in Deutschland 255) befragten Entscheidern in C-Level und IT-Management der verschiedensten Unternehmen ablesen. Laut den Ergebnissen verfügen 89 Prozent der Befragten (in Deutschland: 84 Prozent) über einen Disaster Recovery-Plan. Alarmierend ist aber, dass 74 Prozent (D:75 Prozent) nicht absolut darauf vertrauen, unternehmenskritische Daten ohne Betriebsausfälle wiederherzustellen. Nur 26 Prozent (D:24 Prozent) sind sich dessen sehr sicher, 19 Prozent (D:13 Prozent) nur recht zuversichtlich ("somewhat confident").

  • Cloud wesentlicher Aspekt der IT-Resilienz

    Zerto hat Ergebnisse der von ihr in Auftrag gegebenen IDC-Studie "State of IT Resilience" bekanntgegeben. Im Rahmen der globalen Studie wurden 500 Fachkräfte aus IT und Management zu den Herausforderungen beim Erreichen von IT-Resilienz und deren Bedeutung für die digitale Transformation befragt. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Studie ist, dass Anspruch und Wirklichkeit bei der Robustheit der IT-Systeme vieler Unternehmen weit auseinanderklaffen. Auf der einen Seite halten fast alle Unternehmen (90 Prozent) die Absicherung von Systemen für wichtig oder sehr wichtig, insbesondere im Hinblick auf aktuelle oder zukünftige Projekte zur Digitalen Transformation. Trotz dieses hohen Werts scheinen die meisten Unternehmen auf der anderen Seite nicht über die technologischen Voraussetzungen zu verfügen, um das erforderliche Maß an Datensicherheit zu bieten: Nur 7 Prozent der Unternehmen halten ihre eingesetzten Technologien für ausgereift genug, um ihre betriebliche Ausfallsicherheit zu gewährleisten.